Mittwoch, 29. April 2020

Zwischenstücke: grün-blaue Phase


Gleich vier verschiedene Spültücher an einem Abend vernäht, die grünblauen Stücke sind damit aber noch nicht abgeschlossen.










Anleitungen und Wolle von hier: KLICK!

Sonntag, 26. April 2020

Pulli für den großen Bruder



Den Pulli hatte ich letzten Herbst begonnen. Groß genug gestrickt - zum Glück! -,so dass er auch in diesem Jahr noch immer gut passt.


 Grundlage waren die bereits als RVO-gestrickten Pullis und Weste des letzten Jahres. Ich rechnete mir die Zunahmen aus und verteilte sie auf die Rundenzahl vom Hals bis zum Stilllegen der Maschen. So konnte ich ohne weitere Recherche nach einem entsprechenden Muster einen Rundpassenpulli für den kleinen Mann stricken.


Vorlage von hier: KLICK!


Mittwoch, 22. April 2020

warten auf Wolle

Jetzt bin ich also auch unter die Spültuchstrickerinnen gegangen. Als ich vor Jahren die ersten selbstgestrickten Spültücher sah, hatte ich nur ein müdes Lächeln dafür übrig, vielleicht auch noch ein Kopfschütteln. Zu mehr hatte es nicht gereicht.

Vor zwei oder drei Jahren ließ ich mich von meiner Freundin begeistern und wir bestellten gemeinsam Wolle - die dann allerdings ein, zwei, drei Jahre lang im Schrank vor sich hindümpelte. Ich druckte zwar regelmäßig Spültuchanleitungen aus, die Wolle blieb dabei weiter unberührt.




Mangels Lust auf ein neues großes Projekt, manch einer unfertigen Arbeit und eingermaßen motivationslos, fing ich Anfang des Jahres an, die gebunkerte Wolle endlich in Spültücher zu verstricken, fand dabei immer mehr Gefallen daran Muster auszuprobieren, orderte Wolle nach, verstrickte jeweils einen Knäuel an einem, maximal zwei Tagen und ließ dann den ganzen Segen wieder in einer Schachtel vor sich hin hocken.



Ab heute möchte ich jeden Tag mindestens ein Tuch fertig machen, was bedeutet, dass ich endlich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen fröne und Fäden vernähe - juchhu!

Rückseite

Dazwischen nähe ich - klar - für mich und die Familie einfache, bunte Alltagsmasken und mit den Wollresten lernt z. B. der kleine Mann so ganz nebenbei das Fingerhäkeln.

Ich stelle die Tücher in den nächsten Tagen ein, jetzt wird's also bunt, eckig und musterreich.
Mit dem dunkelgrünen Spültuch fange ich an.


Muster in Anlehnung an hier: KLICK!

Wolle und die meisten Muster von hier: KLICK!

Sonntag, 19. April 2020

Zaunhocker

Heute war filzen angesagt.
Das Wetter schön, der Sonntag lang, Mittags der Tag noch jung, wie der kleine Mann feststellte und 
Tisch und Bänke einladend auf dem Hof bereits aufgebaut.



Schon länger hatte ich ihm versprochen, dass wir zusammen Zaunhocker filzen oder Schmetterlinge, die in den Bäumen schweben oder Zwerge oder Vögel oder oder oder ... Ideen hatten wir genug, vom Zaunhocker eine geschenkte Vorlage und ein wunderbares Anleitungsvideo im Internet. Damit war die Entscheidung klar.


Farblich hatten wir uns auch schnell entschieden, schwarz wie eine Amsel mit gelbem Schnabel. Das Zubehör hatten wir in den letzten Tagen zusammen getragen und so konnte es losgehen.

Den ersten Rhabarberkuchen des Jahres, den wir noch vor dem Filzen zusammen gebacken hatten, verspeisten wir in Familiengemeinschaft nach dem Filzen gemeinsam auf dem Hof.

Anleitung von hier: KLICK!

Montag, 13. April 2020

ich bleib daheim und häkle Decken

Tatsächlich in der Mehrzahl.

Vor Wochen fiel mir die angefangene Grannydecke ein, die ich einer meiner Freundinnen zum Geburtstag schenken wollte. Mit Schwung und Begeisterung hatte ich sie angefangen, im selben Grün wie die Decke für meine Schwester - aber das nur nebenbei.


Jedenfalls waren da noch Grannys zu häkeln und als das beendet war dachte ich an eine Decke für mich und angesichts des gut gefüllten Sockenwollerestetopfes beschloss ich, mal wieder Reste zu verhäkeln.


Ja. Die Decke geriet mir breiter als beabsichtigt, jetzt muss sie natürlich auch etwas länger werden. Die Arbeit dauert nun schon drei Wochen, mal schauen, wann sie fertig wird, denn dann nähe ich die Grannys aneinander. Das muss bis spätestens Anfang/Mitte Mai passieren, je nach dem ob ich sie per Post versende oder doch persönlich überreiche.

Jetzt also erstmal die "Corona-Decke", mein Andenken an Daheimbleibzeiten.

Freitag, 10. April 2020

Osterbasteleien


Irgendwie muss das Kind beschäftigt werden, schließlich sind wir alle durch coronabedingte Ausfallzeiten zu Hause. Also auch kein Kindergarten.


Kein Kindergarten - keine Osterbasteleien?
Mit viel Vergnügen saßen wir - der kleine Mann und ich - in den letzten Tagen beisammen um gemeinsam Ostereier für unseren Osterstrauch zu dekorieren.

Die Initialzündung war das Aufhängen unserer gesammelten Eier. Seit 35 bis 40 Jahren kommen nicht gerade jährlich, aber in mehr oder weniger großen zeitlichen Abständen neue Eier hinzu. Natürlich gibt es auch Verluste - der Wind bläst mitunter ein Ei vom Zweig und eine Maus machte sich in einem der letzten Winter über unsere Körnereier her und auch über die mit Mozartkugelnpapier beklebten.


Trotzdem sind es mittlerweile weit über hundert Stück.
Dieses Jahr haben wir sie hauptsächlich bemalt und mit Serviettentechnik beklebt.
Ich hatte mich zu unser aller Freude an eine Schachtel mit Eiern erinnert, die ich vor etwas mehr als 15 Jahren für meine Tochter ausgeblasen hatte. Nun konnten wir - ohne Rühreier essen zu müssen - aus dem vollen schöpfen.


Das größte Vergnügen bereiten uns die kleinen Vogelnestchen, Eierschalenhälften mit Moos und Gräsern beklebt und mit kleinen Vögelchen besetzt. Früher hatte ich kleine Väschen aus halben Eierschalen gebastelt, heute gefallen mir die kleinen Nestchen fast besser.

Zuletzt hatten wir kleine Eier gefilzt und ein kleines Rotkehlchen, das zwei Eier bebrütet und einen kleinen Grashalm fürs Nest im Schnabel trägt.


Ich staune immer wieder mit welch einer Geduld der kleine Mann bei der Sache ist und welches Geschick er mit Werkzeugen zeigt - egal ob wir ein Loch in die Wand bohren, Bretter zusammen schrauben oder wie hier mit spitzen Nadeln ein winziges Vögelchen filzen.


Sonntag, 5. April 2020

kleiner "Kranich" - verkehrt herum



Das gibt's auch gelegentlich. Da tüftel ich, lege auf, lege um, konzentriere mich, schau auf die Richtung des Musters, quetsche aus den letzten Resten des Bubenpullis noch genügend Masse raus, setze mich unter Strom und Stress - nur um schlussendlich dann doch noch Vorder- und Rückenteil falsch rum zuzuschneiden.

Irgendwie auch nicht verwunderlich - wenn man Flamingos in Kraniche umbenennt.

Zunächst war ich so zerknirscht, dass ich das Teil in die Tonne kloppen wollte, zumal so kleine Kinder schnell wachsen und die meisten lausigkalten Tage vorüber sein dürften.


Dann siegte doch noch die Erkenntnis, dass es letztlich egal ist, da - erstens - Kinder immer in Bewegung sind, zweitens: die ganz kleinen oft eingepackt werden in Tragetücher oder -beutel und es drittens vielleicht gar nicht dazu kommen wird, dass das Kindlein den Pulli überzieht wegen der steigenden Temperaturen.



Was auch schade wäre. Und so habe ich dann doch noch genäht und bin dann doch noch einigermaßen einig damit.
zu guter Letzt:

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