Sonntag, 11. August 2019

Blockstreifen zwei und drei


Oftmals begleitet mich der kleine Mann in meine Nähstube, hilft bereitwillig beim Stecken der Nadeln oder beim richtigen Farbton finden, wenn ich beim Nähgarnsuchen unschlüssig bin. Oder er sucht passende Knöpfe aus.


Und ganz klar formuliert er auch seine Wünsche: kurze Hose, lange Hose, Spätsommerhose, Shirt ...


Und weist mich mit den Stoffen ein, die ihm besonders gut gefallen.
Manchmal müssen wir dabei Kompromisse schließen,zum Beispiel wenn ein Stoffrest nicht mehr genau das hergibt, was sich sein Bubenherz wünscht oder wenn seine Mutter eine andere Ansicht vertritt.


Bei diesem Stoff war's auch wieder klar.
Eine kurze Hose wollte er.
Anders als seine Mutter, die meinte, kurze Hosen habe er mittlerweile genug, Spätsommerhosen sollten es eher werden oder ganz lange.
Nun, in diesem Fall konnte ich beide Wünsche erfüllen. Allerdings musste der Bundstreifen der kurzen Hose kreativ gelöst werden.

Sonntag, 4. August 2019

Blockstreifen



Das Kindlein wäschst und mit ihm der Bauch.
Zeit, die Kleidung diesem Umstand anzupassen.

Nicht Kleid, nicht Shirt sollte es werden, sondern so ein Zwischending. Und Hauptsache lang genug.



Sonntag, 28. Juli 2019

Maternity-Tee


 Das vorerst letzte seiner Sorte.
Für Tage, an denen die Waschmaschine unermüdlich im Einsatz ist weil man sich am liebsten drei- und mehrmals umziehen möchte. Für Tage, die so heiß sind, dass selbst die luftigste Kleidung zur Last werden kann. Für einen Sommer wie diesen.


Als Grundschnitt habe ich auch hier wieder das Kimono-Tee von Maria Denmark benutzt, vorne etwas Weite zugegeben, dann verlängert und in der Seite gerafft. Mittlerweile läuft mir das Shirt so elegant von der Maschine, dass ich kaum noch anhaltend Zeit dafür benötige.

Sonntag, 21. Juli 2019

Sonnenblumenkinder


Im Vorgriff auf den Sommer hatte ich für den Kindergartenbasar auch noch drei Sonnenblumenkindeer genäht. Es sind die letzten, die ich hier von dieser Aktion vorstelle.

Alle drei sind gleich im Entwurf, unterschiedlich aber in der Farbgebung, ich hatte dreierlei Gelbtöne zur Verfügung.


Den gehäkelten "Sonnenhut" habe ich mit einer kleinen Sonnenblume geschmückt.

Sonntag, 14. Juli 2019

nähen für drei

 
In den schwangeren Zeiten der Tochter vor fünf Jahren hatte ich ihr bereits aus dem gelben Fischgrätenstoff ein Shirt genäht.

Die Fische durften dort entgegen der Hauptdehnrichtung wagerecht "schwimmen", was schwangeren- und stofftechnisch eine Herausforderung war, aber es gelang tatsächlich.

Damals war sie begeistert von diesem Stoff und wollte gleich noch ein Shirt für Nichtschwangerezeiten. Deshalb kauften wir ja auch jede Menge davon.


Sie war genau so lange begeistert von diesem Stoff bis sie nicht mehr schwanger war. Da hatte sie sich bereits satt geliebt und so schwammen die Fische weiterhin in den Tiefen ... ja, das könnt ihr euch sicher denken. Außerdem schweife ich ab.


Auf der Suche nach möglichst großen Jerseystücken fand ich das verbliebene Stoffstück wieder.
Der kleine Mann war gleich begeistert. So was wolle er auch, am besten gleich eine kurze Hose.


Und so überreichte ich für der Mami mit Baby im Bauch und dem Sohn gemeinsam die neuen Nähergebnisse.
Beide freuten sich gleichermaßen.

Sonntag, 7. Juli 2019

Häkellaternengeburtstagsgeschenk


Für die gemeinsame Freundin häkelten wir zu zwein Gartenlaternen für den Sommergarten.


Da sie - also unsere gemeinsame Freundin - sich so sehr für unsere Häkeleien begeistern kann, macht es uns natürlich große Freude, uns für sie immer wieder etwas einfallen zu lassen.



Mit den Häkellaternen lagen wir genau richtig.

Sonntag, 30. Juni 2019

das "Kugelshirt"


 
Je wärmer die Tage, je runder der Bauch, umso heftiger trete ich in die Pedale ...


Nach dem türkisfarbenen Shirt nun zur Ergänzung eines in dunkelblau und ganz klar auch dieses wieder mit Punkten.


Der Stoff sieht in Wirklichkeit weit weniger grau aus sondern ist ein schönes sattes dunkles blau.
Das Schnittmuster ist nach wie vor das selbe - KimonoTee von Maria Denmark, angepasst an den wachsenden Kugelbauch.

Sonntag, 23. Juni 2019

Zeit für Spitzwegerich

zum Beispiel: Erdkammerhonig, Spitzwegerichöl für Bronchialbalsam, Spitzwegerichtinktur


Erdkammerhonig
Bei Reizhusten, Heiserkeit oder Bronchitis empfiehlt sich Spitzwegerich-Honig, der sogenannte Erdkammerhonig.
Dafür frische Spitzwegerichblätter sammeln.
Blätter grob zerkleinern und mit Honig in einem Schraubglas einschichten. Die oberste Schicht sollte Honig sein. Glas gut verschließen und am besten noch in eine (Plastik)Tüte packen. Schnur drumrum binden und - wegen der gleichmäßigen Temperatur - in ein ca. 30 bis 50 cm tiefes Loch im Garten eingraben. Die Schnur darf auch oben aus dem Boden schauen, Stock zur zusätzlichen Markierung nicht vergessen. Glas nach drei Monaten wieder ausgraben, Blätter entfernen bzw. Honig abgießen und kühl lagern.

Heilöl für Bronchialbalsam
für den Bronchialbalsam zunächst ein Spitzwegerich - Heilöl ansetzen.
Dafür  2 Handvoll junge Spitzwegerichblätter mit der Schere in 1 cm lange Stücke schneiden und ein Einmachglas bis zur Hälfte damit füllen. Mit 1/2 l Olivenöl übergießen. Die Blätter sollten mit Öl bedeckt sein.
Das Glas an einem warmen Ort stellen, dabei beachten:
wegen des Gärungsprozesses die ersten 4 bis 5 Tage nur mit einem Mulltuch (oder Papier-Küchentuch) abdecken, damit die Feuchtigkeit entweichen kann
danach Deckel drauf, fest verschließen. Die Mischung täglich etwas schütteln, damit die Inhaltsstoffe des Spitzwegerichs ins Öl übergehen.
Nach etwa fünf Wochen durch ein Tuch filtrieren und das Heilöl in kleine, dunkle Flaschen abfüllen. Kühl lagern. Aus diesem Heilöl rühren wir nun unseren


Bronchialbalsam

Das Spitzwegerichöl zusammen mit Bienenwachs im Wasserbad erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist, abkühlen lassen.
Im lauwarmen Zustand einige Tropfen ätherische Öle einrühren (Thymian-, Fichtennadel- und Lavendelöl).


Spitzwegerichtinktur
Spitzwegerichblätter sammeln, diese groß zerkleinern und in ein Schraubglas füllen. Mit Alkohol - am besten 70%igen -  auffüllen, gut verschließen und drei Wochen an einen warmen, hellen Ort stellen. Danach die Tinktur durch ein Tuch filtern und in dunklen Fläschchen aufbewahren.
Hilft bei Insektenstichen und kleinen Wunden.
Wer keine frischen Blätter findet, nimmt getrocknete aus der Apotheke oder dem Reformhaus.


Erste Hilfe bei Insektenstichen
Kein Knoten im Taschentuch, dafür im Wegerichblatt.
Erst verknoten, dann zerdrücken und zerreiben. So lässt sich bei aktuellem Bedarf der Spitzwegerichsaft ganz schnell gewinnen: Erste Hilfe bei Brennesselquaddeln und Mücken- oder Bienenstichen. Er hat mich schon so manches mal vor Schwellungen bewahrt. Auf diese schnelle Hilfe bei Bienenstichen angesprochen war die Reaktion alter, erfahrener Imker: das ist aber auch das einzige Mittel, was wirklich hilft!



Viele Informationen zum Spitzwegerich gibt's hier: KLICK!

Sonntag, 16. Juni 2019

Maternity Dots

 
Nach und nach komme ich in die Gänge und nähe eins ums andere Shirt für den wachsenden Babybauch der Tochter.


Wir hatten eigens hierfür schöne Jerseys auf dem Stoffmarkt gekauft.
Letztlich alles Punnktestoffe so wie dieser, der mit vielen, vielen kleinen weißen Punkten übersät ist.



Fast ist es ein bisschen schade, dass die Teile nur ein, zwei Monate gut passen, andererseits macht es mir natürlich viel Spaß, immer wieder neue Shirts zu nähen und ganz langsam die Schnittvorlage mitwachsen zu lassen.

Sonntag, 9. Juni 2019

Waldkinder


Für die "Waldkinder" ließ ich mir wie im letzten Jahr "zuarbeiten". Die Häschen filzte mir eine der Kindergartenmütter, der dies lockerleicht von der Hand geht.

Sonntag, 2. Juni 2019

Longsleeve-Tee


 
Nach dem passgenauen Erfolg meiner Nacht-und Nebelaktion konnte ich nun ungebremst in die Produktion weiterer Umstandsoberteile starten.



Noch waren die Tage nicht so warm wie für Mai erwartet, darum gab es einen weiteren Langarmpulli. Er ist aus einem sehr lockeren Baumwollgemisch - daher mehr schützend als wärmend - und selbst für laue Sommerabende gut geeignet.


Grundlage des Schnitts war auch hier wieder das Kimono-Tee - es sitzt einfach perfekt. Ich veränderte ihn mit einem Armausschnitt passenden Ärmeln.


Sonntag, 26. Mai 2019

Urlaubsbeutelsäckchen

Ganz im Sinne des "zero waste": ein kleiner Rucksackbeutel als Geschenkverpackung. Hier hinein legte ich vorsichtig Shirt und Pulli für die Tochter.


Diesen Stoff kauften wir vor Jahren auf dem Stoffmarkt, leider nur einen Meter.
Nachdem ich der Tochter eine Einkaufstasche mit langen Henkeln genäht hatte, konnte ich mich nicht entschließen, den Minirest überhaupt noch für irgendetwas zu verwenden.

Dann trafen wir den Stoff vor fast zwei Jahren auf dem Wochenmarkt in Obernai wieder, allerdings fix und fertig vernäht - und dies fernab unseres Geschmacks.

Nun gut, ich beschlosss, mich weiterhin an den Stoffresten zu erfreuen, gleichzeitig damit aber so lange zu geizen, bis mir das Muster nicht mehr gefallen würde.
Guter Plan.
Er nahm mir den Entscheidungsdruck, was ich nähen sollte - und für wen!


Um so erfreuter war ich als mein total entspanntes Auge beim letzten Stoffmarktbesuch dann auf einen Riesenrest von knapp zwei Metern fiel, der dort von einem der Händler angeboten wurde.
Nun sind wir im Besitz von so viel Mohnblumenstoff, dass ich ihn so oft und so viel vernähen kann, bis mir das Muster tatsächlich nicht mehr gefällt oder ob seiner Üppigkeit nur noch auf die Nerven geht.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Nacht und Nebel II



Zugegeben, weder bei Punkte- noch bei Streifenstoff kann ich lange widerstehen.
So auch bei diesem leichten Baumwoll-Viskose-Gemisch, das mir ideal erschien für die Tage zwischen Frühling und Sommer. Also dann, wenn die Tage warm, die Abende aber noch kalt sind, oder die Morgen noch so frisch, dass es mich wundert, dass außer mir niemand im Pelz zum Bäcker radelt. Oder für Tage, an denen man sich so sehr den Sommer mit seiner Wärme herbei sehnt, dass man nochmals den Ofen anheizt.
Für April und Mai.


Und dann hatte ich natürlich noch diesen rasendschicken Pulli meiner Freundin vor Augen mit der leicht abstehenden, weit vom Hals entfernten Ähnlichkeit eines U-Boot-Ausschnitts, kein Rollkragen, kein Turtle - aber eine Ahnung davon. Und aus einem Stoff, nicht ganz unähnlich dem meinen.


Beschwingt kaufte ich den Stoff und machte mich auf Schnittsuche. Ungewohnter Ausschnitt, leicht zu montieren und dann noch die Schwangerschaftskugel - das alles gestreift - das alles kein Problem.


Nun ja, soweit die Phantasie.

Die Wirklichkeit sah dann so aus, dass ich mir nach mehreren Schnittanpassungsversuchen schlussendlich den Pulli bei meiner Freundin auslieh und dann fluxdiwux den Pulli in Anlehnung an das Schwangeren-Kimono-Tee für die Tochter nähte.


Gerade noch richtig terminiert für Geburtstag und kühl angehauchte Tage.

Sonntag, 19. Mai 2019

Nacht- und Nebelaktion

 

Nach langer Recherche nach Schnitten, Schnittänderungen oder auch nur nach Ideen für den wachsenden Babybauch der Tochter, kam endlich die Zeit der Tat.


Auf dem Stoffmarkt hatten wir schöne Jerseys gekauft - zunächst wollte ich Shirts in ausreichender Zahl nähen. Dafür brauchte ich ein Grundmodell und einen ersten Versuch.

Dafür nahm ich dann allerdings einen bereits seit Jahren vor sich hindümpelnden "Altjersey" für ein noch nicht genähtes Shirt für mich. Sicher ist sicher, die "guten" Stoffe wollte ich keinesfalls ins Verderben rennen lassen.


Am letzten Tag vor dem Geburtstag der Tochter setzte ich mich endlich an die Maschine. Mit einem gewissen Zeitdruck im Nacken, aber ohne wäre wahrscheinlich noch längere Zeit kein Ergebnis zu erwarten gewesen.


Im Grunde war's dann doch recht unspektakulär einfach. Ich gab in der vorderen Mitte ein klein wenig Mehrweite und habe ansonsten das Vorderteil verlängert um diese Verlängerung anschließend in der Seitennaht zu raffen.



Die Sache ging so gut aus, dass ich nun weiter machen kann.

Grundschnitt: Kimono Tee von Maria Denmark KLICK!
Schnittanpassung für den Babybauch z. B. hier: KLICK! oder KLICK!
Linksammlung Schnittmuster für Schwangere bei Nora in hh: KLICK!

Sonntag, 12. Mai 2019

Glockenblumen



Sommer, Sonne, Blumenwiese.
Da dürfen die Glockenblumen nicht fehlen.
Dieses Jahr hatte ich seit langer Zeit ein großes Vergnügen, für die Blumenkinder verschiedene Blümchen zu nähen.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Zeit für Löwenzahn

zum Beispiel Löwenzahnsirup

Und so geht's:
Löwenzahnblüen sammeln
auf einem Tuch ausbreiten, damit alle Krabbeltiere die Chance habe, die Pflanzen zu verlassen
in einen Topf füllen und mit Wasser auffüllen
kurz aufkochen und bei geschlossenem Deckel über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag mit Zucker und Zitronensäure sirupartig einkochen.
In Gläser füllen.


Sonntag, 5. Mai 2019

frühlingsfrisches Backen

Wie ich nun schon mal am Topflappenhäkeln war, habe ich gleich mit dem zweiten Paar weiter gemacht.


In zweiterlei Grün und für die Schwester.
Eine neue Küchenmaschine hatte sie sich gekauft. Naja, nicht grad ein neuer Herd wie die Freundin, aber doch auch ein Hilfsmittel für Kuchen, Brot und Kleingebäck.
Von daher der Anlass durchaus passend.

zu guter Letzt:

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