Sonntag, 30. Dezember 2018

nachweihnachtliche Springerle

 

Zu Weihnachten bekam ich von meiner besten Freundin ein kleines Springerlemodel geschenkt - sie hatte wohl bemerkt, wie begeistert ich von den ihren war (und lieh mir für die nachtweihnachtliche Backzeit auch noch all ihre eigenen).

Springerlemodelweihnachten - ja, es hatte sich offenbar herumgesprochen, dass ich in diesem Jahr einen besonderen Appetit auf Springerle hatte, denn auch die besten Freunde bescherten mich mit einem Model, dem handgefertigten einer Künstlerin, die in ihrem kleinen Schwarzwalddorf beheimatet ist.


Er bildet die Klosterkirche, das Gnadenbild, Schwarzwälder Tracht und eine Schwarzwalduhr ab.


So beschenkt konnten der kleine Mann und ich natürlich nicht bis zur nächsten Adventszeit warten und beschlossen, dass Springerle auch nach Weihnachten gut schmecken. Sie brauchen dann zum Glücknicht mehr lange lagern und dürfen zügig weggegessen werden.
Sehr gut, so werden sie schon nicht hart.


Sonntag, 23. Dezember 2018

oh Tannenbaum


Frohe Weihnachten!



Das hübsche gefilzte Bäumchen ist das Geschenk einer lieben Mutter aus dem Kindergarten, eine der engagiertesten "Bastelmuttis", mit der ich besonders gerne zusammen arbeite.





Sonntag, 16. Dezember 2018

Weihnachtssocken



Wie in fast jedem Jahr nadelte ich auf für die diesjährige Weihnacht Socken für Tochter und Schwiegersohn.



Eigentlich nadelte ich schon vor geraumer Zeit und legte sie dann in die Unfertigeteileschublade.
Nun gut, Fädenvernähen waren jetzt eher kleinere Schlussarbeiten und so konnte ich dies auch getrost eine Weile vor mir herschieben.



Strickvergnügen: etwa zehn Tage für ein Paar.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Sternchengirlande



Bunt sollen meine Sterne dieses Jahr sein.
 

Wie gut, dass da gerade rechtzeitig eine neue Idee für eine Häkelkette bei Frau Seidenfein zu sehen war.
Die musste ich natürlich gleich umsetzen. Und da sie der Tochter gut gefiel, noch ein zweites mal.
Keine Farbwiederholungen innerhalb einer Reihe, jeder Stern sozusagen ein Individualist.
Häkelvergnügen: zwei lange Winterabende für eine Girlande


Idee und Anleitung bei Frau Seidenfein: KLICK

Sonntag, 2. Dezember 2018

unter der großen Eisenbahnbrücke


Am Samstag - also gestern - wollten meine Freundin, ihr Mann und ich zu einem ganz besonderen Ausflug starten.
Immer wieder wurde uns von verschiedenen Leuten vorgeschwärmt, wie außergewöhnlich der Adventsmarkt in der Ravennaschlucht sei.


Die Ravennaschlucht ist ein Seitental des Höllentals. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte sie durch das Viadukt, die Eisenbahnbrücke der Höllentalbahn. Der Adventsmarkt liegt genau in diesem Bereich, also rund um die 37 Meter hohen Bögen der Eisenbahnbrücke.
Was wir lasen und was uns erzählt wurde, machte die Sache spannend.



Also fuhren wir hin. Spätnachmittags um gegen Abend vor Ort zu sein.
Wir kamen bis Himmelreich. Dort sollten wir parken und wurden mit einem Bus, den ein echter Nikolaus mit Fremdenführerqualitäten fuhr, zur Ravennaschlucht geshuttelt.
Himmelreich - schon der Klang dieses Namens ließ in uns die Vorfreude steigen.

 
Am Eingang - durch den man beim Betreten auch gleich noch die Eintrittskarte löst, wurde uns klar, dass wir nicht die einzigen waren, die solch einen guten Ausflugsplan für Samstagabend hatten.


Der Markt selbst besteht aus einem kleineDorf aus Holzhütten. Sehr apart. Dazwischen standen an mehreren Stellen Feuerschalen, um deren Flammen sich immer mehr Menschen drängten um sich zu wärmen.

 
Erst nach und nach bemerkte ich, was ich zwar gelesen, mir aber letztlich nicht als bemerkenswert  gemerkt hatte, dass die Farben, mit denen die Brückenbögen angestrahlt wurden, wechselten. Mal erschienen die Bögen blau, mal grün, rot, lila, gelb ...



Auch der Bach, die Ravenna, erstrahlte in kräftigen Farben und sah dadurch sehr nach einem wilden Gewässer aus.

Und besonders freute uns, wenn wir einen Zug oben auf der Brücke realisierten.
Unten standen wir zwischen den Brückenpfeilern und oben fuhr die Schwarzwaldbahn.



Die Fotos habe ich alle mit meinem Handy gemacht, ohne Blitz und ohne großartige Ausrüstung, dafür sind sie ganz schön ordentlich geworden, ich bin immer wieder erstaunt.


Sonntag, 25. November 2018

"Waldkind"



Gleich als ich den schönen Waldkind-Schal sah, wollte ich ihn für den kleinen Mann nachstricken. Anleitung kaufen ging schnell, Wolle aussuchen und bestellen war durchaus mit etwas Zeit belegt, dafür nadelte es sich hinterher aber umso schneller.



Er sollte noch in den Nikolausstiefel - das hat tatsächlich sehr gut geklappt.
Gestrickt habe ich mit besonders dicker Wolle und dicken Nadeln - und brauchte dann auch weitaus weniger Wolle für die Gesamtlänge als gedacht, also habe ich genug Wolle übrig für eine nachfolgende Mütze oder Handschuhe. Vielleicht ins nächste Nikolaussäckchen?


Strickvergnügen: 5 Tage.
Anleitung über ravelry: KLICK!

Sonntag, 18. November 2018

Hoppegarten

Ich war mal wieder für den Kindergarten aktiv. Für den Adventsbasar.
Das Thema "Kinderspiele und Verkleidungskiste" ließ mich sofort an Steckenpferde denken.


Zusammen mit einer der Mütter nähte ich an mehreren Vormittagen ein Pferdchen ums andere. Die bunten Zügel ließen wir uns von einer weiteren Mutter zuarbeiten.



Das Nähen ging recht flott, die Vormittage waren nett und anregend verbracht, einzige Schwierigkeit schien tatsächlich nur das Aufspüren gemeinsamer Termine zu sein.


Sonntag, 11. November 2018

Sternstunde

 
Nun ist sie also fix und fertig, die Sternendecke der Tochter.
Es musste ja nur noch der Rand begradigt und eingefasst werden. Geradezu lächerlich wenig im Vergleich zur eigentlichen Arbeit, aber groß und mächtig und sperrig unter der Nähmaschine.
Zur Überraschung für Tochter und Familie legte ich sie "heimlich" auf deren Sofa.
Sie blieb nicht lange unentdeckt.


Ein fehlerhaftes Sternchen ist darunter. Aber was soll`s. Für ein Erstlingswerk ganz schön großartig!!!

Sonntag, 4. November 2018

Winter-Weihnachtsschal



Vor langer, langer Zeit strickte ich mir diesen Schal. 
Dann vergaß ich ihn.
Ich vergaß ihn echt - nicht nur zu tragen sondern auch die Fäden zu vernähen.

Nach mehrjährigem Dahinlümmeln in einer Kiste für unfertige Dinge fiel er mir urplötzlich wieder ein und ich fing an, nach ihm zu graben.


Innerhalb einer halben Stunde hatte ich die Fäden vernäht. Denn darin bin ich nun - den vielen Decken sei Dank - fast schon ein Profi.

Und was hat der Schal nun mit Weihnachten zu tun?
Streng genommen nichts. Nur, dass ich - weil ich gerade Tücher stricke - mich wieder an ihn erinnerte und an den kühlen Vorweihnachtstagen wieder fand - als wäre er mir gerade geschenkt worden.
Davon mal abgesehen ist er ein ganz normaler warmer Winterschal.

Sonntag, 28. Oktober 2018

as we go stripey - die Linusdecke



Für den Geburtstag, dem erwachsendsten im Leben eines Kindes, beschloss ich schon vor Jahren meinem Neffen ein Geschenk "für die Ewigkeit" zu werkeln und häkelte ihm - in Absprache über Muster und Farben - eine Decke.



Unsere Vorstellungen stimmten weitestgehend überein -  eine super Konstellation.
Nachdem wir geklärt hatten wie die Decke möglicherweise aussehen könnte, besprachen wir noch kurz die Farbwahl, danach griff ich zur Häkelnadel.


Häkelvergnügen: 5 Wochen.
Anleitung im wesentlichen von hier: KLICK

Sonntag, 21. Oktober 2018

der Ribbelschal

In einem Schaufenster sahen wir diesen  Schal.


Der gefiel der Tochter ausnehmend gut - naja, eigentlich die Wolle und noch eigentlicher der Farbverlauf.

Wir kauften, was gar nicht so einfach war wie es sich anhört, denn im Laden selbst gab es die Wolle nicht mehr vorrätig in einem der Regale, dafür im Schaufenster schön drapiert - aber davon wollte sich die Verkäuferin nur widerwillig trennen.
Wir überzeugten sie schließlich, ihr Schaufenster mit einem andersfarbigen Knäuel zu bestücken.


Nun kam die Sache mit dem Muster - das abfotografierte wollte sie - die Tochter - nicht, da es eine zu große Unruhe in den sowieso schon bunten Schal brächte und überhaupt an Rippchen einer Tafel Schokolade erinnere.



Ich schlug verschiedenes vor, und strickte mit kraus rechts den halben Schal, was großen Verdruss bereitet muss man eine Masche drei Etagen tiefer korrigieren. Nach Schachbrett und anderen leichten Rechtslinksmustern entschieden wir uns schlussendlich für das große Perlmuster, was mir dann plötzlich sehr leicht von den Fingern glitt.


Strickvergnügen ohne Mustersuche und halben Schal auftrennen: zwei Wochen und ein Tag.

Sonntag, 14. Oktober 2018

rotbunt




Dem kleine Mann gefiel der blaue Pullover fast perfekt. Fast nur deshalb, weil seine Lieblingsfarbe eigentlich ja rot ist. Und deshalb wünschte er sich als nächstes unbedingt einen roten Pulli.

Der nächste Pulli also in rot.
Dabei sollte der doch auch blau werden und dazu noch ein Geschenk zu Weihnachten.

Aber was tut man nicht alles für's Kind?!


Dieses mal durfte er sich die Wolle selbst aussuchen - ich legte ihm eine Auswahl  entsprechender Wolle vor und er entschied sich.


Gestrickt habe ich einen einfachen Pulli ohne Schnick und Schnack, ganz nach dem Motto "weniger ist mehr" - die Farbe schien mir rotbunt genug.

Strickvergnügen: 14 Tage

Anleitung von HIER!

Sonntag, 7. Oktober 2018

Geburtstagspferdchen

Für den Herbst-Winter-Basar des Kindergartens wollte ich gemeinsam mit einer der Mütter - genauer gesagt: mit der Mutter des besten Freundes des kleinen Mannes - wieder einmal Steckenpferde nähen.


Ein erstes Probepferdchen hierfür sollte das Geburtstagspferdchen für den jüngeren Bruder des besten Freundes des ... ihr wisst schon werden.


Dafür trafen wir uns an zwei Vormittagen und die Arbeit ging relativ rasch vonstatten, so dass wir schon Einzelheiten für unsere "Massenproduktion" besprechen konnten.

Sonntag, 30. September 2018

topdown blau und klein



Nach dem Erfolg meiner ersten von oben gestrickten Weste, wollte ich die Technik gleich an einem Pulli für den kleinen Mann ausprobieren.
Dafür habe ich unproblematisch zu waschende strapazierfägige Sechsfadensockenwolle gekauft - und dieses mal eine Anleitung, denn vom geduldigen Experimentieren, d. h. auftrennen und wieder neu stricken, hatte ich erstmal genug.
Eine Maschenprobe gab's auch und die Knöpfe durfte sich der kleine Mann selbst aussuchen  - viel mehr konnte man also nicht richtig machen.



Das Ergebnis hat mich dann auch ziemlich beglückt.

Strickvergnügen: 10 Tage.
Anleitung über ravelry - Klick HIER!

Sonntag, 23. September 2018

Jahreszeitenkinder für die vier Jahreszeiten

 
Die eifrigste der Kindergarten-"Bastelmuttis" fragte mich vor einem halben Jahr etwa, ob ich ihr vielleicht ein Blumenkind nähen wolle, eines, das sie selbst immer wieder jahreszeitlich angepasst anders beschmücken könne.
Also nur ein Blumenkind - ohne Schnickschnack.

Das war gegen Ende der letzten Blumenkindernähsaison und ich entnervt von dem Gefriemel und voller Unlust.

Aber ich versprach und ich vergaß auch nicht.

Die Vorgabe, ein Blumenkind für's ganze Jahr schien mir zunächst nachvollziehbar einfach, sich in der Umsetzung aber dann doch nicht lösen zu wollen.

Nach dieser Erkenntnis und dem Wunsch, mein Versprechen einzulösen reifte in mir die Idee, die vier Jahreszeiten zu nähen:



Frühling



Sommer



Herbst



Winter

ganz ohne weitere Zutaten aber schon auf Grund der Farbgebung leicht zu erkennen.




zu guter Letzt:

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