Montag, 28. August 2017

weiter, immer weiter

Auch wenn es einen anderen Anschein hat: ich habe mein Bloggerdasein (noch) nicht aufgegeben, schreibe relativ regelmäßig, manchmal auch anfallartig meine posts - veröffentliche sie aber nicht. Sie liegen hier wohl geordnet und drängen darauf, ausgepackt - sprich: freigeschaltet - zu werden.
Alle meine Häkeleien, meine Nähereien des letzten Jahres habe ich weiterhin dokumentiert - doch allmählich verliere ich ob der Fülle den chronologischen Überblick. Manchmal weiß ich nicht so genau, was ich schon dokumentiert, fotografiert habe.
Ich denke, dass ich in der kommenden Zeit nach und nach die Posts freischalte, die ich gerne teilen möchte. Rückwärts, vorwärts, durcheinander, eingeschoben - wie's kommt. Der Versuch einer Chronologie in Zeiten des freien Falls wird nicht leicht, aber er bringt vielleicht Ordnung ins Chaos. Und wenn auch nur in der Fotoablage. Es wäre ein Anfang.

Mittwoch, 23. August 2017

Taschenalarm


Ich liebe Rosen.
Und Veilchen und Akeleien und Flieder, Schneeball und Stockrosen, Pfingstrosen, Hundsrosen, rote, gelbe, weiße ... - eigentlich mag ich fast alle Blumen und Blüten der Bäume. 


Ganz besonders liebe ich aber Hortensien. Und so verwunderte es natürlich niemanden in meinem familiären Umfeld, dass ich schon zum zweiten mal auf dem Stoffmarkt bei diesem schönen Hortensienstoff ein Stück mit nach Hause nahm. Jetzt endlich konne ich getrost ans Vernähen gehen. Als erstes entstand eine einfache Einkaufstasche, in der ich bisher aber hauptsächlich Unterlagen zur Versicherung oder meine Häkelsachen zu meiner Freundin transportierte.   


Mit den neuen schönen Stoffen vom Stoffmarkt macht es großen Spaß, Taschen zu nähen:


Große Mohnblumen zieren die Einkaufstasche, die sich meine Tochter gewünscht hatte.
Jetzt, da sie fertig ist, finde ich sie auch so hinreißend, dass ich mir vom restlichen Stoff auch noch eine nähen möchte.


Nach dem Erfolg mit der Korbtasche für meine Freundin wollte ich mir auch eine solche nähen. Und - da sich, wer sie auch immer bewusst wahr nimmt dafür begeistert - danach eine für die Tochter, eine im Vorrat als Geschenk, eine für mich, eine für mich und eine für mich. Stoffe genug habe ich ja. Und jetzt, nach der vielen Sucherei nach Seilen und Kordeln, nach Einkäufen im Baumarkt - jetzt endlich hat die Hobby-Industrie wahrgenommen, was ich seit zwei oder drei Jahren suche: endlich gibt es dicke, weiche Tragekordeln zu kaufen, z. B. von Prym und auch z. B. bei K...stadt.

Freitag, 18. August 2017

Sommershirt


Als ich dieses Shirt nähte war ich mit den Röcken für die Tochter - jeden Monat einen! - gut in der Zeit.
Als ich dieses Shirt nähte war es noch relativ kühl und als ich den Stoff dafür kaufte, war noch dickster Winter.

Ich hatte eine Kombination mit dem roten Dezemberrock vor Augen und dachte mir noch ein graues Westchen passend dazu.
Mittlerweile ist das Wetter so beharrlich heiß, dass an jedem Tag mindestens ein Shirt angezogen werden darf. Ganz ohne Westchen.


Und nicht vergessen: für mich gab es gleiches in Grau. Mit kleinen Blümchen.



und in blau. Ohne Punkte. Dafür mit Sternen.Das zeige ich aber wann anders.

MariaDenmark Kimono Tee - unser beider Lieblingsschnitt.


Montag, 14. August 2017

Was macht eigentlich? ... die Hortensienplantage


Ums kurz zu machen und die Frage gleich spontan zu beantworten: sie blühte. Nicht gerade üppig, aber immerhin. Das war nach dem Frosteinschlag in diesem Jahr kaum noch zu erwarten und letztlich war ich froh, dass sie nachdem sie abgestorben schienen, wieder austrieben.


Lange hatte ich ja überlegt, wie ich meine Hortensienstecklinge über den ersten Winter retten könnte. Eine Möglichkeit wäre gewesen, die kleinen Pflänzchen auf dem kühlen Dachboden direkt am Fenster zu überwintern. So hätte ich sie regelmäßig kontrollieren und feucht halten können.
Die andere Möglichkeit bestand darin, die kleinen Pflanzen mitsamt ihren Töpfen in Garten oder Gewächshaus einzugraben. Da sie auch zukünftig die Winterkälte aushalten müssen, entschied ich mich für letzteres, was bei der ersten Frühlingsschau zu einer jähen Ernüchterung führte. Viele der Stecklinge waren unter der Schneelast oder durch Tierfraß (Schnecken!!!!!!) einfach verschwunden oder sie lagen neben den Töpfchen. Die wenigen anderen aber trieben schon in der ersten Märzsonne prächtig. Ich denke, mit einem gewissen Verlust war zu rechnen, und im Nachhinein würde ich sie wahrscheinlich gemeinsam in ein bis zwei ausreichend große Töpfe pflanzen, so dass sie sich rechts und links - soweit die Theorie - ein bisschen Halt bieten könnte, um sie im beginnenden Frühjahr zu vereinzeln.


Fleißig habe ich weiter gesteckt, Ableger und Absenker gezogen und nun eine stattliche Menge ganz unterschiedlicher Hortensien.


Wobei - ich gestehe - mir die fränkischen nach wie vor am besten gefallen. In sie bin ich geradezu verliebt. Sie blühen wie Tellerhortensien, in der Mitte ahnt man feine kleine Blütchen - einem Schleier ähnlich.



eine blühte blau:


eine rosa



nur die dritte noch nicht. Warten aufs nächste Jahr.



Donnerstag, 10. August 2017

noch mehr kurze Hosen


Für Sommertage - für den kleinen Mann: mehr oder weniger kurze Hosen.
Die grüne hatte ich schon gezeigt.



Nach dem selben Schnitt sind dann noch zwei unterschiedlich blaue mit Punkten entstanden, eine etwas längere


(theoretische Anprobe, von hinten und richtig rum von vorne)




und eine etwas kürzere in gedeckterem blau und ebenfalls mit Punkten


sowie die Ankerhose.



Alle haben sie das farblich abgesetzte Hosenbündchen aus Bündchenware mit Gummizug und einem "Kordelzug", der lediglich die Aufgabe hat, auf schnellen Blick die Vorderseite zu identifizieren.

Samstag, 5. August 2017

Urlaubs-Shirts



Schon fast eine kleine Tradition, das Shirt- oder Hosennähen für den kleinen Urlaubsmann. Meist vernähe ich überflüssigerweise die Nacht, an deren frühen Morgen die Familie des kleinen Mannes in Urlaub fährt, gehe kurz bevor sie sich aufsteht selbst ins Bett, schleiche mich ins Nachbarhaus und lege dem kleinen Mann einen genähten Gruß auf die Treppe. Natürlich könnte ich die Vorbereitungen auch rechtzeitiger treffen und einfach am späten Abend schon die Gaben richten. Es ist mir noch nie gelungen. Spät muss es sein - und Druck muss ich haben, dann klappt es um so sicherer. Ausschlafen kann ich am nächsten Tag, wobei ich noch immer trotzdem früh aufgestanden bin.
Dieses mal gab es zwei Shirts.



 Und - da der Abend noch jung - eine Kobtasche für die Tochter:




zu guter Letzt:

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