Samstag, 1. Juli 2017

groß genug


Dafür hatten wir den Stoff hauptsächlich gekauft: meine Tochter wünschte sich eine Tasche, groß genug um all ihre Unterlagen und Ordner einsortieren zu können aber auch mit kleinem Beifach für die unvermeidlich wichtige Trinkflasche, ihre Thermoskanne.


Ich habe die Tasche gefütterte um innerhalb des Futters mit der Extra-Abteilung für die Flasche experimentieren zu können. Überlegungen gingen Richtung Klettverschluss und Kamsnaps, letztlich entschied ich mich aber für eine stabile Naht, auch wenn diese nur mit akrobatischen Fingerübungen möglich war.



Der Boden ist gleich mehrfach stabilisiert, das Futter mit Schabracke samt Volumenvlies, die Außentasche mit LKW-Plane. So hat die Tasche trotz Größe einen recht ordentlichen Stand, auch - oder gerade wenn - sie gefüllt ist.



Dienstag, 27. Juni 2017

Zeit für Johannisbeeren



zum Beispiel: Johannisbeer-Sirup

Dafür rote Johannisbeeren ernten, waschen, mit etwas Wasser aufkochen bis die Beeren platzen und wenige Minuten ruhen lassen. Dann durch ein Sieb filtrieren, mit Zucker aufkochen und heiß in sterilisierte Flaschen füllen.
Sommerlich.
In Mineralwasser oder Sekt.

Rezept z. B. hier:  KLICK!

Dienstag, 20. Juni 2017

Sommerkleidchen



In unserer Nachbarschaft kam ein kleines Mädchen zur Welt.
Endlich konnte ich einmal ein Mädchenkleid nähen. Das hatte ich schon lange nicht mehr gemacht.
In die Vorfreude auf rosa mit rosa mischten sich erste Bedenken, als ich an mein eigenes Jungmutterglück und wiederholte Äußerungen meiner Tochter dachte: ja, es gibt Eltern, die - Mädchen hin oder her - allergisch auf rosa reagieren.



Planänderung in sommerlich hell und freundlich. Mit diesem Vorsatz ging ich Stoffe kaufen. Schließlich entschied ich mich für ein sanftes grün mit Blümchen für das Sommerkleidchen und ein passendes grün mit Streifen für eine Untendrunterhose.



Schnitt Kleid: Birdie Birdie aus Ottobre 1/2015
Schnitt Hose: Summer Sea aus Ottobre 3/2013

Donnerstag, 8. Juni 2017

eine Decke für die Freundin



Zum rundesten aller Geburtstage häkelten wir zu dritt für die Freundin eine Decke. Und  wenn sich drei häkelbegeisterte Freundinnen zusammenschließen, um ihrer gemeinsamen Freundin, die vom Häkeln nichts versteht, Handarbeiten aber durchaus schätzt, eine Freude zu bereiten, dann kann eigentlich nur was gigantisches und schönes dabei herauskommen.



In der Zeit der "Decke in taupe" hatte ich mir bereits Notizen für die einzelnen Muster gemacht, auf die ich jetzt im Vorfeld dieses Projektes zurück greifen konnte. Ich tippte sie alle in den PC und jede meiner Freundinnen bekam einen Packen fertig ausgearbeiteter Muster. Wir verteilten und häkelten dann gemeinsam los, viel Zeit verbrachten wir dabei gemeinsam.



Es waren schlusseindlich mehr als 20 verschiedene Muster.


Einige davon von mir entworfen, andere aus Büchern oder dem Internet. Zum Teil musste ich an ihnen herumprobieren, da alle zum Schluss eine einheitliche Größe und eine gemeinsame Maschenzahl aufweisen sollten.


Viele der Muster gehören zu Internet-Bekanntschaften, die ich schon sehr viele male gehäkelt habe, so das Muster Daisy, Circle of friends oder Flower-Power. Manche übertrug ich vom Video auf Papier.



Andere wiederum stellten uns vor die Herausforderung einer englischen Übersetzung plus kompliziertem Muster wie der Fisherman's Ring oder der Krokodil-Stich.


Auch das Muster Maya findet sich bei youtube, ich habe allerdings einige zusätzlich Runden gedrreht, es erschien mir in der angegebenen Version zu klein.


Umrundet habe ich die Decke zum Schluss wieder mit Krebsmaschen plus Luftmaschen, was auch hier einen schlichten, aber griffigen Abschluss ergab.


Samstag, 3. Juni 2017

Pusteblume


Der Stoff ist einer der wenigen, die wir in diesem Jahr auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe kauften, die Stimmung war nicht so kaufseelig trotz großer Vorfreude auf diesen Einkaufsbummel-Tag. Wieder einmal bestätigte sich die Weisheit, dass die Vorfreude wohl eine der schönsten ist ...


Das Shirt nähte ich bei Karin. Zusammen mit dem federleichten Kleid eine gute Ausbeute für einen Nähnachmittag.

Sei's drum: das Shirt ist sehr schön geworden, die Tochter freut sich und trägt es gerne, was will ich mehr?
Schnitt: Kimono Tee von Maria Denmark

Sonntag, 28. Mai 2017

Zeit für Holunderblüten


z. B. Holunderblüten-Essig
dafür Holunderblüten in ein weites Gefäß geben, mit Weißweinessig angießen und mehrere Wochen ziehen lassen. Erfrischend lecker im Salat.

Montag, 22. Mai 2017

federleicht


Idee und Stoff stammen von vor mindestens einem Jahr. Ein Restestück von einem der ungezählten Stände des Stoffmarkts.


Damit - und mit einem Stück Stoff für ein Shirt - fuhr ich zu Karin. Zusammen wollten wir einen Nachmittag lang nähen.
Als wir den Schnitt auf den Stoff auflegten musste ich feststellen, dass dieser nur in der Theorie reichte, nicht aber in Wirklichkeit.

 
Aber dank Karins unergründlichem Stofflager fand sich ein Stück schwarzer Jersey, der sich perfekt einfügt und so konnte ich doch noch dieses Projekt realisieren.



Wir fassten den Halsausschnitt damit ein und montierten eine Verlängerung ans Kleid. Und zwar so raffiniert, dass es nun aussieht, als wäre dieser Streifen ein Unterkleid:


Schnitt: Kombination aus zwei Schnittmustern:
Audrey von MariaDenmark und KirstenKimonoTee, ebenfalls von MariaDenmark


Freitag, 12. Mai 2017

Korbtasche - Taschenkorb?


Eine Tasche, die sich nicht entscheiden kann, ob sie nicht doch lieber ein Korb wäre.
Gleich verliebte ich mich in diese Idee, in diese Art Tasche, als die Tochter sie aus dem Urlaub mit nach Hause brachte. Sie diente ihr für viele Marktbesuche, wurde immer wieder vollgepackt mit Gemüse, durfte aber auch des abends mit, wenn wir Pizza essen waren: Spielsachen für den kleinen Mann lassen sich herrlich darin verpacken.


Der Stoff ihrer Kauftasche ist ein relativ grob gewirkter, weshalb die Nähte auf Dauer nicht halten sollten. Das war natürlich nicht der einzige Grund, sie nachzunähen, wenn auch ein nachvollziehbarer.

Die erste - und wohlgelungene - dieser meiner neuen Taschenreproduktion, bekam meine Freundin zu ihrem Geburtstag geschenkt.


Während die Beschaffung von Stoff und Ösen kein Problem darstellte, sollte es mir zunächst nicht gelingen, die geeignete Kordel zu bekommen. Sie sollte stark aber auch geschmeidig sein, nicht zu grob wie z. B. ein Sisalseil, auch  nicht gewebt sondern gedreht.



Überrascht war ich wie einfach sich das Einschlagen der Ösen gestaltete. Und das obwohl - entgegen der Angabe auf der Verpackung - kein Stanzwerkzeug für die Löcher mitgeliefert war. Ich malte mir die kleinen Löcher auf, schnitt sie mit einer spitzen Schere aus, fasste sie mit einem Zickzackstich ein und schlug schlussendlich die Ösen ein. Alles kein Problem und relativ leicht auszuführen, wenn man verstanden hat, wie rum die  Ringe angebracht werden müssen.




Die Tasche ist gefüttert, hat eine kleine Reißverschlussinnentasche mitsamt einer Handytasche und lässt sich durch einen weiteren Reißverschluss verschließen.

Sonntag, 7. Mai 2017

zu dritt häkelt es sich schneller


Eine häkelt - eine näht zusammen - eine macht das Kissen fertig ...



So ungefähr war die Arbeitsteilung bei diesem Gemeinschaftsprojekt für eine gemeinsame Freundin zum 50. Geburtstag.



Die Arbeitsverteilung gelang uns ganz gut nach Motivation, Zeit und Auslastung zu berechnen. Da ich noch in der Endphase eines weitaus größeren Gemeinschaftsprojektes steckte, brauchte ich nur die einzelnen Teilche aneinander zu fügen. Das Kissenbild ist also ein "Bschisserli", in echt sieht es von vorne und von hinten fotografiert so aus:


Montag, 1. Mai 2017

mit großem Knopf


Am Morgen waren es ganze acht Grad - in der Woche sollte es in Höhenlagen zu Schneefällen kommen. Das war Ostern 2017.
Rechtzeitig zu diesem "Wintereinbruch" wurden die beiden Überziehpullis für den kleinen Mann fertig. 


Der Stoff ist ein wunderbar kuscheliger Nicki - zwei Coupons vom Stoffmarkt.





In diesem Fall leider zu wenig für Pulli mit Kapuze. Aber das macht nichts. Mit den vielen Stoffresten, die ich hier liegen habe, Bündchen, Knöpfen und Kordeln lässt sich aus dieser Not sogar was machen.


Nachtrag Anfang Juni:
Selbst an frischen Sommermorgen kann dieser Kuschelpulli vorübergehend eingesetzt werden:


Samstag, 22. April 2017

"Michel II"


Die Michelmütze des letzten Jahres war zu klein geworden, ich sollte-wollte-durfte eine weitere für den kleinen Mann häkeln.



In Form und Farbe ist sie der letztjährigen durchaus vergleichbar. Nur eben größer und der Schirm etwas "professioneller" beinahe nach Anleitung.





Anleitung von Frau Seidenfein: KLICK!
und auf youtube: KLICK!

Dienstag, 18. April 2017

Osterei 2017


So stelle ich mir Backen nach Zahlen vor: man kauft sich ein Päckchen Backmischung und hangelt sich der angegebenen Rezeptur nach.



Nicht ganz vergleichbar aber auch nicht ganz daneben: das Häkeln nach Packungsanleitung. Es sollte also kein Kuchen werden sondern ein Hippo für den kleinen Mann, kein Handschmeichler wie die beiden bisherigen sondern ein Tier in ernstzunehmender Größe - ausgestellt im Handarbeitsladen und auf den ersten Blick verliebt.



Zu Ostern wollte ich das Teil gehäkelt haben, ein schönes Osterei.
Der kleine Mann nebst Familie weilte in Urlaub, ich konnte mir getrost über die Ostertage Zeit nehmen und das Dingensda in aller Ruhe häkeln.




Mit meiner Ruhe war es dann aber schon bald dahin.
Die Packung stellte sich als Montagsmischung heraus.
Die Originalwolle reichte nicht, was wohl schon beim Einpacken bemerkt worden war. Wie anders lässt es sich erklären, dass ein zweiter Strang graubrauner Wolle darinnen lag? Nur leider in einem ganz anderen graubraunen Farbton.
Ich ging reklamieren und bekam aus der nächsten Montagspackung einen Knäuel Originalwolle. So sollte es wohl gelingen.
Die Häkelanleitung war schon löchrig, aber was die Beschreibung des Zusammennähens anbelangt, so fand sich außer dem laxen Hinweis, dass man die Teile nach dem Häkeln zusammen nähen solle - NICHTS.
Die zweite Reklamation betraf die Augen. Auch sie montagsmäßig - das eine schwarz und glänzend, das zweite wie mit grauem Überzug, es sah aus wie verkratzt.
Ich bekam neue Augen für das Tier. Extra aus einer Extra-Packung. Als ich die neuen Augen zu Hause einmontieren wollte, musste ich feststellen, dass die hilfsbereite Dame im Handarbeitsladen mir leider zweierlei Größen eingepackt hatte.
Zum Glück war das alte, aber gute, in der fast genauen Größe, noch einen Gang wollte ich mir ersparen.



Der Osterhase wurde bei uns eine Woche nach Ostern gesucht, das Hippo brauchte noch mindestens eine weitere, bis ich es fertigstellen konnte.

Ende gut alles gut? 
Mitnichten.
Die Arme und Beine, die eigentlich nur beweglich sein sollen, schlabbern. Ich habe alle Stopfwolle aufgebraucht, trotzdem fehlt es an Festigkeit. Je mehr ich stopfte um so mehr dehnten sich die Teile, also war hier eine genaue Dosierung nötig.
Es ging nicht lange gut mit dem neuen Liebling meines Enkels, da legte er mir das "komische Hippo" auf den Nähtisch und meinte, ich solle es bitte richtig machen.
Ich hege mittlerweile den Verdacht, dass das Hippo als Dekoteil gedacht ist und keinesfalls zum Spielen kleiner Kinderhände.
zu guter Letzt:

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