Mittwoch, 26. Oktober 2016

Pullis für den Herbst



Für Übergangszeiten vom Herbst zum Winter, als warmes Untendrunter unter Regenjacken und schließlich für den beginnenden Frühling: Fleecepullis immer dann, wenn es draußen kalt ist.



Die beiden Pullis für den kleinen Mann hatte ich groß genug angelegt, dass sie ihn wohl über den Winter in den kommenden Frühling ausreichend schützen sollten.


Einmal bunt aus den vielen kleinen schlussendlich doch nicht weggeworfenen Stoffresten um die Größe zu testen
 und einmal uni türkis-grün:



Mittwoch, 19. Oktober 2016

Generalprobe

 
Für den Schwiegersohn wollte ich zu Weihnachten einen Pulli nähen. Schon ein bisschen professionell mit allem Pipapuffmich - also mit Kragen und Reißverschluss und aus einem sehr schönen Doubleface in grau mit einer noch graueren Schwalbenschar.
Den Stoff hatte meine Tochter auf dem Stoffmarkt entdeckt - in grau und in blau. Also für sie und für ihn.
Wir kauften ihn im Hinblick auf ein Weihnachtsgeschenk und ich bat sie, den Stoff samt Vorhaben schnellstmöglich wieder zu vergessen - wegen der Überraschung.


Bei Karin wurde ich in deren legendären Schnittsammlung fündig und sie half mir beim Ausmessen, Anpassen und schließlich auch noch beim Reißverschlusseinsetzen. Natürlich könnte ich das alles auch selbst und selbständig - aber ich bewege mich noch immer außerhalb jeder "normalen" Spur und bin dankbar für Anstoß und Hilfe.
Wie auch immer: Zwei Stoffmarktcoupons aus grünem Sweaty hatte ich mit dabei und wir brauchten nur wenige Stunden bis ein richtig perfekt aussehender Pullover fertig war.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Bratapfellikör


Im Sommer hatte ich wieder meinen schwarzen Nusslikör angesetzt, daneben noch Erdbeerlikör und einen Wildbeerenlikör.
Nun las ich bei einem Friseurbesuch in einem der ausliegenden Heften von einem Bratapfellikör. Das mal darauf von einem anderen Bratapfellikör mit Marzipan. Beide Rezepte wollte ich ausprobieren, gab aber eines davon schon an meine Freundinnen weiter und Karin war schneller als ich. Als sie mir eine kleine Flasche vom Marzipan-Likör schenkte, setzte ich sogleich den zuerst entdeckten an.

Dafür 750 g Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Zusammen mit 2 Zimtstangen in eine ofenfeste Form legen und mit 1 Essl. Zucker bestreuen. Bei 160°C Umluft etwa 10-15 Minuten halbweich backen, danach auskühlen lassen und zusammen mit
50 g Rosinen
1 in Scheiben geschnittene Apfelsine und Zitrone
2 Sternanis
200 g Kandiszucker
1 aufgeschlitzte Vanilleschote in ein mit kochendem Wasser ausgespültes großes Glas schichten.
Nun mit 700 ml Korn und 300 ml Rum auffüllen. Deckel drauf und gelegentlich leicht wenden. Vier Wochen ziehen lassen, danach filtrieren.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

neue Hosen für den Herbst

Als sich der Herbst ankündigte war klar, dass ich Hosen und Pullis für den kleinen Mann würde nähen wollen-sollen.
Aus braunen Cordresten entstand eine erste


und aus den Resten des recht warmen Pullistoffes seines Vaters nähte ich eine weitere Hose.


Mittwoch, 28. September 2016

Kürbiszeit


Vor einigen Jahren bekam ich einen ersten kleinen Häkelkürbis von meiner Freundin geschenkt.
Dieses Jahr erfasste mich kurzzeitig ein anfallartiges Häkelfieber und ich häkelte gleich mehrere solcher kleiner Kürbisse.


Zwei davon habe ich gleich weiter verschenkt.

Montag, 26. September 2016

Seifen für den guten Zweck



Auch in diesem Jahr unterstützte ich die Frauen des Sozialstandes auf dem Martinimarkt. Nicht ganz so intensiv wie in vergangenen Jahren, aber immerhin.
In der Not die anderen Menschen nicht vergessen.


Meine eigenen Seifen halte ich schlicht: kein Duft und keine Farbe.
Dieses marmorierte ich die Seifen zum ersten mal. Ich hatte keine Ahnung, wie das gehen konnte und ob es wohl klappen würde. Sie sind wie bisher alle Martinimarktseifen mit Lavendel parfümiert.

Dienstag, 20. September 2016

Herbstbody



Von Karin bekam ich diesen schönen Stoff geschenkt.



Und setzte ihn gleich um. Ein Body sollte es werden. Ein warmer, weicher  Herbstbody für den kleinen Mann.

Mittwoch, 14. September 2016

wo die Liebe hinfällt



Ich kann mich nicht erinnern, ob ich als Kind ein Lieblingstier hatte. Außer meinem Teddy. In jugendlichen Jahren begeisterte ich mich für Elefanten, als junge Erwachsene für Hunde. Diese Liebe hält bis heute an.
Der kleine Mann liebt Hippos. Ist beeindruckt von ihrer Größe, besonders die des aufgesperrten Maules wenn im Zoo die Fütterungszeit beginnt.
Mein kleiner gehäkelter Hippo befindet sich also in einem wesentlichen Unterschied zu diesen eigentlichen Giganten, aber einen Vorteil hat er: er passt in eine kleine Kinderhand:


und lässt sich überall hin mitnehmen:


Anleitung Hippo von HIER!

Mittwoch, 7. September 2016

sammeln für den Wohlfühltee



Auf meinen weitschweifigen Spaziergängen mit dem Hund finde ich immer wieder Kräuter und Blüten auf naturbelassenen Wiesen oder an Wald- und Feldrändern.
Irgendwann beschloss ich neben Hundeleine und Pfefferspray auch ein Messer und einen Beutel einzupacken um gelegentlich einige Wildkräuter zu ernten.
Zu Hause trocknete ich diese und mit der Zeit wurde meine Teemischung immer reichhaltiger. Ich fand Schafgarbe, Kleeblüten, Lindenblüten, Holunderblüten, Brombeer- und Himbeerblätter und ergänzte diese mit Ringelblumen, einigen wenigen Lavendel- und Rosenblüten, Verveine und Zitronenmelisse aus dem Garten.
Dazu trocknete ich im Herbst Apfelstückchen von unseren reichtragenden Apfelbäumen und bekam einige Quitten von der besten Freundin.
Alles in allem ergab diese Mischung einen erfreulich wohlschmeckenden Wintertee.

Mittwoch, 31. August 2016

Sommerrock mit Vögeln


Diesen Rock nähte ich der Tochter wohl Ende April / Anfang Mai. Ich erinnere mich deshalb so genau, weil ich nicht ganz bei Sinnen war beim Zuschnitt und ich mir dies angesichts der familiären Situation verzieh. Das hintere Rockteil stand auf dem Kopf. Neu zuschneiden war nicht möglich, da ich knapp eingekauft hatte, einmal Rocklänge plus Saum und Beleg.


Also blieb mir nichts anderes übrig, als den Stoff umgekehrt - richtig! - aus den vorhandenen Teilen rauszuschneiden und möglichst passgenau die fehlenden Eckchen zu "restaurieren". Dies ist mir so gut gelungen, dass selbst ich, trotz dieses Wissens, nicht beständig nach dem Fehler suche.



Die Fotos entstanden im Winter in der Phase, in der ich meine zur Zeit eher spärlich gehandarbeiteten Werke nachträglich dokumentiere.

Freitag, 26. August 2016

Gelegenheitsarbeiten


Und doch!
Doch ist manchmal gut, wenn sein muss, was sein muss.
Zum Beispiel die Sommergarderobe des kleinen Mannes. Wie gelähmt saß ich oftmals vor der Nähmaschine, unfähig einen Stich zu tun - hatte mir das Nähen doch immer so viel Freude bereitet.
Aber manchmal ist gut, wenn sein muss, was sein muss. Und so nähte ich dem kleinen Mann eine Urlaubsgarderobe: mehrere Shirts, Bodies, kurze Hosen, lange dünne Hose.


Vorherrschend war in diesem Nähsommer die Farbe grün - passend zu seinen gärtnerischen Aktivitäten.


Außer viel grün gab es noch die Krokodil-Kombi und die dünne lange Hose, mit der sich ausgezeichnet Fußball spielen lässt.


Und dann hatte ich noch das sogenannten "Hawaii"-Hemd genäht - Urlaubsgefühl inclusive.



Samstag, 20. August 2016

Regenbogenzeit


Meine Schwägerin liebt meine Häkelarbeiten. Ich glaube, ich hatte das schon einmal erwähnt. Und auch in diesem Jahr wollte ich ihr, als die Familie hier einen Teil ihres Sommerurlaubs verbrachte, eine Kleinigkeit mit nach Hause mitgeben.


Untersetzer waren es dieses mal, bunt wie das Leben, jedes Teil aber eine Anstrengung für mich, und doch eine gleichzeitige Ablenkung.



Mittwoch, 25. Mai 2016

Streifenhörnchen



Noch während ich in der "Woche voller Socken" die letzten Fäden vernähte, strickte ich bereits ein weiteres Paar: Geburtstagssocken. Deshalb konnte ich sie nicht gleich im Anschluss zeigen, brauchte sozusagen einen Sicherheitsabstand - nun ist der Geburtstag vorbei, das Geschenk übergeben.


Herrensocken der Größe 45, mehrmals gestrickt, da ich durch stressbedingte Ausnahmesituation immer mal wieder das Zählen des Musterssatzes vergaß oder mich verzählte. Wäre nur halb so nervend gewesen, hätte die andere Socke nicht schon fertig hier gelegen. Aber so ribbelte ich brav eine fast fertige Socke wieder auf, weil mir das insgesamt dann doch mehr als nur einmal passierte.


 Mustersatz aus: Gänsemagd bei ravelry

Montag, 23. Mai 2016

ein Jahr ganz ohne Kommentare



Ein Jahr! dachte ich vor einem Jahr, maximal ein Jahr lasse ich die Kommentarfunktion ausgeschaltet.
Die Erfahrungen dieses einen Jahres sagen mir, dass die Entscheidung für mich immer noch stimmig ist.
Ich war in letzter Zeit nur wenig unterwegs im Internet und habe meinen Blog auch nur gelegentlich mit neuen Berichten gefüllt, hatte minimalen Emailverkehr, keine Kommentare, kaum Anfragen, keine Aufreger.
In Zeiten persönlicher Not und großer Hilflosigkeit war dies das beste, was mir passieren konnte. Ich bin immer noch einig mit dieser Entscheidung, finde für mich persönlich immer noch keine Gründe, weshalb ich diese Praxis ändern sollte und lasse jetzt zunächst alles so wie es ist: ruhiges Vormichhinschreiben, fotografisches Dokumentieren, mal mehr, mal weniger. Wie's kommt.
Die letzten Wochen und Tage waren sehr anstrengend und kräftezehrend, bedrückend und schmerzhaft. Auch ein Grund einfach weiterhin still vor mich hinzuschreiben.
Danke fürs stille Mitlesen.

Dienstag, 17. Mai 2016

von Rosen und Knospen



Nach dem Frühlingserwachen endlich die Rosenblüte.


Zwar ist in unserem Garten erst eine vorwitzige kleine Rose tatsächlich voll aufgeblüht, doch kann man schon die Pracht der vielen Knospen ahnen.



Dieses mal bin ich der Jahreszeit etwas voraus und habe schon etliche Rosen und Knospen gehäkelt.


 
Die Anleitung der kleinen Röschen und der Knospen schreibe ich demnächst. Für mich und meine Freundin und für alle, die sich den Rosen-Frühling ins Haus häkeln wollen.

Das romantische Herz war übrigens ein Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin.



Häkelherz-Anleitung z. B. bei Frau Seidenfein: KLICK!
Quittenblüten bei Frau Attic: KLICK!

Dienstag, 10. Mai 2016

Aktion Frühlingsfrisch

 
Der kleine Mann brauchte eigentlich keinen neuen Pulli. Und auch keine neue Hose.

 
Vielleicht einen Überzieher für die Wetterkapriolen des April, nicht ganz so dick wie der im Winter aber noch wärmend. Aus Fleece für unstete Zeiten. Und da ich schon mal dran war, bekam er eine "Restehose" vom Cordrock seiner Mutter.



Pulli zartgrün wie April und Mai, Hose Orange. Start in den Frühling. Jetzt wird's wärmer und ich verabschiede mich von den warmen Stoffen, darf nach und nach frühlingszarte Kleidung nähen.

Donnerstag, 5. Mai 2016

eine Woche voller Socken: Großauftrag



Als meine Schwester im letzten Jahr anfragte, ob ich nicht hin und wieder Socken für ihre Familie würde stricken wollen, musste ich schon heftig schlucken. Socken für vier Personen bedeutet: vier Paar Socken stricken und dann hat jede von ihnen erst ein Paar im Schrank liegen.
Das bedeutet auch: zwei Paar Socken und "normalen" Größen 38 und 39 und zwei Paar in großen Größen, nämlich 43 und 46. Ein Haufen Nadelei.


Wir verblieben locker und unbestimmt. Ich wollte eine erste Runde stricken und dann schauen wir mal. Zwischenzeitlich konnte ich ihr Quellen vermitteln, wo sie an selbstgestrickte Socken gelangen würde, um die allergrößte Not abzudecken, aber irgendwie hat das wohl nicht so richtig hingehauen.

Jedes Paar bekam nicht nur eine eigene Farbe sondern auch ein eigenes Muster, dreimal Zopf- und einmal Lochmuster.
Und zum Schluss der Woche noch ein Vernäh-Marathon. Naja, immerhin ein Marathönchen. Denn zwischen ganz viel anderem habe ich es dann doch noch geschafft, von vier Paar Socken die Fäden zu vernähen.

Mittwoch, 4. Mai 2016

eine Woche voller Socken: roter Bernstein


Rote Bernsteinsocken. Leicht melliert. Eine sehr schöne, aparte Wollfärbung.



Die Wolle bekam ich von Frau Küstensocke vor einem Jahr etwas zusammen mit Resten für meine Häkelrestedecke. Ich beschloss damals, dass sie zu schön sei, um den ganzen Strang in die Decke einzuhäkeln und strickte mir mit meinem damaligen Lieblingsmuster, den Bernstein-Erinnerungszopf, diese Socken.

Hier die vier Paare, die ich für mich in den vergangenen Wochen und Monaten gestrickt habe und die ich nun endlich auch anziehen werde:


zu guter Letzt:

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