Samstag, 28. November 2015

Eiche Natur


Allmählich hält der Winter Einzug. Höchste Zeit also, den Herbst abzuschließen. Momentan poste ich hauptsächlich rückwärts gewandt. Ich komme mit schreiben und fotografieren kaum nach. Aber das kenne ich schon: im Dezember sollte ich die Posts etwas enger takten.
Die Eicheln sind fast alle schon der ersten adventlichen Dekoration gewichen, nur die Bilder blieben liegen. Bei den letzten Fotos waren einige Eicheln und Blätter der Naturversion schon zu sehen, jetzt das Ganze aber noch  deutlicher und zusammen kombiniert gezeigt.


Die Farbwahl beschränkt sich hier auf leinen, taupe, olive und natur. Zusammengenäht und mit einer kleinen Schleife aus Schnur beschmückt, alles Ton in Ton total anders als die vielen bunten Teilchen, aber auch so mag ich das gerne.


Die kleinen Gebinde schmückten den Herbst über den Tisch, hängen immer noch an der Wand, zieren sogar einen alten Stich oder geben einem leeren Bilderrahmen Inhalt.



Und weil das Häkeln der Eichel-Naturfraktion so vergnüglich war:




Donnerstag, 26. November 2015

Eiche rustikal




Es gibt so viele Möglichkeiten, Herbsteindrücke einzufangen und den Früchten mit der Häkelnadel eine Form zu geben: Kastanien, Pilze, Trauben, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kürbisse undsoweiter undsoweiter ...


Dieses mal habe ich mich mit bunten Eicheln und Eichenlaub beschäftigt. Und wie immer, wenn ich mich begeistere, bleibt es nicht bei einem Teil.
Zeitlich leicht versetzt zeige ich heute meine Ausbeute: Zwei Hände voll Eicheln in allen möglichen Farben wurden es zum Schluss.

Einzelstücke

und viele doppelte


Dazu häkelte ich buntes Laub:


Vielfarbig, vielstimmig, viel bunt und vielfach einsetzbar, ein schönes Geschenk für häkelbegeisterte Freundinnen und Schwägerinnen, aber auch Herbstdekoration für den Tisch



oder in Verbindung mit meiner Blättergirlande an unserer Haustüre:


- was der Girlande einen besonders schönen Abschluss gibt und im Detail so aussieht:


und ebenfalls am Wohnungseingang der Tochter gefällt:




Bunte Herbsthäkeleien bringen die schönsten Farben ins Haus. Selbst jetzt noch, da bereits alles Laub von den Bäumen gefallen ist und der Herbst allmählich in den Winter gleitet.



Bunte Eicheln ähnlich hier: KLICK!
Beim Eichenlaub habe ich mich an den bereits gezeigten Ahornblättern orientiert, statt im Kreis zu häkeln habe ich dabei die erste Runde in einer Luftmaschenkette auseinander gezogen. Aber vielleicht findet sich ja sogar eine Anleitung im Netz, mir war dieses mal die Sucherei zu langwierig, da habe ich lieber experimentiert.

Sonntag, 22. November 2015

Weihnachtskleidnäherei - Teil 2, meine Stoffwahl

22.11.2015 Teil 2
- Stoff- und Schnittvorstellung
- Hurra, ich habe genau den Stoff gefunden den ich mir vorgestellt habe. Der Schnitt passt auch super dazu.
- Der Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?
- Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
- Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.



Als ich auf dem Stoffmarkt diesen Jersey sah, sprach die innere Nähmich-Stimme: das wird dein Weihnachtskleid.
Beherzt kaufte ich ein großes Stück davon - bin ja sonst eher die knappe-Stoff-Käuferin - kam begeistert nach Haus, präsentierte ihn und sah in den Augen der Tochter ein Erstaunen. Beim Erstaunen in den Augen meiner Tochter ob meiner Stoffwahl springen gleich alle meine inneren Lampen auf rot. Wie oft hatte sie mit ihrer Einschätzung schon recht gehabt. Was war es dieses mal? Er flimmere. Ansonsten: ein für mich typischer Stoff.



Zunächst legte ich den Stoff zunächst zur Seite, er sollte mir aus dem Blick, und sich vielleicht nach einiger Zeit neu bewähren. Ich ließ die Zeit darüber verstreichen und nahm ihn doch immer wieder  in die Hand, wog ab, ob er denn flimmere oder nicht und danke meinem nicht mehr so perfekten Augenlicht: für mich flimmert nämlich auch nach einigen Wochen noch nichts. Es sei denn, die Kameraführung ist nicht erstklassig, aber dann flirren auch meine Hände:


Kein Stress bereits bei der Stoffwahl: dieser wird's und gut ist.

Die Weihnachtskleidschneiderlein treffen sich auch diese Woche wieder auf dem MMM-Blog. Danke für die Plattform, danke für die Moderation. KLICK!

Mittwoch, 18. November 2015

Stückwerk


Während ich gedanklich schon mal mein Weihnachtskleid nähe und blogge, kann ich immerhin schon mal das "Stückwerk" für den kleinen Mann zeigen. Das Shirt, für das ich Stoff nachkaufen konnte und dessen Rest dann wiederum ein Shirt ergab.


Ausgeknobelt, rumgefummelt, verwünscht und gerettet dank Stoffnachkauf. Die grüne Kombination der Stoffe gefällt mir sehr gut und nach mehr als einem Jahr bin ich jetzt wohl im Buben-Nähmodus angekommen.

Geplant war das Shirt mit den kleinen grünen Ärmelchen, genäht hatte ich - dank genügender Stoffmengen - dann ohne sie, das Shirt gefiel mir gelegt plötzlich so besser.
Dann aber, fertig gesäumt und mit Knöpfchen wollte es mir so dann doch nicht mehr behagen und ich trennte die Ärmel wieder raus, doppelte sie mit den kurzen grünen und nähte alles wieder zusammen. Manchmal bewege ich mich auf Umwegen.


Aus den Resten mit dem verklebten Etikett schnitt ich noch ein Halstuch. Auch das gestückelt.

 

Und umgehängt:


Sollte es noch weitere Tragebilder vom Kind im Shirt geben, reiche ich diese nach.

Auch etwas verspätet lohnt sich ein Besuch bei Made4Boys. Danke für die Plattform und die Organisation.

Samstag, 14. November 2015

Weihnachtskleidnäherei, Teil 1

Die Weihnachtskleidnäherei, der WKSA, startet. All die Jahre war ich dabei, und so soll es auch bleiben. Wie immer gibt es zu den vor uns liegenden Wochen Themenvorschläge, die man mehr oder weniger beantworten bzw. abarbeiten kann. Die heutigen lauten:

- Inspiration und Rückblicke auf die Weihnachtsoutfits 2014, 2013, 2012, 2011
- Perfekt, ich weiß genau was ich nähen will und es ist schon alles da. Schnitt, Stoff, Zubehör.
- Oh weh, ich habe noch keine Ahnung und verlasse mich mal auf die Inspiration der Anderen.
- Ich weiß genau welcher Schnitt, aber keine Ahnung was für ein Stoff passt.
- Stoff ist da, aber welchen Schnitt solch ich nur nehmen?


Einem Rückblick könnte ich die sprichwörtliche Weisheit vom Hinterherklügersein voran stellen, hätte ich doch lieber zwei - nein drei! - meiner Weihnachtskleider nicht in den ohnehin fest verplanten Wochen vor Weichnachten sondern zu einem anderen Zeitpunkt nähen sollen. Ich mag sie gerne und man sieht es ihnen nicht an, dass sie mich zum Teil in dieser sowieso schon ausgefüllten Zeit zusätzlich belasteten.
2013 bin ich tatsächlich gescheitert: an Schnitt, Stoff und der mangelnden Zeit bzw. dem persönlich empfundenen Zeitdruck. "Geschickt eingefädelt" wäre also nichts für mich. Ich eigne mich besser als Zuschauerin.

Letztes Jahr war alles richtig geplant: bequemes Kleid für bequeme Weihnachten. Still, besinnlich, fern von allem Rummel verbrachten wir diese Tage. Das war beschaulich, das war schön.
In Anlehnung an diese Erfolgsgeschichte plane ich mein diesjähriges Weihnachtskleid und gehe in die Wiederholung.
Perfekter Schnitt, wunderbare Passform, am Stoff noch leise Zweifel aber schon gekauft, wenig Zeitaufwand. Und vor allen Dingen wenig Anspannung. Davon hatte ich in diesem Jahr zuhauf, Aufregungen inclusive, das alles möchte ich meiden. Also plane ich bescheiden, Aufwendiges habe ich schon hinter mir und dafür fehlen Zeit und Nerven.

Hier noch eine kleine Rückschau:


Das war Weihnachten 2011, ein alter Schnitt von Advance (6121). Ich schlug mich zum glaube ich ersten mal mit einer englischsprachigen Anleitung herum, kämpfte mich richtiggehend durch, erfasste viel intuitiv und war froh, als alles vorüber war und das Kleid auf der Stange hing.
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, das Kleid eignet sich von der Bahnfahrt bis zur Oper. Es ist ein perfektes Allround-Talent. Von fein über aufgemotzt (soweit ich aufmotzen mag) bis rustikal: alles ist drin, alles ist möglich.



Weihnachtskleid 2012 war dieses "Knotenkleid" - Vogue 1257 -, die Ärmel fast zu eng, ansonsten viel Arbeit und insgesamt ein schönes Kleid. Geschrieben hatte ich u. a. vom "ulitmativen Bequemlichkeitsschnitt mit Eleganz-Faktor, leichtem Anspruch, aber nicht wirklich schwierig". Es stellte sich während des Nähens heraus, dass dem nicht ganz so war. In einem meiner Posts zum Weihnachtskleid-Sew-Along hatte ich immer wieder  angedeutet wie wenig kooperativ sich die Nähanleitung darstellte. Letztlich habe ich das Kleid nach eigenem Denken und Probieren zusammen genäht, zu unverständlich erschien mir, was ich da las. Aber irgendwie ist es mir schlussendlich doch gelungen.
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass das Kleid besser ist als die Erinnerungen an den Entstehungsprozess.
 



2013 scheiterte ich mit diesem Kleid bzw. dem sich ständig verziehenden Stoff, und ich verstand zwei Teile des Schnittmusters nicht und den Stoff nicht und die Umsetzung nicht, wollte ändern bzw. nach eigenem Gutdünken anpassen und scheiterte grandios. Irgendwann war dann die Luft raus - ich hatte einfach keine Zeit und keine Lust und keine Ausdauer mehr, mich um das blöde Teil zu kümmern. Das ist bis heute so geblieben, und das obwohl mir der Schnitt nach wie vor sehr gefällt. Ich sollte mit besserer Stoffwahl und neuem Mut nochmal dran gehen.
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass es schade um die Zeit war. Aber da mir der Schnitt nach wie vor gefällt:  aufgeschoben ist nicht ... - naja, ihr wisst schon. 



Das Weihnachtskleid 2104 ist nach wie vor eines meiner meist getragenen Kleider. Ich liebe es. Muss ich mehr sagen?
Nach diesem kurzen Rückblick und meinen Auslassungen ist klar, das Weihnachtskleid 2014 wird das Weihnachtskleid 2015: Audrey von Maria Denmark, ein Kleid, das zufrieden macht, ein Kleid, das mich schon jetzt in Gedanken entspannen lässt.  Das lästige Zusammenkleben des Downloadschnitts habe ich hinter mir, die wenigen Anpassungen ebenfalls.
Jetzt geht's zur Stoffauswahl, danach sehen wir weiter. Alles kein Problem. Gutes Zeitmanagement und Pünktlichkeit waren ja schon immer meine eigentliche Stärke ...

Den WKSA gibt es, wie alle Jahre wieder, auf dem MMM-Blog. Vielen Dank für die Plattform und die Moderation.
 

Donnerstag, 12. November 2015

Lebkuchenherzen



Pünktlich zum jährlichen Martinimarkt in unserem kleinen Schwarzwaldstädtchen habe ich "Lebkuchenherzen" nicht gebacken sondern gehäkelt. Die gibt es "in echt" an so vielen der Stände zu kaufen, viel größer, mit viel Zuckerwerk und mehr oder weniger geistreichen Sprüchen, z. B. "Mama ist Spitze" (hängt seit gestern an der Eingangstüre bei der Tochter).

 
Ob geistreich oder sinnfrei: auf Sprüche aller Art habe ich lieber verzichtet und dafür kleine Blümchen aufgestickt. Die sieht man schließlich auch um einiges besser auf diesen Miniaturausgaben.


Für eifrige Jahrmarktsbesucher, deren Sinn nicht nach Süßkram steht, habe ich einige kleine Laugenbrezelchen gehäkelt.
Die Anleitung gibt es hier: KLICK!


Vorlage für die Lebkuchenherzen war ein Bild im www. Ich kann in diesem Fall nicht mit einem Anleitungslink dienen; ich habe die Herzen einfach so nachgehäkelt.

Samstag, 7. November 2015

Das Pandaprojekt


Die Herbstshirtproduktion ist weiter in vollem Gange. Die warmen Shirts vom Frühjahr sind überholt, werden allmählich zu klein und spannen tatsächlich mittlerweile schon unangenehm: Der kleine Mann wächst. Nichts zeigt das deutlicher als das Herauswachsen aus vorhandener Kleidung.


Von dieser warmen Panda-Hose hatte ich noch etwas Stoff übrig und wollte davon ein weiteres Resteshirt nähen. Ganz nach Art des Räuberpullis. Genügend passende Stoffe hatte ich gefunden, nur wegen eines martialisch klebenden Etiketts auf der Innenseite des Stoffes musste ich vorübergehend von diesem Vorhaben Abstand nehmen. Nicht mit Bügeln, Heißluft, Zerren, Reißen, Abflammen, Fluchen und Schimpfen, trotz Einsatz verschiedener Zangen und des Schraubstocks: das Etikett war "bombenfest" angeklebt, es sollte nicht abgehen.


Als ich dann - aus anderen Gründen - mich wieder einmal in meinem Lieblingskinderstoffladen umsah, lag gleich am Eingang - an dieser Stelle erscheint mir ein freundliches "Hallo" dem Wink des Schicksals durchaus angebracht - ein Ballen Pandastoff.
So würde ich mein Vorhaben doch noch umsetzen können, nicht mit Resten sondern aus einem Stück neugekauftem Stoff. Sehr schlau!



Das Resteshirt ist mittlerweile zugeschnitten und der Rest davon ergab nun seinerseits dieses Shirt. Verwirrend? Klar, aber irgendwie musste ich den neuerlichen "Rest" ja verwerten.
Aber welcher der beiden Pullis bekommt nun den Titel "Resteshirt"?


Das Stückwerk zeige ich demnächst. Hier die Vorderseite des Shirts, bereists getragen und  gewaschen, dafür mit Knopfleiste und ohne Kind.

Dienstag, 3. November 2015

Halbzeit war gestern

 
Eigentlich wollte ich ja die Halbzeit der Häkelstrecke dokumentieren, jetzt habe ich über dieses Ziel bereits hinausgehäkelt. Und das trotz Herbstlaub, Äpfelchen und anderem Schnickundschnack.  Allmählich wird die Decke groß und unhandlich. Aber: es ist ein Vergnügen. Immer noch.


Mittlerweile habe ich die elfte Reihe begonnen und auch dafür liegen schon viele kleine Häkelblümchen bereit:


zu guter Letzt:

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