Sonntag, 27. September 2015

Herbstlaub


Eine Woche Häkelpause von der Decke, nicht der Nadel. Zeit für erste herbstliche Dekorationen. Und Blätter als Inspiration: bunt wie im Herbst, aufgewirbelt wie im Wind, gehäkelt nach einem Schema in unterschiedlicher Größe und aufgereiht auf einer Schnur.


Ich mag die Häkelgirlanden, die  sowohl den Eingang als auch die Fenster schmücken, zum Foto vorübergehend aber auch am Baum hängen dürfen. Dazu für's Fensterbrett noch einzelne bunte Blätter. Der Griff in die Wollkiste erfüllt den herbstlichen Farbenrausch.


Girlanden für die Tochter, die Schwägerin, die Freundinnen und für mich, kurze und lange.
Blättchen Ton in Ton und buntgewirbelt, große, kleine, zum Schluss waren's 90 Stück. Jede anders. Und doch gleich.


Für unsere Haustüre die größten: bereits gefädelt, nur noch nicht aufgehängt:


Eine Anleitung für ähnliches Herbstlaub gibt es hier: KLICK!

Dienstag, 22. September 2015

wir sind im Garten ... meine Aufgesetzten



Fang den Sommer in ein Glas - nach diesem Motto richte ich mir jedes Jahr verschiedene Tinkturen und Auszugsöle.
Dieses Jahr stand der Spitzwegerich im Mittelppunkt - für mich, meinen Bruder (unseren Hauptstadtimker) und die Freundin, in Korn und in Öl. Daneben noch das Glas mit den schwarzen Nüssen, der Likör wurde tatsächlich von Tag zu Tag besser. Gelegentlich probierte ich ein Löffelchen davon, aber nur Abends. Wegen der Prozente. Und nur, wenn ich nirgendwo mehr hinfahren musste. Außerdem hatte ich zwei Gläser mit Ringelblumen zur Untermiete, sie sollten trotz Urlaub der Freundin zusammen mit einem Glas Salbeihonig jeden Tag ein- bis zweimal leicht bewegt werden.  Nach der Ernte kam die Ernte: Likör, Öle, Honig und Tinkturen sind mittlerweile abgeseiht und stehen in schönen Gläsern im Vorratsraum, lediglich der Erdkammerhonig bleibt noch einige Zeit eingebuddelt.

Samstag, 19. September 2015

vom Wachsen einer Häkeldecke


Nach etwas mehr als einem Monat ist die neue Häkeldecke auf sechs Reihen angewachsen.
Die Blümchen häkeln sich so ganz nebenbei beim Kaffee, Tee, auf der Gartenbank. Abends auf dem Sofa werden dann die letzten beiden Runden gehäkelt und die Teile aneinander gefügt. Allmählich kann ich mich mit ihr währenddessen schon zudecken, da kommen die etwas kühleren Temperaturen gerade recht.


Sonntag, 13. September 2015

ein Schnitt - drei Kleider


Kleid Nummer drei ließ auch nicht lange auf sich warten. Schließlich neigte sich der Sommer dem Ende entgegen.
Es fällt am lieblichsten aus. Weiße Punkte auf tiefdunkelblauem Grund. Sonntagnachmittagskaffeekleid -  zum Schwärmen!



Der Stoff trägt sich angenehm weich auf der Haut, ist dehnbar fast wie bi-elastisch und fällt geschmeidig wie Viskose. Dieses mal: noch weiter das Rockteil mit noch mehr Stoffgeflatter rund ums Knie. 


Hinten wieder die Abnäher, die das Kleid mit Form und Eleganz versehen.
Den Ausschnitt fixierte ich, wie bei den beiden anderen Kleidern auch, mit Kantenband und einer Stütznaht damit er seine Form behält. Der Stoff ist recht schwer, gleichzeitig aber auch sehr dünn, keine Idealbesetzung. Ich hab getan, was ich konnte, um jedwedem Verziehen vorzubeugen. Die ersten Wäschen sind überstanden, die Vorsorge hat sich bewährt.
Die Begeisterung war groß bei der Anprobe: bei der Tochter überwog die Freude über das neue Kleid, bei mir die Erleichterung, dass es so perfekt auf Anhieb passte - war sie doch in Urlaub, als ich es nähte.

Noch ein kurzer Blick zurück,


dann läuft sie davon,


hält Ausschau nach Mann, Kind oder Hund? Familienleben am Sonntag.




Kombi-Schnitt mit hohem Zufriedenheitsfaktor: Audrey von MariaDenmark und KirstenKimonoTee, ebenfalls von MariaDenmark.

Jetzt ich, das nächste ist für mich ...

Mittwoch, 9. September 2015

wir sind im Garten ... "Mein-schöner-Garten"-Regal


Schon im letzten Jahr plante ich ein Gartenregal und konnte nach und nach den Mann für's Leben davon überzeugen, mir ein solches zu bauen.
Es sollte unterschiedlichen Zwecken dienen. Zum einen versprach ich mir, den Sitzplatz vor der Küchentüre "aufzuwerten", zum anderen wollte ich verschiedenes Kleingartengerät, Bindeschnüre, Gartenschuhe, Handfeger oder unsere Andenkensammlung von Hölzern, Steinen und die Lösskindel unterbringen, gleichzeitig aber auch die Windlichter griffbereit zur Hand haben und das ein oder andere Regalfach ein klein wenig als Ablage nutzen. Deko mit Nützlichem vereint sozusagen.


 Ganz am Anfang erschien mir das Regal recht groß und erschreckend leer.



Das änderte sich aber recht bald und in großen Schritten füllte sich das Regal so, wie ich mir das vorgestellt hatte.


Endlich hat der niedliche Gartenzwerg ein lauschiges Plätzchen gerfunden, hatte er doch jahrelang am Kellerfenster seinen Blick nach draußen! Nun braucht er sich nicht mehr zu verstecken und darf sich ganzjährig frische Luft um die Nase wehen lassen.
 

Nach dem Probelauf vom letzten Jahr wird das Regal für meinen Geschmack mittlerweile fast zu gut angenommen und da ich es auch weiterhin optisch schön haben möchte, greife ich immer wieder korrigierend ein, wenn einzelne Familienmitglieder in meinen Augen wahllos etwas ablegen. Mittlerweile gibt es auch schon ein Fach für den kleinen Mann mit Eimer, Schäufelchen und seinen geliebten Gießkannen in geringer Höhe.


So ändert sich das Aussehen immer wieder, in diesem Sommer schmückte sich das Regal mit einer großen Hortensienblüte und einem kleinen Olivenbaum.


Ich weiß mittlerweile wirklich gar nicht mehr, wie ich bisher so ganz ohne Gartenregal ausgekommen bin.

Freitag, 4. September 2015

Piratenshirt


Den schönen Piratenstoff bekam ich geschenkt. Mit List und Tücke konnte ich aus dem "angeknabberten" Reststück doch noch ein Shirt nähen.
Der Ausschnitt ist mit dunkelblauem Bündchen eingefasst, ansonsten habe ich das Shirt aber rundum nur gesäumt - nach meinen Feststellungen fallen so die Shirts leichter über dicke Windelpopos als mit Abschlussbündchen.


Auch habe ich dieses mal den Ausschnitt hoffentlich gleich weit genug ausgeschnitten, dass der Kopf des kleinen Mannes ohne Probleme durchpassen wird, notfalls kann das Shirt einfach aufgeknöpft werden - beim grüngestreiften musste ich den Halsausschnitt schon zweimal erweitern, Pfusch am Bau sozusagen. Die Knöpfe sind also echte Drucker und keine "Bschisserli".


So sehr ich mich auf Ausschnitt und Blende konzentrierte - denn nach meiner Ansicht muss der Ausschnitt unbedingt stimmen, da guckt man immer und immer wieder drauf -  so sehr nähte ich in der Gewissheit, mich auf ausgetretenen Pfaden zu bewegen ... Ums eindeutig zu formulieren: nähen, denken, trennen - in genau dieser Reihenfolge und das gleich drei mal. Und das - ich wage es kaum zu sagen -: bei den läppischen Einnähern in der Seitennaht. Dreimal verkehrt: hinten, vorne, oben, unten ...gibt's noch mehr Varianten für's nächste mal?

Grundschnitt für das Shirt aus Ottobre 3/2014, Spot Fish
Für Einfassungen am Halsbündchen und für schöne Blenden an Pullis und Shirts gibt es zwei wunderbare Anleitungen bei Hamburger Liebe, (Klick hier und Klick hier), kinderleicht nachzuarbeiten und mittlerweile im Hirn für alle künftigen Shirts verankert.
Das Shirt bietet sich an für einen nächsten Besuch bei Made4BOYS - Danke für die Plattform und die Organisation.

zu guter Letzt:

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