Samstag, 31. Mai 2014

Farbwechsel


Wie versprochen hier noch zwei  weitere Varianten der Babyschuhe. Dieses mal im Farbwechsel, der nicht ausschließt, doch noch zusätzlich ein gehäkeltes Blümchen darauf zu nähen oder ein Schleifchen zu binden.




Danke für die vielen emails, die vielen Lobesworte und freundlichen Anfragen.

Bitte bedenkt, dass ich nur nur die Anleitung der Schuhe aufgeschrieben habe, Farbwechsel und Beschmückung überlasse ich jeder Strickerin selbst.
Das Anbebot, die Anleitung der Schuhe zu verschicken gilt nur für dieses Jahr.



P.S. Zu den immer wiederkehrenden Anfragen nach einer Anleitung:
Das Angebot, die Anleitung weiter zu reichen galt begrenzt für das Jahr 2014. 
Dessen ungeachtet ist die Datei seit einem Computercrash zusammen mit manch anderen verschollen (wir mussten leider die Festplatte formatieren).

Dienstag, 27. Mai 2014

Stoffbeutel-Recycling



Dies ist die Geschichte vom Trennen und Verändern:
Zuerst war da der Stoff mit der Bärenborte. Vor 23 Jahren - mindestens. Dann die Überlegung, was daraus machen. Er bot sich mit seiner Borte an für ein Kleinmädchenkleid, aber das kam mir dann doch irgendwie zu seltsam vor. Also legte ich ihn zur Seite, das Kind wurde älter und wuchs aus dem Bärchenalter immer mehr heraus.
Ich nahm gelegentlich ein Stück vom allzu großen Stoffvorrat zum Füttern eines fremdgenähten Beutels.
Es blieb ein Rest. Vor allem: ein Rest mit Borte.
Über Jahre.



Dann die Idee, aus dem verbliebenen Rest einen Wäschebeutel für uns zu nähen. Der wiederum wurde nur wenig benutzt. Zu viele Beutel und zu wenig Reisen.



Als ich ein Geschenk für's Kind vom Patenkind brauchte, kamen mir sogleich "Windeltasche" und "Bärchen-Beutel-Stoff" in den Sinn. Also habe ich den Beutel aufgeschnitten und eine Windeltasche mit Blümchenverschluss genäht.
Oh, wie süß! Ähnlich dem Stoffrest wollte ich mich jetzt von der Windeltasche nicht trennen. Kann man ja auch prima als Wäschetasche nutzen. Mama auf Reisen im Bärchenland.
Ich nähte also eine neue Geschenk-Windeltasche aus nicht minder altem Bärchenstoffrest aber weitaus weniger emotional behaftet, da nicht ganz so sorgsam gehütet.



Die meine legte ich in den Schrank zu den Geschenken für irgendwann.
Jetzt bekommt sie die Tochter und bleibt somit in der Familie. Das war die beste Lösung überhaupt.

Samstag, 24. Mai 2014

aus einem kleinen Steckling



Im April 2009 tauschte ich mit Elvira aus dem Rosengärtchen und bekam eine Rose, genauer: einen Paul-Noel-Kletterrosensteckling. Ich setzte ihn zunächst an einen schönen Platz am Zaun, den er nach zwei Jahren wieder räumen musste, aber mittlerweile darf die Rose nach Umwegen an unserer Hauswand ranken.



Dieses Jahr blüht die Rose besonders üppig schon seit den warmen Tagen im April. Und es werden immer mehr Blüten, dazu unzählige Knospen. Mir gefällt die Farbverbindung von rosa und sattem grün, das vor der ockergelben Hauswand besonders apart aussieht.



Die Freude an dieser schönen Rose wächst mit jedem Tag.

Dienstag, 20. Mai 2014

Babys Schuhe



Die Anleitung ist mittlerweile fertig geworden.
Meine Freundin und drei weitere Probestrickerinnen haben Hilfestellung gegeben und ihre Werke vollendet. Vielen Dank, war wie immer ein Vergnügen. Außer Rückmeldungen bekam ich auch Bilder:

von Anne-Mette



von Nicole


von Elke/Josie


Dieses Bild mit den Schleifchen entzückte mich besonders. Sehr zart wirken die Babyschühchen damit. Natürlich wollte ich diese Schleifchen auch und habe gleich die Idee umgesetzt und nachträglich die blauen Schühchen geschleifelt.
Da die vier Damen unabhängig voneinander mit der Anleitung gut klar gekommen sind, kann ich sie nun verschicken. Bitte, bedenkt, dass ich nur nur die Anleitung der Schuhe aufgeschrieben habe, die Beschmückung überlasse ich jeder Strickerin selbst. Und bitte bedenkt auch, dass es sich um ein zeitlich begrenztes Angebot handelt.
Diese drei Varianten bieten sich bis jetzt an:

 mit Schleifchen:


mit Blümchen:


für Puristen:


Eine weitere Variante demnächst ...

Wer die Schuhe gerne nachstricken möchte darf mir ab heute bis zum 31.12.2014 eine email schreiben. Gebt in die Betreffzeile im Unterschied zu den Babychucks das Wort Babyschuhe ein, dann fällt mir die Zuordnung leichter.
Noch ein Wort ein eigener Sache:
Der Andrang bei den Babychucks war heftig (ich wäre reich geworden, hätte ich Geld genommen). Meine private PC-Zeit dagegen ist stark eingeschränkt. Habt also etwa Geduld, das Verschicken der emails erfolgt nacheinander nach dem Eingang. Es kann durchaus sein, dass ihr ein, zwei Tag warten müsst. Aber ich beantworte alle mails. Noch eine Bitte: so sehr ich mich über Kommentare freue, bitte keine Anfragen über die Kommentarfunktion, nicht mal im Ausnahmefall. Sonst verliere ich den Überblick und komme zeitlich gar nicht rum. Bei einigen Leserinnen hatte die email-Kommunikation bei den Babychucks bedauerlicherweise nicht geklappt, in diesem Fall ging es ausnahmsweise nur über die Kommentaranfrage und ich löschte sie (samt mailadresse) im Anschluss.
Dessen ungeachtet freue ich mich natürlich sehr über eure Kommentare, emails und Fotos von fertigen Werken, um hier die Galerie weiter zu bestücken.

P.S. Zu den immer wiederkehrenden Anfragen nach einer Anleitung:
Das Angebot, die Anleitung weiter zu reichen galt begrenzt für das Jahr 2014. 
Dessen ungeachtet ist die Datei seit einem Computercrash zusammen mit manch anderen verschollen (wir mussten leider die Festplatte formatieren).

Freitag, 16. Mai 2014

"fish on friday"



Fast zeitgleich griffen meine Tochter und ich nach dem "Fischgrätenstoff" beim letzten Stoffmarktbesuch in Karlsruhe. Und gleich zweimal haben wir ihn gekauft, einmal für jetzt und einmal für später, für "normale" Zeiten und "normale" Umstände.


Genäht habe ich nach dem Grundschnitt, den ich für alle Longshirts verwende. Das Rückenteil durfte so bleiben,  denn von hinten sieht sie immer noch sehr wenig nach schwanger aus, ihre Taille ist nach wie vor vorhanden. Was es nicht leicht machte "lediglich" das Vorderteil an die neuen Maße anzupassen. Denn damit das Top so richtig gut sitzt, mussten auch Hals- und Armausschnitte den neuen Maßen entsprechend verändert werden.
Insgesamt hat mir das Vernähen dieses Stoffes sehr großen Spaß gemacht, die frischen Farben und letztlich auch das ungewöhnliche Muster haben mich sehr motiviert: es sitzt tatsächlich besonders gut trotz der vielen Änderungen. Ich freu mich schon auf den zweiten Stoffcoupon.





Mittwoch, 14. Mai 2014

noch kein Kindergeburtstag ...

 


... und dennoch viele Muffins gebacken!

Sonntag, 11. Mai 2014

"let's dance" - erster Versuch


In den letzten Wochen und Monaten festigte sich immer mehr ein neues Sockenstrickmuster in meinem Kopf, eines mit einer Winter- und Sommervariante. Der Name stand auch gleich fest:" let's dance im Winter" bzw. "let's dance im Sommer". So ganz ausgegoren war die Sache zwar noch nicht, dennoch fing ich schon mal an zu stricken.



Vorne soll die Sommerausgabe ein Lochmuster zeigen, im Winter hingegen sowohl hinten als auch vorne ein Zopfmuster.
Dies hier ist ein erster Versuch. Weitere werden folgen. Ich bin ja hartnäckig, wenn es um's Tüfteln neuer Sockenmuster geht.


Die Rückseite ist aus meiner Sicht gut so, bin ich doch ein großer Zopfmusterfan. Seitlich und vorne kommt mir das Muster allerdings noch etwas überladen vor, ich werde es dort noch vereinfachen und vereinheitlichen.

Mittwoch, 7. Mai 2014

telefonisches Nähen

Meine Begeisterung für Nähkränzchen ist ja mittlerweile bekannt. Egal ob mit der Freundin, der Nachbarin, Karin im oberen Kinzigtal oder hier einen Samstag lang im offenen Nähcafé: gemeinsam näht es sich weniger allein. Und so berichte ich euch heute vom 2. virtuellen Nähkränzchen mit Frau Küstensocke, meinem Lieblingsnähkränzchen neben all den anderen Lieblingsnähkränzchen:
Für Karfreitag hatten wir uns erneut zum "telefonischen" Nähen, unserem 2. virtuellen Nähkränzchen verabredet. Im Vorfeld klärten wir bereits das Objekt, Schnitt und (vorläufige) Änderungen. Ein Sorbetto sollte es diese mal werden. Nicht nur weil Frau Küstensocke die "Sorbetto-Meisterin" schlechthin ist, sondern auch weil wir ein Teil gemeinsam erarbeiten wollten, um uns noch besser gegenseitig zu beraten und Verbesserungen vorzuschlagen. Soweit die Theorie. In Wirklichkeit hat sie mich beraten und mir Verbesserungen vorgeschlagen. Ich konnte nur staunen wie geschwinde sie zwei Teile parallel nähte während ich mich mit Nähen-Trennen-Nähen-Trennen beschäftigte. Aber ihr Schnitt ist auch erprobt, meiner muss es noch werden.
Hier seht ihr Frau Küstensocke gleich doppelt in blau, einmal Seide einmal Baumwolle, beides in gleicher Zeit genäht wie ich mein eines. Alle Achtung!


Schleifensorbetto scheint mir ein Projekt für Fortgeschrittene zu sein und sieht bei Frau Küstensocke extrem kleidsam aus. Egal ob zu Rock oder Hose, mit Jäckchen oder Blazer, sie macht damit ein gute Figur.




Auf ihren Rat hin wich auch ich vom Original-Sorbettoschnitt ab. Wir sind nämlich beide nicht ganz glücklich mit der Original-Passform. Nahmen stattdessen zwei Schnitte (5 und 15) aus der aktuellen Ottobre und fabrizierten die Sorbetto-Falte ins Vorderteil.
Wie bisher hatte ich auch dieses mal meine Probleme mit Ottobre. Ich habe mich im Vorfeld extra exakt von meiner schneidertechnisch bewanderten - weil gelernten - Cousine ausmessen lassen und kam bei der schwindelerregenden Ottobre-Größe 42 raus. Nie und nimmer dachte ich, aber gemessen ist gemessen und die alten Daten von Karin stimmten ja auch mit den aktuellen überein. Also konnte sich die Schneidermeisterin nicht vermessen haben. Trotzdem war das Teil gnadenlos zu groß. Und so kam ich eben zu besagtem Nähen-Trennen-Nähen-Trennen. Dazwischen Fotos knipsen und zu Frau Küstensocke schicken. Danach ans Telefon springen und besprechen: Es war so grandios. Es war so toll. Ich rate euch: verabredet euch zum Nähen. Es macht so viel mehr Spaß als nur als einsames Schneiderlein vor der Maschine zu sitzen. Und ich sage das obwohl wir streckenweise gar nicht viel miteinander gesprochen haben. Aber es war eine Verbindung zwischen uns beiden. Das Gefühl gerade jetzt gemeinsam zu nähen. Dieses Band hielt tatsächlich, bis wir die Leitung kappten. Am Abend. Und uns verabschiedeten - bis zum nächsten mal.
Die Bilder sind bei schönstem Frühlingswetter in unserem Garten entstanden. Die 100jährigen Hängebuchen haben ihre zart-hellgrünen Blätter entfaltet und wirken wie ein natürlicher Vorhang. Ich habe (nur) meine Röcke mit in den Garten genommen - von daher: gleiches Oberteil, Strümpfe und Schuhe - und mich hinter dem grünen Blätterparavent umgezogen. Denn das Sorbetto passt zu mehreren meiner Röcke:

 für diese beiden karierten Frühlingsröcke hatte ich den Stoff ausgesucht.

Aber auch zu meinem etwas älteren Römö aus Feincord passt die Bluse hervorragend.
Das Bild sieht auch etwas "älter" aus, verwaschen, verschwommen und reichlich unscharf, der Rock zu dunkel. Macht nix, passt trotzdem prima.

Und nicht zuletzt peppt sie den schwarz-weiß-karierten Rock auf, dem etwas Farbe ganz gut tut.



Mein Sorbetto war als Probesorbetto losgesprungen und ist als fabelhaftes Basisteil gelandet. Im günstigsten Fall kann es tatsächlich so kommen. Jetzt kann ich mich dem eigentlichen Stoff, den ich vorgesehen hatte und den ich noch nicht zerschneiden wollte, widmen. Jetzt wo das Teil sitzt. Ich habe mich aber auch um diesen Stoff bemüht, habe lange nach einem schönen einfarbigen Stoff gesucht und bin nun mit diesem mehr als zufrieden. Ein Baustein im Baukastensystem, eine Idee, die ich schon lange verfolge und die ich bei Frau Küstensocke immer wieder bewundere. Auch hierin ist sie Meisterin.

Mehr memade gibt es heute wieder auf dem MeMadeMittwochblog, moderiert von einer sehr frühlingshaft beschwingten Meike.
Vielen Dank für die Organisation.

Sonntag, 4. Mai 2014

Und wieder lockt das Nähkränzchen

Mittlerweile sind wir eine leicht anwachsende Gruppe nähbegeisterter Frauen, die sich relativ regelmäßig trifft, um einen Tag lang gemeinsam zu nähen. Zu Beginn unseres Nähgrüppchens machten wir in unserer Gemeinde noch ausgiebig Werbung, mittlerweile sind wir ein fester Kreis, der sich stetig erweitert. Geinsames Nähen macht nämlich richtig, richtig Spaß. Es ist so, dass ich je öfter ich in Gesellschaft nähe um so öfter in Gesellschaft nähen möchte. Der rege Austausch und das konzentrierte Arbeiten weit weg vom Alltag zuhause mit seinen vielen "Baustellen" wieTreppe fegen, mähen, bügeln und wie sie alle heißen ..., gefallen mir immer besser. An keinen Tagen bekomme ich so viel unter die Nadel wie an diesen gemeinsamen Treffen. Und das obwohl Plaudereien, eine ausführliche Mittagspause oder fachspezifischer Austausch nicht zu kurz kommen.
Ich zeige hier Bilder von meinen Nähvorhaben:

Hier nähe ich gerade das auf Umstandsmaße angepasste Knotenshirt für die Tochter.



letztes mal nähte ich einen Geburtstagsrock für die Freundin - hier die erste Anprobe.

Eine unserer Mitstreiterinnen näht regelmäßig aus alten Hemden neue Blusen, ein ganz neues Feld für mich und eine prima Idee des Altkleider-Recyclings. Angesteckt von dieser Idee nähte letztes mal eine der Damen eine "Winzerbluse" für den Enkel und danach noch mit unserer Hilfe einen neuen Bezug aus Kunstleder für eine ausgedienteKindermatratze für die Schulklasse der Tochter. Sie war so glücklich, als ihr das fertige Werk vorlag, hatte sie diesen Auftrag doch schon einige Zeit vor sich her geschoben. Gemeinsam haben wir eine gute Lösung gefunden.



Arbeit am Winzerblüschen.


Das "Winzerblüschen" entstand auch mit meiner Hilfe aus einem alten Hemd und einer Shirt-Vorlage, von der wir den Schnitt abgenommen haben. Hier fehlt nur noch die Einfassung am Hals mit einem Schrägbandstreifen.

noch einige Stimmungsbilder - alle sind wir  konzentriert und vergnügt an der Arbeit:





Es war ein schöner Tag. Konzentriert aber nicht anstrengend. Vergnüglich und zum Schluss mit schönen Resultaten.
Was sonst noch bemerkenswert war: wer wollte bekam von den Resten für die Matratze ein großes Stück Kunstleder geschenkt. Ich entschied mich für orange und rot. Super Qualität und super große Stücke.



Vor meinem geistigen Auge sah ich gleich diverse Taschen entstehen. Allein, mir fehlt im Augenblick die Zeit dazu. Aber das nächste Nähkränzchen lockt schon bald.

Donnerstag, 1. Mai 2014

vegetarisch am Donnerstag

zum Beispiel: Wildkräuterpesto



Parmesan: reiben
Pinienkerne: anrösten und abkühlen lassen
Wildkräuter: je nach Standort waschen und trockenschleudern
Kräuter, Käse und Kerne zusammen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mehr oder weniger fein pürieren.





Brennesselspitzen, Gundermann, Giersch, Knoblauchrauke, früh im Jahr gerne auch Bärlauch, wilder Knoblauch, junge Löwenzahnblätter.
Wer's nicht ganz so wild mag, nimmt nur einen kleinen Teil davon und ergänzt mit Gartenkräutern: Petersilie, Zitronenmelisse, Estragon, Sauer- oder Blutampfer, Rauke, Radieschenblätter ....


zu Nudeln oder Spaghetti, zu Bratkartoffeln oder Ofenkartoffeln, dazu gerne Salat
die Reste: immer wieder als Brotaufstrich
zu guter Letzt:

Auf die in meinem Blog verlinkten Seiten habe ich keinerlei Einfluss - weder auf deren Gestaltung noch auf die Inhalte. Für den Inhalt der von mir verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Dies ist eine private Website, ich untersage jegliche Weitergabe meiner persönlichen Daten. Von mir eingestellte Bilder dürfen erst nach Rücksprache ausschließlich für private Zwecke verwendet werden.