Donnerstag, 27. Februar 2014

aus zwei mach' eins


 
die reinste Reste-Verwertung hier.
Erstmal der Stoff, er ist ein Rest von einem Kinderschürzenkleid.


und ein Versuch eineWindeltasche zu nähen, der dann an der Größe scheiterte. Mit zwei Erstlingswindeln ist die Tasche gefüllt, für mehr Inhalt ist leider kein Platz.



Die Häkelblüte:
war das Modell zur Anleitung der "Blüten für den Haargummi"



Danach die Umwidmung zum Probeteil für die Tablet-Hülle. Zwar stimmt hier das Größenverhältnis, aber diesen Stoff sehe ich nicht als Dauerlösung. Außerdem fehlte damals noch irgend eine Art Verschluss. Und so kam das Täschchen oben auf dem "Berg der unfertigen Teile" zu liegen.


Schließlich eine Idee: die Kombination einer einsamen Haargummiblüte mit der unmotiviert zur Seite gelegten Probe-Tasche. Jetzt hat die Tasche einen Verschluss und ich  finde das Teil gar nicht mal so übel, sehe allerdings  immer noch keine Verwendung. Dafür empfinde ich diese "Baustelle" jetzt als aufgeräumt, den Berg ein bisschen abgetragen und ein kleines Ufo weniger.
Heute ist RUMS-Tag - ich bin dabei und sage Danke für die Organisation.

Sonntag, 23. Februar 2014

unter anderen Umständen - Pulli mit großem Kragen



Bevor sich der "Winter-der-keiner-war" von uns verabschiedet, hier noch schnell zwei Bilder des nächsten, auf "Umstandniveau" erweiterten Pullis.


Was auf dem Bild wie blau erscheint, ist im wirklichen Leben edles Schwarz, die Knöpfe aus Holz.

Der Schnitt ist wie beim vorherigen von Schnittquelles Carmenpulli abgenommen, der weite Kragen stammt von Vogue, genauer meinem alltagstauglichen "Kleid für die Oper". Er passte mit nur wenigen Veränderungen perfekt in die Halsöffnung.

Donnerstag, 20. Februar 2014

unter anderen Umständen - Carmenpulli



Auf der Suche nach schönen Schnitten, die sich auf Umstandsniveau ändern lassen, hatte ich mir den Carmenpulli von Schnittquelle ausgesucht.
In "Normalweite" habe ich ihn schon einmal genäht.
Für die jetzt benötigte Mehrweite musste ich in der vorderen Mitte etliche Zentimeter zugeben. Allmählich stößt der Pulli aber an natürliche Grenzen, wird allerdings für seine Dienste in diesem Winter geadelt. Der Schnitt ist toll. Der weite Kragen macht einfach immer eine "gute Figur".



Sollte ich ihn nochmals nähen (müssen), dann wohl mit noch mehr Zugabe, etwas länger und in frühlingsbeginnendem Farbton - und nicht mehr so sehr wärmendem Stoff.

Montag, 17. Februar 2014

wie festgeknotet

Kürzlich las ich bei Frau Siebenhundertsachen über das vereinfachte Umfädeln der Overlockmaschine: knoten statt durchfieseln. Ein Verfahren, das ich schon seit immer so mache und mich erstaunte, dass tatsächlich nicht alle auf der Schneiderscheibe diesen Trick beherrschen.
Anlass genug, euch mein "anknoten" beim Häkeln vorzustellen. Ist vielleicht auch der ein oder anderen Häklerin geläufig, aber vielleicht streue ich hier neue Erkenntnisse, vielleicht kennt das doch nicht jede.

Ich wechselte bei meiner Decke sehr häufig den Faden und bin froh, dass mir diese "alte Methode" rechtzeitig einfiel. Die Fäden sitzen so fest, was auch von Nachteil sein kann: Aufribbeln ist danach fast unmöglich - na ja, jedenfalls recht zeitintensiv und fast unmöglich, wenn die Fäden herzhaft angezogen wurden.

Meistens wechselte ich den Faden mit einer festen Masche und so zeige ich es auch. Beim Stäbchen geht das Verfahren im Prinzip aber genau so gut. Los geht's:

Ende alter Faden und Beginn neuer Faden um den Finger wickeln




mit beiden Fäden die erste Schlaufe holen


 
 und durchziehen.




jetzt das verbliebene kurze Anfangsstück der neuen Farbe auch noch um die Finger schlingen,




 mit allen drei Fäden die nächste Schlaufe holen,



 die Masche erst durchziehen




und anschließend so lang ziehen, dass Anfangs- und Endstücke schließlich ganz durchgezogen wieder einzelne kurze Fäden sind.



 Die kurzen Fadenstücke hängen lassen und später vernähen.




Mit dem neuen Faden weiterhäkeln.

Samstag, 15. Februar 2014

Einblicke in ...




Beim Lesen anderer blogs, beim Bewundern anderer Kleidung und manchmal dem Begehren nach Stoffen oder Schnitten kommt es mitunter schon vor, dass ich  das ein oder andere längst vergriffene Heft unbedingt haben "muss" und  mich auf Spurensuche begebe - mich aufmache auf die Jagd danach. Habe ich das Stück erfolgreich "erlegt", kann mitunter ganz schnell eine Ernüchterungsphase einsetzen: Nicht immer halten die Hefte das, was ich mir erhofft habe.
So gesehen macht es vielleicht für manche Leserin durchaus Sinn, wenn ich nach und nach Einblicke in meine Brigitte-Sonderhefte gebe. Und da ich einen ganzen Stapel davon besitze, fange ich gleich heute damit an. Willkürlich hineingegriffen in den Schuber beginne ich mit

Brigitte SH 1/98:



























Soweit das Heft. Wenn ihr interessiert daran seid, dann könnte ich noch zusätzlich die Modellzeichnungen einstellen; da lässt sich fast besser erkennen, wie ein Schnitt verläuft als an den Tragefotos.

Dienstag, 11. Februar 2014

Muscheln, Muscheln - und ein Ende



Ziemlich genau einen Monat habe ich gehäkelt und wäre mit meiner Decke wahrscheinlich schon eher fertig gewesen, wenn mich nicht zwischendurch eine große Sockenstricklust überfallen hätte. Zur Zeit strickt und häkelt es sich sehr gerne und erstaunlich flink. Die Decke war recht schnell fertig. An manch anderen arbeite ich über Jahre (mit Unterbrechungen).



Am meisten Spaß beim Häkeln hatte ich, als die Decke schon groß genug war um mich kuschlig weich und warm mit ihrer Fülle zuzudecken, während ich am anderen Ende an ihr weiterhäkelte.
Mittlerweile verbringe ich fast jeden Abend auf dem Sofa liegend unter dieser Decke. Die Last des Tages fällt fast von alleine von mir ab - die Äuglein langsam zu. Stricknadeln gleiten aus der Hand, es schläft sich gut auf dem Sofa. Kaum noch verfolge ich einen Film im Fernsehen oder eine politische Debatte, Entspannung pur und Müdigkeit stellen sich ein. Dafür bin ich dann sobald ich im wirklichen Bett liege hellwach. Vekehrte Zeiten.



Die Decke wiegt 980 g und ist ca. 115 cm breit und 160 cm lang. Ich war, als ich anfing zu häkeln, überzeugt davon, sie würde blaulastig werden. Schließlich stricke ich hauptsächlich blaue Socken - jedenfalls war ich bisher dieser Überzeugung. Falls das stimmt, hat sie von diesen Resten die wenigsten abbekommen.


Hier ist ein Bild vom Rest-Resteberg. Wenn ich ihn so betrachte frage ich mich unwillkürlich, welches Kilo Wolle ich eigentlich verhäkelt habe, so wenig scheint verschwunden.


 Decken häkle ich schon seit meiner frühen Jugend. So bunt habe ich aber seit den frühen 80ern nicht mehr "zugeschlagen". Für mein damaliges Jugendzimmer konnte es mir nicht hippiemäßig genug sein. "Hippie" brauche ich heute nicht mehr, bunt darf es aber immer noch sein.
Das Muster folgt keiner Regelmäßigkeit. Ich habe etwas darauf geachtet, dass die Farben einigermaßen zueinander passen in ihrer Abfolge und ansonsten habe ich die Resteknäuel einfach bis zum Ende verhäkelt. Sehr große Reste nur zum Teil, die Reihen gehen so einfach ineinander über.
zu guter Letzt:

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