Samstag, 21. Juni 2014

Streifenhit

Ein weiteres Shirt. Ich habe also doch noch eines genäht. Dieses mal mit Streifen - den breitesten, die wir auf dem Stoffmarkt finden konnten. Ein Shirt in Herrenausgabe. Die gehen ratzfatz - ich staune!


Als Vorlage bekam ich ein bereits hundertmal getragenes (bereits abgenudeltes) Lieblingsshirt, von dem ich den Schnitt abnehmen konnte. Geht kinderleicht und passt super, das zeige ich gerne ein anderes mal. Und wenn man nicht versehentlich das größte Shirt ausgeliehen bekommt, werden nach der Schnittanpassung auch kaum noch Änderungen von nöten sein.  Mit "Nimm das, das passt sehr gut" hatte ich das Shirt geliehen und zum Glück erstmal ein Probeteil genäht. Passt super, ist nur ein bisschen üppig geraten weil - "oh, da habe ich dir wohl ein etwas zu großes gegeben" - das Probeshirt sich punktgenau am Ausleihshirt orientiert.
Aber was soll's. Den Schnitt hatte ich schnell etwas enger verändert und jetzt passt er prima. Und das Probeshirt wird trotz der Weite fleißig getragen. Ich wundere. Alle meine Angebote, es doch noch enger zu nähen, wurden bisher ignoriert.

Kurz noch zum Nähen:



Beim Zuschnitt, erklärte mir meine schneidertechnisch bewanderte Cousine, solle ich darauf achten, dass die Streifen an Ärmel und Armausschnittende fortlaufend seien, dass also blaue oder weiße Streifen ineinander laufen, an dieser Stelle nicht gemischt wird.
Die Schere als Ersatzpfeil zeigt die Stelle, die ich meine.
Das war ja schon mal eine ganz prima Empfehlung. Streifenshirts - ich habe jetzt extra darauf geachtet - wildern gerne an dieser Stelle.
Weitere Empfehlungen habe ich mir von Kaufshirts genommen.
Zum Beispiel das Halsbündchen. Bisher versuchte ich immer, die Naht des Halsbündchens punktgenau an die linke Schulternaht zu montieren. Was jedes mal beim Abnähen zu einem Stoffhuppel führte, über den das Nähfüßchen nur ungern wandern wollte, die Nadel auch schon einmal brach. Besonders die Coverlockmaschine muckt an dieser Stelle.
Nun sah ich bei einem (Kauf-)Shirt ein willentlich versetztes Halsbündchen. Also nicht fast daneben, was aussieht wie die Naht verpasst. Sondern so richtig versetzt. Prima Idee, dachte ich und habe es gleich übernommen.


Ich habe mein Halsbündchen so bemessen, dass es außen rein weiß ist. Das bisschen blauer Streifen für die Breite verläuft dafür auf der Innenseite.
Trotz Coverlock entschied ich mich, das Halsbündchen mit der Zwillingsnadel und dem Schmalkantfuß abzunähen.


Auch diese Naht sah ich bei einem Kaufshirt und sie sieht nicht nur sehr gut aus sondern lässt sich bequem nähen.
Hier noch das fertige Halsbündchen:


Jetzt musste ich nur noch die Seitennäht schließen, wobei die Ärmelnähte mitgefasst wurden und danach das Shirt säumen. Dabei kam dann die Coverlockmaschine zum Einsatz.
Mein erstes männertaugliche Shirt.


Vielleicht reichen die Reste ja für eine Juniorausgabe.


Kommentare:

  1. Oh Friederike, ist euer Baby schon da?
    Wenn ja ♥lichen Glückwunsch und schöne Kuschel- und Kennenlernzeit ☺

    LG Alexandra mit Baby Luisa (schon 7 Wochen alt)

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  2. Einen ganz herzlichen Glückwunsch zum Enkelkind! Das T-Shirt sieht sehr cool aus, wie gekauft!
    Liebe Grüße, Liane

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