Freitag, 28. Juni 2013

keine "Basteltante" und doch Lust auf Eule?

Für die Übersetzung der kryptischen "Bastelanleitung" brauche ich noch etwas Zeit, denn ich bin nach glücklichen Urlaubstagen im wirklichen Leben zurück. Bis zum Eulenpost hatte ich vorgearbeitet, im Blog durfte es trotz Urlaub geruhsam weitergehen. Dafür fällt mir jetzt der Alltagsrhythmus noch etwas schwer und ich arbeite daran, Zeit zwischen Urlaubs(bilder)verarbeitung und Alltagrückgewinnung zu finden. DerWäscheberg lässt grüßen!
Da ihr mir ja nicht beim Bügeln helfen könnt, möchte ich euch wenigstens die Zeit des Wartens mit einer kleinen Eulenverlosung verkürzen.

Fast alle habe ich verschenkt, eine "selbergmachte" behalte ich, eine verlose ich:



So sieht die Eule aus, die auf euch wartet. 
Wer sie gerne haben möchte, hinterlässt einen Kommentar bis Mittwoch, 3.7.2013 und ich  dechiffriere in der Zwischenzeit weiter meine Aufzeichnungen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

was flüstert's aus dem Kleiderschrank?

Mit meinem mittlerweile ordentlichen Fundus an Kleidern im Schrank stellt sich mittlerweile bei mir fast täglich die K-Frage: Welches Kleid darf's denn heute sein?
Kommt drauf an, was am heutigen Tag passieren soll. Ein älteres für den Hausgebrauch, ein leicht abgetragenes für Haus- und Garten(arbeit), ein schickes für's Büro? Kommt drauf an, wie das Wetter ist und wie es sich entwickeln soll. Heute sommerlich kühl und wolkenverhangen. Wie trotze ich dem Kälteeinbruch? Und:  Soll ich auf bewährtes zurückgreifen oder lieber mal was neues ...?



Nimm das neue. DAS NEUE.
Natürlich nehme ich das neue!
Das Polydingsbums-Kleid. 
Scheint heute passend die ideale polydingsbums-Temperatur zu sein, bin gespannt ob ich mich in diesem Kleid nun eher  unterkühlt fühle oder unangenehm schwitze und hoffe, dass es einen Tag hält es durchhält.



Heute zum letzten mal vor der Sommerpause: der MeMadeMittwoch, moderiert heute von Frau Crafteln , verbunden mit herzlichen Grüßen und Dank. Ich wünsche dem MMM-Team eine erholsame Sommerpause.

Sonntag, 23. Juni 2013

Eine Woche voller Rügen

Sassnitz - Ferien im Nationalpark

Unser Feriendomizil hatten wir in Sassnitz, 2 Gehminuten vom Buchenwald des Nationalparks Jasmund, 5 Minuten von der Küste und den Kreidefelsen.


Im direkten Vergleich zu den Insel-Seebädern ist der Ort relativ unspektakulär. Aber immerhin:
Bei der Durchfahrt sah ich wiederholt diesen Balkon, der mich an die heimischen Bahnwärterhäusle erinnert.



Meer und Kreidefelsen

erste Eindrücke von Meer und Kreidefelsen bescherte uns gleich zu Beginn des Urlaubs ein Ausflug zur Küste:





Königsstuhl und Victoriasicht

wir wanderten durch die lichten Buchenwälder des Nationalparks Jasmund - zunächst zum Königsstuhl und von dort zur Victoriasicht, jedes mal mit herrlicher Sicht auf die Kreidefelsen und die Ostsee:





im Gespensterwald

Dass wir irgendwo auf dem Weg vom Königsstuhl zurück nach Sassnitz durch einen sogenannten Gespensterwald wandern würden, war uns schon durch unsere Urlaubsplanung bekannt. Wir mussten ihn nur noch finden:






Ein Gespensterwald zeichnet sich durch seine charakteristischen Bäume aus. Hier waren es fast ausschließlich Buchen deren Verastung hoch oben gespenstisch wirkt. Ursache für diese Verdrehungen ist offenbar der starkeWind mit dem hohen Salzgehalt.

Fotos: alle Rechte bei Magdalena Schaaf, www.am Wegesrand.de

Freitag, 21. Juni 2013

Eine Woche voller Rügen

Unsere Fahrt auf die Insel Rügen unterbrachen wir zunächst in Berlin zu einem kleinen Familientreffen mit den Brüdern, deren Familien, Oma, Opa, Tante. Übernachtung inclusive, um danach den ersten Urlaubstag in Stralsund vor der Weiterfahrt auf die Insel Rügen zu genießen. Wir reisten in Etappen, erklärten den Weg zum Ziel, wie auch später vielmals bei unseren Insel-Ausflügen.

Stralsund war für uns Kaffeetrinken auf dem Marktplatz nach "Ladenschluss", viele Touristen, herrliches Wetter, alter Markt, neuer Markt, schöne Häuser, Hafen, Strelasundquerung nach Rügen, eine "ewige" Ampel, genügend Platz zum Parken, das Ozeaneum, ein freundlicher "Kirchenführer", der sich ob unserer Nachfragen begeisterte, hilfsbereite Anwohner, das offene Wohnspeicherhaus
sowie:

Rathauspassage




Kirchen











die ausgebaute Orgel der Jacobi-Kirche ohne Figuren, ohne Pfeifen - nachdenklich stimmende Kriegsschäden oder die Kanonenkugeln aus dem Dreißigjährigen Krieg in den Mauern der Jacobi-Kirche


  marode wirkende Bausubstanzen



renovierte Häuser und Fassaden


der hilfsbereiteste aller Apotheker



Baustelle auf dem alten Markt



Baustelle vor dem Rathaus



 Lotsenhaus



Gorch Fock




 letzte Blicke in der Nacht vom gegenüberliegenden Ufer  ... 


Bilder: alle Rechte bei Magdalena Schaaf, www. am Wegesrand.de


Dienstag, 18. Juni 2013

Zeit für Holunder

Hoch im Norden erblühten während unserer Urlaubstage die Holundersträucher. Im Südwesten der Republik sind wir in aller Regel etwas früher dran und so sah ich besorgt am  Tag vor unserer Abfahrt in den Urlaub die ersten Rispen aufblühen.



Unser Holunderstrauch blüht zu meinem Glück sehr lange. An etwas schattigeren Stellen und ganz oben konnte ich noch genügend Dolden ernten, um mir meinen geliebten Holunderblütensirup anzusetzen. Jetzt brauche ich nur noch einige zum Trocknen für den Wintertee-Vorrat. Kaum aus dem Urlaub, schon umfängt einen die "Arbeit" ...

Rezept von hier.

Freitag, 14. Juni 2013

die Basteltante in mir




Gleich als ich die kleinen, putzigen Eulen-Schlüsselanhänger in einem der örtlichen Läden gesehen hatte, entbrannte in mir eine gewisse Bastellust, eine Vorfreude mal wieder mit Schere, Nadel und vor allem Kleber!!! zu hantieren. Die Basteltante in mir war erwacht.



Klar, dass die die nachmachen "musste", sie konnte einfach nicht widerstehen. Und bei den vielen kleinen Stoffresten, die ich in meiner "Trennungsangst" immer noch bunkere, auch gar kein Problem. Ich musste also nachgeben. Basteltanten nerven, wenn man sie ignoriert.
Ich habe für die erste Versuchs-Eule einen spontanen Schnitt gezeichnet,  und dann einfach ausprobiert, wie es gehen könnte. Und es ist gegangen. Erstaunlich gut sogar. Danach "musste" ich Form und Größe variieren, denn zufrieden kann man ja nicht nach der ersten Probe sein, nein, es muss eine Reihe, einen Entwicklungsprozess geben sonst wird das nix.




Also habe ich den ersten (mittlerweile weiß ich es: den besten!) Schnitt vergrößert, verkleinert, verdickt und verdünnt (alles im mm-Bereich)  - manchen Vogel dadurch auch für die Tonne genäht, wer will schon einen Storch wo doch Eule geplant war?
Um dann doch wieder zum ersten Schnittmuster zurückzukehren. "Verschlimmbessern" heißt  dieser Prozess bei uns. Allerdings habe ich jedes Schnittteil neu gezeichnet und beschriftet, so dass ich jetzt leicht wieder auf den ersten zurückgreifen kann.



Durch die ständigen "Verbesserungen" gibt es jetzt jede Menge Eulen  und ans Aufhören mag ich fast noch nicht denken - obwohl ich am Schnitt wie gesagt nichts mehr ändern werde.



Und den gabs auch noch. Die Idee kam beim Wiese mähen und restlichen Baumschnitt aufsammeln.

Für den Fall, dass euch jetzt auch die Bastellust überfällt, hinterlasst einfach einen Kommentar. Eine kryptische Anleitung für mich besteht bereits, die wäre allerdings auch noch verbesserungswürdig und bei genügend Interesse schreibe ich sie hier ganz ausführlich für alle Basteltanten und stelle den Schnitt dazu ein.

Mittwoch, 12. Juni 2013

die allerersten Mini-Gugel ...

waren nicht von Erfolg gekrönt.
Zwar habe ich sie nach einem Minigugel-Rezept gebacken, aber sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz und dem Aussehen waren sie eher eine Produktion für die Tonne also für das ungehemmte Vertilgen als ein Geschenk.



Die zweiten - hier abgebildeten -  nach einem leicht abgewandelten Spritzgebäckrezept - waren da schon um Welten besser und erfreuten als kleines Mitbringsel zum Nachmittagskaffee.
Ein klein wenig werde ich noch üben müssen, es ist reichlich Arbeit für die kleinen Dinger, aber der Anfang ist jetzt gemacht, an Teig und Ablauf wird gefeilt. 

Montag, 10. Juni 2013

der Bündchen 5. Teil







Zwei Bündchen mit verschränkt rechts gestrickten Maschen kann ich heute anbieten. Das obere ist recht einfach zu stricken mit 2 links - 1 rechts verschränkt. Aufpassen muss man hier lediglich in der zweiten Runde, da werden die verschränkt-rechten Maschen nämlich abgehoben, Faden liegt hinter der Nadel. Die Maschen ziehen sich dadurch lang über zwei Runden und sehen plastischer aus als jede Runde gestrickt.

~~A~~A    2. R. *
~~V~~V    1.R.

Beim unteren wird die Sache etwas konzentrierter. Verschränkte rechte Maschen mit einmal 2 linken und dann wieder 1 linken Masche dazwischen. In der zweiten Runde werden auch sie abgehoben, allerdings wie zum verschränkt rechte Maschen stricken. So dreht sich diese rechte Masche über die zwei Runden.



~~A~A~~A~A   2. R.*
~~V~V~~V~V   1. R.


Ich bin nicht so die begiesterte Verschränkte-Maschen-Strickerin. Das Strickbild fällt deshalb bei meinen Socken etwas unregelmäßig aus. Geübten Strickerinnen gelingt das sicher besser.

 *
~ = linke Masche
V = verschränkt rechts gestrickte Masche
A = Masche abheben, Faden liegt hinter der Nadel



Samstag, 8. Juni 2013

der Wunschbaum

70 gute Wünsche zum 70. Geburtstag - gesammelt an unserem Wunschbaum:



Hier wünschen wir zum Wiegenfeste
70 mal das Allerbeste



Liebe - gute Nachbarschaft - Zufriedenheit - Glück - allzeit warme Socken - lecker Essen - gute Stimmung - erlebnisreichen Urlaub - harmonisches Familienleben - nette Gäste - warmes Bett - viel Zeit - Sonne - kein Unkraut im Garten - alles Gute dieser Welt - bequeme Kleidung - genügend Schnee für Schneewanderungen - Berg Heil - Gesundheit - Vertrauen - kein Leck im Boot - ein langes Leben - Mut - Gelassenheit - gute Laune - immer ein Tasse heißen Tee - Humor - 1000 Küsse - die Axt im Haus - einen Mittelmeerschneeball - frische Landluft - ein sonniges Plätzchen - gute Träume - keine Zahnarztbesuche - gute Lektüre - liebevolles Miteinander - Freundschaft - schöne Erinnerungen - kühlen Kopf - einen Wunschbaum - Frohsinn -schönes Wetter - wenig Regen - immer genügend Arbeit - erholsame Abendstunden - Frieden - und noch vieles mehr ....

Donnerstag, 6. Juni 2013

vegetarisch am Donnerstag

zum Beispiel: gefüllter Gemüsepfannkuchen
 


 
Spinat: waschen, blanchieren, gut abtropfen lassen
Feta: würfeln
Spargel: bissfest garen oder Reste vom großen Spargelessen
Tomate: Schale einritzen, brühen, häuten, Kerne entfernen, würfeln

aus Eiern, Mehl, Milch, etwas Zucker und 1 Prise Salz einen Pfannkuchenteig rühren und pro Person ein bis zwei Pfannkuchen backen.

Pfannkuchen füllen: Spinat vorsichtig in Form zurückziehen, Pfannkuchen damit belegen, Spargel, Tomaten- und Fetawürfel darauf verteilen. Pfannkuchen aufrollen.

Jetzt scheiden sich die Geister:
einfach mit Käse bestreuen und überbacken
oder
aus Butter, Mehl, Milch, Sahne, Salz, Zitrone und vielen Gartenkräutern eine Kräuter-Bechamel kochen, etwas davon über jeden Pfannkuchen geben, überbacken
oder
mit Hollandaise bestreichen und kurz überbacken.

Dienstag, 4. Juni 2013

meine Strickmusterbücher

Sehr viele Strickmusterbücher habe ich nicht, eher eine bescheidene Sammlung, Mir sind sie alle eine große Hilfe, eine Fundgrube für Muster und Strickhilfen. In einige von ihnen schaue ich regelmäßig, andere stehen mittlerweile fast unbeachtet im Regal.  Zeit, sie nach und nach vorzustellen.

Ganz ohne dramatische Steigerung beginne ich heute mit meinen Lieblingsbüchern, der jüngsten Anschaffung:

Bäuerliches Stricken Band 1 - 3 von Lisl Fanderl.





Band 1: alte Muster aus dem alpenländischen Raum

Das Buch beinhaltet insgesamt eine sehr schöne Sammlung alter Muster, auch einige zusammengestellte Strumpfmuster, die sich in der Länge gekürzt auch als Sockenmuster eignen.





Frau Fanderl schreibt, die abgebildeten Strümpfe sollen zur Anregung dienen, sich von den Muster in diesem Buch  verführen zu lassen um nach eigenem Geschmack die vielfältigsten Kombinationen zu entwerfen. 
Was mir mit den vielen Mustersätzen auch gar nicht als das Problem erscheint, eher die Entscheidung für welches der vielen schönen Muster man sich entscheidet.




Band 2: Strümpfe, Jacken und Westen nach alten Mustern aus Museen und Privatbesitz

Neben den alten Mustern wird ganz kurz auf das Stricken von Jacken, Westen und Strümpfen eingegangen, wirklich als Anleitung z. B. für Anfänger kann man diese Ausführungen nicht gebrauchen, eher als Anregung zum Musterzusammenstellen. Der letzte Teil des Buches enthält eine Sammlung "bäuerliche" Strumpfmuster, so z. B. aus der Steiermark, aus dem Salzkammergut oder Salzburg. Darauf achten sollte man bei einem eventuellen Kauf unbedingt, dass der große Beilagenbogen mit Strickmusterschriften im Buch enthalten ist.




Vom Nattern-Gangl bis zum Russischen Nahtl - über die Namen der Strickmuster zu lesen ist ein besonderes Vergnügen - ob sie sich aus historischen Begebenheiten ergeben oder vom Muster sich ableiten lassen  - der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.





Band 3: 165 Muster aus Bauern- und Bürgerhäusern

Etwas mehr über Strümpfe findet sich in diesem Band z. B. mit einer Detailzeichnung wo so schöne Namen wie "Wadl-Abnehmen" oder "Zwickelstrümpfe" auftauchen.  Wirklich wertvoll sind hier vor allen Dingen die schönen Muster, sie kommen mir wie eine Steigerung der vorher gezeigten Muster vor, wenn Stricken zur Perfektion gelangt.









Für leidenschaftliche "Sockenstrick-Tanten" wie mich, sind diese Bücher eine herrliche Fundgrube an schönen Mustern und fertigen Mustersätzen. Insgesamt scheint es so zu sein, dass uns heute das Sockenstricken so wichtig ist und so viel Freude macht, wie früheren Generationen wohl das Strümpfestricken. Bisher konnte ich mich aber noch nicht entscheiden tatsächlich knielange Strümpfe zu stricken, habe lieber die kürzeren Socken bevorzugt und dabei viele dieser Muster mit verwendet. Für mich sind diese Bücher mit meine liebsten Nachschlagewerke.

Die Bücher sind antiquarisch zu erhalten, alle drei im Gebinde, manchmal auch einzeln. Ich habe sie vor Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen und bisher hauptsächlich Muster für Socken entnommen, manchmal waren sie die  Basisstation für selbst zusammengestellte Musterreihen.



zu guter Letzt:

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