Sonntag, 6. Oktober 2013

KSA und KAL - Treffen im "Todesbiwak"



Das gibt heute nicht nur ein Zwei-in-einem-Post - KSA trifft JodelgruppenKAL sondern auch ein Hätte-Hätte-Hätte-Hätte-Post, ein Loblied auf die Konzentrationslosigkeit beim Stricken: 
1. Hätte: Hätte ich mich konzentriert beim Anschlagen der Maschen für das erste der Vorderteile, hätte ich nicht mehrmals das Bündchen nach dem Versuch, die Mustermaschen zu verteilen, auftrennen müssen.
2. Hätte: Hätte ich mich mehr konzentriert, wäre mir dieser blöde Fehler im ersten Musterrapport schon eher aufgefallen und ich wäre jetzt um ein drittes Vorderteil reicher.
3. Hätte: Hätte ich mich noch mehr konzentriert und nach dem Bündchen des zweiten Vorderteils gleich die Nadelstärken gewechselt - ja dann wäre mir auch hier eine weitere Auftrennübung erspart geblieben.
4. Hätte: ist eher ein "Wäre". Also: Wären mir nicht die Sockennadeln begegnet und dazu noch eine schöne Sockenwolle, die in mir den Wunsch entfachte, endlich mal wieder "zur Abwechslung"  fast schon schlafwandlerisch-sicher ein Paar Socken zu stricken, dann , ja dann ... hätte wäre sollte könnte ... ach, ja!



ABER
alle diese "Hättes" zeigen mir, dass ich bis jetzt alles richtig gemacht habe, denn der KAL soll ausgefüllt werden; schließlich möchte ich nicht der Seilschaft als einsame Bergstürmerin davon springen.
Und so dümple ich in den Schlussrunden des zweiten Vorderteils herum und habe eine einsame Socke hier liegen, die auf eine zweite wartet.



Den Test, ob die Teile so im Groben zueinander passen, habe ich wie das Bild zeigt bestanden: Maschenzahl, gleich viele Runden und  die richtige Nadelstärke - jetzt stimmt's. Endlich.
Wer mehr lesen möchte zum Jodeln im Todesbiwak und was die KAL-Seilschaft so im einzelnen erlebt hat, schaut bitte auf Frau Sachenmacherins blog. HIER. 



Der zweite Trefftpunkt heute gilt dem KostümSewAlong, kurz KSA.
Was ich beim KAL zu viel gestrickt habe, habe ich beim KSA eindeutig zu wenig genäht. Zu viele Nebenbaustellen. Zu viel tatsächliche Baustelle, gelegentliche Wanderungen und viele Steinpilze, Quitten, Tomaten, Unkraut, letztes Mähen zeigen das ganze Ausmaß ausgefüllter Tage. Da bleibt nur noch die Lust sich am Abend auf das Sofa plumpsen zu lassen, Beine hoch und allenfalls ein paar Stricknadeln in die Hand.

Aber immerhin: der Rock ist fertig.
Überigens: Der wichtigste Gedanke auf dem Gipfel gilt dem Weg nach unten. Der Satz stammt von Reinhold Messner, erfahrener Bergsteiger, der muss es ja wissen. Sollte ich jetzt schon darüber nachdenken? Vielleicht beim Kostüm. Vielleicht sollte ich da den Abstieg (sprich Absprung) vorbereiten oder einen langsameren Gang einlegen. Vielleicht die Überschrift des heutigen posts ändern in "Kostüm stirbt im Todesbiwak"?

Wer sein Kostüm bereits weiter oder gar fertig genäht hat,erfahren wir auf dem MMM-Blog.

Kommentare:

  1. Wow - stricken und nähen und dann schon so weit...ich bin neidisch... ich weiß nur noch nicht auf was... auf die tollen Stickergebnisse (ich kann nur rechts links), auf die Steinpilze oder.. ? Lg

    AntwortenLöschen
  2. Immer schön langsam! Ich komme mit dem Kostüm auch nicht hinterher, aus ähnlichen Gründen wie bei dir! Es sind ja für beide Disziplinen noch genügend Wochen übrig!
    Dieses Strickmuster ist echt der Hammer! Der Übergang vom Bündchen in die Zöpfe ist einfach nur toll!
    LG,
    BuxSen

    AntwortenLöschen
  3. das muss ich wohl auch nachstricken, das murmeltier liegt mir in den ohren....

    lg,
    susa

    AntwortenLöschen

ich danke euch für eure Kommentare.Für posts, die älter als 4 Tage sind habe ich die Kommentarfunktion eingeschaltet. Diese Kommentare werden von mir nachdem ich sie gelesen habe freigeschaltet.

zu guter Letzt:

Auf die in meinem Blog verlinkten Seiten habe ich keinerlei Einfluss - weder auf deren Gestaltung noch auf die Inhalte. Für den Inhalt der von mir verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Dies ist eine private Website, ich untersage jegliche Weitergabe meiner persönlichen Daten. Von mir eingestellte Bilder dürfen erst nach Rücksprache ausschließlich für private Zwecke verwendet werden.