Mittwoch, 3. Juli 2013

Eine Woche voller Rügen

die Brücke ins Meer

Stellvertretend für alle Seebäder Rügens fuhren wir dank einer Umleitung mitten durch Binz und besuchten im Anschluss ausführlich das Seebad Sellin mit seiner berühmten Seebrücke. Das Ausmaß eines "normalen" Tourismus-Tages bekamen wir am Ortseingang zu sehen: ein Parkplatz so groß, dass er mit dem des Europaparks konkurrieren darf. Zu unserem Glück und dank der Vorsaison standen nur vier Autos drauf und zwei oder drei Busse.










die Macht der blauen Stunde

Bei Landschafts- aber auch Naturfotografen ist die sogenannte "blaue Stunde" die wichtige Zeit zum Fotografieren. Die Sonne ist dann bereits untergegangen, die Dämmerung aber noch hell genug für detailgetreue Fotos.
Hoch im Deutschlands Norden wird es um die Zeit der Sommersonnwende nachts nicht richtig dunkel, die "blaue Stunde" sind derer viele und so kamen wir manches mal erst gegen Mitternacht in unserem Domizil wieder an, wenn auch die letzte Möglichkeit für schöne Fotos ausgenutzt war.
Besonders erinnere ich mich an die Nachtschwärmerei in Sassnitz' Hafen, wo wir versehentlich einen Fischotter an seinem Schlafplatz antrafen, der wenig begeistert über die Störung war.

 



alte Kirchen und Backsteingotik

die für uns ungewöhnliche Gestaltung der meist dörflichen Kirchen in Backsteingotik faszinierte uns immer wieder aufs Neue. Genauso die alten Friedhöfe, Oasen der Ruhe, weit weg von jedwedem touristischen Treiben.












Ostseefunde

Hühnergötter, Donnerkeile und andere Versteinerungen, Bernsteinfunde, Schwemmhölzer, schwammähnlich poröse Steine, Scheinfossilien oder Muscheln - die Wanderungen und Foto-Aufenthalte am Meer gaben immer wieder reichlich Gelegenheit, nach schönen und interessanten (angeschwemmten) Funden Ausschau zu halten.






450 Stufen zum Sonnenaufgang

Die Leidensfähigkeit mancher Naturfotografen (und deren wohlwollender Begleiter) scheint grenzenlos. Wie anders lässt es sich erklären, dass wir am Sonntagmorgen um 3Uhr aufgestanden sind um dem Sonnenaufgang am Meer (fotografisch) zu erleben?
450 Stufen führten uns in der morgendlichen Dämmerung vom oberen Küstenweg hinab an die Ostsee -  im Halbdunkel ein nicht ganz ungefährliches Unternehmen wie  ein Sturz bei den Stufen Nummer 200nochwas mir bewies. Knöchel nicht gerade verstaucht, doch erheblich angeknaxt und kein Händiempfang weit und breit. Dafür Geduld und eine leichte Lymphdrainage-Fußmassage, dann ging's weiter. So ein Sonntag kann nur besser werden!



Dafür hat sich die Mühe gelohnt - hier kommen die schönsten Sonntagmorgen-Sonnenaufgang-Bilder-am-Meer - für mich strahlen die Bilder eine unglaubliche Intensität und Ruhe aus:








Die Küste erstrahlte im ersten Sonnenlicht und um die Idylle perfekt zu machen, schwamm passgenau eine Schwanfamilie dem Sonnenaufgang entgegen:


Fotos: alle Rechte bei Magdalena Schaaf.
Noch mehr Rügen-Bilder gibt es in den nächsten Wochen immer wieder auf ihrem Blog:
www.am-Wegesrand.de 





Kommentare:

  1. WUNDERSCHÖN Bilder sind das!! Bei manchen fühlt man sich wie in einem Märchen oder in einer Welt aus fernen Zeiten. Ich kann mich fast nicht sattsehen.
    Liebe Grüsse
    Hannelore

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  2. Wow, absolut tolle Bilder. Großes Lob an deine Tochter.
    LG
    Anja

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  3. Hallo, wirklich tolle Fotos!!! Danke fürs zeigen.
    l.G. und ein schönes WE
    Alexandra

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