Mittwoch, 29. August 2012

mein Landleben-Kleid

Für den heutigen Start des neuen MeMadeMittwoch, auf dessen Veränderungen ich sehr gespannt war, habe ich mir mein (neues) "Landleben"-Kleid ausgesucht.



Genäht habe ich es an einem gemeinsamen Näh-Nachmittag im August mit nebenbei noch Schnittanpassung und Nähhilfe für ein Shirt meiner Freundin. Also ein nähtüchtiger, zufriedenstellender Tag mit einem zufriedenstellenden Ergebnis für mich.
Meine Freundinnen und ich treffen uns regelmäßig gelegentlich (ist kein Widerspruch) zum gemeinsamen Nähen. Schwierig ist es fast immer, einen gemeinsamen Termin zu finden. Aber wenn der dann steht, dann lege ich alles was sich in diesen Tag drängeln möchte wenn möglich auf einen anderen. Ja, ich weiß, beim letzten mal musste ich von heute auf morgen nach Berlin.
Verabredet hatten wir uns dieses mal schon einen Monat vorher, genügend Zeit also, sich auf ein neues Projekt einzustellen. Aber dann kam es, wie es oftmals kommt, wenn man erst zuviel Zeit und plötzlich dann doch zu wenig davon hat. Denn zunächst konnte ich mich nicht entscheiden, was ich nähen wollte. Schwieriger Fall, denn ohne konkretes Ziel lässt bei mir die Lust am Nähen nach. Ein zugeschnittenes Kleid wartet hier zwar (immer) noch, doch bei dem handelt es sich um den Härtetest meiner Fähigkeiten: ich habe es großzügig abgeändert, außerdem ist der Stoff flutschig-luftige Viscose. Nicht so das Richtige, um mit eingeschränkten Mitteln ein Kleid zu nähen, denn meistens vergesse ich etwas: Maßband, Schere oder Kopierrädchen plus Papier, zum Glück noch nie die Nähmaschine - kleiner Scherz.



Montag wollten wir uns treffen, Sonntag wollte ich mich endlich entschieden haben und alles vorbereitet. Hahahah!!
Sonntag war - ich weiß nicht mehr warum - der Teufel los bei uns - eigentlich glaube ich war es der großeVerwandtschafts-und-Familien-Kaffeetreffen-Sonntag, bei dem man länger sitzen bleibt als vorgehabt, da es gerade so gemütlich ist und die Gespräche mit den Schwägerinnen so anregend, die Kinder spielen, der Kuchen schmeckt ... ich merke, ich schweife ab! Ich kam also auch an diesem Tag zu keinem Schluss oder gar Vorbereitungen. Montag morgen immer noch keine Vorstellung. Dann drängte die Zeit: welcher Schnitt, welcher Stoff, welches Garn - immer diese Entscheidungen. Montag in der verkürzten Mittagspause - wir wollten uns bereits um 13 Uhr trefffen - habe ich dann den lange gehüteten und eigentlich für ein Herbstkleid zur Seite gelegten Stoff schnell auf dem Boden ausgebreitet, den Schnitt aufgelegt, rundum ritsch-ratsch zugeschnitten, sehr  zügig aber doch sehr ordentlich, jaja, das geht - lieber wollte ich zu spät kommen. Ich liebe Schnitte mit integrierter Nahtzugabe! Und wenn es schnell gehen muss auch solche, die bereits erprobt sind.

Also alles prima - ich habe gepackt und war pünktlich noch vor den anderen am vereinbarten geheimen Nähort. Genauso zügig ging es mit dem Nähen weiter. Ich verhalf einer Freundin nebenbei noch zu einem neuen Shirt, sie mir im Gegenzug zum vergessenen Bügeleisen.
Trotz Anpassungen und Nähberatung für's Freundinnen-Shirt bin ich fast fertig geworden. Der Saum fehlte und ein Ärmel musste daheim noch eingesetzt werden. Und die Knöpfe - Entscheidungen, Entscheidungen:






Aber wie lange das dann noch warten musste, ist eine andere Geschichte.

Jetzt kommen noch zwei Bilder von hinten mit dem Bindeband und der Demonstration der Bewegungsfreiheit: eines mit Hohlkreuz, eines mit baumumarmenden Stoffbuckel im Rücken aber ohne Bild - das dürft ihr euch denken - und dann noch eine Schräglage, besser schief als stoffbucklig:




liebe MeMadeMittwoch-Crew, ich freue mich, dass die Zeit des Wartens um ist, dass ihr gemeinsam weitermacht, dass Cat auf diese Weise entlastet wird, der MMM aber bestehen bleibt. Ich wünsche uns allen eine gute gemeinsame Zeit von Zeit zu Zeit.
Hier geht's lang: MeMadeMittwoch
Das Kleid ist Schnitt Simplicity 4758.


Samstag, 25. August 2012

Hase, Bär und Hund - Besuch bei Frau Maus



FRAU MAUS LÄDT EIN las der Hase das Plakat. Gerade wollte er sich auf den Weg hoppeln, als Pascha, der Nachbarhund angewedelt kam. Gehst du da hin? fragte er, oh, wie schön, da komm ich gerne mit.




Doch noch bevor sie gemeinsam losziehen konnten, hörten sie ein tiefes Brummen hinter sich: der Bär war aus dem Wald gekommen! Ob auch er wohl zu Frau Maus möchte? KOMM MIT, WIR FEIERN EIN FEST! riefen Hund und Hase und gemeinsam marschierten sie los.




Die herzliche Einladung von Frau Maus hat sich tatsächlich weiter rumgesprochen: Außer Schaf und Esel machen sich nun also auch noch Hase, Bär und Hund  auf den Weg und wollen Frau Maus besuchen.

Sie treffen recht bald auf dem Festplatz ein und die Freude ist groß, dass noch drei weitere Gäste gekommen sind.





Dienstag, 21. August 2012

Weekend-Socken-Teststricken



Eigentlich erhoffte ich beim letzten Post zunächst nur Hilfe bei meiner Entscheidungsfindung. Dass ich dann gleich ganz konkret mehrere Angebote zum Teststricken bekam, hat mich doch überrascht. Denn eigentlich wollte ich ja nur wissen
  - ob ich 2 oder 3 oder 4 Teststrickerinnen bitte, Probe zu stricken
(- und ob sich dafür jemand findet, bzw. ob jemand Lust dazu hat?)
- oder das Muster einfach ohne Testlauf zum Nachstricken einstelle?

Die mittlere - eingeklammerte - Frage erhielt die meisten Antworten.  Womit sich die anderen, samt Entscheidungsfindung, mitbeantworten. Vielen Dank dafür, die Entscheidung fällt mir damit fast schon ganz leicht.



Bei der Anleitung ist es so: ich habe die Strickschrift notiert für das Bündchen, das Rohr, die Ferse und den Oberfuß und setze dabei voraus, dass Sockenstricken im allgemeinen bekannt ist. Wie ein Fersenkäppchen, die Ristabnahme oder die Spitze gestrickt wird, überlasse ich jedem selbst.

Wenn ihr trotzdem wollt, um so besser. Ich danke euch allen für das Angebot, die Anleitung zu testen und schicke sie einigen von euch in den nächsten Tagen zu.  Dazu brauche ich noch ein bisschen Zeit, denn vorgestern fühlte sich das Notieren und blogposten ganz anders an als heute, wo es konkret wird. Ich muss jetzt doch nochmal einen Blick drauf werfen, sozusagen Korrektur lesen. Aber bis Marion ihren Urlaub hat, vergehen ja auch noch ein paar Tage.

lieben Gruß, Friederike

Sonntag, 19. August 2012

Weekend-Socken



Der Sockenkorb quillt über - nicht nur der mit den nicht-verwahrten Socken, nein, sowohl die beiden Körbe in meinem Schrank als auch die große Schublade der Tochter: Sockenberge, die getragen werden wollen.
Ich suchte nach einer Lösung um mich selbst auszubremsen - schließlich kann ich ja nicht immer und immer und immer zu den verschiedensten Geburtstagen Socken verschenken, oder? Das Vergnügen am Sockenstricken will ich mir aber nicht zu nehmen. So kam ich allmählich zum Sockenmuster-Entwerfen. Angefangen hatte ich mit der Suche nach schönen Bündchen - einen Teil davon kennt ihr ja schon -, dann kamen relativ einfache Loch-, Zopf- oder Rechts-Links-Muster. Mittlerweile notiere ich die Muster in Strickschriften, sie sind von eingängig und einfach bis verschlungen und aufwendig.
Auf dem Weg zur fertigen Socke fülle ich Notizzettel, zähle und rechne an meinen Ideen herum, entwickle neue, verwerfe alte oder auch nicht, notiere, stricke, trenne auf, stricke neu und versuche, parallel immer auch Strickschriften zu schreiben. Klappt nicht immer, auf den Nadeln geht es oft flinker als am PC.



Trotz oder vielleicht sogar wegen des heißesten Tages dieses Jahres habe ich das Muster der Weekend-Socken endlich noch einmal überarbeitet, um es einzustellen bzw. als pdf weitergeben zu können. Die Hitze bremst jeden Spaßfaktor, aber mit einem brummenden Ventilator neben dem PC ist diese Arbeit recht angenehm. Manchmal wirbelt der Sturm meine Notizzettel weg, manchmal nur den Staub auf, so dass ich einen Niesanfall bekomme. Aber wenigstens schwitzt man hier nicht so - und das ist heute ja auch schon was. Bügeln war gestern. Heute ist temperiertes Denken.
Jetzt aber stellt sich für mich die Frage, wie stricktauglich meine Anleitungen tatsächlich sind und daher die Überlegung:

- ob ich 2 oder 3 oder 4 Teststrickerinnen bitte, Probe zu stricken
(- und ob sich dafür jemand findet, bzw. ob jemand Lust dazu hat?)
- oder das Muster einfach ohne Testlauf zum Nachstricken einstelle?



Außerdem:
liebäugle ich auch noch zu allem Überfluss damit, nach und nach die Muster bei Ravelry einzustellen - allerdings bleibt es mir trotz viel Nachdenken und Ausprobieren ein Rätsel, wie ich vorgehen muss, nicht einmal eine Verlinkung zum eigenen blog ist mir gelungen. Englisch in Strickanleitungen bereitet mir weitaus weniger Schwierigkeiten als das englische Fachchinesisch der Computersprache. Kann mir dabei jemand auf die Sprünge helfen?

Dienstag, 14. August 2012

Knotenshirt mal anders

Wenn die Tage nun mal so sind wie sie sind, hilft nur noch nähen - also beinahe jedenfalls. Für etwas kühlere Sommertage oder sommerliche Abende hatte sich meine Tochter ein Shirt nach einem Schnitt von Schnittquelle gewünscht, eines mit Knoten und doppeltem Vorderteil:



Entstehen sollte es aus einem Reststück des gecrashten Jersey, das von ihrem Spaghettiträger-Sommerkleid übrig geblieben war:




Ich hatte den Stoff ja noch als Herausforderung in Erinnerung, da man ihn tunlichst nicht bügeln sollte, aber insgesamt kam es fast heftiger als erwartet. Zunächst einmal stellte ich fest, dass ich mit doppelt legen des Stoffes nicht weit kam, ich brauchte alle Teile einzeln und schnitt mir noch einen zweiten Ärmel, um diese dann auf dem Stoffteil herumzuschieben, bis ich sie alle untergebracht hatte. Den Knoten auf der gegenüberliegenden Seite als auf dem Schnitt war die einzige Möglichkeit ohne Verlust die Teile zuzuschneiden. Ausschneiden und nähen wollte ich mal eben schnell an einem Abend, die Aktion zog sich dann aber über eine Woche hin. Der Stoff flutschte und rollte und wellte und wollte nicht so wie ich! Die Overlock verweigerte den Rollsaum!



Mit den Schnitten von Schnittquelle bin ich grundsätzlich hoch zufrieden, die Passform war bisher bei allem was ich oder auch meine Freundinnen genäht haben sehr gut, einzig die Anleitung waren bei allen bisher genähten Schnitten sehr knapp gehalten und dieses mal war sie das Gegenstück von "weniger wäre mehr" und ließ mich an nicht nur einer Stelle ratlos zurück.




Irgendwie wurde das Teil (Shirt Wiesbaden) tatsächlich doch noch im Verlauf der letzten Woche fertig, und auch das Wetter hatte ein Einsehen, es bewölkte sich gestern passgenau und nun kann es ganz aktuell gleich getragen werden. Meiner Tochter gefällt's und dadurch bin ich auch versöhnt mit der ganzen Aktion, allerdings hatte sie ja auch nicht den Kampf mit den Widrigkeiten, lediglich an welcher Stelle wir den Knoten drapieren und wie sehr es diagonal schlabbern darf, musste sie entscheiden. Hat sie gut gemacht ...



Samstag, 11. August 2012

Frau Maus lädt ein



Erinnert ihr euch an Frau Maus?
Lange war sie allein. Wohnte in ihrerm kleinen Mäusenest und sehnte sich nach Gesellschaft. Nun wurde sie selbst aktiv, beschloss ihrem Leben eine Wende zu geben und schrieb ein Schild in Großbuchstaben:
FRAU MAUS LÄDT EIN. 
Und in Kleinbuchstaben: bringt alle eine Geschichte mit - wir wollen uns was erzählen.
Sie hatte zuvor all die geselligen und gut gelaunten Menschen in Biergärten oder beim Grillen gesehen - das wollte sie auch. Aber auf keinen Fall wollte sie, dass der Gesprächsstoff ausgeht.



"Frau Maus lädt ein" , sagte der Esel zum Schäfchen. "Was es wohl geben mag? Sollen wir da hin gehen?" "Klar gehen wir da hin" mähte das Schaf. Und so machten sie sich auf den Weg zu Frau Maus. Die wartete schon ganz gespannt, ob sich wohl Gäste einfinden würden.


Dienstag, 7. August 2012

Meine Bündchen - Teil 2

Wieder einmal bin ich beim Sortieren von Fotos und den dazugehörigen Strickschriften. Nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass beides getrennt in Ordnern liegt und ich mir - weil sowieso alles klar - keinerlei Notizen gemacht habe. Die Fotos habe ich weitestgehend gelöscht, die unbekannten Notizen werde ich nochmals nachstricken, spätestens dann gibt es eine weitere Folge meiner Bündchenmuster. Einige verbliebenen mir bekannte Muster kann ich aber heute schon zeigen:


1)

Muster 1 basiert letztlich auf 2 Maschen rechts - 2 Maschen links, dazwischen sind Lochmusterreihen:
1. R: 2 re - 2 li
2. R: 2 M re zus., 1 Umschlag - 2 li
3. R: 2 re - 2 li

diese 3 Runden mehrmals wiederholen.

Eine Variation davon ist:
1. R: 2 re - 2 li
2. R: 1 Umschlag, 2 M re verschränkt zusammen gestrickt - 2 li
3. R: 2 re - 2 li

Das Bündchen ist durch die unterschiedliche Verteilung der Lochmuster einmal mehr rechts oder mehr links geneigt.



2)

Dies ist ein recht plastisches Muster, sehr leicht zu stricken und gut zu merken, letztlich ist es aber auch wieder eine Variation des Grundmusters 2 rechte Maschen, 2 linke Maschen:


1. R.: 2 M re - 2 M li
2. R.: 2 M re zus., U - 2 M li
3. R.: 2 M re - 2 M li
4. R.: U 2 M re verschr. zus. - 2 M li



3)



Das Muster kommt nicht so gut raus, ich krame mal im virtuellen Papierkorb um ein deutlicheres Foto auf die Druckvorlage zu legen. Es sieht nämlich weitaus besser aus in Wirklichkeit als hier und ist doch nur:


~
~
V
V
U
2
2. Runde
~
~
x
x
x
x
1. Runde

~ = linke Masche
x = rechte Masche
V = rechts verschränkt abgestrickte Masche
U = Umschlag
2 = 2 Maschen rechts zusammen stricken



4)





Bündchen nach dem Maschenanschlag mit den Anfangsreihen A1 und A2 beginnen,
das eigentliche Muster beginnt mit Runde 1.

x
~
~
~
~
x
3
x
x
~
~
x
x
2
x
U
2~
2~
U
x
1
x
~
~
~
~
x
A2
x
x
~
~
x
x
A1

Runden 1 bis 3 insgesamt 4 mal wiederholen.

~ = linke Masche
x = rechte Masche
2~ = 2 links zusammen gestrickte Maschen
U = Umschlag


Ab diesen beiden Bündchen habe ich mich für eine für mich einheitliche Schreibweise der Strickschriften entschieden, so dass ab jetzt die Legende gleich bleibt. Das war insbesondere wichtig, da ich meine eigenen Strickmuster begonnen habe zu notieren. Aber dazu gibt es irgendwann einen eigenen Post, deshalb dazu später einmal mehr.
Die fertigen Seiten stelle ich übrigens zu meinen anderen Bündchenmustern ein wenn ich sie fertig geschrieben habe.

P.S. Das System tut sich etwas schwer mit hineinkopierten Tabellen, es fehlen Striche aber offenbar geht es nicht besser...




Freitag, 3. August 2012

Muscheln, Körbchen oder Fächer?

Wenn das Zimmer meiner Tochter in den letzten Jahren, in denen wir noch erziehen durften, gar zu drastisch aussah, griffen wir zu einem ungewöhnlichen Erziehungsmittel: wir fotografierten das Chaos und schickten ihr die Bilder kommentarlos als email. War, glaub' ich, kaum mehr als zweimal nötig. Ausgeleuchtet bis ins hinterste Detail verschärfte sich so der Blick auf das pralle Leben im Jugendzimmer. Die Aufforderung war wortlos, doch eindeutig und wurde auch postwendend befolgt.
Ähnlich durchschlagenden Erfolg hatte bei mir jetzt ein Bild aus einem der letzten Posts:



Schrecklich, wie der überquellende Korb aussieht, dachte ich und fing auch gleich an, bei einigen Sockenpaaren die Fäden zu verwahren. Jetzt ist er zwar immer noch nicht ganz geleert, aber es gibt wieder Luft nach oben bis die Chaosmarke erneut erreicht ist.



Als ich dem Körbchenmuster zum ersten mal begegnete, war ich ganz hingerissen von diesem Strickmuster und wollte es unbedingt nachstricken.





Anfangs startete ich mehrere Versuche, aber durch die vermehrten Aufnahmen der Maschen wurden die Socken immer wieder zu breit und ich ribbelte das Ganze jedes mal auf und suchte mir ein anderes Muster.




Irgendwann packte mich dann der Ehrgeiz und ich begann wieder einmal ein Paar, dieses mal mit Nadeln der Stärke 2,25 und mit weniger als 60 Maschen im Anschlag. Ich habe mir einen Mittelwert errechnet, mit dem die Socken nicht zu breit werden. Außerdem das Muster etwas angepasst - die letzten Reihen gefielen mir nicht wie sie notiert waren -  so dass es jetzt eher nach Muscheln als nach Körbchen aussieht.



Mittlerweile habe ich dieses Muster in vier Sockenpaare eingestrickt, in unterschiedlicher Verteilung - mal zwei, mal drei Mustersätze - dadurch ändert sich auch die  Musterfolge auf dem Fußrücken. Die Bilder zeigen deutlicher was ich meine.


Nicht alle gezeigten Socken sind meine, ein Paar wird demnächst verschenkt, ein weiteres muss noch warten, eines ist für meine Tochter und das graue für mich.
Und plötzlich begegnet mir das Muster in vielen meiner Strickbücher, mal als Körbchen, ein anderes mal als Fächer bezeichnet. Wie auch immer, für mich sind es Muscheln. Und deshalb Strand-Urlaub-Sommer-Socken. Hier noch ein letztes Paar in Sommerbaumwollqualität. Das Muster kommt dabei leider nicht ganz optimal raus, es liegt dieses mal nicht am Foto sondern an der Wolle.



Die H.u.H.-Fotografin stellt alsbald angenervt fest: viel zu viele Socken, viel zu blau und viele zu groß!
Irgendwann reicht es auch mir, denn mir wird allmählich doch zu warm. Außerdem muss ja nicht jeder wissen, dass ich - ganz arg schick! - die Socken mit einem Sommerkleid kombiniere und damit auch noch auf dem Tisch rumtanze ...


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