Montag, 30. Juli 2012

Frau Lieblich ...

Wie Frau Lieblich wirkt sie auf mich in ihrem rotgestreiften Jerseykleid. Sommerlich leicht und unbeschwert.



Es ist eines der wenigen gestreiften Teile, die ich im letzten Jahr genäht habe. Genauer gesagt: Streifen mit Blumen.



Ein solcher Stoffmarkt-Coupon mit gleichem Muster liegt hier noch,
in dunklem Blau, sagt meine Tochter, in zartem Schwarz, sage ich:


 aber vielleicht verwechsle ich ihn auch mit einem, der tatsächlich grau-schwarz ist:



Ganz vielleicht reicht es mir noch zum "Finale der Herzen" in Meikes Streifenmonat ein weiteres Kleid oder Shirt zu nähen. Erstmal müssen wir beraten, was daraus entstehen soll. Wenn wir uns schon nicht über die Farbe einigen können, wird es hoffentlich mit dem Schnitt unkomplizierter klappen.



Zum Thema Streifenkleidungnähen kann ich eigentlich nicht viel beitragen, entweder ein Stoff gefällt mir wie hier oder eben nicht, das hängt nicht von Streifen oder Nicht-Streifen ab. Zugegben, Blümchen haben eindeutig Vorrang beim Stoffkauf, das beweist mein Stofflager. Aber auch, dass meine Tochter streifenbegeisteter ist als ich.
Vielleicht sind mir aber bisher nur zu wenig von den "richtigen" Streifen begegnet.


Der Schnitt dieses Kleides ist ein fast eigener - vor vielen Jahren von einem Kaufkleid, das leider nicht mehr passte, abgemacht, vergrößert, für Jerseystoffe angepasst und hier schon einmal in blau mit Blumen gezeigt.

Und weil mir der Stoff auch so gut gefällt und weil ein gutes Stück Stoff übrig geblieben war und weil alle guten Dinge drei sind, zeige ich hier nochmals mein Stoffresteverwertungs-Shirt:



 Nun streife ich noch durch Meikes blog und zu den verlinkten Streifenbeiträgen.

Freitag, 27. Juli 2012

Wenn im Wind ein Stöffchen flattert



ist mit ziemlicher Sicherheit wieder Nähzeit!!



Und dann dauert es auch nicht lange, schon hängt an gleicher Stelle ein Röckchen, Hemd, Kleid oder wie in diesem Fall eine Kinderschürze.


Rasch noch ein Blick auf die  Vorder- und die Rückseite, und schon wird das neue Teil eingepackt und verschenkt ...


Montag, 23. Juli 2012

Summerfeeling

Mit dem Sommer kommen die Kleider:



Gestern und heute und morgen das Neue mit der raffiniert-gerafften Brustpartie.
Jerseykleider sind nicht nur ratztfatz genäht, sie erweisen sich immer wieder als überaus alltags- aber auch festtauglich. Zum Beispiel heute: Kleid überstreifen, Schuhe an: schon bin ich ausgehbereit - und kann einkaufen gehen.
Zum Beispiel gestern: Großes Fest in einem der Seitentäler mit Einweihung eines Naturerlebnispfades. Kleid überstreifen, Schuhe an und schon bin ich spaziergehbereit. Anfahrt mit dem Fahrrad, wandern mit Bruders Familie: Alles in einem Kleid. Super!



Und wenn der lauwarme Sommer hält, was er momentan verspricht, dann kann ich Leggins und Jäckchen gegen meinen Sonnenhut tauschen.



Kleid Ajaccio von Schnittquelle - Schnitt des Monats zur Zeit für die Hälfte des Normal-Preises.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Bündchenmuster

Zwei rechts - zwei links
oder
eins rechts - eins links
?
Für den Beginn eines neuen Sockenpaares stand mir nach vielen vielen Socken irgendwann der Sinn nach Abwechslung, da mir Bündchen in dieser Variation dann doch zu eintönig und auf Dauer etwas zu langweilig erschienen.

Deshalb habe ich vermehrt Ausschau gehalten nach Mustern, die sich als Bündchen eignen, habe immer wieder einmal Muster ausprobiert und auch manche verworfen - wenn sie sich als tauglich erwiesen hatten, wurden sie schließlich als Favoriten fotografiert und aufgeschrieben.

Hier zeige ich einen ersten Teil.

Bündchen Nr. 1 ist Omas Erlenzäpfchen. Sie nannte es auch "falscher Zopf", weil es tatsächlich Ähnlichkeit mit einem kleinen Zöpfchenmuster zeigt. Dabei ist es ganz einfach zu stricken und man braucht keineswegs eine Hilfsnadel dazu.



Bündchen Nr. 2: das Haselwürmchen. Wahrscheinlich heißt das Muster in Wirklichkeit ganz anders, aber als naturverbundener Mensch suche ich mir Vergleiche aus, die ich mir gut merken kann.



Bei Bündchen Nr. 3 habe ich mich für ein Rechts-Links-Muster entschieden; es ist etwas breiter angelegt und mit einem kleinen Perlmuster zwischen den rechten und den linken Maschen versehen. Wahrscheinlich ist es den vielen Strickerinnen unter uns sowieso bekannt. Ich nehme es besonders gerne, so wie hier, für Herrensocken.




Bündchen Nr. 4 ist ein besonders schönes Muster. Es stammt von Hildas Blog und heißt Rosenzöpfchen. Die Anleitung findet ihr dort.



Bündchen Nr. 5 für fleißige Strickbienchen: alle drei Reihen werden die Maschen verzopft:





Ich stelle nach und nach meine Lieblings-Bündchen zusammen in Kürze auf eine Extra-Seite, oben unter dem Header neben den Granny-Mustern. Immer zwei oder drei auf einer A-4-Seite.
 
Jetzt interessiert es mich natürlich, wie denn eure Lieblingsbündchen aussehen.

Montag, 16. Juli 2012

dem Sommer entgegen ...



Ja, ich weiß: ungewöhnlich dieses mal. Jedenfalls für mich: Karibik-Piraten-Safari-Stoff.
Aber stellt euch vor, es wäre Sommer! So ein echter mit Sonne, gelegentlichen Hitzegwittern, mit heißen Badetagen und lauen Sommernächten. Nicht nur einer, der im Kalender steht.
Stellt euch nur mal vor, die Sonne würde scheinen! Einen ganzen Tag lang oder zwei oder drei ...
Und dann:
Ein Treffen mit der Freundin in der Mittagspause, wir sitzen in einem Straßencafé, essen einen Berg Salat, trinken Mineralwasser und Cappuccino
oder:
abends ein kleiner Spaziergang zur Eisdiele, Familienidylle mit Kind und Hund.
Wäre das dann nicht der passende Stoff für ein sommerliches Kleid, ärmellos mit weitschwingendem Rock?
Sommer-luftig-sonnig-bunt, mit einem Blau wie der Himmel, mit Tiger und Leoparde und einem Urlaubsgefühl - Dschungel oder Meeresstrand.



Genau dieses Assoziationen - Gauklerbilder vor meinen Augen - kamen mir, weshalb ich mit meiner Freundin beim gemeinsamen Nähen Stoffe tauschte. Sie einen von mir, ich diesen von ihr. Einen, den sie doppelt hatte und der an ihr, vernäht zu einem Onion-Knoten-Kleid rasend gut aussah. So, genau so ein Sommergutelaune-Gefühl, das sich in diesem Moment einstellte, als sie das Kleid zum ersten mal anprobierte, genau dieses Gefühl möchte ich jetzt in diesen regenverwöhnten Tagen wiederbeleben.
Vielleicht wird's dann ja noch was mit dem Sommer 2012, vielleicht kriegt er noch die Kurve, auf jeden Fall wird er in meinem Kopf stattfinden, farblich bunt, denn nehmen lasse ich ihn mir nicht.



Sowohl die Wahl des Schnittes als auch die dreiviertellangen Ärmel, das Jäckchen und die Leggins sind eine Konzession an den täglichen Regenguss und den fast wöchentlichen Temperatursturz: Kapriolen-Sommer 2012.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Lätzchenparade

Nachdem mein kürzlich genähtes Lätzchen mit viel Begeisterung getragen wird, eines aber viel zu wenig ist, wie sich bald heraus stellte, habe ich schnell noch einige nachgenäht.



Es sind echte Ratz-Fatz-Lätzchen und mit schönen Stoffen und Bändern wirken sie fast wie ein Halstuch. Geschlossen werden auch sie mit Klettband.



Montag, 9. Juli 2012

Stricken für die Freundin

Meine Freundin liebt selbst gestrickte Socken. Behauptet aber, sie sei zum Selberstricken zu unbegabt. Was ich für eine glatte Ausrede halte.
Andererseits gelingt es mir aber so immer wieder - jährlich zum Geburtstag - ihr eine große Freude zu bereiten, garantiert ein "richtiges" Geschenk für sie zu haben und sie schaut sich immer total begeistert die Muster an, was wiederum mich beflügelt, für sie ein besonders schönes auszusuchen.



Nur einmal kurz Probe tragen und dabei völlig relaxed die Füße hochlegen:




Dieses hier ist zum wiederholten Male das Muster "Fischernetze" und über Ravelry kostenlos zu erhalten.

Freitag, 6. Juli 2012

Neue Ordnung

Als es kürzlich beim Discounter Süd sogenannte Motiv-Ordner zu annehmbaren Preisen gab, habe ich beherzt eingekauft. Auf den ersten Blick viel zu viel, auf den zweiten muss ich sagen, es reicht gerade eben. Nun sieht mein Regal so aus:



Für Kleiderschnitte benötige ich den meisten Platz. Um mich besser zu Recht zu finden, habe ich sie zunächst in drei Stapel geteilt:

> Vorrat und Vorhaben - gekaufte Schnitte
> bereits genähte Kaufschnitte
> Kleiderschnitte aus Heften kopiert (und genäht).

Ich könnte auch noch einen Ordner NEVER AGAIN anlegen, aber  vielleicht tue ich da dem ein oder anderen der Schnitte dann doch Unrecht. Denn wenn ich sie - jedenfalls momentan - nicht mehr nähen mag, warum gebe ich sie dann nicht einfach weiter? Was soll ich nur von mir halten, wenn ich sammle, was mir nicht mehr gefällt oder sich als Schnitt für mich nicht bewährt hat? Oder bedeutet das, dass ich ihnen doch noch eine Chance einräume - irgendwann in hundert Jahren?
Da ich also in einen Never-Again-Ordner sicherlich nur sehr selten schauen würde, entginge mir vielleicht die ein oder andere Inspiration oder Assoziation. Ganz abgesehen von "Sag niemals nie", und so bleibt es wohl bei der zunächst angedachten Verteilung.

In den restlichen Ordnern befinden sich Schnitte für den Mann für's Leben,  Shirts, Mäntel und Jacken, Röcke, Hosen ...

Alle meine Schnitte "tüte" ich ein und versehe jeden mit einem Streifen des Stoffes, aus dem ich das Kleidungsstück bereits genäht habe: So finde ich eigentlich immer sehr schnell, was ich suche. Ich habe mir das angewöhnt zu Zeiten, als ich viele Kinder-Kleider- und Hosenschnitte vernähte (und sammelte) und so manches mal die angegebenen Größen differierten. Die vielen verschiedenen Shirts, Tops, Longshirts, oft mit selbstgemachtem Schnitt, kann ich damit auch heute noch locker auseinander halten. Bei Kleiderschnitten ist das nicht unbedingt notwendig, die erkenn ich schon noch so,  aber hier siegt die Macht der Gewohnheit.





Und dafür reichte es auch noch: Einer der Ordner steht neben meinem übervollen Strickkorb - ich sollt' mal wieder Fäden verwahren!!! - und ist mit Sockenstrickmustern gefüllt.





Für die Schnittsammlungs-Ordner brauche ich noch eine Beschriftung auf deren Rückseite, um mit sicherem Griff  Hosen von Shirts, Kleidern und Röcken zu unterscheiden und dachte an dezent gedruckte Etiketten, die ich - oben oder unten? - auf dem Ordnerrücken anklebe. Leicht grün in der Schrift oder rote Schrift auf grünem Grund. Farblich passend zur roten Blume. Hat jemand einen Vorschlag?

Montag, 2. Juli 2012

Herausforderung im Monat Juli

Nach dem erfolgreichen Blümchen-Monat Mai setzt Meike nun ihre Streifzüge durch die verschiedenen Stoffmuster fort. Sie ruft auf zum Streifen-Monat Juli, für mich eine echte Herausforderung.
Beim Thema Streifen fällt mir sofort eine Leggins meiner Schwester ein, gelb-schwarze Blockstreifen um's Bein geringelt und schon Jahre her, erinnerte sie in gewisser Weise an Biene Maja und ist mir deshalb sofort präsent. Sträflingskleidung quergestreift und Kittelschürze längsgestreift sind meine nächsten Assoziationen. Ich bin also nicht so der Streifentyp. Okay, etwas dezent blau-weiß - Marinelook -  als Teil der sommerlichen Kleiderordnung,
oder ganz  minimalistisch, am besten kombiniert mit ein paar Blümchen wie hier:


oder hier:


Ick denke, das war's dann aber auch schon. Kinderkleidung früher durfte gerne gestreift sein - bunt, Block oder Nadel, quer oder längs.
In der studentischen Mode kommen Streifen gelegentlich noch vor, grau-anthrazit als Ausdruck einer noch immer latent vorhandenen schwarzen Phase.







Nun wollte es der Zufall, dass ich dieses Jahr zum Frühlingsauftakt im Kaufhaus K...stadt den Rest eines Blümchenstoffes sah, aus dem ich mir unbedingt ein Kleid würde nähen wollen. Das Handicap: es war tatsächlich nur ein Rest, und der misst gerade mal etwas mehr als einen Meter (1,20 m). Trotzdem, kreative Lösungen sind gefragt, er musste mit. Notfalls würde er ein Kinderkleidchen für's Berliner oder Zittauer Mädchenkind geben können. Aber auf dem Weg zur Kasse sah ich dann einen weiteren Rest - dieses mal waren es 2,50 oder 3 m - zwar gestreift, dafür aber farblich gut zum Blumenstoff passend und den ich als eine erste Möglichkeit auf dem Weg zum Reste-Kleid in Gedanken schon als Unterkleid vor mir sah und gleich mit einpackte.



Aus beiden Stoffen zusammen möchte ich gerne ein komplettes Kleid nähen: Blumiges Oberkleid trifft streifiges Unterkleid.
Das Blumenkleid darf ein bisschen kürzer sein, das streifige darunter vorscheinen und außerdem wird das obere wohl ärmellos bleiben (müssen).

Auf der Suche nach entsprechenden Schnitten fiel mir wieder einmal das 40erJahre-Lutterloh-Buch in die Hand. Darin fand ich diesen Schnitt:



Also wenn es zu gar nichts anderem reicht, nähe ich mir eine solche Schürze. Aber dieses Kombination wäre dann wirklich nur für daheim rum. Denn: "Zum Einkaufen und für das Haus braucht jede Hausfrau die große Küchenschürze."



Die Frage, die ich deshalb hier an alle richten möchte:  Was meint ihr, komme ich mit knapp 1,20 m zu einem einigermaßen aussehenden ärmellosen Oberkleid und zu was für einem Schnitt würdet ihr mir raten?
Und für das Unterkleid noch diese Frage: Passen Streifenstoff und Puffärmelchen zusammen?

Die Streifen-Girls treffen sich ab heute bei Meike.

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