Sonntag, 29. Januar 2012

wie Kuschelschäfchen-Eisbärfell

Wie Kuschelschäfchen-Eisbärfell fühlen sich die beiden Bademäntel an.



Schnell waren sie genäht und ich staunte nicht schlecht, dass eine große Kuscheldecke gerade mal eben für einen Bademantel gereicht hat.


Samstag, 28. Januar 2012

BlogBauArbeiten






Lange Zeit wollte ich einen reinen "Näh(Café)blog" neben diesem führen - aber als es endlich soweit war, stelle ich nun fest, das Nebeneinander ist auf Dauer zu aufwendig und führte in seiner Konsequenz schließlich zu meiner allgemeinen Blogunlust. Nun schließe ich einen Kompromiss und werde die beiden Blogs einfachheitshalber fusionieren und den Zweitblog still legen.
Zum Preis der Namensänderung hier, da Kompromiss ja "Geben" und "Nehmen" beider Seiten beinhaltet.
Der "Friederike-Blog" wird stark zum Nähblog erweitert und erhält den Namen des Nähcafés, darf seine URL aber behalten, meine bisherigen Leser können mich unter dieser Adresse hier also weiter finden. Den Zweitblog schließe ich und die bereits veröffentlichten Posts importiere ich.


Im Moment bin ich mit blogger über Kreuz. Fast allen importierten Posts wurden falsche Labels zugeordnet, erst habe ich es gar nicht bemerkt, jetzt werde ich nach und nach die einzelnen Beiträge durchgehen und dann freischalten.

Mittwoch, 25. Januar 2012

bereit für die Oper

eine gut und lange im Voraus geplante Reise in die Hauptstadt. Nicht wie die letzten male fast Hals über Kopf. Sondern in aller Ruhe und mit viel Zeit.



Mit dabei dieses mal ein Besuch in der Oper. Und mit dabei auch ein eigens dafür genähtes Kleid. Eigentlich hoffte ich ja zu Jahresende, dabei mein schickes Silvesterkleid ausführen zu können - dieses Drama lege ich aber jetzt nicht noch mal auf ...
Statt Schwarz also Oper in Oliv und Leinen. Der Gürtel ist ein Versuch, genau wie die Überlegung, den Kragen noch mit einem roten Blümchen zu schmücken:


Wenn ich mich so auf den Bildern sehe, muss ich wohl meiner Haus- und Hoffotografin recht geben: ohne ist wahrscheinlich besser:

auf dem Foto ist eine der beiden Gehschlitze hinten zu sehen, die ich besonders apart finde
Der Schnitt ist Vogue 8408, ein Schnitt, der alle Voraussetzungen einer meiner früheren Nähkursleiterinnen erfüllt. Die behauptete nämlich damals vor vielen vielen Jahren, als ich gelegentliche Hilfe in VHS-Kursen suchte, ein Schnitt sei nur dann wirklich gut, wenn sich das Kleidungsstück ohne zu Bügeln passgenau zusammen nähen ließe, bügeln sei immer ein Zeichen von ungenauem Nähen und/oder ungenauem Schnitt. Im Ohr habe ich sogar noch so was wie' Bügeln sei was für Dilettanten'. Ich bin ja kein Profi und darf deshalb getrost bügeln, was kümmert mich also das Geschwätz irgendeiner Nähkurstante von vor vielen Jahren? Der Satz blieb aber im hintersten Nähgedächtnis hängen und immer schon wollte ich ihn endgültig widerlegen oder endlich einem solchen Schnitt begegnen.
Davon abgesehen bemühe ich mich natürlich, immer exakter zuzuschneiden und exaktundpunktgenau zu nähen. Wobei Schnitte wie dieser - Nahtzugabe inbegriffen - den exakten Zuschnitt sehr erleichtern.
Dieser Schnitt unterstützt also voll und ganz die These der damaligen Kursleiterin, wobei eine andere - spätere, in einem anderen Nähkurs -, der ich davon erzählte, versuchte, mir das genaue Gegenteil zu beweisen: denn Bügeln sei unbedingt notwendig!

Wie dem auch sei, hier habe ich das Kleid zugeschnitten, habe es genäht, bin reingeschlüpft, es passt und
ich kann jetzt Oper ...




Vielleicht sollte ich es doch vorher noch bügeln. Es ist zwar Leinenoptik-Edelknitter, sieht aber halt immer etwas zerknautscht aus. Und was auch sein muss ist ein Shirt untendrunter - der Ausschnitt ist so weit, da friert's mich gleich schon beim Hingucken.

Noch viele schöne Kleider gibt es wie immer am MMM bei Catherine. Herzliche Grüße und ein Dankeschön für die Organisation.

Sonntag, 22. Januar 2012

Brotkorb

um meine kleine Reihe "zu Weihnachten verschenkt" abzuschließen, kommen hier noch Bilder eines meiner Brotkörbchen.



Auch hier war mir mit Schnitt und Erklärung meine liebe Nähfreundin Karin behilflich. Bei ihr hatte ich einen solchen Brotkorb gesehen und mich sofort begeistert.


Für meine Freundinnen habe ich sie genäht  - nächste Weihnacht ist dann vielleicht auch meine Familie dran, für den aktuellen Bedarf habe ich nämlich einen Brotkorb beim großen Kaffeeröster gekauft. Eigentlich eine Schande!



Und ganz beinahe hätten wir von einem der großen Urlaubsmärkte im Sommer ein sehr ähnliches Körbchen mitgebracht, südfranzösisch in Farbe und Design - Urlaubsflair auf dem Frühstückstisch. Das mir am besten gefallen hatte, war bis auf die Auslage verkauft, daraufhin wollte ich die anderen nicht mehr. "Das mach ich selbst", hatte ich damals beschlossen. Und dafür gibt es hier noch die schönsten Stoffreste von meinen Tischdecken.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Hilfe, die Dinos kommen ...


Kennt Ihr Kuli-Mulis?
Ich kannte sie bis kurz vor Weihnachten hauptsächlich dem Namen nach und machte mir nur eine ungefähre Vorstellung von Aussehen und Gestalt. Klar war mir allerdings, dass es sich um kuschelige Tiermotiv-Kissen handelt, die man  - wenn man es versteht - durchaus auch selbst nähen kann. Eine Symbiose von Kuscheltier und Kissen: durch einen Klettverschluss wandeln sich die Kissen zu Spieltieren. So sind sie nicht nur im Kinderzimmer geliebte Begleiter sondern auch auf Reisen in Auto oder Zug.
Und klar war mir auch, dass zwei meiner Geschwisterkinder - die Dinoforscher! -  Dinosaurier-Kuli-Muli-Kuschelkissen als Weihnachtsgeschenk von mir bekommen sollten.




Dafür bin ich in der letzten Adventswoche extra die bereits bekannten 40 Minuten talaufwärts zu Karin gefahren - dieses mal mit dem Zug und einem gewissen zeitlichen Druck durch Abfahrtstermine. Ich wollte diese mir in den Kopf gesetzten Kuli-Muli-Dinos unbedingt nähen. Hatte aber wie gesagt keinerlei Erfahrung und noch nicht einmal eine richtige Vorstellung, wie die Dinger denn aussehen. Nur der Name - Kuli-Muli - spuckte mir verheißungsvoll im Kopf herum.




In einer meiner emails hatte ich tags zuvor Karin kurz wegen meines Vorhabens angeschrieben, fragte, ob sie noch einen Rat für mich habe und bekam als Antwort eine Spontan-Einladung zum Entwerfen und Nähen - es war die Weihnachtswoche, tolles Timing - von daher nochmals tausend Extra-Dank! Karin kennt sich aus mit KuliMulis, hat schon etliche genäht, noch mehr entworfen und gibt auch in Kindernähkursen ihre Erfahrungen damit weiter. Einen Dinosaurierentwurf hatte sie allerdings nicht.



Also packte ich meinen schnell vergrößerten Skizzen-Dinokopf und fuhr mit meinen Stoffen los. In kurzer Zeit haben wir an diesem Nachmittag ein Dinosaurierkissen entworfen (also Karin!), das nach meinen Vorstellungen auf dem Rücken einen Zackenkamm tragen sollte und am unteren Ende einen geschwungen Dinosaurierschwanz mit auslaufenden Zacken.


Zur Unterscheidung für die beiden "Forscher" bekam der eine braune Zacken und eine braune Innenseite und der zweite graue. Ansonsten sind sie fast identisch. Einer ist der korrigierte Entwurf und der andere dann bereits das routiniert genähte Folgemodell. Die Augen sind Stofftieraugen und den Mund habe ich aufgestickt.


Sonntag, 15. Januar 2012

Ich arbeite daran ...

vielen Dank für die Kommentare zu meinem Kuschelschäfchen-Weihnachtsgeschenke-Kissen. Eine Anleitung habe ich nicht, kann in dieser Hinsicht also keine eurer Anfragen zufriedenstellend beantworten. Außer einer unvollkommenen Schnittvorlage gibt es nichts. Die Idee zu diesem Kuschelkissen stammt auch nicht von mir, ich habe vor vielen Jahren einmal ein solches Kissen in den Weiten des www gesehen und daraufhin mir ein eigenes "gebastelt".



Da das Interesse und die Begeisterung aber recht groß sind, wird es wohl das beste sein, ich nähe noch mal eines und fotografiere dabei eine kurze Anleitung. Habt also Geduld - ich mach mich an die Arbeit ...

Mittwoch, 11. Januar 2012

Blogfusion

aus zwei mach eins -
nach langen Überlegungen  werde ich meine beiden Blogs einfachheitshalber fusionieren und diesen hier still legen. Es ist ein Kompromiss, eigentlich wollte ich einen reinen "Näh(Café)blog" neben meinem "Allerlei-Blog" führen - aber das Nebeneinander ist auf Dauer zu aufwendig und führte in seiner Konsequenz schließlich zu einer allgemeinen Blogunlust. Nun schließe ich einen Kompromiss.
Was für beide blogs Geben und Nehmen bedeutet. Der ältere Blog wird stark zum Nähblog erweitert, und zwar zum regelmäßigen und erhält einen neuen Namen (Das blaue Café), darf aber seine URL behalten, die hier bereits veröffentlichten Posts exportiere ich . So können mich meine bisherigen Leser dort weiter finden.

Walkstoff im Römö-Stil

Heute trage ich wie in den letzten Tagen wieder und wieder meinen neuen Warmrock aus Walk.



Einen so richtig warmen Rock wollte ich schon immer mal haben. Meine Versuche mit meinen Unterröcken waren bisher nicht sehr erfolgreich, ist der Stoff zu dick, trägt er auf, ist er zu "warm", klebt er an den Strümpfen/Leggings und wandert die Beine hoch. Auch fällt der eigentliche Rock darauf unvorteilhaft.



Deshalb habe ich beschlossen, die dünneren Röcke erst wieder zu tragen, wenn das Wetter einigermaßen danach ist und mir an einem der letzten nMn (nähfreien Mittwochnachmittage) einen Rock aus Walkstoff genäht. Angelehnt an Schnitt Römö und mit sanft raschelndem Seidentaft gefüttert trage ich ihn zur Zeit fast täglich. Einen Probewaschgang hat das gute Teil auch schon hinter sich - bevor es zugeschnitten wurde, versteht sich. Der Stoff ging dabei ein wenig ein, seither hält er aber seine Figur. (Wollwaschgang, aber Achtung wegen des Walkstoff-Schleudertraumas.) Die anschließende lange Trockenphase ist allerdings ein Problem und deshalb möchte ich noch einmal 60 cm Walk nachkaufen, möglichst in blau, denn ich liebäugele mit einem weiteren Walkrock.



Die drei Bilder sind nur dem Scheine nach gleich - ich bin mir leicht unschlüssig, was am besten passt:

Auf dem oberen trage ich einen Gürtel, das sieht zwar schick aus, leider hat er aber die Angewohnheit immer wieder vom Rockbund abzurutschen.
Beim zweiten Bild habe ich das Shirt mal probeweise über den Rock hängen lassen, es ist dafür eigentlich etwas zu lang, aber um zu demonstrieren, was ich meine, habe ich es für das Foto ein Stück nach innen geschlagen (daher das Gekräuse), ich bräuchte für diese Variante auf jeden Fall ein kürzeres Shirt.
Und dann noch Foto drei: Shirt im Rock. Was meint ihr?

Die Damen und ihr Mittwochs-Outfit treffen sich bei Cat und Kascha.

Samstag, 7. Januar 2012

kuscheliges Schäfchenkissen



So nach und nach möchte ich meinen Weihnachtsgeschenke-Rückblick beenden - dafür muss ich aber allmählich anfangen, die Bilder einzustellen. Denn außer meinem Weihnachtskleid hatte ich noch  viel anderes auf meinem Nähtisch liegen.  Wie hier zum Beispiel das Schäfchen-Kissen.



Es ist immer wieder ein liebes Geschenk für kleine Kinder.
Und mittlerweile haben fast alle meine Nichten und Neffen ihr eigenes. Meist liegt es in ihrem Bett, vielfach auf dem Kopfkissen. Aber auch unterwegs wie z. B. im Auto lässt sich so ein Schäfchen wunderbar nutzen. Es ist weich und warm und nicht so groß wie ein "normales" Kissen, in jeder Beziehung eben so richtig kuschelig.
Da ich sie mit Füllwatte stopfe, sind sie auch waschbar, ein Muss bei vielfachem Gebrauch.



Augen und Mund sind aufgestickt, was bei diesem kuschelweichen Stoff sehr schwierig war, die Stiche versanken immer wieder im Kuschel.
Zwei Schäfchen brauchte ich als Weihnachtsgeschenk - drei habe ich in meinem Begeisterungsschwung genäht. Das vierte (in den oberen Bildern ganz hinten) ist mein langjähriges "Anschauungsschaf".



Das blaue Schäfchen schläft hier noch. Und wird sicher bei Gelegenheit in diesem Jahr noch verschenkt.




Mittwoch, 4. Januar 2012

Silvester-Kleid - das war wohl nichts!

Ich liebe Schwarz - hab ich das schon mal geschrieben?
Schwarz ist alltagstauglich und festlich und hundehaartauglich und ... ja, ich hab's schon mal geschriebe.



Heute habe ich im Rückblick auf das vergangene Jahr ganz kurz noch einmal mein "Silvester-Kleid "angezogen für den versprochenen Nachtrag. Danach werde ich es wahrscheinlich nicht mehr tragen. 




Stoff und Schnitt sind von Stoff und Stil, im Katalog Herbst/Winter 2011 entdeckt, begeistert und bestellt. Meine Überlegung war zunächst, dieses Kleid im Weihnachtskleid-Sew-Along zu nähen. Aber damals erschien mir die Herausforderung mit meinem amerikanischen Vintage-Schnitt verlockender.
Da ahnte ich auch noch nicht, welches Herausforderungspotenzial in diesem Schnitt samt zugehörigem Stoff steckt.



Geschickt bekam ich einen bereits in meiner angegebenen Größe fertig ausgeschnittenen Schnitt aus Vlieseline, versehen mit kleinen Löchern und Einkerbungen, die sowohl Abnäher als auch Markierungszeichen darstellen. Diese Art des Schnittmusters ist mir seit meinem Weihnachtskleid-Nähen nicht mehr unbekannt. Dass ich ihr aber so schnell wieder begegnen würde, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Im Vertrauen auf die Richtigkeit meiner Maßangaben mit mehrmaligem Nachmessen schnitt ich den Stoff zu. Ich war mir sicher, eher eine Nummer zu groß bestellt zu haben und einhalten geht ja immer.
Das Nähen machte mich schon etwas stutzig. Irgendwie kam mir das Kleid eng vor (man hat ja doch so Größenvorstellungen von sich im Kopf), auch wunderte ich mich, dass ich keinerlei Hinweis auf die Länge und Stelle des Reißverschlusses fand - auf der Suche danach entdeckte ich schließlich bei der Nähanleitung den fast schon vernichtenden Hinweis: "Modell A kann nur mit Stretchstoff genäht werden" - zum Glück wird meines Modell B. Trotzdem beschlich mich nach einer vorläufigen Anprobe des Oberteils ein "gespanntes" Gefühl, aber der Stoff war bereits zugeschnitten und angenäht. Also machte ich erstmal mutig weiter, setzte in die Seitennaht einen langen Reißverschluss ein und hoffte so, das Kleid doch noch tragen zu können.



Leider gibt es wenig Erfreuliches zu melden. Das vordere Oberteil ist nicht stimmig:  entweder die beiden Vorderteile "fallen" auseinander und ich habe das Gefühl, im Freien zu stehen, oder ich fixiere sie mit wenigen Stichen und bekomme spontane Schnappatmung. Mit anderen Worten: das Oberteil ist mir entweder zu weit oder zu eng. Ich habe mich zunächst für die fixierte Variante entschieden, allerdings gibt es Spannungen. Auf dem Foto sieht man das noch deutlicher als im wirklichen Leben, wo ich ja beständig in Bewegung bin. Ich könnte ein Jäckchen drüber ziehen. Oder mir einen Schal um den Hals winden.
Am Rückenteil stimmt auch irgendetwas nicht, was dieses mal sogar dem Mann für's Leben auffiel (und das will was heißen!),  es wirft unvorteilhafte Falten, sich durchdrückend-abzeichnende Speckröllchen könnte man meinen, tatsächlich ist es Stoff. Nur einerseits beruhigend. Beständig habe ich das Bedürnis, das Kleid glatt streichen und nach unten ziehen zu müssen, mal am Rücken, mal vorne. (Ihr seht auf dem Foto meine verkrampfte Haltung?)
Außerdem trägt sich der Stoff nur mittelmäßig angenehm auf der Haut. Und er riefelt sich auf, wenn man mehr als einmal die Naht trennt. Hab ich nämlich gemacht, hab alle Abnäher aufgetrennt und verkleinert um mir Luft zu verschaffen, genützt hat es jedoch wenig. Der Stoff flutscht zu allem Überfluss auch noch davon beim Versuch, die aufgetrennte Naht halbwegs wieder zusammenzunähen.



Fazit Kleid: ab in die Tonne damit. Naja, auf die Kleiderstange - ganz hinten. Aus den Augen aus dem Sinn. Oder lieber ein Ende mit Schrecken statt des Schreckens auf der Kleiderstange ganz hinten?
Fazit Schnitt: eher nicht mehr, auch nicht aus dehndehnbarem Jersey, der Schnitt wird im Niemandsland versenkt.

An Sylvester trug ich übrigens was Bequemeres. Und für die Oper in Berlin, wie ich mir das mal so kühn ausmalte als ich noch frohgemut so meine Nähte vor mich hinnähte, brauche ich ein anderes Kleid.
Schwamm drüber -  ich lasse mich zu neuen Taten von den anderen MeMadeDamen inspirieren - ich brauch' jetzt Trost und Abwechslung.

Hier der link zu Catherine mit einem herzlichen Dankeschön.

P.S. Heute vor 4 Jahren - am 4.Januar 2008 - schrieb ich meinen 1. Post.

Sonntag, 1. Januar 2012

Rückblick und Ansporn

Noch am letzten Tag des Jahres fand bei uns die Fortsetzung von "Unser Haus soll schöner werden" statt, erst tagte die Verschönerungs-Kommission, dann kamen die Möbelpacker, eine Putzkolonne, ein Heimwerker, danach Gipser und Maler: Möbel wurden umgestellt, Bilder umgehängt, Stellen, die im normalen Leben nicht zu erreichen sind zwischendurch geputzt, Bohrlöcher zugegipst und geweißelt. Dazwischen Schubladen sortiert, ausgeräumt und vieles weggeworfen. Fast wie bei einem Umzug!

Und wer die Energien eines Steinbock-Geborenen kennt, ahnt vielleicht, wie prall der Tag angefüllt war. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass "Steinböcke" erst dann zu ihrer eigentlichen Hochform auflaufen, wenn ihre Mitstreiter die Waffen strecken, in meinem Fall Lust und Energie.
So kamen nähen, stricken und feiern etwas kurz in diesen Tagen "zwischen den Jahren", dafür starten wir aber jetzt mit einer fast komplett neugestylten Wohnung ins Neue Jahr. Als nächstes kommt die Küche dran. Dann einzelne Zimmer. Hah, bald steht das ganze Haus auf dem Kopf. Mein Nähzimmer hat unbedingt eine Aktualisierung nötig. Ich brauch mehr Platz! Vielleicht lässt sich da mit geschicktem Rum-und-Rum-Schieben das ein oder andere Plätzchen noch rausquetschen.

Beim Sichten und Planen warf ich jetzt mit einem letzten Blick und einem gewissen Stolz meine Liste weg, auf der ich unterm Jahr notiert habe, was ich alles in diesem Jahr nähte. Mein Sylvesterkleid ist Punkt 70, wobei ich nicht alles hier gezeigt habe, manches zusammengepackt gezählt und sämtliche Reparatur-Services gar nicht mitgerechnet habe. So kamen zum Beispiel drei (!) Kuschelschäfchen - die zeige ich demnächst - auf eine Zahl. Und die vielen Utensilos mit dem Elternarbeitskreis auch.
Das Jahr startete ich kleidertechnisch mit dem Aufarbeiten meiner Jerseys, viele Shirts habe ich genäht, aber irgendwie ist der Jerseyberg nicht weniger geworden. Dann kamen Röcke und Kleider hinzu, ein Mantel für die Tochter, dazwischen immer wieder Kleinigkeiten für Freunde oder Geschwisterkinder.
Alles in allem war es ein sehr produktives Jahr:




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