Montag, 25. Juni 2012

"Why this is the finest pattern you can buy" Vol. 2

Auf zu neuen Ufern: Nach dem nicht ganz so glücklichen Knip-105er-Kleid brauchte ich einen schnellen Erfolg. Und erfolgsversprechend ist Simplicity 4456.



Diesem Schnitt begegnete ich auf der Suche nach Simplicity 4758, ebenfalls ein "finest pattern", was mich vermuten lässt, Simplicity verkauft seine Schnitte ausschließlich als "finest pattern". Aber es stimmt schon, es ist auch ein sehr schöner Schnitt, den ich jetzt nicht zum ersten mal genäht habe: das Probekleid, das gar kein Probekleid sondern ein richtig gutes Kleid wurde, zeige ich - da es lange Ärmel besitzt - ein ander mal.
Lediglich die Schulterbreite fällt mir bei diesem Kleid auf, werde ich beim nächsten mal noch um einen Zentimeter einkürzen, aber das ist momentan zweitrangig. Ich brauche einen Unterrock, das scheint mir ein dringenderes Problem zu sein, der Stoff lässt durchscheinen, wenn auch nicht auf den Fotos. Das ist mir dann doch zu luftig.


Das Kleid näht sich erstaunlich schnell. Ich war zunächst versucht, die ärmellose Variante auszuprobieren, aber irgendwie lockte mich die Vorstellung, es doch einmal mit richtigen Puffärmelchen zu versuchen. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob es ohne nicht doch besser ausgesehen hätte, aber andererseits begeistern mich die Ärmelchen geradezu. Ich denke, diese Ärmelvariation werde ich öfter einsetzen. Puffärmel sind total süß und nähen sich ja auch ganz prima. Das Kleid hat wie Simplicity 4758 ein Band, um es auf dem Rücken zu binden und dabei in Form zu raffen. Meines ist nun so lang geraten, dass ich es auf dem Rücken kreuzen kann und vorne binden.



Macht einen ganz anderen Eindruck und erinnert irgendwie an Kittelschürze. Außerdem wirke ich damit, wie ich finde, etwas unproportioniert.

Also bleibt es bei hinten binden, und so gefalle ich mir auch viel besser.



Meikes Mai-Aktion ließ mich all meine Stoffvorräte nach Blumen durchsuchen oder was man eventuell noch als stilisierte Blüten hätte durchgehen lassen können.
Dabei habe ich festgestellt, dassich
1. gar nicht so viele Stoffe hier liegen habe, wie ich mir Kleider nähen möchte, alle meine Vorhaben zusammengerechnet ergibt sich da ein schönes Defizit und
2. eine unbewusste Schwäche für Blumen in all ihren Variationen habe. Stoffe mit Streifen oder geometrischen Mustern finden sich kaum. Einige unifarbene - hauptsächlich Jersey - für Basic-Shirts oder Unterziehkleider. Aber hauptsächlich Blumen, Blumen, Blumen.
Dabei kaufe ich sie - anders als Blumen für den Garten - nicht bewusst; ich greife vielmehr nach Stoff, der mir gefällt, von dem ich mir vorstellen kann, dass er ein Kleid werden möchte und der mich so überzeugt, dass ich ihn auch tragen werde. Oftmals sehe ich Stoffe, die mir gefallen, bei denen ich mir aber unmittelbar die Frage stelle: ziehe ich das dann auch wirklich an? Dann lege ich sie zur Seite, um echten Alternativen Platz zu lassen.
Also kann ich eigentlich nicht viel erhellendes zu meinen Blümchenkäufen beitragen. Ich mag sie einfach, so wie auch so manchen ungeblümten Stoff. Gefallen muss er mir. Wie zum Beispiel auch Punktestoffe, da hat sich vielleicht ein ehemaliges Lieblings-Kinderkleidungsstück mit seinen vielen 60er-Jahre-Punkten in meinem Langzeitgedächtnis positivst verankert und vielleicht sehe ich in ihnen aber auch nur aufs minimalste reduzierte Blümchen oder die Blümchen sind erweiterte Punkte oder aber
alles ist eigentlich ganz anders und völlig wurscht, wenn es mir nur in aller Hauptsache gefällt.

Das war mein zweiter Schlusspunkt zu Meikes Blumen-Mai-Aktion. Weitere zweite Schlusspunkte findet ihr hier bei Meike.
zu guter Letzt:

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