Donnerstag, 28. Juli 2011

"eben Julia"-Tasche



Auf Julias Blog ("eben-Julia") gab es kürzlich eine Verlosung zu ihrem Vierteljahr mit Blog:
Eine von zwei hübschen Taschen durfte die Gewinnerin sich aussuchen - in diesem Fall, was ein Glück, also ich!



Kaum gewonnen war die Tasche auch schon da und sie ist in natura einfach noch schöner als auf dem Foto. Und so perfekt! Julia hat sich aufs Taschennähen spezialisiert - auf alles andere, was sie in ihrem Blog zeigt, scheint sie sich aber ebenso spezialisiert zu haben. Ihren Blog verfolge ich übrigens seit ihrem ersten Post und er gehört zur Liste meiner Lieblingsblogs, die ich gerne regelmäßig bei jedem neuen Eintrag besuche.
Nun überlege ich mir, wozu ich die Tasche benutze, sie ist zu schön um nur gelegentlich gesehen zu werden. Da ich ein Handtaschenmuffel bin und sie als Einkaufskorbersatz definitiv zu klein ist, bleibt die Möglichkeit, sie als Handarbeitstasche für daheim und unterwegs zu gebrauchen: Strickzeug rein und Tasche zu. Ein schöner Blickfang in der Sofaecke:


Montag, 25. Juli 2011

die "K"-Frage

Meine Nachbarin stellte mir kürzlich die K(leidungsstil)-Frage: "Sag mal, änderst du deinen Kleidungsstil?" Ich war verdutzt, auch etwas ratlos. Knüpfte diese Frage doch direkt an ein Erlebnis im Winter an, als mich eine Bekannte im Supermarkt fast nicht erkannt hätte so ungewöhnlich schick: Hüftjeans, Stiefel, enges Shirt, Schal bzw. Tuch und offene Walkjacke. "Laufe ich sonst in Lumpen rum?" war meine Gegenfrage, "nein, nein", so hätte sie das nicht gemeint. So ähnlich muss sie es ab er doch gemeint haben, anders lässt sich ihre Frage nicht erklären. Müsig zu erklären, dass ich oftmals zwei Gänge miteinander verbinde: nämlich den mit dem Hund  mit dem zum Supermarkt. Hundi muss  dabei nur kurz im Auto warten - im Schatten und bei leicht geöffnetem Fenster, während ich hurtig (fast schon im Laufschritt, das arme Tier soll mich nicht zu lange vermissen) noch etwas zum Essen besorge. Da ich die Zeiten meist so lege, dass wenig los ist, geht das ziemlich flott. Und dabei wurde ich mehrmals von meiner Bekannten "erwischt". Nur so lässt sich erklären, dass sich mein Hundespaziergangs-Outfit oft mit Regenjacke (knallrot-orange), Jeans und Laufschuhen in ihrem Kopf manifestiert hat. "Ich bin nicht immer in Hundeklamotten, meistens laufe ich 'normal' rum", versuchte ich zu erklären. Aber ihr Blick sagte eindeutig, was sie in Bezug auf mich für "normal" hielt.
Da gefielen mir die Blicke meiner Nachbarin schon viel besser.
Schick fände sie mich in meinem neuen Rock, gut angezogen, ja, Röcke würden gut zu mir passen ... NUR (aha, dachte ich, jetzt kommt was durch die Hintertür), nur der Rock, also der könnte etwas kürzer sein!
Seitdem denke ich immer mal wieder über ihre Frage nach und auch darüber, ob dieser Rock tatsächlich kürzer sein sollte. Und komme zu dem Schluss, dass ich meinen Kleidungsstil nicht geändert habe: Er existierte nur halt hauptsächlich in meinem Kopf, war aber eigentlich immer schon da. Und auch das Bewusstsein, dass das mit den ewig-Blauen kein Dauerzustand sein konnte, egal wie gut kombiniert. Vielleicht war auch ein klein wenig fehlender Mut mit dran schuld, dass ich hauptsächlich Hosen und Shirts bevorzugte. Weil platt auf dem Land usw. ...
Was so auch nicht ganz stimmen kann. Denn im Handarbeitsunterricht in einem längst vergangenen Leben nähte ich "Modemutige" mir einmal einen wadenlangen Jeansrock zu Zeiten als alle anderen noch MINI trugen und erste lange Röcke nur in wenigen Illustrierten zu sehen waren. Das war in den Jahren des Übergangs von MINI, MIDI zu MAXI. Das "Oma-Oma"-Gegackere beeindruckte mich damals keineswegs und nach nur wenigen Tagen war ich nicht mehr die alleinige an dieser Schule, die Länge bevorzugte.
Also mal ehrlich, interessiert mich die Meinung von platt auf dem Land? NEIN! Nachdem dieses Hindernis aus meinem Kopf geräumt war, geht es mir kleidungsmäßig noch besser.
Und meine Röcke dürfen so kurz und so lang sein wie sie wollen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

neues Lieblings-Granny

Ein weiteres Granny meiner Häkeldecke möchte ich heute vorstellen. Es bekommt eine Einzelwürdigung weil ich mir im Verlauf der letzten Wochen immer mal wieder die Zeit nahm, meine Notizen mit Fotos zusammen in reines Deutsch zu fassen.


Nach einem Jahr Häkelpause fand ich den Weg durch meine Notizen recht beschwerlich: die vielen Verweise, Überschreibungen, durchgestrichenen Textteile, Sternchen mit Seiten-später-Erklärungen nötigten mich zu einer Generalüberarbeitung.




Wahrscheinlich habe ich schon mal erwähnt, dass ich eine Sommer-Häklerin und Winter-Strickerin bin. Deshalb hätte ich die Anleitung eigentlich schon letztes Jahr schreiben müssen. Nun habe ich es endlich geschafft und ab heute gibt es für alle Häkelwütigen und Grannysüchtigen die Anleitung, ich habe sie auch wieder unter dem Header in der Seite Granny-Muster eingestellt.



Hier nochmals ein Bild aus einem Kissen, bei dem ich das Muster in zwei Farben (natur und leinen) gehäkelt hatte, das Muster erscheint so noch deutlicher:


und hier aus der Umrandung meiner Decke dasselbe Muster in nur einer Farbe gehäkelt und etwas größer:

Montag, 18. Juli 2011

Shirt trifft Rock



Genauer gesagt: 3-Euro-Shirt trifft 3-Euro-Rock.
Beim letzten Stoffmarktbesuch sollte mir auch einmal glücken, wovon ich sonst nur lese: ich kaufte für 3 Euro pro Meter einen Stoff, in dem ich schon beim ersten Anblick einen sommerlichen Rock erblickte.



Mittlerweile ist dieser genäht und wird seit gestern fleißig getragen. Nur an passenden Oberteilen fehlt es noch. Da musste ich mich kurzerhand im Schrank meiner Tochter bedienen: ich habe mir ein Top geliehen und meine blaue Wickelweste drüber gezogen, die Temperaturen sind nicht spaghettiträgermäßig.



So ging ich heute einkaufen und praktischerweise gibt es genau neben dem Lebensmittelmarkt einen Kleiderladen. Ich habe mich durch Berge von Klamotten gewühlt, bis ich annähernd fand, wonach ich suchte: ein einfarbig passendes unbedrucktes nicht zu langes oder gar zu weites Shirt.



Das muss jetzt die Stellung halten bis ich mir selbst ein, zwei oder drei genäht habe. Dann kann ich auch das geliehene Top zurück geben.
Der Schnitt des Rocks stammt aus Stitch & Sew. Er ist von der Sorte "Schnellgenäht": schneiden, nähen, tragen. Und hier gefällt mir sogar das Gebändele.

Samstag, 16. Juli 2011

Fledermaustuch

da liegt es nun, mein Fledermaustuch.
Endlich von den Nadeln befreit.



Mitgemacht hatte ich das Fledermaustuchstricken bei Carlinomon.



trotz verspäteter Anmeldung bekam ich noch die Anleitung und bleibe mir treu - leicht verspätet stelle ich mein Tuch endlich fertig und kann es nun zeigen.



Bei den teilweise doch sehr heißen Sommertemperaturen strickte ich nicht so sehr gerne und so blieben die Nadeln manches mal liegen - ich bin eigentlich eine Winterstrickerin (und eine Sommerhäklerin - und häkle hauptsächlich an meiner Zwei-Sommer-Decke). Außerdem der Garten ... Ihr habt es ja gesehen. Die "grüne Krise" nenne ich das, wenn ich an allen Ecken und Enden gleichzeitig im Garten hacken, pflanzen oder mähen sollte. Vom Einmachen der Beeren und Kirschen ganz zu schweigen. Statt dessen sitze ich nun am PC ... aber das ändert sich gleich  - Tschüss bis zum nächsten mal ...


Die Anleitung für dieses schöne Tuch findet ihr bei Carlinomon.
Danke für die Anleitung und für's Mitstrickendürfen.

Mittwoch, 13. Juli 2011

MMM - kurz vor der Sommerpause ...

Gestern abend war Weltuntergangsstimmung. Enstsprechend sieht der Tag heute aus: nass und voller Sturmschäden. Die übemäßige Hitze hat ihren Schrecken verloren - es war frisch heute morgen auf dem Markt. Und regnerisch. Also darf man sich wieder ein klein wenig wärmere Sachen im Schrank suchen.



Der Rock, den ich heute trage, hat schon etliche Jahre auf dem Buckel - er stammt aus der Burda 5/98, ein Rockschnitt, der auf Anhieb passte ohne Korrekturen. Bis heute.



Das Shirt ist dank der Farbe vielfach einsetzbar und dient mir heute als Unterziehshirt. Der Rest eines Ottobre-Shirts ergab noch das Blüschen - sollte die Sonne sich heute doch noch blicken lassen, werde ich es einfach ausziehen - der praktische Doppellagenlook macht's möglich. Ich hatte es nach einem Schnitt vom Stoffmarkt genäht habe, in der kleinsten Größe zugeschnitten, nochmals verkleinert und leider immer noch etwas zu weit. Vielleicht gehe ich nochmals dran oder starte einen Versuch im Trockner ...



Meine Leggings sind unter der Länge des Rocks etwas versteckelt - aber ohne geht heute gar nicht.



Und ganz unten drunter trage ich auch immer MeMade-Mode - jeden Tag. Dieses mal in zarten Farben:










Der MeMadeMittwoch geht in die Sommerpause.

Ein herzliches Danke an Catherine für Idee, Umsetzung, Inspiration, Organisation ...
Die anderen Damen finden sich hier mit einem KLICK

Montag, 11. Juli 2011

Ein Granny kommt selten allein - Teil 1

Von meiner Decke, an der ich fleißig häkle, zeige ich hier schon vorab einige Grannys.



Neben altbekannten wie dem Flower Power-Muster von Nadelspiel oder ganz einfachen Grannys habe ich auch solche gehäkelt, die dann eindeutig im Probierstadium stecken geblieben sind. Außerdem aufwendige, großlöcherige, blütenähnliche, geometrisch angehauchte, experimentelle und gleich wieder vergessene. Hier eine erste kleine Auswahl:











Jetzt werde ich anfangen, den ersten Stapel Fäden zu verwahren.


Montagskuchen -The American Cheesecake

Nach meinem Besuch im Barcomi's in Berlin, wollte ich schon bald meinen eigenen amerikanischen Cheesecake backen. Entschieden hatte ich mich für Junior's of Brooklyn New York Cheesecake, einen feinen Kuchen mit Kirschbelag.



Die ungewöhnliche Art des Backens, das Trennen von flüssigen und festen Zutaten, kostete mich beim ersten mal richtig Zeit. Aber ich ging Schritt für Schritt nach dem Rezept in Cynthia Barcomi's Backbuch vor - alle Zeit der Welt habend. Noch nie hatte ich in meiner als Backstube umfunktionierten Küche so viele Töpfchen und Schüsselchen für einen einzigen Kuchen zu spülen.
Der Kuchen gelang - und beim zweiten ging's schon fixer. Da wusste ich bereits, wie ich das Rezept umkrempeln müsste, um mit weit weniger Aufwand an Zeit und Geschirr auszukommen.



Der Kuchen wird im Wasserbad gegart, beim ersten hatte ich, wie im Rezept angegeben, zwei Lagen Alufolie über kreuz um die Springform geschlungen, habe versucht das Wasser aufzufangen, das mir aus der einzigen Form, die groß genug war für die Springform, entgegenlief - sie war letztlich trotz Test nicht dicht. Die Saftpfanne des Backofens rettete mir damals den Kuchen. So ganz wurde ich auch den Eindruck nicht los, dass sich das Wasser seinen Weg durch die doppelt und dreifach verkreuzt geschlungene Alufolie bahnte, es tropfte beim Auswickeln immer wieder aus kleinen Rinnsalen auf den Tisch.
Trotzdem: der Kuchen schmeckte phantastisch - die Kirschen waren aus dem eigenen Garten und nach den Rezeptangaben viel zu wenig Belagfür unserem Geschmack. Es war eine Kleinigkeit, eine zweite Portion zuzubereiten und die Lücken auf dem Kuchen zu schließen.



Eine Anmerkung habe ich hierzu aber dennoch: bei Angaben von 280 g entsteinte Kirschen, 100 g Zucker  und 1 Prise Salz erscheint mir die Maßangabe  1 1/2 EL Stärke etwas ungenau, eine Grammzahl wäre mir da lieber gewesen. Beim ersten Versuch blieb der Guss sehr flüssig, beim zweiten war er etwas zäh. Wieviel mit 1 1/2 EL gemeint ist, muss ich noch herausfinden.



Heute habe ich zur Abwechslung die letzten Sauerkirschen aus unserem Obstgarten verwendet, ich bin sicher, dass die ebenso zu meinem American Cheescake passen, wie die süßen das letzte mal.
Und da der Kuchen letztlich so gut schmeckt, dass er die Woche nicht übersteht, gibt es schon bald einen nächsten und einen nächsten - Obst haben wir noch jede Menge. Und den Chocolate Espresso Cheesecake habe ich bei Barcomi's getestet - er schmeckt wunderbar und wird sicher auch bald nachgebacken werden.


Donnerstag, 7. Juli 2011

für S. - Nadelkissen-Kurzanleitung



Das Nadelkissen wird ähnlich genäht wie die LogCabin-Hühner,
bei mir auch einfachheitshalber als Patchworkhühner bezeichnet.

In diesem Sinne ist es ein Patchwork-Nadelkissen in Herzform. Und damit ein prima Geschenk um einer lieben Freundin zu sagen:
ich mag dich herzlich gern
ich weiß womit ich dein Herz erfreue
ich teile deine Leidenschaft für's Nähen auf das herzlichste.



Für S. - eine Kurzanleitung:

Auf Papier ein Herz aufmalen
ausschneiden mit Nahtzugabe.

Zwei verschiedene Stoffstreifen zuschneiden von ca. 60 cm Länge und 3 cm Breite sowie ein kleines Mittelteil von 3 x 3 cm.

An das quadratische Mittelteil wird nun ein Stück Stoffstreifen angenäht und abgeschnitten. An dieses Rechteck nun vom selben Stoffstreifen das nächste Stück annähen. Weiter mit dem zweiten Stoffstreifen zwei mal :



Man näht also wie auf der Schemazeichnung aufgemalt "im Kreis" herum. 

Aus dem Stoff, der die Rückseite bilden soll nun ein erstes Herz ausschneiden
und ab und zu auf das Patchworkteil auflegen, um zu schauen, ob dieses schon groß genug ist.
Den Mittelpunkt der Näharbeit lege ich etwas außerhalb der Mitte des Stoffherzens, also leicht diagonal rechts oder links verschoben.



Ist das Patchworkteil groß genug werden die beiden Stofflagen rechts auf rechts aufeinander gelegt, zusammen genäht und dann erst das Patchworkteil zurecht geschnitten. Beim Zusammennähen dieWendeöffnung nicht vergessen!
(Wer mag legt noch eine Kordel in die Mitte zwischen die beiden Stofflagen.)

Entweder mit der Zackenschere oder mit vielen kleinen Schnitten die Rundungen einschneiden.

Herz wenden, stopfen, Wendeöffnung schließen.

Nun mit kleiner Häkelblüte, einem Button, einer Schleife oder anderem das Herz schmücken.



Mittwoch, 6. Juli 2011

Rock mit Sprungfederfalte

Immer wieder rätsele ich an meiner wirklichen Kleidergröße. Gehe ich Shirts und Hosen kaufen, dann ist es meist die 38. Bei Leggins fallen sie bei einer Firma klein und eng aus - da ist 40 bis 42 angesagt - bei einer anderen Marke hatte ich bei Größe 36 noch das Gefühl, sie enger nähen zu müssen. Dass das nicht einheitlich ist, aber auch!
Bei den Schnitten geht es ähnlich zu. Da messe ich mich aber penibel aus (bzw. lasse messen) und berechne den Schnitt nach den angegebenen Größentabellen.
Und so kommen wir zu meinem aktuellen Rock:



Ein-Burda-Dreiviertel-Tellerrock mit zusätzlichen Falten im Rückenteil, und einer kleineren und sehr großen Falte im Vorderteil. Die große liegt über der kleinen. Sieht einer Kellerfalte nicht unähnlich und sollte leicht diagonal auslaufen. Seitennahttaschen bietet er noch, darin ein seitlicher Reißverschluss. Das Titelbild hatte mich damals verführt, dieses Burdaheft zu kaufen und auch heute begeistere ich mich für diesen Rock (auf den Fotos).




Den Verdruss mit dem Reißverschluss in der Seitentaschennaht vorausahnend, habe ich kurzentschlossen dem rückwärtigen Teil eine Mittelnaht verpasst und darin den Reißverschluss versenkt.
Nun zu den Maßen. Meine Hüfte entspricht der Größentabelle nach Größe 38, die Taille - da schweige ich lieber. Unüberbrückbar erschien mir die Differenz von Taille zu Hüfte, wie sollte ich die vielen Zentimeter auf einem so kurzen Stück unterbringen? Ich machte dem Schnitt einen Vorschlag: einigen wir uns auf etwa halbem Weg bei Größe 40!
Meine Freundin warnte mich: Burdaschnitte fallen tendenziell eher größer aus, sie würde an meiner Stelle auf keinen Fall Größe 40 nehmen! Aha. Also 38. Notfalls, dachte ich mir, kann ich die Weite noch mit den Falten regulieren. Also nehme ich 38! Und das penible Nachmessen des fertigen Schnitts bestätigten meine Entscheidung.
Rechtzeitig zur ersten, zweiten und dritten Anprobe - die Falten lagen mir etwas zu bauschig, da musste ich nachkorrigieren - war ich wohl geschrumpft.  Also regulierte ich die Weite mit den Falten - wenn auch anders als ursprünglich gedacht: ich baute eine dritte ein. Und dann wieder aus. Denn ich schrumpfte und dehnte mich  - und immer wieder passte ich die Form an.



Als der Rock irgendwann einigermaßen gut saß und mir das ständige vorsichtige raus und rein steigen mit Stecknadeln vor dem Bauch reichte, hatte ich beschlossen, nur einen Beleg zu schneiden und keinen Größe-LLL-Bund zu nähen. Dieser Rock darf auf der Hüfte sitzen.
Mit dem Beleg hat es dann nicht geklappt, durch die zusätzlichen Falten verzog er sich immer wieder, wollte einfach nicht da sitzen bleiben, wo ich ihn hingenäht hatte.
Der zweite Versuch endete auch unglücklich - er war ein 3 cm breiter Bund mit Untertritt, Knopf und Knopfloch. Daraufhin saß mein Rock nicht mehr auf der Taille - klar bei Rock mit Bund - und lag auch nicht mehr so schön an wie bisher, die Falten sprangen  wieder auf, dabei hatte ich gedacht, diesen Kampf gewonnen zu haben. Falten mit Sprungfedern - kennt ihr die auch?



Nun hat mein Rock - habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich für die Auftrennweltmeisterschaft trainiere? - ein etwa 1 cm breites Bündchen: einen Schrägstreifen habe ich dafür um die Nahtzugabe gelegt und innen fest gesteppt, wie ich es sonst bei den Ausschnitten der Shirts mache. Dieser Ein-Zentimeter-Bund verträgt sich natürlich nicht mit Untertritt, Knopf und Knopfloch. Also musste der Reißverschluss wieder raus und bündchen-bündig eingepasst werden. Erst viel später kam mir dann die Idee, Häkchen und Öse zu verwenden. Da war er aber schon ausgetrennt und ich bei den Vorrundenspielen derAuftrennweltmeisterschaft ...













Wer ist noch dabei? Mit einem KLICK tanze ich zu euch ...

Samstag, 2. Juli 2011

"Rollkragen"

Dieses Shirt habe ich vor längerer Zeit zusammen mit Karin genäht. Und einzig wegen des Ausschnittbündchens hatte ich es mit zu ihr genommen.




Als Vorlage dafür diente ein gekauftes Shirt meiner Tochter, das Bündchen ist leicht gerollt  - (Roll-)Kragen ist fast ein zu großes Wort für dieses kleine Streifchen Stoff, nicht doppelt gelegt und die Schnittkante auch nicht versäubert.


Karin meinte, nach ein, zwei Wäschen rollt sich der Kragen von selbst, ich solle es nur probieren. Leicht unbehaglich war mir schon. Vor meinem inneren Auge sah ich schon die Jerseymaschen sich davon machen. Um mein Shirt vor solchen Unbilden zu schützen, legte ich es zu Hause erst einmal zur Seite. Aber: Nicht gewagt ist nicht gewonnen und deshalb habe ich endlich die Säume genäht und stecke es bei der nächsten Wäsche in die Waschmaschine, in der Hoffnung, der Ausschnitt möge sich leicht einrollen. Parallel dazu entsteht nämlich der passende Rock - und den will ich am Mittwoch zeigen.

Freitag, 1. Juli 2011

will ich in mein Gärtlein geh' n...


im Garten verbringe ich momentan die meiste freie Zeit:


oft abends, wenn es etwas kühler ist und die Sonne nur noch letzte Strahlen schickt



Zucchini werden begutachtet, gehackt, geerntet


Es gibt Salate, Sellerie, Brokkoli, Blumenkohl, Heidelbeere, Andenbeeren, Bohnen, 
Fenchel, Kohlrabi, Lauch - wenn ich das lese, bin ich selbst erstaunt, was da alles wächst.


Gurken und Paprika



letzte Kaiserschoten und Schalotten
rechts ein selbstgepflanzter Johanniskrautstrauch, der jedes Jahr größer wird und sehr reich blüht


Salate, Borretsch und Bohnen - im Tagetesrand ...

unsere Melonen -
je nachdem wie der Sommer sich entwickelt, weiß man nicht, ob sie dieses Jahr was werden.
Wie die weißen Blumen heißen, weiß ich nicht, sie wachsen sehr üppig in meinem Garten und ich schneide sie gerne für Blumensträuße. Ihr strenger Geruch ist etwas gewöhnungsbedürftig und an diesen angelehnt nennt meine Freundin sie respektlos "Stinkerle".


mitten drin eine Moschusmalve mit Ringelblumen
überhaupt habe ich in meinem Garten noch sehr viele andere Blumen
Löwenmäulchen,  Astern, Kapuzinerkresse, Rosen, Waldmeister ...

und hier wartet schon die nächste Arbeit:


zu guter Letzt:

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