Freitag, 29. April 2011

für fünf Euro ...

kann man
mit etwas Glück
auf dem Flohmarkt
ein Nähkästchen erstehen:



ungewöhnlich klein
mit
nur knappen 30 cm Breite und 20 cm Höhe.


Eine Mini-Ausgabe.


Sehr hübsch die beiden Knöpfchen rechts und links zum Auseinanderziehen


über viel Platz verfügt es nicht, aber es gibt genügend Kleinigkeiten, die hier verstaut werden können ...


Wir haben das Kästchen liebevoll gereinigt und restauriert
zwei Schräubchen fehlten und mussten ersetzt werden
das Holz bearbeitet und aufgefrischt, so dass auch die schöne Einlegearbeiten auf den Deckeln wieder deutlich zu sehen sind:



Und nun wird es neu befüllt
darauf freue ich mich jetzt
...

Dienstag, 26. April 2011

Schäfchentasche

Ein Besuch auf dem Stoffmarkt ermöglichte eine weitere Tasche. Stoff aussuchen war fast schon Schwerstarbeit bei dieser vielfältigen Auswahl. Schnitt war eh klar - eine zusätzliche Vorgabe: der Laptop muss reinpassen.


Eine Maßanfertigung!
Was bedeutet: die Tasche muss nicht nur recht groß sondern auch stabil genug sein. Mit entsprechender Vlieseline - bis die Nadel bricht - war das aber (k)ein Problem.



Mittlerweile sind die Schwierigkeiten vergessen: stellenweise 8 oder 10 Lagen Stoff im Bereich des Gurtes - alle Stoffteile auch noch mit Vlieseline gedoppelt ...



Die Tasche gefällt, der Laptop passt gut hinein - Kind ist zufrieden: was will ich mehr?






Je größer die Tasche, umso länger dauert das Suchen ...

Samstag, 23. April 2011

Krümel braucht Kleider


Krümel brauchte dringend etwas zum Anziehen. Ohne Hemd und Hose wurde er auf dem Flohmarkt von meiner Nichte für 20 Cent gerettet


und in ihr Kinderherz geschlossen.
An jedem Abend wird er liebevoll in sein Bettchen gebracht.


Fast schon Ehrensache für mich, Krümel zu benähen:
Pulli, Hose, Mütze



und ein Nachthemd



mit Häkelyoyo.



Krümel lebt übrigens etwa 800 km von meinem Schwarzwaldstädtchen entfernt. Nur auf Fotos konnte ich ihn bisher sehen. Er ist blau. Und hat winzig-kurze Ärmchen und kleine dicke Beinchen. Eine Zeichnung mit genauen Maßen - ihr könnt sie auf dem Foto erahnen - war Vorlage für die Ausstattung. Neuland für mich war das Nähen nach Fotos und Zeichnung, aber alles muss ein erstes mal probiert werden ...
Und: die Kleider passen wie maßgeschneidert!


Mittwoch, 20. April 2011

Tasche Kasimir

Geht es anderen eigentlich auch so wie mir?: Wenn ich ein Geschenk für eine Freundin nähe oder stricke, weckt dies den Wunsch in mir, dieses oder das ganz genau gleiche Teil selbst zu besitzen.
Genauso ging es mir mit dieser Tasche.



Gekauft hatte ich den Stoff in einem Schwarzwälder Stoffhaus für eine Tasche für mich. Anlass war das Modell für einen Taschennähkurs im Kinderferienprogramm, der dann irgendwie doch nicht stattfand.
Also lag der Stoff daraufhin mindestens ein Jahr.
War aber immer noch präsent in meinem Hinterkopf.



Da schließlich der Geburtstag einer Freundin bevorstand, verfestigte sich die Idee mit der Tasche immer mehr, schließlich sehen in meinen Augen die abgebildeten Katzen ähnlich aus wie ihr Kater Kasimir.

Großzügig verschnitt ich den Stoff, damit nun ja genügend Katzen und Mäuse sich auf der Klappe, der Vorder- und Rückseiten versammeln können. Sie sollten nicht zu sehr angeschnitten werden.


Das hatte natürlich seinen Preis. Ich verbrauchte mehr als die Hälfte meines Stoffes. Erst da begann sich nämlich mein Wunsch nach genau so einer Katzen-Maus-Spiel-Tasche zu regen.



Schließlich ist die Tasche groß genug, um auch kleine Einkäufe darin transportieren zu können und der Gurt lange genug, um sie schräg über die Schulter zu tragen. Damit - was immer auch ein Gesichtspunkt ist -: fahrradtauglich.



Nun hatte ich zwar einerseits genügend Stoff übrig um eine leicht abgespeckte Version dieser Tasche für mich zu nähen, andererseits musste ich Kompromisse schließen: die Innenseite der Klappe bekam Futterstoff und rundum ist die Tasche um 2 cm geschrumpft - für mich aber immer noch ausreichend.



Im Unterschied zur verschenkten Tasche musste ich das Innenleben meiner Tasche mit der beigen Farbe eher schlicht halten. Vom auffallend orange-roten Futter war leider nur noch wenig vorhanden. Selbst den Umhängegurt musste ich an einer Stelle stückeln.

Aber ich will nicht jammern, denn letztlich hat es doch noch ganz gut geklappt mit einer zweiten Kasimir-Tasche.










Der KLICK durch den I-Net-Dschungel

Sonntag, 17. April 2011

von Apfelrosen und anderen Grannys




Da mir das Häkeln nach Bild und Text leichter fällt als meinen eben schnell hingekritzelten Aufzeichnungen zu folgen, habe ich zwei weitere Granny-Anleitungen fertig geschrieben. Einmal konnte ich meine eigene Schrift nicht mehr entziffern. Und mehr als einmal passierte es, dass mir der Sinn des Geschriebenen verborgen blieb. Solange ich dann noch die Häkelteile vor mir liegen habe, kann ich notfalls nachschauen. Wenn sie aber wie in diesem Fall verschickt sind, dann muss ich jetzt doch zeitnah an die Aufzeichnungen gehen.
Fertig geworden sind:
die kleine "Mandelblüte"
mit Picots in inneren Kreis:



und "Reseda":



Fehlt noch die Anleitung für das Apfelrosen-Muster.
Fotos sind auch hier gemacht. Sowie ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich sie zusammenstellen und zu den anderen Foto-Anleitungen in die neu eingerichteten Seite "Granny-Muster", oben direkt unter dem Header, einstellen (ohne es gesondert zu posten).




Ich habe heute die Grannys meiner im letzten Sommer angefangenen großen Sofadecke hervorgeholt - ab Frühsommer häkle ich bestimmt wieder lieber an der Decke, ab Herbst klappern dann in aller Regel die Stricknadeln, naja, nicht ganz so streng, aber in der Tendenz stimmt's schon. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass da noch ganz viel Arbeit auf mich wartet, will ich die vielen eigenen Teile auch noch ausführlich aufschreiben. Außerdem müsste ich sie dann alle erst noch einmal häkeln. Was mich zu der Überlegung führt, dies als Gelegenheit für ein weiteres Sofakissen zu nehmen. Habt ihr auch immer mehr vor als Zeit?
Und das ganz Verflixte ist: da ist ein Granny dabei - ich weiß nicht mehr wie ich es gehäkelt habe, aber es gefällt mir ausnehmend gut - und eigentlich sind es zwei ...

Dienstag, 12. April 2011

Löwenzahn




Butterblumengelbe Wiesen,
sauerampferrot getönt, -
o du überreiches Sprießen,
wie das Aug dich nie gewöhnt!

Wohlgesangdurchschwellte Bäume,
wunderblütenschneebereift -
ja, fürwahr, ihr zeigt uns Träume,
wie die Brust sie kaum begreift.

Butterblumengelbe Wiesen von Christian Morgenstern

Samstag, 9. April 2011

Sofaschuhe

Sofaschuhe mit Häkelblüte

für Zeiten

der sonnig-warmen Tage

und kühlen Abenden.

Mittwoch, 6. April 2011

Rockgeschichte

Als ich anfing, diesen Rock zu nähen,
- war mein Kind noch klein
- lebten wir noch im alten Haus
- gab es noch kein Internet (bei uns)
- trug ich leidenschaftlich Röcke und nur wenige Hosen
- strickte ich ausschließlich Kindersocken, keine für mich und schon gar keine mit Muster
- waren die Tage länger, die Kartoffeln größer (oder waren's die Schnitzel?), die Mädchen jünger und ich etwas schlanker ...



Der halbfertige Rock  machte so einiges mit bis ich mich endlich entschloss, ihm doch eine Chance zu geben. Das war in diesem Frühjahr.
Ich glaube, der Hauptgrund, weshalb ich ihn vor vielen Jahren zur Seite legte, war der Bund. Mit ihm war ich nicht glücklich. Da ich eine relativ kurze Taille habe, wurde mir damals wohl bald klar, dass  dieser Rock zu hoch geschnitten war und der Bund sich deshalb in Falten legen würde.



Schnitt und Bild in der alten Burda gefallen mir nach wie vor. Und so überlegte ich neu, wie sich aus dem angefangenen tatsächlich noch ein tragfähiger Rock würde nähen lassen, einen der sitzt und nicht die Stelle, wo sowieso schon ein Zuviel ist, noch betont: Der Bund musste ab. Ein Rock sollte es geben, der auf der Hüfte sitzt und nicht die Taille einschnürt.


Also habe ich
vom Bund abgetrennt was schon angenäht war und daraus einen Beleg "gebastelt"
den seitlichen Reißverschluss rausgetrennt und etwas tiefer versetzt
das Futter wieder eingenäht
die Schrittweite neu berechnet und das Futter mit entsprechenden seitlichen und rückwärtigen Schlitzen versehen
festgestellt, dass ich schon vor Jahren recht ordentlich genäht habe.



Nun passt er sehr gut und gefällt mir nach wie vor, besonders die kleinen Schlitze seitlich. Eine Liebe mit Hindernissen - manchmal braucht's halt ein Weilchen, bis man sich findet ...

Sonntag, 3. April 2011

"Tante Erna" wird das erste


 Meine Grannys für Japan sind mittlerweile zusammengenäht und auf dem Weg zu Andrella:


einen kleinen Zwischenstand über die Größe und Vielfarbigkeit der Decke könnt ihr euch auf dem Großmütterchenblog ansehen - und sie wächst täglich etwas weiter ...



Da meistens Stift und Blog neben der Häkelarbeit liegen, habe ich mir die Anleitung der neuen Grannys notiert und angefangen, diese Notizen ins Reine zu tippen, versehen mit einigen Bildern zum besseren Verständnis.


Der Anfang macht "Tante Erna" - ein Granny, das mich die ganze Zeit des Häkelns an eine Rose im Garten meiner Freundin erinnerte, an einen Steckling von Tante Erna. Was lag da näher, als dieses Muster nach der von mir so sehr bewunderten alten Bauernrose zu benennen?


Das sind hier noch einige Eindrücke vom Häkeln dieses Musters. Eine ausführliche Anleitung zum Ausdrucken findet ihr für dieses und bald auch weitere Muster auf der Seite "Granny-Muster" oben direkt unter dem Header.





Freitag, 1. April 2011

Japanische Kirsche


Endlich sind sie fertig:


 meine Grannys für das Großprojekt auf dem Großmütterchenblog: Häkeln für Japan
 -
eine Decke soll es geben,
von vielen Frauen gehäkelt wird sie schließlich von Andrella aus den  Einzelteilen zusammengenäht und schlussendlich auf dem Großmütterchenblog versteigert. Zugunsten der Opfer der Tsunamikatastrophe in Japan.


Japanische Kirsche heißt das Thema, die Gestaltung der einzelnen Grannys bleibt jedem überlassen, die Farben sollten möglichst in Pastelltönen gehalten sein. Die letzte Runde weiß.
Durch das helle Sonnenlicht scheinen meine etwas zu farbig - besonders das Grün. "In echt" sind die Farben sehr dezent und nicht so bonbonfarben knallig.



Ich habe zwei Apfelröschen-Grannys (Schwarzwälder Apfelrose) gehäkelt und die anderen drei neu entworfen. Parallel zum Häkeln sind immer Stift und Block parat, so dass ich mittlerweile einige eigene Muster habe.


Jetzt  braucht nur noch das Päckchen an Andrella abgeschickt zu werden.



Schön, zu einem Gesamtwerk beizutragen ...

zu guter Letzt:

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