Montag, 28. Februar 2011

Zweitage-Shirts (10)




letzter Tag im MMMF

und ein Rückblick auf meine genähten Shirts
in Form von Resteverwertung.
Passende Stöffchen zusammengetragen und so lange getüftelt, bis ein weiteres entstanden ist - ein letztes in meinem Shirt-Rausch, wie Gabi in einem Kommentar schrieb.



Einen Monat Shirts nähen
für mich
aber auch - hier nicht gezeigt - für die Tochter
hat mir richtig viel Spaß gemacht.


liebe Catherine, die Idee mit dem MMMF finde ich nach wie vor prima. Und ich bin froh, dass ich mich an dieser Aktion beteiligt habe. Hat sich doch durch diese konzentrierte Nähweise mein Schrank gefüllt.
Der Rundgang durch die Mr.-Linky-Liste war mir ein tägliches Vergnügen und wird mir wahrscheinlich fehlen.



Manchmal - z. B. heute, denn dieses Shirt "musste" unbedingt noch fertig werden - war es etwas stressig, zugegeben, aber ich habe meinen (alten) Jersey-Stoff-Berg abgearbeitet.
Schaue ich mir nun noch einmal die Bilder der vergangenen Wochen an,
stelle ich zu meinem Erstaunen fest:
Hallo, ich liebe GRAU!













Freitag, 25. Februar 2011

Zweitage-Shirts (9)





Im Vorgriff auf den Frühling
habe ich mutig
doch noch das dünnste meiner Jersey-Vorrats-Stöffchen zugeschnitten.
Streublümchen-Grau.



Das Wickeltop ist nach einem Schnitt von pattern company genäht
und es stammt noch aus weitzurückliegenden Vorblogzeiten.
Dass es die überhaupt je gab, daran kann ich mich kaum noch erinnern ...



Ebenso der Rock - er ist fast noch älter. Unendlich geliebt und gehütet.
Vorlage für den Schnitt war der gekaufte Rock einer Freundin von esp...t, den sie mir zeigte, als es ihn leider nicht mehr zu kaufen gab. Aber sie wusste Rat und so durfte ich ihn daraufhin ausleihen um ihn auszumessen, detailreich zu fotografieren und einen Schnitt zu erstellen - für meine stets gut gekleidete Tochter.



Als er schließlich fertig war, gefiel er mir so gut und Stoff war noch reichlich vorhanden,
dass ich ....
wahrscheinlich könnt ihr euch den Rest der Geschichte denken.
Sie wiederholt sich - und so sieht man uns gelegentlich im Doppelpack (auf den ersten Blick - im Detail gibt es dann aber doch Unterschiede).











Mittwoch, 23. Februar 2011

Zweitage-Shirts (8)


Schnittwechsel nach dem gelben Haus- und Garten-Shirt. 


Dazu die Weste aus Walkloden, schon ein, zwei, drei Jährchen alt und immer noch geliebt ...



Den Schnitt (aus einer Ottobre) habe ich leicht verändert. So wirkt das Shirt etwas schwingender - in Anlehnung an das vorige Modell - und ist dadurch weitaus weniger anliegend als mit der ursprünglichen Schnittvorlage.



Und nach dem Fotografieren eine
Frage an die Tochter: Wie findest du es?
Die Antwort an die Mutter: Gepunktet.
Diplomatischer geht's nimmer ...


Sonntag, 20. Februar 2011

Zweitage-Shirts (7) - zur Probe


Dieses Blüschen aus Uzès
sommerlich luftig, zart im Stoff und schmeichelhaft in Stoff und Schnitt
sollte die Vorlage für mein nächstes Shirt sein.

In Ermangelung eines gecrashten Stoffes war meine Überlegung, dieses Shirt aus Jersey zu nähen.
Aus (gelbem) Restestoff zunächst ein Probeteil, schauen ob's passt und dann folgt ein wirkliches ...



Den Schnitt abnehmen war schwierig, denn sobald ich das Blüschen schön glatt ausgebreitet hatte, erschien es mir zu weit, was sicherlich durch das Glattstreichen des Crashs kam. Also "verrumpfelt" auflegen. Allerdings kamen mir jetzt die Ärmel so erbärmlich schmal vor, meine fünfjährige Nichte hätte vielleicht noch hineingepasst.
Crashstoff steckt irgendwie voller Widrigkeiten.



Der Stoff ist richtig gelb, durchgehend - aber egal - und außerdem geschenkt -  es handelt sich schließlich um eine Schnittprobe.

Eine erste Anprobe - noch mit vielen Stecknadeln. Änderungen am lebenden Objekt, also an mir, und auch noch durch mich selbst war eine neue Herausforderung - fünf Hände sollte man haben!



Verletzt habe ich mich durch die vielen Stecknadeln bei den Anproben nicht - manchmal pikste es an den erstaunlichsten Stellen. In manchen Dingen bin ich furchtbar faul und nehme dann lieber solche Unannehmlichkeiten in Kauf. Ich hätte auch heften können.


Auf dem Detailfoto sieht man, wie das Rückenteil am unteren Rand nach vorne schwingt.
Das kommt durch die unterschiedlich breiten Vorder- und Rückenteile, das Vorderteil ist wesentlich schmaler mit einer Rundung am Saumende. (Die es übrigens auch hinten gibt, nur schwacher ausgeformt.)

Mein ursprünglicher Plan war, ein Shirt zur Probe zu nähen um annähernd an den Schnitt zu kommen. Anschließend wollte ich es in die Tonne werfen.
Jetzt stellt sich aber heraus, dass es als Mamamodell für "daheimrum" durchaus okay  ist und so bekam es zum Schluss noch Rollsäume.

An Tagen wie heute, wenn der Himmel bewölkt ist, leuchte dann wenigstens  ich sonnengelb.




Einige kleine Veränderungen würde ich noch anbringen wollen:
Die langen Ärmel mit ihren tulpenähnlichen Saumenden und die Mittelnaht im Vorderteil stören mich erheblich. Diese ist ja eigentlich nur wegen des kleinen Schlitzes für das Bendelchen, und so werde ich beim nächsten mal einfach ein kleines Knopfloch einnähen.
Ich möchte es, wenn ich dem "richtigen" Stoff begegne, noch einmal nähen. Nicht unbedingt gecrasht, aber leicht strukturiert sollte dieser schon sein.




Und der Bendel muss auch noch schmaler werden.


Donnerstag, 17. Februar 2011

Zweitage-Shirts (6)


uni
Stoff von vor zwei Jahren
Im Gegensatz zur Jacke war das Shirt  recht schnell genäht.



Genäht zu meinem Blazer, dem immer noch der Knopf fehlt.
Wird Zeit, dass ich endlich einen finde.




Der eine Berg wächst, der andere nimmt ab,

oje, letzteres sollte ich auch ...

Shirt-Stoff: Stoffmarkt Karlsruhe 2009
Blazerstoff: Tissue Toto Strasbourg, Schnitt: patterncompany










KLICK zu den anderen "Me-Made-Damen"

Dienstag, 15. Februar 2011

Zweitage-Shirts (5)

 Nach
ging ich mit "noch eins und noch eins" fast schon in Serie:
gestreifte Studentenmode.


Zum Schluss ergab jetzt der Rest, der davon übrig blieb,
gerade noch ein Spaghetti-Träger-Top.
(Und ein paar kurze Ärmel - die zeige ich ein anderes mal.)



Die Halbzeit des MMMF liegt mittlerweile hinter mir -
einige Shirts müssen nur noch fotografiert, andere noch genäht werden.
Ich bleibe dran.

Einen Monat lang nur Shirts zeigen, sagt meine Tochter, sei ja langweilig.
Einen Monat lang nur Shirts nähen finde ich dagegen sehr spannend.










Samstag, 12. Februar 2011

Zweitage-Shirts (4)

 Zwischendurch
ein bereits getragenes
wintertaugliches Me-Made-Mama-Shirt.
Hüftlang und aus warmem Sweat.


 
Auch hier war die Fertigstellung an zwei Tagen.
Mit Pausen ...
Scheint für mich ein tauglicher Näh-Rhythmus zu sein:
schneiden, nähen, pausieren
oder schneiden, pausieren, nähen.





Farbe gedeckt
Schnitt möglichst einfach.



Mein Vorsatz: Anziehen so lange es die Temperaturen noch erlauben!


Mittwoch, 9. Februar 2011

Zweitage-Shirts (3)


Nur nicht übermütig werden
und immer konzentriert arbeiten!


Dann sitzt der Ärmel perfekt und braucht nicht zum Schluss noch einmal ausgetrennt und 
richtig herum
eingestzt zu werden. 
So viele Fäden!!!
-
aber dank Josies Anleitung zum Overlocknaht-Trennen ist auch das kein wirkliches Problem ...

Unterzieh-Überzieh-Shirt
Me-Made-Mamamodell oder Studentenmode?
Denn auch hier reicht der Stoff für ein weiteres und ein weiteres ...
Stoff vom Stoffmarkt in Überbreite

Sonntag, 6. Februar 2011

Zweitage-Shirts (2)



regengrau
wie ein Tag im Januar und Februar



Um mich einzunähen
fange ich  mit einem Unterzieh-Shirt an -
da verzeihe ich mir eventuelle Fehler noch am ehesten.

Und untendrunter warm muss unbedingt sein.



Genäht habe ich es nach der "Exclusiv-Anleitung" meiner Cousine Katharina
- der einzigen gelernten Damenschneiderin in unserer Verwandtschaft -


mit gedoppeltem Vorderteil
was bei diesem dünnen Stoff  ein echter Vorteil ist.



Der Ausschnitt legt sich dabei wie von selbst - der Teil der Shirts, der verrät ob selbst gemacht oder nicht
bzw. der nicht verrät ob selbst gemacht.
Die zweifelhafte (oder schmeichelhaft gemeinte) Bemerkung: "sieht aus wie gekauft" irritiert mich immer aufs neue, zumal wenn ich das ein oder andere gekaufte Shirt genauer betrachte.



Das Shirt gibt es gleich zweimal: einmal für sie und einmal "Me-Made".

Da wir die gleiche Shirt-Größe tragen, ist es auch nicht weiter schlimm sollte ich sie nach der Wäsche verwechseln, dann trage ich eben das Studentenmodell und meine Tochter das Mamamodell.
(In Wirklichkeit gibt es natürlich Geheimzeichen, z. B. am Tochter-Shirt eine Zertifizierung am linken unteren Rand und am Mama-Shirt eine mitgefasste kleine rote Schlaufe in der linken Seite.)



So ganz kann ich aber nicht mehr nachvollziehen, was mich dazu bewogen hat, diesen Stoffcoupon gleich zweimal zu kaufen -
Sicher,ein Unterziehshirt ist vielleicht zu wenig, aber hatten die keine anderen Farben?


Nun kommt's Perfekt-Nähen
mit
"Überziehshirts"
ab morgen ...
 
Stoff vom Stoffmarkt in Offenburg
Schnitt: "selbergmacht"

P.S.: ein besonderes Dankeschön für ein ebook bekam ich von Doro:








Beim kostenlosen ebook-Versenden mache ich neben vielen sehr, sehr freundlichen und begeisterten emails Erfahrungen von nicht einmal ein Dankeschön auf der einen Seite und z. B. diesem liebevoll geschickten Päckchen auf der anderen.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Zweitage-Shirts (1)


 Wie gerufen las ich Ende Januar vom
Me-Made- Monat-Februar.
bei Cat und Kascha



Ein Anstoß, endlich meinen Jersey-Berg abzutragen ...

Ich trage täglich fast ausschließlich Selbstgenähtes, habe aber nicht so viel Zeit zum "Für-mich-Nähen" wie ich mir das wünsche. Was kommt mir da nicht alles in die Quere: Kind-Nähwünsche, Geburtstage von Geschwistern und deren Kindern, Ich-brauche-ein-Geschenk-für-eine-Freundin und so weiter und so weiter.

Jetzt aber bin ich (vor mir) voll legitimiert, nur für mich zu nähen.




Dieses Basic-Shirt nähte ich zusammen mit Karin.




Shirts nähen konnte ich schon vorher
aber
dank ihr weiß  ich nun
wie man sie PERFEKT näht

und dass es Coverlockmaschinen gibt,
mit denen man keinen Kampf ausfechten muss
konnte ich auch erstmals bei ihr erleben ...



 Ich habe mir vorgenommen an jeweils zwei, drei Tagen ein Shirt zu nähen - sozusagen Zweitage-Shirts.
An einem Tag zuschneiden - am nächsten nähen. Eventuell ein Tag als Puffer dazwischen.
Müsste wohl zu schaffen sein.
Zumal ein Anfang schon gemacht ist ...

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