Montag, 31. Januar 2011

Me-Made-Monat-Februar



Kreativer Monat Februar
nur für mich
nähen.
Eine Aktion bei Cat und Kascha, bei der ich mich gemeldet habe, 
nicht zuletzt, weil ich mir meine Mitmach- Bedingungen selbst diktieren kann. 


Ich ergreife diese Gelgenheit
um mich einen Monat lang auf mich und meine Nähmaschine zu konzentrieren.

Immer dann wenn ich Zeit habe, wenn Beruf, Haushalt, Hund, Mann, Kind, Garten (die Baumschneid-Zeiten brechen an...)* ein wenig aus dem Mittelpunkt gerückt werden können.
Zunächst einmal Shirts, die vielen Stoffe von Stoffmarktkäufen abbauen bevor sie mir nicht mehr gefallen. 

Wohin diese Reise mich sonst noch führt, warte ich ab. Es liegen hier noch genügend Stoffe, die auf ihre Bestimmung warten.

 Bevor es wieder wie gewohnt bunt gemischt hier weiter geht.


hier findet ihr noch mehr Teilnehmerinnen



* die Reihenfolge der Aufzählung ist rein zufällig und keine Wertung ...

Mittwoch, 26. Januar 2011

Über das Älterwerden

"... Man altert langsam: Zuerst altert die Lust am Leben und an den Menschen, weißt du, allmählich wird alles so wirklich, du verstehst die Bedeutung von allem, alles wiederholt sich auf beängstigend langweilige Art. Auch das hat mit dem Alter zu tun. Man weiß, ein Glas ist einfach ein Glas. Und ein Mensch, der Arme, ist auch nur ein sterblicher Mensch, was immer er tut. Dann altert der Körper; nicht auf einmal, nein, zuerst altern die Augen oder die Beine oder das Herz. Man altert in Raten.
Und mit einemmal beginnt die Seele zu altern, denn der Körper mag alt geworden sein, die Seele aber hat noch ihre Sehnsüchte, ihre Erinnerungen, noch sucht sie, noch freut sie sich, noch sehnt sie sich nach Freude. Und wenn die Sehnsucht nach Freude vergeht, bleiben nur noch die Erinnerungen oder die Eitelkeit; und dann ist man wirklich alt, endgültig.
Eines Tages erwacht man und reibt sich die Augen: Man weiß nicht, wozu man erwacht ist. Man kennt zu gut, was der Tag anzeigt: den Frühling oder den Winter, die Äußerlichkeit des Lebens, das Wetter, die Einteilung des Alltags. Es kann nichts Überraschendes mehr geschehen: Nicht einmal das Unerwartete, Ungewohnte, Schreckliche überrascht einen, weil man alle Wechselfälle kennt, mit allem rechnet, nichts mehr will, weder Gutes noch Schlechtes. Das ist das Alter.
Im Herzen lebt noch etwas, eine Erinnerung, irgendwie ein Lebensziel, man möchte jemanden noch einmal wiedersehen, man möchte noch etwas sagen oder erfahren, und man weiß genau, daß der Augenblick dafür kommen wird, aber dann ist es plötzlich nicht mehr so wichtig, die Wahrheit zu erfahren und ihr zu antworten, wie man das in den Jahrzehnten des Wartens angenommen hatte. Allmählich versteht man die Welt, und dann stirbt man. ..."

zitiert aus: Sándor Márai, Die Glut

Samstag, 22. Januar 2011

zum besseren Verständnis

die Häkel-Yoyos in Bild, Text und zwei Farben:



in einne Fadenring 6 Luftmaschen häkeln - sie zählen stellvertretend für das erste Stäbchen:



und vierfache Stäbchen:



zusammen mit den Luftmaschen vom Anfang hatte ich insgesamt 24 Stäbchen im Fadenring:



danach den Kreis mit einer Kettmasche geschlossen, den Fadenring zusammengezogen und zum besseren Verständnis mit einer zweiten Farbe weiter gehäkelt.
Zunächst 4 Luftmaschen (stellvertretend für das 1. doppelte Stäbchen):



danach doppelte Stäbchen (also zwei Schlaufen kleiner als die Ausgangsrunde), die immer zu dritt abgemascht werden:



doppeltes Stäbchen 1 - letzte Schlaufe nicht häkeln,
es bleiben zwei Schlaufen auf der Häkelnadel:



doppeltes Stäbchen 2 - letzte Schlaufe nicht häkeln,
es sind nun drei Schlaufen auf der Häkelnadel:



doppeltes Stäbchen Nr. 3 -  letzte Schlaufe nicht häkeln,
es sind mittlerweile 4 Schlaufen auf der Häkelnadel:



diese Stäbchen werden gemeinsam abmascht:



die hintere bzw. zweite Häkelrunde zieht sich so immer mehr zusammen:



zum Schluss mit einer Kettmasche die Runde schließen:



Fäden abschneiden und verwahren.


fertig.

Dienstag, 18. Januar 2011

Häkel-Yoyos


Zwischen Häkeln
und Yoyo-Nähen für die kleinen Adventsbäumchen

tauchte irgendwann 
die Vorstellung von Häkel-Yoyos auf.




Nach wenigen Versuchen der Prototyp,

dem weitere folgten:

Suchbild: ein Hundehaar ist immer dabei ...

mal schauen, was eines Tages noch draus wird ...


die Yoyos habe ich in zwei Runden gehäkelt

mein Ausgansg-Yoyo, der Prototyp:
- zunächst habe ich in einen Fadenring 21 vierfache Stäbchen gehäkelt, diese Zahl kann bei anderer Wolle variieren: 21, 24 oder 27. Ich nehme auf jeden Fall aber eine Maschenzahl, die sich durch 3 teilen lässt. Die Stäbchen zur Runde schließen, Fadenring zusammenziehen. 

- nun kommt die nächste Runde, da wird die Rückseite gehäkelt und dabei der Kreis wieder zusamengezogen:  drei zusammen abgemaschte doppelte Stäbchen (Stäbchen auf Stäbchen, dabei immer drei zusammen abmaschen). Der Kreis zieht sich so zusammen. Faden abschneiden und verwahren oder hängen lassen bis zur Weiterverarbeitung.

Für andere Größen häkle ich die Stäbchen der ersten Runde um zwei Umschläge größer als die der zweiten und ich nehme in der Anzahl ein Vielfaches von drei, um das gemeinsame Abmaschen  von drei Stäbchen zu ermöglichen. 

Für die die kleineren Yoyos habe ich dreifache Stäbchen in der 1. Runde  mit normalen Stäbchen in der zweiten Runde kombiniert
und für die größeren Yoyos fünffache Stäbchen (1. Runde)  mit dreifachen Stäbchen in der zweiten Runde.

Mittwoch, 12. Januar 2011

alles unter einen Hut zu bringen ...







Grau

wie Januar und Februar
und ich mag diese Farbe
...




Freitag, 7. Januar 2011

Karins Kuscheldecken-Kissen



in fast schon frühlingshaften Farben:



was für ein Glück
dass sie
rechtzeitig für Weihnachtsgeschenke




Passend zu diesen Farben
ist auch das Fleece
gelb mit weißen Punkten - 



die Umkehrung des Mustes der Ecken
(weiß mit gelben Punkten, Ellen, erinnerst du dich an diesen Punkte-Stoff?)

Packt man die Decke aus und wendet dabei das Kissen, erkennt man die Technik: der Topflappen - etwas größer dimensioniert und vier Eck-Quadrate noch einmal in sich gemustert.


Mit einem gewärmten Kirschkernsäckchen im aufgenähten Kissenteil
wärmt die Decke bei ersten sonnigen Tagen auf dem Balkon 
oder schon jetzt die gemütlichen Stunden 
wenn draußen der Winter tobt
bei Tee und Kaffee auf dem Sofa.


Dienstag, 4. Januar 2011

DREI sind alle guten Dinge ...

3
Jahre lang
führe ich heute meinen Blog

anfangs mit reichlich Energie und Zeitaufwand
immer noch mit Freude
aber auch mit einer gewissen Routine und Gelassenheit
mit gelegentlichen Höhen und Tiefen
mal mit mehr, mal mit weniger Lust
und Überlegungen, das muntere Blogleben wieder aufzugeben
mal mit ganzvielenvielen aber auch mit ganzkleinwenigen Kommentaren

ich habe nervige Blogger-Eskapaden erlebt
einen Blogumzug
habe verschiedene Layouts ausprobiert
bin zunächst einmal am neuen Blogger-Design gescheitert
hatte zeitweise die Kommentarfunktion ausgeschaltet und daraufhin irritierte Emailanfragen erhalten
liebäugelte über eine längere Phase  mit einem reinen Kochblog
werde weiterhin Anleitungen kostenlos zur Verfügung stellen
nähe immer noch gerne
stricke immer noch gerne
möchte Stoff- und Sockenberge abtragen
habe wieder mit Häkeln begonnen
lerne fotografieren mit den Möglichkeiten einer Spiegelreflexkamera ...


... und sage heute
Danke

dafür, dass ihr hier regelmäßig oder ab und zu vorbei schaut, 
manchmal Spuren hinterlasst oder als stille Besucher lest und weiterzieht.


Ich grüße herzlich
Friederike
auf in die nächsten 3 Jahre ...

Sonntag, 2. Januar 2011

Hut tut gut




für mich
genäht nach meinem 
Nähmarathon für Weihnachten
und Adventsmarkt

Hut 
aus Walkloden


und Pulswärmer
selbstentwickelter Schnitt mit nur einer Seitennaht


und Biesen im Handrückenbereich

erstes Arbeitsfoto ...

Hut tut gut
bei diesen eisigen Temperaturen
auf Spaziergängen oder bei Einkäufen

streng genommen handelt es sich hier eher um eine Mütze ...

um den Hals übrigens ein Restebuff aus (Rest)Stoffen von Kindermützen und Buffies

beim Betrachten meines Hauspullovers (es ist kein Ausgehteil!) fällt mir einSatz von Claudines Hundespaziergang-Shirt ein: Ohne Hundehaare ist man nur halb angezogen!

Sei's drum.
lieben Gruß
Friederike

Samstag, 1. Januar 2011

zu guter Letzt:

Auf die in meinem Blog verlinkten Seiten habe ich keinerlei Einfluss - weder auf deren Gestaltung noch auf die Inhalte. Für den Inhalt der von mir verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Dies ist eine private Website, ich untersage jegliche Weitergabe meiner persönlichen Daten. Von mir eingestellte Bilder dürfen erst nach Rücksprache ausschließlich für private Zwecke verwendet werden.