Donnerstag, 25. November 2010

rekonstruiert




Wie vor etwas mehr als einem Jahr
wollte ich wieder einmal die kleinen Beutelchen nähen,
die ich so gerne verschenke


für Taschentücher
für Bänder und Borten
für das wichtigste Handarbeitsutensil einer Freundin- die Häkelnadel -
und natürlich 1 Knäuel Catania,
für alle möglichen Kleinigkeiten
...


Die ersten hatte ich sie nach einer Internet-Anleitung genäht,
aber
offenbar gibt es den damals gefundenen Link nicht mehr...






Da ich eines dieser kleinen Täschchen noch hier liegen habe, konnte ich
recht gut rekonstruieren wie sie genäht werden:







Für einen kleinen Beutel benötigt man zwei quadratische Stücke Baumwollstoff
ich habe die Größe 30 x 30 cm gewählt:


Sie werden rechts auf rechts gelegt und rundum zusammengesteppt, dabei eine kleine Öffnung zum Wenden lassen:

 

Wenden, Seiten und Ecken ausstreichen, Wendeöffnung schließen, bügeln, rundum füßchenbreit absteppen:

 

Das Stoffquadrat zum Dreieck falten, die spätere Außenseite liegt nun innen:

 


Die Mitte der Stoffbruchkante  markieren und die Spitze des Dreiecks so umschlagen und bügeln, dass sie 1, 2 oder 3 cm oberhalb dieser Markierung liegt:


auf der Rückseite ebenso verfahren, Kanten bügeln:

 


Hier kann man gut den gebügelten Knick erkennen. An den Enden dieser Bügelfalte nun im rechten Winkel eine Gerade ziehen zur unteren Stoffbruchkante:



am besten geht das mit etwas Schneiderkreide oder einem Markierstift:



Diese Markierungslinien absteppen:







die eben abgenähten kleinen Dreiecke zur Mitte so umstülpen, wie auf dem Foto abgebildet - erst auf der einen Seite:



dann auch auf der anderen:


Die Stelle in der Mitte, wo die Dreiecke aufeinander treffen, fixieren:


und  zusammen steppen:



Nun werden noch die Ecken diagonal abgenäht - dazu das Täschchen auf die linke Seite wenden und die Ecken stecken und steppen:



So sieht das Täschchen mittlerweile aus:

 


Fehlt nur noch der Tunnelzug:
dazu die beiden oberen Stoffdreiecke umklappen:

 


diese Kante bügeln, stecken und ca. 1,5 cm breit absteppen:

 


Von beiden Seiten Kordeln einziehen:

 


Fertig.
Grüße aus der Rekonstruktionsabteilung ...
Friederike

 




Als Kind habe ich ganz ähnliche Täschchen aus Papier gefaltet, sie dienten mir damals als "Geldbeutel" beim Spielen oder als Briefumschläge. 

Montag, 22. November 2010

Ein Engel für Gabi

mein Engel für Gabi




ein Engel für meinen Lieblings-Waldorf-Kindergarten, den ich gelegentlich im Elternarbeitskreis  mit einem Kurs unterstütze:
dieses mal für den Herbstbasar  mit Laternenkindern, Schneemädchen und Engeln ...



ein Engel im duftig leichten Überkleid für meinen Engelchor



und hier alle drei auf einen Blick:




Freitag, 19. November 2010

erste adventliche Stimmung


kleine Weihnachstsbäumchen
aus Yoyos unterschiedlicher Größe


aufeinander getürmt und festgenäht


für die Yoyos habe ich die Kreismaße
17 cm, 14 cm, 12 cm, 10 cm und 9 cm genommen





eine schöne Anleitung für Yoyos gibt es bei Frau Liebe
(dort als Brosche)
 oder
ihr macht das wie ich, die ich nicht so gerne runde Ränder umlege:

Kreis aus Stoff schneiden

Nadel mit einem sehr langen Faden einfädeln

etwa 1 cm vom Rand aus mit der Nadel einstechen
von der Außenseite nach innen
Knötchen am Fadenende:




der erste Stich ist etwa 1/2 cm vom Rand entfernt genau gegenüber dem eingestochenen:



der nächste wird wieder innen gegenüber eingestochen 1 cm vom Rand entfernt:



so immer weiter, als nähe man zwei Kreise ab
(dabei darauf achten, dass sich die Fäden nicht kreuzen, man also nicht unabsichtlich einen Knopflochstich näht, dieser würde beim Zusammenziehen wie eine Bremse wirken):



auf der Außenseite sieht es so aus:



Am Anfang wieder angekommen die Nadel nach außen führen und nun vorsichtig an beiden Fadenenden ziehen,
das Yoyo faltet sich zusammen:



Das Teil in Form ziehen:



nochmals vorsichtig ein klein wenig öffnen:



und mit etwas Füllwatte ein bisschen Volumen geben:



Die Fäden verknoten, nach innen ziehen und verwahren:



Von diesen Teilchen vier oder fünf verschiedene nähen,
verschiedene Stoffe, verschiedene Größen:



Die Tannenbaumspitze ist aus einem Drittel Kreis
zusammengenäht und leicht gestopft.






Nun Yoyos nach und nach aufeinander stapeln - ganz oben unsere Tannenbaumspitze - und mit einem Faden von unten nach oben durchstechen und zusammen nähen.



Unter dem untersten ein Knopf.
Die Baumspitze zusätzlich rundum mit kleinen Stichen fixieren.



Schön ist es auch, wenn man zwischen den einzelnen Yoyos braune oder grüne Holzperlen auffädelt. Sie wirken optisch wie ein durchscheinender Baumstamm - das Bäumchen selbst neigt dann aber mitunter etwas zur Instabilität.


Zum Schluss noch eine Variation: eine (Gold)Kordel einziehen.
Damit lässt sich das Bäumchen als Geschenkanhänger nutzen
oder als Baum-am-Baum-Anhänger
oder als Fensterbaumler
oder ...



Viel Spaß damit.

P.S. Und immer mit doppeltem Faden nähen ...


Dienstag, 16. November 2010

Adventsmarktnähen

für einen Stand  auf dem Adventsmarkt
helfe ich seit einigen Wochen das Angebot vielseitig zu gestalten
und nähe
und nähe
und nähe
...

Zu Beginn
- um mich warm zu nähen sozusagen -
Berge von Kirschkernsäckchen:



bunt 
mit Blumen, Obst und Hühnern


und eine Winter-Weihnachtsserie




Lavendelsäckchen

Bunt wie Bonbons sind unsere Lavendelsäckchen - hinten ahnt man die noch zu füllenden Stoffsäckchen.
Damit sich die Schleifen nicht lösen habe ich sie alle von Hand mit drei, vier ... vielen Stichen fixiert.


und Utensilos




danach Schlupfschals - sogenannte Buffs -  in zweierlei Stoffarten




auch hier: bergeweise ...

Den schönen Stoffe kann man kaum widerstehen

und nun möchte ich zur Erholung ein bisschen nähen -  für mich ...



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