Freitag, 30. Juli 2010

dem Wetter entsprechend

habe ich mir kurzentschlossen jetzt doch ein Langarmshirt genäht. 
Bei diesen Temperaturen fast ein Muss!



Schon lange Zeit hatte ich es auf meiner Liste
 -
also 
begeistert: zugeschnitten und genäht



freudig: anprobiert
ungläubig: festgestellt der Ausschnitt sitzt zu tief!!! 



kreativ: nach Lösungen gesucht vom Zusammensteppen bis Gummi einziehen
 -
genervt: Covernaht am Ausschnitt aufgetrennt, danach die Ärmel rausgetrennt und die Schultern tiefer gelegt
-
geduldig: alles wieder zusammen genäht 


gespannt: anprobiert
-
erleichtert: es klappt 
entspannt: es passt!!!



Und jetzt wo es endlich fertig ist wird es bestimmt bald wieder heiß ...

Schnitt Burda Einzelschnitt 8082
Stoff aus FDS von meinem ersten "Karin-Treffen" vor mehr als einem Jahr.
(Raglan-Ärmel sind nicht so mein Ding habe ich festgestellt. Deshalb werde ich in zukünftige Shirts andere Ärmel einsetzen.) 
Madame Cover hielt bei dieser Aktion übrigens solidarisch zu mir - bin gespannt wie lange die gute Stimmung hält - bei exzentrischen Damen kann man ja nie ganz sicher sein ...

Dienstag, 27. Juli 2010

"Sonnenschirmchen"



Was auf den ersten Blick wie ein kompliziertes Muster aussieht lässt sich nach anfänglichen Schwierigkeiten wunderbar stricken - das Muster erklärt sich irgendwann von selbst - ein bisschen Durchhaltevermögen braucht man aber schon!



Über drei Nadeln - auf jeder 20 Maschen mit einem Mustersatz - ging es auch recht eng zu zwischen meinen Fingern. Zum Glück wärmt das Baumwollgarn nicht so sehr, so dass ich selbst in dieser heißen Sommerzeit langsam mit den Socken fertig wurde.  



Gesehen hatte ich das Muster und einige Varianten davon in den Büchern
Bäuerliches Stricken 
burda Strick-Lehrbuch und
Omas Strickgeheimnis
beispielsweise als Sonnenschirm, Fächer oder Perlmutter-Fächer bezeichnet:


Zu finden ist die Anleitung auch bei Ravelry unter dem schönen Namen "Calystegia Cowl".  Und dass es sich tatsächlich gut als Schal bzw.  Halswärmer  verstricken lässt, könnt ihr bei Rina sehen.


und das war der Rest ...

Freitag, 23. Juli 2010

und gleich noch eines ...

... hinterher "geknotet":



Denn ich habe tatsächlich den Dreh raus. Das zweite Shirt ging mir wesentlich schneller (und ordentlicher) von der Hand. Der Anleitung nicht(!) folgend, habe ich nun einen sauberen Ausschnitt rundum und musste die Naht nicht ansetzen, was ich im Halsbereich sowieso nur ungern mache, ein ordentliches Erscheinungsbild ist mir sehr wichtig ...



Nach und nach vernähe ich alle meine Jerseystoffe - auch die vom letzten Jahr und fülle so meinen Schrank mit neuen Shirts. Mehrere Schnitte habe ich gefunden, die ich gerne umsetzen möchte. 


Eine erste Gelegenheit habe ich gleich wahrgenommen - denn
auch hier hatte ich wieder ein Zuviel an Stoff.
(Dabei war das gar kein Stoffcoupon sondern nur 1 Meter Stoff, gekauft auf dem Stoffmarkt vor einem Jahr.)
Für "Daheimrum" und in den Garten möchte ich noch ein Achselshirt aus den Resten nähen.


Und wenn ich noch ein Weilchen weiter Shirts nähe, freunde ich mich vielleicht noch mit meiner Coverlock an - sie kommt mir mitunter vor wie eine exaltierte Diva- oder wäre kapriziös das bessere Wort? Gut zureden hilft meistens nicht viel: die Nähproben werden in der Regel sehr schön und ordentlich,  aber wenn es drauf ankommt - oje da "exaltiert" sie mitunter beachtlich!!!

Aber hin und wieder klappt es ja auch  ...



Nun flattert das Hemdchen im Wind und sobald es trocken ist, werde ich es tragen.

Neuerdings liebäugelt auch meine Tochter mit einem solchen Shirt -  
ich darf also weiter knoten ... 

Donnerstag, 22. Juli 2010

Was ich im Lauf der Zeiten liebgewann



"Was ich im Lauf der Zeiten liebgewann,
das hängt verstreut an meinen Zimmerwänden":

 

und seine Werke stehen hier:


Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Gedichte -
darunter einige ältere Exemplare,
immer sozial engagiert, gesellschaftskritisch, mutig, sich für das Leben der "kleinen Leute" interessierend ...


dazwischen einige Biographien



und mehrfach gelesene Bücher

Oskar Maria Graf zum  116. Geburtstag

das Gedicht Mein Zimmer findet ihr auf der Seite der Oskar Maria Graf-Gesellschaft

Montag, 19. Juli 2010

Beerenzeit




herrlich sommerliche Beerenzeit oder gar schon Erntestress?

Für einen Nachtisch zupfe ich sogar die Beerchen vom Strauch

die   prickelnde Säure der "Sunnetriebeli" kombiniert mit der Süße einer Vanillesauce ...


... ergibt einen leichten Nachtisch (nicht nur) 
für 
Naschkatzen 
in
lauen Sommernächten





BEERENPANNACOTTA
  
6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen*
-
300 g Beeren kurz dünsten, passieren
Saft und Fruchtpüree zusammen mit
75-100 g Zucker (je nach Säuregrad der Beeren)
Saft von 1/2 Zitrone mischen, nach und nach
300 g Milch
200 g Sahne
Vanillemark von 1/2 Vanilleschote zugeben, 
kurz aufkochen, dann einige Minuten leise vor sich hin köcheln lassen,
umrühren nicht vergessen
Gelatine nach und nach zugeben
in Gläser füllen, kalt stellen
mit Vanillecreme oder Vanillesauce servieren
oder mit Thymian und Rosmarin aromatisiertem Honig ...

*oder  Fruchtmark und alle weiteren Zutaten zusammen mit Agartine aufkochen und zwei Minuten köcheln lassen


Donnerstag, 15. Juli 2010

zwei "Baustellen"


 in den vergangenen Wochen und Monaten planten wir unter anderem ein  Gartenhaus für Fahrräder, Schubkarre, Gartengeräte, Wasserschläuche, Rasenmäher, Sitzkissen ... und was man sonst noch so im Garten braucht
Recht groß sollte es sein, kein Fertighaus sondern "selbergmacht".

Da blieb nicht mehr ganz so viel Zeit zum Nähen ...



das erste Aufstellen Ende April habe ich noch fotografiert, genau wie die ersten Seitenwände


danach ging diese Aktivität allerdings in der allgemeinen Arbeit unter 
und so zeige ich nun das fertige Haus:



Der Vogelnistkasten über der Eingangstür wurde von Rotschwänzchen und Spatzen inspiziert -
und von den Hausrotschwänzchen zwischenzeitlich bezogen  ...


Ein sogenannter "Rechen"  - ursprünglich aus einem alten Bauernschrank stammend - zum Aufhängen und Auslüften (oder Fotografieren) einzelner Kleidungsstücke macht das Häuschen optisch sehr gemütlich.


Eine Wand wird mit einer Rebe begrünt, einer schmackhaften Tafeltraube, auf der anderen Seite setze ich eine Kletterrose - ein Steckling, der im Gemüsegarten den Sommer verbringt und den ich erst im Herbst verpflanze ...



Meine nächste "Baustelle" wartete genau gegenüber:
ein Rosenbeet
 - wie bei meiner Oma -
zwischen Lorberstrauch und Kletterhortensie
... 
Zuerst hatten wir eine Randbefestigung mit Platten aufgestellt, dann Mutterboden eingebracht
-
und schließlich verschiedene Rosen gepflanzt
wie diese "Leonardo da Vinci", die bisher in einem Topf vor unserer Haustüre stand


oder die wunderschöne Felidae, die, ebenfalls in einem großen Topf,  neben der Terrasse durch ihre vielen gefüllten Blüten mein Herz erfreute.


Eine Kletterrose an der Wand darf natürlich auch nicht fehlen,


und dann habe ich unter anderem noch herrlich duftende englische Rosen gekauft.
Zwei schöne Rosen, die ich noch verpflanzen muss, warten auf den Herbst, für sie ist ein Plätzchen reserviert
...
Farbtöne in rot, gelb, rosa, weiß, zartcreme, orange, verspielt in einander übergehend -
dazwischen Salbei, Lavendel, Rosmarin, Zitronenmelisse, Blauraute, Prachtkerze, Frauenmäntelchen:
bunt soll es werden, das Beet, und den Sommer über blühen.
Ich glaube, beides wird es.

Felidae, fotografiert von meiner Tochter


Lucie hat heute Geburtstag und ist jetzt zwei Jahre alt.
Welpen-Bilder und Geschichten gibt es auf dem Blog meiner Tochter "Am Wegesrand" :


Sonntag, 11. Juli 2010

Stoffmarkt-Coupon

Auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe hatte ich mir einige Jerseystoff-Coupons gekauft (von der Sorte, die man um einen Euro günstiger bekommt, wenn man sich entschließt, gleich zwei zu nehmen ...) 



Stoffstücke in der Länge von 1 Meter 50.
Für ein T-Shirt in Größe 38 eindeutig zu viel Stoff. Zumal wenn es sommerliche Kurzarm-Shirts werden sollen wie z. B. Quiala von Farbenmix (ohneTeilungsnähte).



Obwohl ich den Schnitt großzügig auf den Stoff auflegte, hatte ich recht viel davon übrig
und deshalb vom restlichen Stoff für einen Versuch genommen:



ein Knoten-Shirt
bei Ellen zum ersten mal gesehen und von Karin den Schnitt erhalten (Burda 4/2005)  - so macht Internet und Bloggen richtig Freude. Danke an euch beide!



Das tief ausgeschnittene Rückenteil im Originalschnitt ist bei meinem Shirt abgewandelt, da ich tiefe Rückenausschnitte nicht sehr schätze.
Wenn man den "Dreh" dann endlich raus hat, erschließt sich alles weitere ganz leicht
und so wurde aus dem "Versuch" tatsächlich noch ein Shirt.


Damit ist der Stoff aber noch immer nicht aufgebraucht. 
Er reicht noch für ein Spaghettiträgertop,
das ich ab Herbst wohl als Unterhemdchen tragen werde 
zum Glück gefällt mir der Stoff recht gut ...

Nächstes mal tue ich mich bei Jersey-Coupons mit jemandem zusammen, ein Teil von jeder Farbe würde mir vollkommen genügen.

Was macht ihr eigentlich mit einem Zuviel an Stoff?

Dienstag, 6. Juli 2010

"Rosa" inspiriert

Man nehme
etwas bunte Wolle

eine Häkelnadel


einen ausgedienten Hocker
und
die nun auch von mir umgesetzte  Idee von Rike - vorgestellt auf ihrem Blog Rosa P.

häkeln
spannen
Fäden verwahren
Kordel drehen
Kordel einziehen
...


erste Begutachtung

(aber, lieber Spitz, das wird kein Rentnerbänkle für dich ...)

nach kurzer Beratschlagung - ganz ohne Hundemeinung - kamen wir übereinstimmend zu dem Schluss, die Beine des Hockers nur aufzufrischen und natur zu belassen. Sie weiß zu streichen wäre fast schade für das schöne Holz ...




So landet schließlich ein wunderliches Teil nicht auf dem Sperrmüll sondern


als ansehnliche Sitzgelegenheit in der Küche meiner Tochter




übrigens:



unser Spitz hat heute Geburtstag.
Großspitze - besonders die großen weißen und schwarzen - sind eine vom Aussterben bedrohte Hunderasse. Wolfsspitze dagegen sieht man gelegentlich.
Wer sich für unseren Alltag mit ihm interessiert, lese bitte den Geburtstagspost auf dem Blog meiner Tochter, ein Erfahrungs- und Erinnerungsbericht zu 15 Jahren leben mit einem Spitz!

P.S. Meine erste Ovelockmaschine hat er übrigens auch auf dem Gewissen, aber das ist schon sehr lange her und längst verziehen - so wie vieles andere auch ...

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH  -  auf die nächsten 15 Jahre!!! 




Freitag, 2. Juli 2010

dieses mal in dunkelblau

3tlg. - dunkelblau

 

bezauberndes DUNKELBLAU

Lieblingsteile
in Lieblingsfarbe 



genäht:
Hemdchen, Slip, Bustier

 

 aparte Spitze

Wäsche zum Träumen

  

 Stoffe und Spitze sind ein Dessous-Set von Elingeria





und aus den Resten
entstand noch ein kleiner BH, vom Schnitt eher ein Bustier, da aber so schmal geschnitten erinnert das Teilchen eher an einen feinen, kleinen BH mit Unterbrustband ...



P.S.
nicht dass ihr denkt, mir wäre es zur Zeit nicht warm genug - das Hemdchen ist (natürlich) im Vorrat - sozusagen für die Zukunft - genäht ...

zu guter Letzt:

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