Sonntag, 19. September 2010

"Biereschnitz"

Das Wetter ist kalt und nass - die Ernte unserer Obstbäume teilweise madig, da wir nicht spritzen. Durch das schlechte Sommerwetter droht nun auch noch Fäulnis. Höchste Zeit also, die Ernte "einzufahren" und zu verwerten, was noch gut ist.


Ich liebe Früchtebrot - Bierelaibli, wie das bei uns heißt, hochsprachlich: Birnenlaibe, also Birnenbrot.
Es sind ja nicht nur Birnen drin, aber zu einem guten Teil - je nach Rezept. 
Für meines brauche ich nur ein Pfund Brotteig aber zweieinhalb Pfund getrocknete Früchte: Birnen, Äpfel, Zwetschgen, Feigen, Aprikosen. Dazu kommen noch Nüsse, meist Walnüsse vom Baum vor dem Haus.
Es ist dadurch ein sehr saftiges Früchtebrot, mehr Obst als Teig, und eine über mehrere Tage gehende Prozedur, da ist das Trocknen der Birnen heute noch gar nicht mit bedacht.


Jedes Jahr backe ich davon etwa sechs bis acht Laibe, läute so den November ein. 
Die Verwirrung war groß, als ich es letztes Jahr "vergaß"...

Und so beginne ich in diesem Jahr rechtzeitig erste Birnenschnitze zur trocknen.
Danach kommen noch Apfelspalten
und späte Zwetschgen dazu.

Den Rest kaufe ich, die wenigen Feigen dieses Jahr lohnen sich nicht zum Trocknen (eigentlich lohnen die sich nie zum Trocknen sondern nur zum gleich essen!).



Ein Anfang ist gemacht, die kurze Regenpause genutzt
und je kühler es wird, umso mehr freue ich mich auf mein erstes "Bierebrot".


zu guter Letzt:

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