Mittwoch, 29. Dezember 2010

Kräutersalz - the same procedure ...



... as last year?

The same procedure as every year ...



so hübsch verpackt lagerte 2009 das Kräutersalz im Kühlschrank - jedes mal beim Öffnen der Tür erfreute mich der Anblick - und auch in diesem Jahr war ich wieder fleißig beim Kräuter schneiden, waschen, hacken, einsalzen ...

Meine diesjährige Ernte

nach dem Trocknen im Backofen

 
in der Getreidemühle

 
und nun vermahlen.



Vorrat für mich ...



Verpackt wie schon 2008:

 


und 2009:

 

so auch 2010:





the same procedure - eben!

Montag, 27. Dezember 2010

der Winter wird bunt

Kinder-Winter-Weihnachtsmützen

bunt
in verschiedenen Größen und Farben


mit Aufnäher für Dinoforscher, Drachenjäger und deren Helfer


farblich passende Buffies:
bunte Schlauchschals für Kinderhälse


so bunt wird dieses Jahr der Winter sein.



Und für die Großen



 
sind da noch die anschmiegsamen Loops


lange Schals, zweimal um den Hals gewickelt ...


eine schöne Anleitung für sehr ähnliche Mützchen gibt es übrigens bei Caro

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnachten


Gibt es einen Weihnachtsmann?
(Quelle: SWR1 2009)

1897 schrieb die achtjährige Virginia O'Hanlon einen Brief mit dieser für sie so wichtigen Frage an die 
New York Sun.
Natürlich glaubte sie an den Weihnachtsmann, er hatte sie noch nie enttäuscht:  „Als aber weniger glückliche kleine Jungen und Mädchen sagten, es gäbe keinen Weihnachtsmann, wuchsen Zweifel in mir. Ich fragte meinen Vater, und er war bei diesem Thema etwas ausweichend. Es war in unserer Familie üblich, bei Unsicherheiten bezüglich der Aussprache eines Wortes oder bei Zweifeln an historischen Fakten an die ‚Frage und Antwort’-Kolumne der Sun zu schreiben. Vater sagte immer: ‚Wenn es in der Sun steht, stimmt es auch’ - und das beendete jeden Disput. ‚Ich werde einfach an die Sun schreiben und die echte Wahrheit herausfinden’, sagte ich zu Vater. Er antwortete: ‚Leg los, Virginia. Ich bin sicher, die Sun wird Dir die richtige Antwort geben, wie sie es immer tut’" (Virginia O'Hanlon , 36 Jahre nach der ersten Veröffentlichung ihres Briefes).




Virginias Brief wurde an den Redakteur Francis Church weitergeleitet, Sohn eines Baptisten-Pastors und seit 20 Jahren Redakteur bei der Sun. Mit besonders heiklen Themen war er als Kommentarschreiber vertraut und so wollte er den Brief der achtjährigen Virginia wahrheitsgemäß und „frei von Scheinheiligkeit und Heuchelei“ beantworten. Er schrieb einen der bemerkenswertesten Kommentare der Zeitungsgeschichte.

 1949 wurde die New York Sun eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Virginias Brief und Francis Churchs Antwort aus dem Jahre 1897 jedes Jahr zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung zu lesen:




"Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der Sun steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?" 

Die Sache war dem Chefredaktor Francis Church so wichtig, dass er selber antwortete - auf der Titelseite der Sun

"Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht mehr glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken - geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.
Frohe Weihnacht, Virginia. Dein Francis Church." 



Die Antwort von Francis Church war eine absolute Sensation und wurde zum berühmtesten aller jemals geschriebenen Kommentare.

FROHE WEIHNACHTEN




mit diesem Beitrag öffnet sich das letzte Türchen von Ellens Kreativ-Adventskalender 2010

Dienstag, 21. Dezember 2010

21. Dezember - Winteranfang

 

Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab' nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
da rührt er seinen Wipfel sacht
und redet wie im Traume.

Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen

Joseph von Eichendorff (1788-1857) 
 

König Winter war ein Geschenk einer lieben Freundin
zu meinem Geburtstag Anfang dieses Jahres.


Donnerstag, 25. November 2010

rekonstruiert




Wie vor etwas mehr als einem Jahr
wollte ich wieder einmal die kleinen Beutelchen nähen,
die ich so gerne verschenke


für Taschentücher
für Bänder und Borten
für das wichtigste Handarbeitsutensil einer Freundin- die Häkelnadel -
und natürlich 1 Knäuel Catania,
für alle möglichen Kleinigkeiten
...


Die ersten hatte ich sie nach einer Internet-Anleitung genäht,
aber
offenbar gibt es den damals gefundenen Link nicht mehr...






Da ich eines dieser kleinen Täschchen noch hier liegen habe, konnte ich
recht gut rekonstruieren wie sie genäht werden:







Für einen kleinen Beutel benötigt man zwei quadratische Stücke Baumwollstoff
ich habe die Größe 30 x 30 cm gewählt:


Sie werden rechts auf rechts gelegt und rundum zusammengesteppt, dabei eine kleine Öffnung zum Wenden lassen:

 

Wenden, Seiten und Ecken ausstreichen, Wendeöffnung schließen, bügeln, rundum füßchenbreit absteppen:

 

Das Stoffquadrat zum Dreieck falten, die spätere Außenseite liegt nun innen:

 


Die Mitte der Stoffbruchkante  markieren und die Spitze des Dreiecks so umschlagen und bügeln, dass sie 1, 2 oder 3 cm oberhalb dieser Markierung liegt:


auf der Rückseite ebenso verfahren, Kanten bügeln:

 


Hier kann man gut den gebügelten Knick erkennen. An den Enden dieser Bügelfalte nun im rechten Winkel eine Gerade ziehen zur unteren Stoffbruchkante:



am besten geht das mit etwas Schneiderkreide oder einem Markierstift:



Diese Markierungslinien absteppen:







die eben abgenähten kleinen Dreiecke zur Mitte so umstülpen, wie auf dem Foto abgebildet - erst auf der einen Seite:



dann auch auf der anderen:


Die Stelle in der Mitte, wo die Dreiecke aufeinander treffen, fixieren:


und  zusammen steppen:



Nun werden noch die Ecken diagonal abgenäht - dazu das Täschchen auf die linke Seite wenden und die Ecken stecken und steppen:



So sieht das Täschchen mittlerweile aus:

 


Fehlt nur noch der Tunnelzug:
dazu die beiden oberen Stoffdreiecke umklappen:

 


diese Kante bügeln, stecken und ca. 1,5 cm breit absteppen:

 


Von beiden Seiten Kordeln einziehen:

 


Fertig.
Grüße aus der Rekonstruktionsabteilung ...
Friederike

 




Als Kind habe ich ganz ähnliche Täschchen aus Papier gefaltet, sie dienten mir damals als "Geldbeutel" beim Spielen oder als Briefumschläge. 

Montag, 22. November 2010

Ein Engel für Gabi

mein Engel für Gabi




ein Engel für meinen Lieblings-Waldorf-Kindergarten, den ich gelegentlich im Elternarbeitskreis  mit einem Kurs unterstütze:
dieses mal für den Herbstbasar  mit Laternenkindern, Schneemädchen und Engeln ...



ein Engel im duftig leichten Überkleid für meinen Engelchor



und hier alle drei auf einen Blick:




Freitag, 19. November 2010

erste adventliche Stimmung


kleine Weihnachstsbäumchen
aus Yoyos unterschiedlicher Größe


aufeinander getürmt und festgenäht


für die Yoyos habe ich die Kreismaße
17 cm, 14 cm, 12 cm, 10 cm und 9 cm genommen





eine schöne Anleitung für Yoyos gibt es bei Frau Liebe
(dort als Brosche)
 oder
ihr macht das wie ich, die ich nicht so gerne runde Ränder umlege:

Kreis aus Stoff schneiden

Nadel mit einem sehr langen Faden einfädeln

etwa 1 cm vom Rand aus mit der Nadel einstechen
von der Außenseite nach innen
Knötchen am Fadenende:




der erste Stich ist etwa 1/2 cm vom Rand entfernt genau gegenüber dem eingestochenen:



der nächste wird wieder innen gegenüber eingestochen 1 cm vom Rand entfernt:



so immer weiter, als nähe man zwei Kreise ab
(dabei darauf achten, dass sich die Fäden nicht kreuzen, man also nicht unabsichtlich einen Knopflochstich näht, dieser würde beim Zusammenziehen wie eine Bremse wirken):



auf der Außenseite sieht es so aus:



Am Anfang wieder angekommen die Nadel nach außen führen und nun vorsichtig an beiden Fadenenden ziehen,
das Yoyo faltet sich zusammen:



Das Teil in Form ziehen:



nochmals vorsichtig ein klein wenig öffnen:



und mit etwas Füllwatte ein bisschen Volumen geben:



Die Fäden verknoten, nach innen ziehen und verwahren:



Von diesen Teilchen vier oder fünf verschiedene nähen,
verschiedene Stoffe, verschiedene Größen:



Die Tannenbaumspitze ist aus einem Drittel Kreis
zusammengenäht und leicht gestopft.






Nun Yoyos nach und nach aufeinander stapeln - ganz oben unsere Tannenbaumspitze - und mit einem Faden von unten nach oben durchstechen und zusammen nähen.



Unter dem untersten ein Knopf.
Die Baumspitze zusätzlich rundum mit kleinen Stichen fixieren.



Schön ist es auch, wenn man zwischen den einzelnen Yoyos braune oder grüne Holzperlen auffädelt. Sie wirken optisch wie ein durchscheinender Baumstamm - das Bäumchen selbst neigt dann aber mitunter etwas zur Instabilität.


Zum Schluss noch eine Variation: eine (Gold)Kordel einziehen.
Damit lässt sich das Bäumchen als Geschenkanhänger nutzen
oder als Baum-am-Baum-Anhänger
oder als Fensterbaumler
oder ...



Viel Spaß damit.

P.S. Und immer mit doppeltem Faden nähen ...


zu guter Letzt:

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