Donnerstag, 29. Oktober 2009

Landliebe




Die Kühe hatten es mir besonders angetan  - dieses kleine "Landtäschchen", das ich in Gabis Nähstube kürzlich gesehen hatte.
Ich war total begeistert von diesem Teilchen.
Landliebe eben ...





Aus dieser Begeisterung heraus zeige ich euch heute meinen Tausch mit Gabi:

Smikepung-für-rosa-Topflappen


hier der Sminkepung im Landhausstil



und mit was er gefüllt war, das dürft ihr auch noch sehen:


kleine duftende Lavendel-Freundschaftskissen, für den Schrank viel zu schade ...


und das sind die Topflappen
- natürlich mit ROSA -
die ich genäht hatte:


 

Topflapen 1: Vorder- und Rückseite

 





Topflappen 2: Vorder- und Rückseite

 

liebe Gabi, an deinem/meinem kleine Täschchen habe ich sehr viel Freude, ich danke dir herzlich für diesen Tausch und freue mich, dass der Stoff doch noch dafür gereicht hat. Und nun suche ich mir ein kleines Kuh-Glöckchen, denn dies möchte ich mir als Zipper an den Reißverschluss hängen ...



 

liebe Grüße von Friederike

Montag, 26. Oktober 2009

"Weihnachten im Schuhkarton"

Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So dass die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist.

Joachim Ringelnatz (1883-1934): Schenken 



wie schon in den letzten Jahren, beteilige ich mich auch in diesem Jahr wieder an der
"weltweit größten Aktion für Kinder in Not"

Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten
 Hoffnung, Liebe,
Fürsorge schenken,
einen kleinen sozialen Beitrag leisten
für ein Kind in Not
für ein Kind in einem der Elendsviertel in Osteuropa oder in Afrika ...

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
Was in dir wohnt



Dafür habe ich einen Schuhkarton mit Geschenkpapier beklebt - dieses mal in Blautönen, denn das Weihnachtspäckchen wird für einen Jungen im Alter von 10-14 Jahren sein - beim letzten mal hatte ich ein Päckchen für ein Mädchen gerichtet.

Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist.

 Innen werde ich die Schachtel mit einem weichen Handtuch auslegen und darauf alle meine kleinen Geschenke verteilen. Neben Nützlichem wie Zahnbürste, Zahnpasta, Seife oder Creme wird auch ein Kuscheltier dabei sein, ein Paar Socken, vielleicht ein Schal oder eine Mütze, Stifte und Mäppchen - mal sehen, was darin alles Platz findet ...




Wer sich weiter informieren möchte,

- wer wissen möchte, wo die nächste Sammelstelle ist, was dringend benötigte Geschenkartikel sind
und vor allem, was nicht in das Päckchen gelegt werden sollte  -

kann sich die Seite  "Geschenke der Hoffnung" anklicken, man findet dort neben vielen Informationen auch die Länder, in die die Päckchen verschickt werden und es wird auch über Erfolge bereits vergangener Jahre berichtet:

"2008 sammelten engagierte Päckchenpacker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für Kinder in Not - 506.976 Schuhkartons gingen auf ihre Reise in 15 Empfängerländer. Davon kamen 479.451 aus Deutschland, 19.038 aus Österreich und 8.487 aus der Schweiz."



Abgeben muss man den Karton an einer der Sammelstellen bis spätestens 15.11., denn da werden alle Kartons abgeholt. Er sollte mit einer Schnur zugebunden sein und auf den Deckel kommt noch ein Aufkleber, damit  gleich auf den ersten Blick ersichtlich wird, ob das Geschenk für einen Jungen oder ein Mädchen welchen Alters ist.


Donnerstag, 22. Oktober 2009

aller Anfang ist schwer ...



... aber nicht, wenn man eine geübte Dessous-Schneiderin zur Seite hat.

Mit Karin als "Kursleiterin" entstehen aus Stoffen und Spitze die duftigen Teile, die wir so gerne als Wäsche tragen.

An einem Nachmittag in dieser Woche nähte ich unter ihrer Anleitung einen Spitzen-BH und einen Slip und da noch genügend Stoff und Spitze übrig geblieben sind, werde ich die Produktion zu Hause nun wohl fortsetzen, denn die Passform ist hundertprozentig richtig!!!




Karin ist eine sehr geduldige, wunderbare Lehrerin, die es versteht, auch kompliziert aussehende Schnitte nachvollziehbar zu erklären.
Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mit ihr zusammen zu nähen und ich denke wohl, das war nicht unser letztes gemeinsames Nähabenteuer.


Oder anders formuliert mit den schon bekannten Worten von Karin: Das schreit nach Wiederholung ...

Also:

Auf zu weiteren gelegentlichen Treffen über den Bildschirm hinaus!




Aller Anfang ist schwer?
Ich denke nicht.
Viel eher stimmt der Satz von Hermann Hesse: Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...
denn das Nähen mit Karin war wohl der Beginn einer neuen Leidenschaft.
-
Oje, noch ein Hobby, würde mein Mann dazu sagen.
Aber ich muss ihm ja nicht alles verraten ...




Sei's drum.
liebe Grüße von Friederike

Samstag, 17. Oktober 2009

Topflappen in Patchwork-Art


Für die Topflappen benötigt ihr einige kleine Stoffreste und Volumenvlies.
So geht's:


Für einen Topflappen 9 Stoffquadrate 11,5 cm x 11,5 cm zuschneiden, das ergibt einen fertigen Topflappen mit den Cirka-Maßen 20 x 20 cm.




Immer drei Stoffquadrate füßchenbreit aneinander nähen, dann diese drei Reihen aneinander nähen,
das sieht dann so aus:




Stoffteile glatt bügeln und rechts auf rechts zur Hälfte falten,




kleiner Einschub:

an dieser Stelle kann man nämlich gut die Henkel einnähen. Erstmal die Mitte markieren und davon 1 cm entfernt das Stoffteil für den Aufhänger auf der rechten Stoffseite feststecken:
 


danach dasStoffteil  zur Hälfte falten, rechts sieht man den eingsetzten Aufhänger: 



und an den beiden Seiten rechts und links zusammen nähen.



Nun die andere "Seitennaht" nähen, was bedeutet, dass die beiden eben genähten Seiten dabei aufeinander liegen.

hier kann man die neu zu nähende Seite sehen (da wo die Stecknadeln sind). Wendeöffnung von 3-4 cm lassen.

Im ersten Viertel der Naht einer Seite (das würde hier dem karierten Teil entsprechen) können auch noch Aufhänger eingeschoben und in der Naht mitgefasst werden, einfacher ist es aber, sie in den ersten Seitennähten einzusetzen wie oben beschrieben.


Durch die kleine Wendeöffnung wenden und die Ecken und (neuen) Kanten ausbügeln.



Mit einem Vlies von 20 x 20 cm füllen, das ist eine Friemelarbeit, aber mit Geduld klappt es.
Ich rolle dafür das Vlies möglichst eng zusammen und schiebe es durch die Wendeöffnung in den Topflappen. Innen entrolle ich es dann und drücke es passgenau an die Ränder und Ecken.

Wenn das Vlies in die Ecken gedrückt, geschoben und gezupft ist, werdet ihr merken, dass es etwas kleiner ist als der Außenstoff, knapp 1/2 cm rundum. Das fällt später nicht mehr auf und erleichtert das gleichmäßige Verteilen des Vlieses im Inneren der Topflappen.

Wendeöffnung mit einigen kleinen Stichen von Hand schließen..
Auf der Vorderseite im Nahtschatten steppen oder von Hand quilten.

Zu eurer Frage nach der Art des Vlieses: Als ich Stoff samt "Innenleben" kaufte habe ich nicht nachgefragt wie das Vlies heißt sondern nur um ein hitzebeständiges Topflappenvlies gebeten und so kann ich leider nicht sagen, wie es heißt. 
Aber: es erschien mir etwas dünn und ich habe es mit dünnem Volumenvlies gedoppelt.  


Wenn die Vorderseite abgesteppt ist sieht es dann von hinten so aus.



Nun fehlen - in meinem Fall - noch die Aufhänger.
Fasst man sie nicht rechtzeitig in einer der Seitennähte mit, kann man sie immer noch, so wie hier, nachträglich anbringen.




FERTIG



lieben Gruß von Friederike


wenn euch die Anleitung gefallen hat,
wenn ihr damit klar kommt
freue ich mich über eine kurze Rückmeldung ...

P.S. 
Bedanken möchte ich mich noch für einen Preis von Myriam und für  diese  Auszeichnung von Ines

Sonntag, 11. Oktober 2009

Keine Angst vor heißen Töpfen

Ich habe einmal gelesen, dass gehäkelte Topflappen verboten gehörten - nun trifft diese Aussage bestimmt nicht auf jeden gehäkelten Topflappen zu, aber ich habe mir diese Woche mit meinen die Finger verbrannt.

Da musste Abhilfe geschaffen werden in Form genähter Topflappen:

Topflappen 1


Topflappen 2



Bestimmt sind euch die Stoffe- wirklich die letzten Fitzelchen - aufgefallen: Sie sind von meiner Körnermaus und den Duftsäckchen, die ich zu Weihnachten 2008 nähte.


hier noch einmal gesammelte Eindrücke
von vorne, von hinten, gefaltet,benutzt
...



Diese Topflappen sind eine gute Verwertung von letzten kleinen Stoffresten
und sicherlich nicht nur in der eigenen Küche ein Blickfang
sondern auch ein schönes Geschenk.




Deshalb überlege ich mir, ob ich wieder  einmal
eine Anleitung
einstelle.
Hättet ihr denn daran Interesse?

lieben Gruß von Friederike

Mittwoch, 7. Oktober 2009

neu eingedeckt ...

Gelegentlich wird auch unser Küchentisch
neu eingekleidet ...


Einem Tagesausflug ins nahe Elsaß habe ich diese herrlichen Stoffe zu verdanken.
Ein kleines Geschäft inmitten eines kleinen Städtchens
und darin
Stoffe aus einer Weberei im Elsaß.


Das Muster erinnert mich stark an mein geliebtes Bauernleinen,
der Stoff liegt 160 cm breit (vor dem ersten Waschen) und kann,
da gewebt,

beidseitig verwendet werden.

So sieht nun unsere Essecke in der Küche mit der neuen Decke aus.
Gekauft habe ich zwei Meter, es ist also noch ein Stück übrig
und ich bin schon am Überlegen, was ich daraus nähe:
Verzierungen an Geschirrhandtüchern
an Beuteln
an . . .


Das zweite Fundstück
kommt auf unseren Wohnzimmertisch.

Denn
- haben wir Gäste -
essen wir gewöhnlich nicht in der Küche
sondern im Wohnzimmer.


Dieser Stoff ist strukturierter und fester als der erste.
Man sieht auf dem Foto gut die eingewebten dickeren Fadenstränge.


Auch bei diesem Stoff der Vorteil
der doppelseitigen Verwendbarkeit.
Kurzes Wendemanöver und es entsteht ein neuer Eindruck.


Diese Tischdecke muss nur noch gebügelt und gesäumt werden.
Da beide Tische ältere Modelle mit nicht genormter und sehr unterschiedlicher Größe sind,
muss ich die jeweiligen Tischdecken ganz individuell anfertigen.

Etwas reut es mich schon, dass ich nicht mehr Stoff gekauft habe
und nun überlege ich mir
natürlich
ob es beim nächsten freien Tag nicht eine
Burgenwanderung im Elsaß
geben könnte
mit anschließender Einkehr in besagtem Ort ...



lieben Gruß von Friederike

Samstag, 3. Oktober 2009

erste Herbstsocken und ein Geburtstagsgeschenk


Passend zu den kühleren Tagen habe ich begonnen, meinen Sockenberg abzutragen und Fäden zu verwahren.
Hier seht ihr meine noch unbenannten neuesten Socken im Schrank
mit einem schönen Zackenrand
der sich durch das Strickmuster ganz von selbst ergibt.




Nahaufnahme des Musters





Beim zweiten Paar handelt es sich um eine Variante des Strickmusters oben, es ist etwas kleiner, nur über 12 Maschen gestrickt und wiederholt sich dadurch 5 mal.




Diese Socken waren ein Geschenk - ein Geburtstagsgeschenk - zum Ende des Sommers noch einmal mit Baumwoll-Sockengarn gestrickt (Regia Stretch Cotton Castello Color).



Nun beginnt die Herbst-Socken-Strickzeit
gut vorgesorgt habe ich mit
Omas Strickgeheimnisse, alte Strickmuster teilweise aus dem 19. Jahrhundert - hauptsächlich Lochmuster. Zusammen mit "The Great American Aran Afghan" bin ich nun bestens für die nächste Zeit gerüstet ...



lieben Gruß von Friederike




Von Karin habe ich eine weitere Auszeichnung bekommen
vielen Dank dafür 

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