Sonntag, 26. Juli 2009

Summertime ...


Ankunft
auf der Wiese

oha, eine diebische Krähe im Kirschbaum muss verscheucht werden



Wäsche aufhängen
und
wieder abhängen




auf die Leiter steigen

Kirschen ernten

die Sonne steht jetzt hoch am Himmel




und zieht über die Bäume hinweg

die Wolken wandern am Himmel



Zeit für ein kurzes Nickerchen ...



verdiente Ruhepause
oder



bereits Feierabendstimmung?
. . .


. . .





Spielbild für Kinder
Bildmaße: 53 cm x 43 cm

Schöne Ideen zu einem solchen Bild oder einem Bilderbuch findet ihr in dem Buch
Bewegliche Bilder aus Stoff
von Susanne Horn
es ist leider vergriffen, taucht aber gelegentlich bei verschiedenen Anbietern auf

Mittwoch, 22. Juli 2009

wie gut kennen wir uns eigentlich?

Mein Tausch mit Gabi setzt mich in Erstaunen und ich frage mich: wie gut kennen wir uns - wie gut kennt sie mich?



In meinem Tauschblog hatte ich eines meiner roten Spitzen-Borten-Rosenstoff-Herzen zum Tausch gegen Sockenwolle oder einige Spitzenborten angeboten und speziell für Gabi ein weiteres genäht.



(liebe Gabi, mangels eigenem Bild musste ich bei diesem auf eines von dir zurückgreifen, vielen Dank)

Mit ihrem Tauschpäckchen, das gestern bei mir ankam, überrascht sie mich:

schon bei ihrem Beitrag zu SWEET NOTHINGS durfte ich diese kleinen weißen Beutelchen mit dem Blaudruck bewundern.
Und fand sie SWEET und keinesfalls NOTHING!!!

Auf meinen begeisterten Kommentar reagierte sie mit den wenigen Worten:

Liebe Friederike,
wusste ich, dass Du das sagst. Ahnst Du schon was *gg*?

Ich ahnte nichts und konnte auch ihre Reaktion nicht recht deuten -




(Denn auch von der wunderbaren seidigen Sockenwolle in genau meinem Lieblingsblau war auf ihrem Post nichts zu lesen oder zu sehen - was sollte ich also ahnen?)

- bis gestern. Da fiel mir diese Andeutung wieder ein.




Ich frage mich nun:
wie gut kennt sie mich?
Beobachtet sie mich?
Analysiert sie meinen Geschmack?


Oder aber ist es nur ein liebevoller Blick, der sie genau das richtige Tauschobjekt finden lässt -
haben wir vielleicht alle diesen Blick, wenn wir mit offenen Sinnen unsere Umwelt betrachten?
Wahrscheinlich sind es auch die beglückenden Momente, einem anderen Menschen eine Freude zu bereiten, die uns wach und aufmerksam werden lassen.




Liebe Gabi, du hast jedenfalls einen Sinn dafür, zu erspüren mit welchem Geschenk du eine Freude bereiten kannst. Ich danke dir ganz herzlich für diesen schönen Tausch. Und ich freue mich natürlich auf unseren nächsten - irgendwann. Denn auch ich muss dir sagen:
ein Tausch mit dir ist immer etwas ganz besonderes!!!



Herzliche Grüße
von
Friederike

Sonntag, 19. Juli 2009

Danke für die Einladung


Zeit der Feste
und der Gartenfeste

zusammen feiern

wenn möglich draußen sitzen

grillen

mit Freunden
reden bis in die Nacht . . .



ein kleines Dankeschön

- ein Stoffkörbchen -

wollte ich mitbringen



gefüllt mit

Lavendel - Lavendel - Lavendel



getrocknetes Lavendelsträußchen



geflochtenes Lavendelfläschchen

und Seife



mich bedanken für einen entspannenden wunderbaren Abend



herzliche Grüße
Friederike

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sweet Nothings ...


Lesebuben
Lesemädchen
Schlüsselanhänger
Reißverschluss-Zipper
Geschenkanhänger
...



Angefangen zu basteln hatten wir - meine Tochter und ich - diese kleinen lustigen Gesellen in der Vorweihnachtszeit - meistens als kleine Wichtel:


Ideale Geschenkanhänger und später schöner Schmuck am weihnachtlichen Christbaum.



Wie so oft verselbständigte sich diese Idee: aus den kleinen Wichtelmännchen wurden kleine Mädchen, kleine Jungs, Schäfer, Märchengestalten ...

wurden unterschiedliche Anhänger - aber besonders willkommen an einem langen Band als Lesezeichen.



Aber auch wie so oft
waren sie irgendwann in Vergessenheit geraten.

SWEET NOTHINGS

als ich diesen Titel las,
kramte ich in meinen Schubladen nach den noch vorhandenen kleinen Wichten.



Was ich euch heute zeige
ist ein Schatz aus vergangenen Tagen
eine Erinnerung
dank Ellen aus dem Vergessen geborgen.



lieben Gruß von Friederike

Samstag, 11. Juli 2009

Kaffeehauspuschen

"Kaffeehauspuschen" habe ich die warmen Sofaschuhe genannt, deren Anleitung ich bei Heidi gefunden hatte - und die ich dann doch etwas abgewandelt gestrickt habe. "Kaffeehauspuschen" deshalb, weil Heidi uns in diesem Post von ihrem Traum-Café erzählt und weil sie in einem realen Café von netten älteren Damen am Nachbartisch das Stricken von Pantoffeln erklärt bekam. Aber lest selbst - es ist ein wahrhaft traumhafter Post.

Zurück zu meiner Wirklichkeit:
Meine Freundin hat - oder besser: hatte - solche Strickschuhe:



Auf einer Reise verlor sie zu ihrem Leidwesen einen davon.
Den anderen erbte ich.
Sie war sich sicher, dass ich irgendetwas damit anzufangen wüsste ...


Ich legte ihn zu meiner Strickwolle in den Korb, immer neue Sockenwolle und auch fertige Socken türmten sich darauf - zum Schluss lag er ganz unten im Korb - begraben von Socken und Wolle
-
aber nicht nur im Korb - auch auf meiner Vorhabenliste rutschte er nach unten.


Und nun kommen Heidi und ihr Kaffeehaus ins Spiel: Schlagartig erinnerte ich mich wieder an den vergessenen Strickschuh.

Und begann endlich ein lange gehegtes Vorhaben umzusetzen.

Rechtzeitig zu ihrem Geburtstag ist nun ein Paar dieser sehr bequemen Sofaschuhe für meine Freundin fertig geworden.

Auch wenn es mittlerweile sommerlich warm wurde und leichtere Bekleidung Einzug im Schrank hielt - besonders freuen wird sie sich wenn ab Herbst die Tage wieder kälter werden.


Die Schuhe packte ich ihr in einen "Schuhbeutel" - vor einiger Zeit schon im Vorrat genäht und deshalb einigen unter euch sicherlich noch in Erinnerung.
Denn:
zu einem ihrer letzten Geburtstage bekam sie eine große Einkaufstasche von mir aus den gleichen Stoffen
- altes "Omaleinen" und blau-weiße Dekostoffe -
eine solche wie ich mir selbst erst kürzlich in weiß-grün und in rot genäht habe.



herzliche Grüße aus dem Wollstübchen
Friederike

Mittwoch, 8. Juli 2009

vom dreifachen Glück

am Sonntag waren wir bei Freunden
in einem kleinen Dorf im Schwarzwald
...

während wir Damen eifrig Seife siedeten


waren die Herren im Wald unterwegs

kamen zurück mit reicher Beute:




einen Korb voller Pfifferlinge!!!!!
Was ihr hier seht, ist die Hälfte unseres Anteils
das heißt: es waren allein für uns doppelt so viele!!
Was für ein Finder-Glück -
Pfifferlings-Glück ...

Angesichts dieser Menge erübrigt sich natürlich die Frage: Was koche ich morgen?




Es gab einmal Pfifferlinge als Beilage - zu einem köstlichen Hühnchen-Reste-Essen
und
es gab Pfifferlinge in Pfannkuchen.

Dafür backt man ganz gewöhnliche Pfannkuchen.
Dann die Pfifferlinge mit etwas Zwiebeln und - wer mag - Petersilie andünsten, löscht diese mit Sahne ab, lässt sie etwas einkochen, damit die Sauce sämig wird, dickt man sie mit wenig Stärkemehl ein, schmeckt sie zum Schluss noch ab und füllt die Pfannkuchen damit. Dazu hatten wir Salat aus dem Garten.




Seifesieden an sich gibt ja schon ein Glücksgefühl, die Pfifferlinge taten ein zweites obendrauf.



Und wie wenn das noch nicht genug wäre, habe ich mir aus der Flohmarktkiste des Enkels

- er verkauft zur Aufbesserung des Taschengeldes immer wieder einmal auf Flohmärkten, was er im Bekanntenkreis geschenkt bekommt -

unglaublich schöne Bettwäsche mit Spitzenborten aussuchen dürfen - durch einen Zufall kam das Gespräch darauf und ich habe ihm gerne einen Teil seiner Waren abgekauft ...


Glück hoch drei - noch schwebe ich


...

und denke nach, was ich damit nähen könnte.
An Ideen mangelt es kaum, es fehlt eher an Zeit und es liegen hier noch einige unvollendete Stücke . . .

die Stoffe habe ich - wegen schlechten Wetters - im Haus fotografiert, die Laken sind blütenweiß und nicht so gelbstichig wie auf den Fotos


Ich grüße euch herzlich
(immer noch von meiner Wolke aus)

Friederike

Sonntag, 5. Juli 2009

Shirt, Shirt, Shirt

Shirts

genäht, gewaschen, aufgehängt


erst das bunte


dann natur


auch in braun und


noch in rot:


T-Shirts auf der Wäscheleine
trocknen
im Wind

werden abgeholt
heute abend

sind nicht meine

leider ...


Dank des genialen Foto-Lehrgangs (extra für mich!) von Elke habe ich dieses mal - ganz stressfrei - ein perfektes Halsbündchen an eines der Shirts genäht ...

Für alle,
die gerne Shirts nähen, hat sie noch einige Tips auf ihrem Blog bereit, z. B. wie man einen Ausschnitt mit
Jerseystreifen und der Overlock einfasst
oder ein Schrägband herstellt und damit den Ausschnitt einfasst
oder wie man einen dünnen Gummi perfekt in einen Tunnel einnäht
oder - ganz wichtig - wie man eine Overlocknaht auftrennt
oder oder oder ...

Liebe Elke, dein Blog ist eine wahre Fundgrube - DANKE
(auch für Sockenstrickerinnen!!!)

herzliche Grüße aus dem Nähstübchen

Friederike


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