Dienstag, 30. Juni 2009

Traumhaus


ein Traumhaus -

nicht nur für kleine Mädchen ...


Hausansichten - Turmansichten?

einmal rundum spaziert -

Türe - Fenster

kleiner Vorgarten

Nachbars Katze und die eigene -

beide schwarz ...



Detailansichten

- Fensterläden - Rollo -

- Gardine gebauscht -

- Blumen - Sonnenschein -

Schmetterling



die hauseigene Klingel - eine Glocke im Turm -




ein Blick nach innen verrät: das war mal eine Dose

vielleicht geeignet, um Schokoladenvorräte vor "Naschkatzen" zu verstecken -

Stifte zu sammeln - für Schmuck und Krimskrams -



inspiriert vom Dosenhaus bei Gabi
und eigenem Filzhaus (Januar 2008)


herzliche Grüße aus der Bastelecke

Donnerstag, 25. Juni 2009

Zitronenverbene - erst getrocknet, dann gekocht und schließlich verseift

Vor über 20 Jahren hatte ich mir aus einem Urlaub in Südfrankreich eine Zitronenverbene - Verveine- mitgebracht. Lange Jahre und allmählich dick verholzt gab dieser erste Strauch uns seine erfrischenden zitronigen Blätter - Sommer für Sommer.


Mittlerweile besitze ich mehrere Nachfolgepflanzen - zunächst weiterhin aus dem Süden bezogen, dann in Spezialgärtnereien (z.B. bei Rühlemann) entdeckt und bestellt.

Dieses Jahr habe ich (wieder einmal) eigene Stecklinge gezogen. Auf den Rat einer Freundin hörend und die Aussaat- bzw. Pflanzzeiten nach dem Mondkalender beachtend, sind tatsächlich alle - wirklich alle - Stecklinge bewurzelt. Zufall? Vielleicht. Ich weiß nur, dass ich einen solch großen Erfolg noch nie hatte, bisher war ich stets mit sehr wenigen Stecklingen erfolgreich.


Zitronenverbene schmeckt frisch an Salaten, als "grüne Dekoration" an Süßspeißen oder frisch geerntet als Tee. In Kräuter-der-Provence-Mischungen darf sie nicht fehlen und in Ellens Kräutersalz macht sie sich nach meinen Erfahrungen sehr gut.
Für den Wintervorrat trockne ich die Blätter und gewinne so einen aromatischen Tee aus ganzen Blättern.


Einige Blätter habe ich verseift:
Tee gekocht aus getrockneten Blättern
und in die fast fertige Seife - den Seifenleim -
frische grüne Verveineblätter mit dem Stabmixer untergerührt.

Das ist mein Ergebnis:

VERBENA

eine herrlich duftende Seife

frisch ausgeformt und gleich fotografiert:



Zutaten sind außerdem noch:
Babassu, Bio-Palmöl, Bio-Rapskernöl, Bio-SB-Öl, ätherische Öle und Parfümöle.



Sie duftet wunderbar, die Farbe gefällt mir mit den leicht gemaserten und gepunkteten Einschlüssen auch sehr gut, allein die Lufteinschlüsse stören mich ein wenig.
Dank eines neuen Pürierstabes (eigens für die Seifenproduktion gekauft) dickt der Seifenleim nun sehr schnell und für mich auch überraschend plötzlich ein. So dass ich fast schon Mühe hatte, meine Förmchen zu füllen.
Nach diesen Erfahrungen weiß ich dann das nächste mal anders damit umzugehen.
Man lernt nie aus ...




und wer mehr zu dieser Pflanze wissen möchte, kann weitere Informationen auf meinem Tauschblog nachlesen.
Denn einige meiner Stecklinge habe ich erfolgreich über meinen Tauschblog im Bloggerland verteilt - es hat Spaß gemacht, mit euch zu tauschen.



mit herzlichen Grüßen aus Küche und Garten
Friederike

Sonntag, 21. Juni 2009

21. Juni - Sommeranfang - Sonnenblume


Der Winter ging, der Sommer kam,
er bringt aufs Neue wieder
den viel beliebten Wunderkram
der Blumen und der Lieder.

Wie das so wechselt Jahr um Jahr,
betracht ich fast mit Sorgen.
Was lebte, starb, was ist, es war,
und heute wird zu morgen.

Stets muss die Bildnerin Natur
den alten Ton benutzen
im Haus und Garten, Wald und Flur
zu ihren neuen Skizzen.

(Wilhelm Busch)


Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start in einen traumhaft schönen Sommer

und grüße herzlich

Friederike

Dienstag, 16. Juni 2009

blaue Socken für die Tochter


Jetzt war also endlich meine blaue A...-Süd-Mittelgang-Wolle auf den Nadeln.
Gekauft hatte ich zwei Päckchen mit jeweils Wolle für gemusterte Socken und uni-farbene für meine eigenen Ideen.



So sehen meine Socken aus:


Verstrickt habe ich ein Muster, das mich in Teilen an Pagoden erinnert.
Daher nenne ich sie "blaue Pagoden".
Schon bei der buntgemusterten Wolle aus dem Paket hatte sich beim Tragen sehr bald herausgestellt, dass es sich um sehr weiche, kuschelige und dennoch strapazierfähige Wolle handelt.




So hat sich das Stricken eines etwas aufwendigeren Musters durchaus gelohnt, denn es dauerte fast einen halben Strumpf lang, bis ich es ohne nachzuschauen stricken konnte.



Schaut mal auf die Strickschrift, sie ist nicht sehr kompliziert und dennoch brauchte ich etwas Zeit, mir diese 6 Runden zu merken:



Als Spitze habe ich dieses mal die Sternenspitze von Therese de Dillmont in leicht abgewandelter Form verstrickt -
meine Tochter hat sich bemüht, sie als Makroaufnahme zu fotografieren:



Als nächstes kommen nun erst mal helle Farben auf die Nadeln und leichtere Qualität, die letzte Wolle aus dem gekauften Mittelgang-Angebot - die dunkelbraune - muss warten bis zum Herbst
aber ich weiß schon, welches Muster ich einstricken werde
...


lieben Gruß von Friederike

Freitag, 12. Juni 2009

Experimente im Küchenlabor

Recht abenteuerlich war eine Erfahrung, die ich mit mäßigem Erfolg vor einem Jahr machte. Damals hatte ich mir vorgenommen, dieses Jahr das Wagnis vielleicht erneut einzugehen ...

Doch zunächst:
Erinnert ihr euch noch an dieses Bild?


Es war mein Tausch mit Anemone: Tasche gegen Creme und Seifen.
Geschrieben hatte ich zu diesem Bild damals: "... marmorierte brombeerfarbene Seife nebst einem kleinen Stück „Rubbelschwamm“ und viele, viele Einmal-Handschuhe. Weshalb sie mir diese Gaben mit der Creme mitgeschickt hat ist eine Geschichte, die ich euch ein anderes mal erzähle ..."




Nun
möchte ich euch diese "andere Geschichte" erzählen:


Seit Jahren nehme ich mir vor, Nüsse einzulegen, sogenannte schwarze Nüsse - das sind speziell vorbereitete Walnüsse, wohl eine Delikatesse aus Urgroßmutters Zeiten.




Dazu steht in einem alten Wiener K. u. K.-Kochbuch von 1905:
„Die Nüsse werden vor Johanni ... vom Baume genommen, jedes Stück beim Stengel mittels einer Dressiernadel fünfmal durchstochen, dann in frisches Wasser gegeben und durch 12 Tag, wo man jeden Tag frisches Wasser gibt, so stehen gelassen, wodurch sie ganz schwarz werden. Sollten die Nüsse in 12 Tagen nicht genug schwarz sein, so können sie 15 bis 18 Tage im Wasser bleiben ...“



Hier nun meine damaligen Aufzeichnungen:
18.6. (vor Johanni!): Nussernte, Nüsse waschen, einstechen und in eine Schüssel legen. Wer schwarze Nüsse, aber keine schwarzen Hände haben möchte, sollte tunlichst Handschuhe anziehen. Die unscheinbaren kleinen weißen Tröpfchen, die aus den Nüssen perlen, bräunen meine Finger besser und langanhaltender als jeder Selbstbräuner.
(kurzer Nachtrag: Dank Anemones bester Provence-Seife mit leichtem Rubbeleffekt wurden meine kleinen „Dreckpfötchen“ wieder blitzeblank. Und das nächste mal genehmige ich mir ein Paar Wegwerfhandschuhe aus ihrem Handschuharsenal, das sie mir ja speziell dafür geschickt hat.)


2.7.: 10 Tage Nüsse gewaschen, jeden Tag das Wasser zweimal erneuert, die eingepiksten Stellen verfärben sich nur leicht, die Nüsse bleiben insgesamt grün.
8.7.: 5 Tage dazu gegeben, keine nennenswerten Änderungen. Nun aber trotzdem Nüsse kurz aufkochen, danach in kaltes Wasser legen, 2 Tage ruhen lassen.
10. 7.: Nüsse in frisches Wasser legen und gar kochen. Gar seien sie, wenn man mit einer Gabel hinein sticht und sie durch das Eigengewicht von der Gabel rutschen. Ich koche und koche und koche. Nach drei Stunden ist das Wasser rabenschwarz, die Küche riecht merkwürdig grün-bitter und die Nüsse sind endlich äußerlich schwarz - ich schneide eine auf: innen grau-grün-schwärzlich. Nüsse aus dem Sud nehmen, in kaltes Wasser legen und abkühlen lassen.


Nun die Nüsse abwiegen. Pro Kilogramm Nüsse ein Kilogramm Zucker in einem halben LiterWasser lösen, Schale einer Zitrone, ein Stück Zimt, etwas Vanille, etwas Ingwer und eine Nelke dazu geben. Die Nüsse in dieser Zuckerlösung aufkochen und wieder abkühlen lassen, herausnehmen. Sirup aufkochen, über die Nüsse gießen, abkühlen lassen, nochmals wiederholen. Danach den Sirup auf die Hälfte einkochen, heiß die Nüsse übergießen (Mir wird ganz schwindlig, an welcher Stelle bin ich jetzt gerade?)
12. 7.: Wieder mal die Nüsse aus dem Sirup nehmen, dieses mal in Gläser schichten, den Sud nochmals auf die Hälfte reduzieren, die Nüsse heiß damit übergießen. Endlich fertig.




So viel Aufwand. Voller Vorfreude habe ich gleich probieren müssen. Hier kommt meine ehrliche Einschätzung:
1. die Farbe: Die Nüsse sehen rein äußerlich schwarz und nicht sehr appetitlich aus, aufgeschnitten kann sich die Farbe zwischen grau, schwarz und leichtem oliv nicht entscheiden.
2. der Geruch: würzig, bitter, süß, aber auch grasig-grün
3. ist das Wichtigste: der Geschmack süß und bitter, die äußere Schale zu weich, manchmal beißt man doch auf ein Stück Nussschale, da hatte sich die verholzte Schale wohl schon zu weit ausgebildet. ("Vor Johanni" kann man wohl unterschiedlich interpretieren!)
Fazit: Nicht alles war früher besser. Liebe Anemone, es gibt kein nächstes mal!

Und heute? Was sage ich nach fast einem Jahr?

Ich überlege noch -
wage ich es noch einmal oder eher nicht?

Es würde mich schon interessieren, wie sie schmecken, wenn sie gelingen.

Ja? - Nein? - Ja? - Nein?
Mal sehen ...

Wann war nochmal Johanni?

lieben Gruß von Friederike

Sonntag, 7. Juni 2009

Wolle, Seife und eine Nadel


Wer streift denn da durch Lavendel und Rosen
und steckt seine Nase in wohlduftende Blüten?



Neuland für eine kleine Filzmaus - alles muss erkundet werden ...

Neuland auch für mich
mit
Wolle, Seife und einer Filznadel



Inspiriert durch dieses Buch wollte ich ein kleines Fingerpüppchen filzen ...

Zunächst hatte ich mich an der genau beschriebenen Anleitung orientiert, aber schließlich ging ich dann doch wieder meine eigenen Wege. Das heißt: mal wieder eine eigene Anleitung und völlig anders als in diesem Buch beschrieben - aber wie so oft im Leben, gibt es auch hier verschiedene Wege, um ans Ziel zu gelangen.


... herausgekommen ist zu meiner Freude schließlich diese vorwitzige kleine Maus:


Geduld war auf alle Fälle gefragt ...


... dazu eine Mischung aus Nass- und Nadelfilzen, wohl eine neue, spontane Methode, die ich im einzelnen nicht beschreiben kann.
Oder doch?



Mal sehen, denn eines ist sicher: das Mäuschen braucht Gesellschaft ...

Also dann, packen wir's an.

In diesem Sinne
die herzlichsten Grüße

Freitag, 5. Juni 2009

Wer wird Herzdame?

Um die Herzdame zu ermitteln, habe ich einen Zufallsgenerator für die Ziehung der Gewinnerin beauftragt.

Die Idee dazu fand ich bei Andrea vor einiger Zeit und habe sie gleich aufgegriffen, von ihr stammt auch der link.

Der Zufallsgenerator erspart viel Arbeit, Zeit, Papier und Tinte ...


Dazu habe ich die Anzahl der Kommentare in den Rechner eingegeben und dann abgezählt:

liebe Annette (Seifenschatz)
dich hat er ausgewählt.

Da sage ich nur noch:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH


lieben Gruß von Friederike

Dienstag, 2. Juni 2009

Ende Mai und ...

... warten


...

das Wetter: zeitweise trüb

der Himmel: immer wieder wolkenverhangen

warten

aber auch
endlich Zeit zum Lesen



Zeit

für einen Nachmittag auf dem Sofa
für einen Spaziergang
für die Familie
für Gespräche
für Freunde, die Verwandtschaft
...

Zeit

einen ganzen Sonntag lang
einen ganzen Montag lang
Pfingstsonntag - Pfingstmontag



... schon wieder Vergangenheit

lieben Gruß von Friederike


blaues Fleece
kurzes Kuschelkleid
oder
langer Pulli über eine Hose
Schnitt: abgewandelter T-Shirt-Schnitt von multisnit (3.32) - (mittlerweile leider vergriffen),
verlängert und Ausschnitt variiert -
Danke an Elke - immer wieder dein "verfrühtes Ostergeschenk" im Februar

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