Dienstag, 24. Februar 2009

hundeplatztauglich ...


Samstag ist Hundeplatztag.

Beginn der Junghundegruppe um 14.00 Uhr zunächst mit spielen und toben und rennen - miteinander, durcheinander - alles zum Wohle der Sozialisierung.



Danach geht es an die Arbeit:
Unterordnungsübungen - nicht immer klappt alles auf dem Platz so gut wie zu Hause in den eigenen vier Wänden, im Garten oder auf Spaziergängen - die Ablenkung durch die anderen Hunde ist groß und so wird auch meine Geduld auf die Probe gestellt - immer freundlich, bestimmend, belohnend ...


Die Anfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Fußmarsch noch einmal 5 -10 Minuten. Nicht gerade um die Ecke - aber um die Ecke, da haben wir uns nicht so wohl gefühlt und so sind wir mit unseren Lieblingstrainern mitgezogen, etwas schwarzwaldaufwärts.
Mitunter fahre ich hier bei nebligem Wetter los und komme im schönsten Sonnenschein an, wobei ich immer behaupte, dass das Wetter hinter einem Tunnel anders ist, als davor - und wir durchfahren zwei Tunnel!

Oder es geht wie beim letzten mal: Abfahrt bei vorfrühlingshaftem Sonnenschein, auf den Wiesen wenige Reste von Schnee - Ankunft im tiefsten Winter, Wintereinbruch hoch drei, Himmel wolkenverhangen, auf dem Rückweg zum Auto ein Schneesturm ...

Wohl wissend, dass von es hier bis zum Hundeplatz einige Grad Unterschied geben kann, habe ich mich richtig warm eingepackt - mit einigen in den letzten Tagen genähten Teilen ...


... genau dazu hatte ich mir große Reststücke aus meiner Fleecedecken-Pullis-und-Jacken-Produktion auf die Seite gelegt:



Die Stücke reichten noch für einen wärmenden Kragen und lange Pulswärmer, die die halbe Hand bedecken, die Finger zum An- und Ableinen aber frei lassen.


Es sind zwar keine Elfenstulpen, trotzdem war mir Elviras Anleitung im Rosengärtchen sehr nützlich.
Ein Paar in einfacher Ausführung, ein zweites Paar in doppelter Stofflage - für alle Wetterkapriolen also.


Ein verlängerter Hüft- und Nierenschutz, wenn man keine längeren Pullis hat, erinnert etwas an einen Minirock - aber ich gehe ja zu keiner Modenschau und so verfroren wie ich bin, kann ich mich nicht warm genug einpacken. Schließlich sind die Kontakte und die Arbeit auf dem Hundeplatz für Lucie wichtig - und was tut man nicht alles für seinen Hund?



Und dann dieses Teil hier noch: einen mehrfach einsetzbaren, warmen Rollkragen, der gegebenenfalls auch als breites Stirnband oder gar als kleine Mütze Verwendung finden kann, habe ich mir gleich dreimal genäht (so kann ein Teil immer in der Wäsche sein, ein anderes findet sich bestimmt in einer Jackentasche).



lieben Gruß von Friederike

Fotos Hundeplatz: R. S. - danke.
Fotos von mir: AMS - danke

Und danke an Elke für ihre Blog-Freundschaft und die Besiegelung derselben durch einen Award
- soeben auf ihrem Blog entdeckt -

Donnerstag, 19. Februar 2009

Elsässer Gugelhupf


In der Nähe von Straßburg und grenznah zum Elsaß leben bedeutet für mich, Eindrücke einer anderen Kultur aufzunehmen und auch ihre Einflüsse immer wieder in der eigenen Küche umzusetzen.
Wie am Beispiel des Gugelhupfs deutlich wird.
Jede Familie im Elsaß hütet ihr eigenes Gugelhupf-Rezept - doch manches mal gelingt es, den ein oder anderen Tip zu erhalten und so durch Experimentieren zu einem vergleichbar guten Ergebnis zu kommen. Denn das Gugelhupf-Rezept gibt es nicht - es gibt viele Gugelhupfrezepte und meines möchte ich euch heute vorstellen.

Der Gugelhupf ist ein sehr luftiger Hefekuchen; er kann süß oder herzhaft sein (mit Speck,Walnüssen und Zwiebeln). Charakteristisch ist die Form - eine für die Region typische Napfkuchenform, getöpfert in einer der ländlichen elsäßischen Töpfereien und nur innen glasiert.
Man wässert ihn ganz kurz vor dem Backen ähnlich dem Römertopf, so dass seine Poren sich mit Wasser füllen können und der fertige Gugelhupf keinesfalls ein trockenes Gebäck wird.


Für den Teig richtet man 500 g Mehl, erwärmt 250 ml Milch etwa handwarm, löst darin durch rühren 1 Würfel Hefe auf und mischt 75 g Zucker und so viel Mehl von den abgewogenen 500 g dazu, bis die Konsistenz etwa der einer Kartoffelsuppe entspricht.
50 g Rosinen in etwas Kirschwasser oder Obstler marinieren.

Den Teig nun 1 Stunde ruhen lassen, dabei warm halten - der Teig gärt, wirft Blasen und wird ein leichter Sauerteig.
Immer mal wieder umrühren.

Die Gugelhupfform sehr gut ausbuttern ...



... und mit Mehl einstäuben.



In jede Mulde der Form eine Mandel legen.

Nach einer Stunde wird der Teig fertig gerichtet:
das restliche Mehl, 1/2 Tl. Salz, 2 Eier, die Rosinen und 150 g Butter werden zum Vorteig gegeben, ein Hefeteig daraus eher gerührt als geknetet, er ist in seiner Beschaffenheit kein sehr fester Teig (flüssig ist er aber nicht).
Den Teig in die Form füllen - Vorsicht, die Mandeln sollten an ihrem Platz liegen bleiben. Nochmals 1 Stunde gehen lassen und schließlich bei 175°C ca. 50 Minuten backen.


Den fertig gebackenen Gugelhupf etwas abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen ...


... und mit Puderzucker bestäuben.
Frohes Gelingen und guten Appetit.



lieben Gruß von Friederike

Samstag, 14. Februar 2009

Zugeschlagen ...

... habe ich, als ich in einem Kaufhaus Fleece-Decken mit dem Öko-Tex-Standard-Siegel für 2.99 Euro sah - und mir damit einen Berg Arbeit ins Haus geholt.


Warme Pullis und Jacken für den Winter sollten es geben -
für Mutter und Tochter
in rot, olivgrün, gelb, blau, schwarz, grau anthrazit, hellblau, hellgrau, weinrot ...



passgenau hatte ich T-Shirt-Schnitt-Hilfe von Elke, die ja Profi im T-Shirt-Nähen ist, so dass die Teile - ob mit oder ohne Reißverschluss, Kapuze oder Kragen - gut zu nähen waren.
Vielen Dank!

Noch ist nicht alles vernäht, aber einen kleinen Einblick kann ich schon mal geben:

grau - mit Knoten in der Kapuze


dunkelblau - in Arbeit


kirschrot


hellblau


zerzaust


gelborange


olivgrün - Versuch eines Selbstportraits

grau - Reißverschluss und Kapuze



usw., usw.

lieben Gruß von Friederike

Montag, 9. Februar 2009

mehr als Pulswärmer ...


Endlich!!!!

Endlich sind sie fertig, meine Pulswärmer bzw. Handstulpen. Länger hat es dieses mal gedauert, als ich es gewohnt bin, laufen die Socken und ihre Muster bei mir doch relativ schnell von den Nadeln.

Sicherlich liegt es auch am Muster, in jeder zweiten Reihe einen oder mehrere Zöpfe - Maschen auf die Hilfsnadel zählen, nach hinten oder nach vorne legen, das hält auf.

Meine Tochter ist begeistert und schon deshalb hat sich die Arbeit gelohnt, das freut auch das Mutterherz.
Danke an Marlies, bei der ich so schöne gezopfte Stulpen sah, mich spontan in das Muster verliebte und mich nun (auch mit ihrer Hilfe) an die Arbeit machte, wenn auch nicht um ihr Muster direkt zu kopieren, so doch ein sehr ähnliches zu entwerfen und zu stricken.


lieben Gruß von Friederike

Samstag, 7. Februar 2009

63 Mäuse hätt' ich gern ...

oder: kleine Ursache - große Wirkung ...


Nie im Traum hätte ich mir vorgestellt, dass die Verlosung einer so kleinen Maus ein so großes Echo auslösen könnte.

Darüber bin ich einerseits erfreut, zeigt es doch, wie oft diese Seite besucht wird und dass die kleine Maus in viele gute Hände kommen könnte -

andererseits tut es mir in der Seele weh, nur eine Maus vergeben zu können - denn euch allen hätte ich sie gerne geschenkt, ob ihr sie nun für Kinder, Enkelkinder, Patenkinder, Nichten, Neffen oder für euch selbst haben wollt - egal.

Aber
da es nun gar so viele Bewerberinnen gibt, muss das Los entscheiden.


Sicherlich wisst ihr alle, wie eine Internet-Blog-Verlosung vor sich geht:


- Kommentare werden gesammelt -
...
- die Namen auf Zettelchen geschrieben -
(doppelte werden nur einmal gezählt, Namen von emails kommen noch hinzu, einige Kommentare entfallen aus unterschiedlichsten Gründen...)
...
- die Zettelchen gefaltet - nun sind es "Lose" -
...
- alle Lose "wandern" in ein Körbchen und werden miteinander vermischt -
...
- nun tritt die Glücksfee in Aktion: Augen verbinden und ein Los ziehen -
...
- Augen auf und das Los entfalten -
...
- den Namen lesen und veröffentlichen -
...
Eliane Z.
...

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

liebe Eliane,
ich freue mich für dich

und

nun musst du dich doch entscheiden, denn
"
wow, was für eine Flut von Kommentaren so eine süße Maus auslösen kann! Ich gewinne nie, darum brauche ich nicht zu entscheiden, was ich mit so einem goldigen Vieh anfangen würde... wie gut, dass ich immer so eiskalte Füße habe..." war dein Kommentar, und ich bin mir fast sicher, du behältst die Maus ...
...

Ich danke euch allen für das große Interesse an dieser kleinen Maus, für die rege Beteiligung, für die lieben Kommentare und emails und wünsche viel Glück bei anderen Verlosungen, sicherlich findet auch hier wieder einmal eine statt ...



lieben Gruß von
Friederike



Montag, 2. Februar 2009

Wenn's draußen kalt ist - Körnermaus zu verschenken

Wenn draußen eisige Temperaturen herrschen, freut man sich verstärkt an wärmenden Kissen.



Deshalb habe ich mit einem etwas größeren Stoffrest meiner Duftsäckchen nochmals eine kleine
Traubenkernmaus genäht.

Diese Maus möchte ich verschenken.

Wer sie gerne besitzen würde, darf sich hier durch einen Kommentar melden. Da es sicher mehrere Bewerberinnen geben wird, soll das Los entscheiden.

Ich freue mich, wenn ihr schreibt, für wen ihr die Maus denn gerne hättet: für Kind, Mann, Oma, für euch selbst ...

Bis Freitag, 6.Februar 2009 (24.00 Uhr) habt ihr Zeit, um euch zu melden.
Wer von euch gewonnen hat, schreibe ich dann am Samstag, dem 7. Februar.

Bis dahin - viel Glück ...



lieben Gruß von Friederike

und

Danke

für eure lieben Geburtstagswünsche
sie versüßen das allmähliche Älterwerden ...

lange Zeit
war ich unentschlossen, ob ich mich zu meinem Geburtstag überhaupt äußere,
das Lied von Reinhard Mey hat mir die Entscheidung leichter gemacht
und so habe ich mich
- einige Tage nach meinem Geburtstag -
doch noch "geoutet"
und
eure lieben Wünsche zeigen
es war gut so ...
zu guter Letzt:

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