Montag, 30. Juni 2008

(Lavendel)Herz zu verschenken






Das Dutzend ist voll, gut voll sogar: heute wurde der 12.oooste Besucher auf meinem Blog gezählt seit ich am 1. Februar 2008 den Besucherzähler einsetzen ließ, und die Zahlen sind mittlerweile schon wieder gestiegen. Da ist die Freude bei mir natürlich sehr groß, denn mit so großer Resonnanz innerhalb fünf Monate hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Durch eure vielen Besuche und die freundlichen Kommentare macht mir das Bloggen immer mehr Spaß. Und dafür möchte ich mich heute ganz herzlich bedanken:
So verlose ich ein gehäkeltes Lavendelherz. Wer an dieser Verlosung teilnehmen möchte schreibt zu diesem Eintrag einen Kommentar, das ist alles. Ende dieser Aktion ist Freitag, der 4. Juli um 0.00 Uhr. Wer von euch gewonnen hat, sage ich dann am kommenden Wochenende.
Bis dahin - viel Glück ...
... und ganz herzliche Grüße
Friederike

Freitag, 27. Juni 2008

Unter den Arkaden ...

Trotz sommerlicher Temperaturen verlässt mich bislang die Stricklust nicht. In den letzten Jahren war immer spätestens Anfang Juni Schluss mit Stricken: der angefangene Strumpf blieb liegen und im Herbst ging die Arbeit daran weiter. Bei den vielen schönen Mustern möchte man die Arbeit aber nicht ruhen lassen, außerdem fürchte ich natürlich auch ein bisschen, im Herbst nicht mehr so genau zu wissen, wo ich im Mustersatz stecke und wie es nun weitergeht.



Besonders in einem solchen Fall. Gesehen hatte ich das Muster bei Moni, dort kann man den Mustersatz deutlicher erkennen, sie hat helle Wolle genommen.

Als ich bei ihr das Muster sah - aber keine Anleitung dazu fand - habe ich ausprobiert es selbst zu finden, und so nach dem dritten Anlauf ist es mir dann annähernd gelungen. Das Muster erinnert mich an Arkadenbögen z. B. am Rathaus unserer kleinen Stadt oder auch an die Arkadenbögen auf dem Marktplatz in Uzès, einem meiner Lieblingsurlaubs-Caféplätze, und so heißen sie bei mir Arkadensocken.




lieben Gruß von Friederike

Dienstag, 24. Juni 2008

Aufgesetzt

Vor einer Woche habe ich seit langer Zeit wieder einmal einen Erdbeerlikör aufgesetzt. In kleinsten Portionen genossen schmeckt er wunderbar zu Vanille-Eis, Panna Cotta, zu Erdbeeren mit Sahne, zu Grießflammerie, Pudding ...


Zutaten:
1 Essl. Korianderkörner,
1 Biozitrone
3/4 l weißer Rum
375 g weißer Kandis
500 g möglichst kleine, sehr reife Erdbeeren


an die Arbeit:
Zitrone waschen, Schale dünn abschälen
Korianderkörner im Mörser grob zerstoßen
Erdbeeren waschen und putzen

Kandiszucker, Erdbeeren, Zitronenschale und Koriander in ein Glas schichten, mit Rum aufgießen. Da mir eine geeignete Abdeckung auf die Glasschüssel fehlte, habe ich kurzerhand alles umgefüllt:


So geht es weiter:

Den Liköransatz 5 (!) Wochen lang in die Sonne stellen.

Nach einer Woche sieht er dann so aus:


Die Erdbeeren geben ihre wunderbare rote Farbe an den Rum ab, der Zucker löst sich allmächlich auf. Erste kleine Kostpröbchen bestätigen: schmeckt herrlich. Aber es dauert noch weitere vier Wochen! Danach das ganze filtrieren, in eine Flasche füllen und nochmal 5 Wochen ruhen lassen.

Gut Ding will Weile haben.

In diesem Sinne, ganz liebe Grüße

Friederike

Samstag, 21. Juni 2008

21. Juni - Sommeranfang, Lampionblume


Geh aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe; wie sie mir und dir
Sich ausgeschmücket haben.
...
(Paul Gerhard, 1607 - 1676)

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start in den diesjährigen Sommer.
lieben Gruß von Friederike

Donnerstag, 19. Juni 2008

schaut mal ...

Von Moni habe ich diese Auszeichnung bekommen. Ich habe mich riesig gefreut. Und ganz lieb hat sie mir eine email geschrieben und darin steht: "Du hast die Auszeichnung wirklich verdient, denn Dein Blog ist eine Augenweide ..." Ist das nicht ein wunderschönes Kompliment? Vielen, vielen Dank, liebe Moni, ich bin immer noch ganz gerührt ...
Weitergeben möchte ich den Award an
Benbino - Ute
Sie ist für mich nach wie vor eine Quelle der Inspiration. Ihr Blog ist so vielseitig, dass man immer wieder Neues entdecken kann und ich freue mich jedesmal auf einen Besuch bei ihr.
Sie ist - nicht nur meiner Meinung nach - so vielseitig begabt, so experimentierfreudig, so freigiebig mit ihren Anleitungen, dass man glauben mag, sie verrührt zu jedem Frühstück ein Löffelchen Kreativitätspulver in Großzügigkeitsdrinks.
MagdameButterfly - Magdalena
Ihren Blog besuche ich regelmäßig und mit großem Spaß lese ich ihre Beiträge über das Leben im Allgemeinen, den Frust beim Einkaufen oder die Fortschritte des kleinen Peter. Liebevoll (wenn es um ihren Sohn geht) und spitz (wenn es um alles andere geht) ist ihre Feder und man darf auf keinen Fall versäumen die Kommentare von Sapperlott (sapperlott said...) zu lesen, mit dem sie sich bittschön den Preis teilen mag ...
lieben Gruß von Friederike

Montag, 16. Juni 2008

Summertime ...


... and the livin' is easy! - Kreativtag bei Seelenruhig


- Summertime -
Erinnerungen an längst vergangene Sommer - an Kindheitsträume, unbeschwerte -
mit meinem Bruder -
Segelurlaub - mit unserem Lieblingsonkel auf dem Bodensee:
Langenargen - Friedrichshafen - Lindau - Nonnenhorn - Meersburg -Romanshorn, Rorschach, die Inseln Mainau und Reichenau ...
and the livin' is easy!



herrliche Tage - das Glück kaum zu fassen, der "Ernst des Lebens" in weite Ferne gerückt...

Als ich vor einiger Zeit in den internetären Fluten an verschiedenen Hafen anlegte, fand ich an einer Anlegestelle solch kleine Boote, ihre Besitzerin ist mir unbekannt geblieben und ich konnte sie auch jetzt nicht ermitteln. Diese kleinen Boote erinnerten mich stark an eine der schönsten Ferienzeiten meiner Kindheit und so habe ich sie nachgearbeitet, denn ich spüre noch heute die Stimmung jener fernen Tage in mir schwingen:

Summertime - and the livin' is easy ...






lieben Gruß von Friederike


P.S. Vincibene (Chris) hat den Hafen ausfindig gemacht, wo die kleinen Boote, nach denen die meinen genäht sind, vor Anker liegen. Danke für die Nachricht. Ihr findet sie im Hafen herzlichst, maaria. Vielen Dank Jaana für deine wunderbare Idee, diese Boote zu nähen und in den Blog zu stellen.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Les Bouquets de Lavande


Ich liebe den Süden Frankreichs, die Landschaft, die Städte und kleinen Dörfchen, das Licht, das Essen, die Gerüche, den Wein, Oliven und Olivenöl, die Märkte - ich liebe insbesondere die Provence. Und ich liebe Lavendel.
Als ich das erste mal auf Märkten den Lavendelbouquets begegnete, haben mich diese geflochtenen Sträußchen sofort fasziniert.

Der Provence-Lavendel duftet in einer Intensität, die unserem Hauslavendel nicht vergönnt ist. Trotzdem macht das Flechten eines Lavendelbouquets mit eigenem, frisch geschnittenem Lavendel viel Freude - beim Herstellen -beim Verschenken - und dem Beschenkten.



Das letzte Bouquet habe ich seiner Entstehung fotografiert und zeige hier in einer Schritt für Schritt-Anleitung, wie es geht und worauf man achten muss.

Gerne dürft ihr die Anleitung abspeichern - wenn sie euch gefällt, freue ich mich sehr über Eure Kommentare ...

Lavendel schneiden, möglichst langstielig sollten sie sein, man benötigt 7 oder 9 Stränge zu je 3 Lavendelblüten bzw. -stielen. Ich habe mich für 27 (9 x 3) entschieden.
Blättchen, kleine Seitentriebe und -blüten an den Stielen bis zum Blütenansatz entfernen.

Die Lavendel bündeln und knapp unterhalb der Blüten mit einem Band (Satin- oder Geschenkband) abbinden. Dabei lasse ich den "kurzen" Teil des Bandes etwa 30-35 cm lang, den braucht man später zum Binden einer Schleife. Da ich Satinband von der Rolle nehme, schneide ich das Band nicht sondern flechte mit dem Teil, der sich noch auf der Rolle befindet (1,50 - 2m dürften ansonsten genügen).

Den Strauß nun so drehen, dass die Blüten in der Hand liegen und die Stiele nach oben zeigen. Die Stiele nacheinander im Kreis herum um die Blüten vorsichtig nach unten umknicken (dabei aber nicht abknicken). Da kürzere Ende des Bandes zwischen den Stielen nach unten fallen lassen und zunächst nicht weiter beachten.

Mit dem langen Bandteil flechten. 3 Stiele ergeben einen Strang; der Anfang fällt ein bisschen schwer, da die Stiele wild durcheinander stehen und man tatsächlich darauf achten muss, immer drei von den Stengeln zu erwischen. Nach der zweiten Flechtrunde sind sie dann aber alle gebändigt und es geht nur noch im Kreis herum, auf und ab. (Das Bandteil in der Mitte der Blüten und Stengeln weiterhin unbeachtet lassen.)
Unbedingt darauf achten, dass die Flechtarbeit relativ fest wird, die Stiele schrumpfen durch den Trocknungsprozess etwas ein, und bei einer losen Flechtarbeit verliert das Bouquet an Stabilität.



Wenn man mit dem Flechtband am Ende der Blüten angekommen ist, wird das zweite Stück Band aus den Stielen herausgefieselt, danach das Band noch zweimal um die Stiele wickeln, festen Knoten anbringen und mit dem zweiten Band eine Schleife binden. Fertig.


lieben Gruß von Friederike

Sonntag, 8. Juni 2008

Kuscheltuch Wichtel - Anleitung


Ein sehr ähnliches Wichteltuch fand ich vor vielen Jahren im weiten Universum des Internets, das Bild hatte ich mir ausgedruckt, die Adresse leider nicht, von wo man das Tuch hätte beziehen können. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht, um ein ähnliches Kuscheltuch zu nähen und dieses mal die einzelnen Schritte fotografiert. Nun stelle ich eine Kurz-Anleitung in Bildern ein - für alle Mamas die gerne nähen und basteln und für alle Kinder, die gerne kuscheln ...


Zunächst der Kopf. Er ist etwa so groß wie ein Hühnerei und wird wie ein Puppenkopf hergestellt:

15 cm Schlauchgewebe Nr. 3 (groß, aus der Apotheke) an einem Ende mit festem Garn (z.B. Baumwoll-Häkelgarn) abbinden, dann den Schlauch wenden. Den Schlauch nun bis auf die Größe eines Hühnereis ganz, ganz fest ausstopfen und auch am unteren Ende zubinden (1).
Die Augenlinie etwas oberhalb der Mitte dieses runden oder ovalen Kopfes mit festem Garn abbinden (2), dann noch die Kopflinie abbinden (3), danach, wie bei 4 zu sehen, den rückwärtigen Faden nach unten ziehen, so dass ein schöner Hinterkopf entsteht. Am besten geht das mit einer Häkelnadel. Die Schritte 3 und 4 sind nicht unbedingt notwendig, der Kopf bekommt damit aber insgesamt eine schönere Form.
Den Kopf nun mit einem Stück Trikotstoff für Puppen (etwa 10 x 12 cm) umhüllen, hinten zusammennähen, oben den Stoff einschlagen und mit ein paar Stichen zusammennähen, am Hals mit einem Garn abbinden. Schlauch- und Trikotstoffenden (sozusagen der Hals) auf keinen Fall abschneiden.
Passend zu diesem Kopf wird eine Mütze genäht, diese mit wenig Füllwatte ausgestopft und mit ein paar Stichen am Wichtelkopf angenäht. Da jeder Kopf etwas in seiner Größe variiert, muss die Mütze tatsächlich jedesmal neu angepasst werden.

Für das Körperteil benötigt man ein Stück Frotteestoff, meines war 31 x 31 cm groß.
An zwei gegenüberliegenden Ecken diese 4-5 cm tief umklappen und am Rand oben feststeppen (Foto links). Das Tuch über die Diagonale rechts auf rechts legen, die abgenähten Ecken bilden die "Spitze" dieses Dreiecks. Seitennähte füßchenbreit absteppen und durch die kleine Öffnung am oberen Ende das Teil wenden.

Das gewendete Dreieck so legen, dass die Spitze nach oben zeigt. Die Seiten einschlagen, wie auf dem Foto links, danach das Teil wenden und die Füße mit einer erneuten Drehung der unteren Ecken nach außen formen. Diese einfach mit festem Garn mehrmals umwickeln, verknoten, Fäden in den Körper ziehen, fertig.


Das "Kleidchen" unseres Wichtelkindes wird aus einem 36 x 36 cm großen bunten, dünnen Baumwollstoff genäht. Zunächst werden alle vier Seiten versäubert. Danach genau in die Mitte ein kleines Loch schneiden mit einem Durchmesser von vielleicht 2-3 cm. Dieses Loch versäubern (von Hand mit kleinen Stichen umnähen). Das Kleidchen nun über das Frotteeteil legen, die offene Spitze des Frotteeteils wird etwa 1 cm weit durch das Loch des Kleides gezogen. Wichtig ist nun, darauf zu achten, dass Körperteil und Kleid richtig aufeinander liegen, die Zipfel des Kleides also nach rechts und links zeigen. Den "Hals" des Kopfes in das Frotteeteil stopfen, mit einigen Stichen fixieren, das Kleidchen passgenau an den Hals legen, ebenfalls mit einigen Stichen fixieren.
Die "Händchen" rechts und links entweder abbinden oder, wenn der Stoff dünn genug ist, kann man sie auch einknoten.
Fertig.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Urlaubssocken blaue Wellen


Endlich kann ich diese Sommersocken zeigen, die ich für meine Freundin gestrickt habe. Da sie gelegentlich auf diese Seiten schaut, musste ich mich mit dem Einstellen etwas zurückhalten.
Die Farben und das Muster dieser Socken bringen mich schon jetzt in Urlaubsstimung: sie erinnern mich an blauen Himmel, blaues Meer, weißen Strand, an Wellen, Gischt und Meereswogen ...


Hier ist das Muster noch etwas deutlicher zu sehen, man erkennt, wie die "Wellen" durchgängig das ganze Muster bestimmen.

Und für alle, die sich stimmungsvoll auf ihren Urlaub einstricken wollen, schreibe ich hier das Muster auf:

Rollrand: 8 Reihen glatt re, danach 2 Reihen 1 M re – 1 M li im Wechsel

Musterfolge (Maschenzahl teilbar durch 18):
1. + 2. R: re M
3. R: 2 M re zusammenstricken (3 x nacheinander); 1 U 1 M re (6 x nacheinander); 1 M abheben, 1 M re, die abgeh. M über die gestr. M ziehen (3 x nacheinander)
4 R: alle M u. Umschl. re
5. – 8. R: wie 1. – 4. R.
9. – 12. R: wie 1. – 4 R
13.R: re
14. R: li
15. R: re
16. R: li
17. R: re
18.R: li

Runden 1- 18 wiederholen




lieben Gruß von
Friederike
zu guter Letzt:

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