Mittwoch, 27. Februar 2008

Stöckchen von Caro - nur 1 Wort

liebe Caro, danke für das Stöckchen, aber 41 Fragen mit 41 Worten beantworten?
Fällt mir schwer mich kurz zu fassen.

1.) Wo ist Dein Handy: fehlt
2.) Dein Partner: da
3.) Deine Haare: dunkelblond
4.) Deine Mama: Omaglück
5.) Dein Papa: erinnerlich
6.) Lieblingsgegenstand: Nähmaschine
7.) Dein Traum von letzter Nacht: unentwirrbar
8.) Dein Lieblingsgetränk: Tee
9.) Dein Traumauto: Fahrrad
10.) Der Raum in dem Du dich befindest: Arbeitszimmer
11.) Dein Ex: Jugendjahre
12.) Deine Angst: Unsicherheit
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein: gelassen
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend: Mann
15.) Was bist Du nicht: nachtragend
16.) Das letzte was Du getan hast: gegessen
17.) Was trägst Du: Verantwortung
18.) Dein Lieblingsbuch: dick
19.) Das letzte was Du gegessen hast: Apfel
20.) Dein Leben: abwechslungsreich
21.) Deine Stimmung: sprunghaft
22.) Deine Freunde: zuverlässig
23.) Woran denkst Du gerade: Patchworksocken
24.) Was machst Du gerade: Blogeinstellen
25.) Dein Sommer: entspannt
26.) Was läuft in Deinem TV: nichts
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht: soeben
28.) Das letzte Mal geweint: Rührung
29.) Schule: abgehakt
30.) Was hörst Du gerade: Vogelgezwitscher
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung: lesen
32.) Traumjob: gefunden
33.) Dein Computer: nervtötend
34.) Außerhalb Deines Fensters: Urwald
35.) Bier: bääh!
36.) Mexikanisches Essen: wo?
37.) Winter: verregnet
38.) Religion: ?
39.) Urlaub: kaum
40.) Auf Deinem Bett: Unordnung
41.) Liebe: JA

Liebe Ute, Gabi, Gabi und Bernadette
an Euch reiche ich das Stöckchen weiter - wenn Ihr wollt.

liebe Grüße von
Friederike

Patchworksocken stricken - eine ausführliche Anleitung

Meine lieben Damen vom Patchworksocken-Strickkurs - nach unserem letzten Abend habe ich mich gleich vor den PC gesetzt, um schon gemachte Fotos zu bearbeiten und schließlich hochzuladen. (Die Bilder vergrößern sich durch Draufklicken.)
Ich habe mich bei meiner Beschreibung an dem Sockenmaß, das wir gestrickt haben, orientiert, also Größe 38/39 mit einem "normalen" Anschlag von 60 Maschen. Gestrickt wird zunächst kraus rechts.


- 19 Maschen anschlagen, dabei einen ca. 75 cm langen Anfangsfaden lassen, das ist wichtig. - 1 Reihe rechts stricken.
- 8 M re stricken, drei M überzogen zusammenstricken (1 M abheben, die nächsten zwei zusammen stricken, die abgehobene drüberziehen), wieder 8 M stricken, die Endmasche als Randmasche.
- Rückreihe rechte Maschen -
- 7 M re stricken, 3 M überzogen zus., 7 M - Rückr. re M (da bildet sich schon ein Zipfelchen in der Mitte)
- So lange die drei mittleren Maschen zusammen stricken, bis nur noch 1 M übrig ist, und das sieht dann so aus:

Nächstes Teilchen:

Aus den Randmaschen auf einer Seite werden nun 8 Maschen herausgestrickt (mit dem Arbeitsfaden, also nicht einfach nur die RdM aufnehmen), so dass man 9 M auf der Nadel hat. Dabei ist es wichtig die richtige Seite zu wählen. Das ist die mit dem Anfangsfaden, wir stricken also auf den Anfangsfaden zu (s. Bild 6). Diese 9 M werden zunächst nicht mehr gebraucht.

Es müssen für das neue Patch 19 neue Maschen angeschlagen werden. Mit diesen 19 M strickt man nun das 2. Teilchen:


- 1. R. rechts.
- 8 M re stricken, drei M überzogen zus., 8 M re, die Endmaschen als Randmasche.
- Rückreihe rechte Maschen.
Wieder so lange die mittleren 3 M zusammen stricken, bis nur noch 1 M auf der Nadel ist. Wieder aus den Randmaschen 8 Maschen herausstricken (9 M auf der Nadel) und wieder in Richtung Anfangsfaden.

Aus den Randmaschen 8 Maschen herausstricken (9 M auf der Nadel) und wieder in Richtung Anfangsfaden.


Die dritte Nadel kommt ins Spiel: wieder 19 Maschen anschlagen, Abfolge ist wie oben beschrieben:


So, das ganze jetzt noch einmal: 9 M auf der Seite, mit der vierten Nadel 19 M anschlagen, immer die drei mittleren abnehmen bis nur noch 1 M übrig ist. Auch hier brauchen wir wieder die 9 seitlichen Maschen.

Um gut zu erkennen, wie jetzt weitergestrickt wird, legt man die Teilchen wie auf dem Foto vor sich hin. Also ein Quadrat (Bild 19). Die Nadeln liegen wie ein Bilderrahmen drumrum (Bild 20 und 21).
Geschafft. Das ist unsere erste Reihe. Oben. Also der Zackenrand.

Und so geht es weiter: Aus der Seite des linken Patches werden insgesamt 10 Maschen herausgestrickt, schon haben wir wieder unsere 19 Maschen (darauf achten, dass die überzählige Masche in der Mitte liegt).
Nun kommt die einzige Ausnahme in unserer Rechsstrickerei: die Rückreihe wird links abgestrickt damit das Muster schön plastisch wird:

Ansonsten: wie bisher auf den Vorderseiten immer die mittleren drei Maschen überzogen zusammenstricken bis nur noch eine Masche übrig ist. (Alle weiteren RR dieses Patches wieder rechts stricken.)

Nach dem ersten Patch kommt das zweite, das dritte, vierte , die nächste Reihe, so oft man will, so lange die Socke sein soll, so lange die Nerven halten.
Nun noch ein Wort zu der Schlussrunde: Um wieder in die Gerade zu kommen, brauchen wir sogenannte halbe Patches (wie im Bild zu sehen) und die gehen so:

Nach der Maschenaufnahme wird die Rückreihe links abgestrickt. Nächste Reihe: in der Mitte die drei Maschen abnehmen, Nadel fertig stricken, keine Randmasche.
Wenden. Doppelte Masche arbeiten: Den Faden vor die Arbeit legen, von re in die 1. M einstechen, Masche und Faden zusammen abheben, Faden stramm nach hinten ziehen, rechts bis zum Ende stricken, keine RdM
Wenden. Doppelte Masche, in der Mitte 3 zusammen, bis vor die doppelte Masche am Ende stricken, keine RdM
Wenden, wiederholen bis in der Mitte nur noch 3 M sind, diese ohne doppelte Masche zusammenstricken.
Nun zur nächsten Zacke und zum nächsten Patch stricken.

Wichtig um keine Löcher zu bekommen: zwischen der mittleren M 1 M aufnehmen, doppelte M wie eine M stricken, 1 M aufnehmen usw. bis zum nächsten Zackenrand.
Dort und in alle anderen Zacken wieder halbe Patches stricken.
Wenn alle 4 Zacken gefüllt sind, werden die Nadeln wie folgt abgestrickt: bis zur jeweiligen mittleren M wird zwischen den doppelten Maschen immer 1 M aufgenommen, die zweite Hälfte normal rechts abgestrickt.

Um Löcher in den Übergängen zu vermeiden, ist es manchmal wichtig am Ende einer Nadel noch eine Masche zusätzlich aufzunehmen.

Nach allen 4 Nadeln die Maschen zählen.
Es ist ein Strumpf mit 60 M = 15 auf jeder Nadel. Im Idealfall haben Sie auf jeder Nadel 17 M, d. h. in der nächsten Runde die mittleren 3 M wie gehabt zusammen stricken = 15 M.
Haben Sie 18 oder 19 M auf den Nadeln, so werden am Anfang oder Ende der Nadeln in dieser Runde ebenfalls 2 M zusammengestrickt.
Noch eine Reihe rechts darüber und dann die Ferse und den Fuß in der üblichen Art.



Hier ist ein normallanges Rohr zu sehen, also 18 - 20 cm = 7 Patchreichen + eine halbe Patchreihe.


Varianten:
Bünchen stricken mit 60 M = 15 M auf jeder Nadel, jede Nadel zunächst für sich fertig stricken: immer am Ende die zwei letzten M zusammen bis nur noch 1 M da ist, seitlich Ri Bündchen stricken, zweite Nadel ebenso, dann die dritte und vierte. Nun die einzelnen Patches wie oben beschrieben.
Die einzelnen Patches sind hier außerdem glatt rechts gestrickt.



Glatt rechts gestrickte Patches mit Zackenrand:



Strickt man nach dem Bündchen die einzelnen Nadeln mit ihren 15 M mit den drei überzogenen Maschen in der Mitte ab, sieht es so aus:

Ganz eindeutig kann man sehen, dass die Patches mit ihrer Rautenform ins Bündchen drängen, es sieht leicht wellenförmig aus. Um dann aus diesen Seitenrändern jeweils 9 Maschen herauszustricken muss man ein wenig schummeln.
So, das war's.



Und nicht vergessen: Schummeln ist erlaubt. Lieber eine Masche mehr auf der Nadel, die man auf der Rückseite mit einer anderen zusammen strickt, als ein Löchlein im Strumpf, über das man sich später ärgert.
In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen und frohes Stricken.

Samstag, 23. Februar 2008

Patchworksocken stricken

In den letzten Wochen habe ich einen Patchworksocken-Strickkurs gegeben. Vorgesehen war zunächst nur ein Abend, aber durch die vielen Anmeldungen wurden es schließlich drei Abende.

Diese Socken habe ich speziell für meinen Kurs gestrickt, um mir den Strickvorgang noch einmal ganz bewusst in Erinnerung zu holen. Das Stricken einzelner kleiner Patches, die zusammenhängen und zwischen die man dann die nächsten Patches strickt, scheint zunächst sehr verwirrend, aber mit Geduld und etwas gutem Willen klappt es dann doch meistens. So strickten wir am ersten Abend in nur 2 ½ Stunden Patches bis zur dritten Runde. Ich bin richtig stolz auf „meine“ Damen.
Wenn ich überlege, wie mühsam ich mir durch Versuch und Irrtum das Patchworksockenstricken selbst beigebracht habe, fällt mir ein Zitat aus Carl Orffs „Die Kluge“ ein: „Es ist halt bloß ein Unterschied, wie etwas und nicht was geschieht.“
liebe Grüße von
Friederike


P. S. Für „meine“ Patchworksocken-Strickerinnen und für alle, die es noch werden wollen, stelle ich in den nächsten Tagen eine Anleitung mit Bildern in meinen Blog. Ich arbeite gerade dran.

Dienstag, 19. Februar 2008

Blau-Weiß und Lavendel

Meine Freundin Inge liebt blau mit weiß und Lavendel und hat – wie sie mir kürzlich erzählte – nur einen einzigen Beutel (von mir). Da habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und ihr zum Geburtstag ein blau-weißes Lavendelherz und einen blau-weißen Beutel genäht.

Ich bin gespannt, wie es ihr gefällt. Am Donnerstag sehen wir uns.

Hier sind schon mal erste Eindrücke:

Zunächst das Herz - gefüllt mit Lavendel, mit Zackenlitze und Satinbändern verziert und das Lavendelmotiv mit der Stickmaschine gestickt.
Ich habe das Herz dieses mal von Hand zusammen genäht, also erst Vorder- und Rückenteil mit großen Stichen umnäht, dann über eine Schablone gezogen, gebügelt, geheftet, schließlich beide Teile zusammengeheftet und mit kleinen Matratzenstichen auf der rechten Seite zusammengenäht.
Das nächste Herz wird sicherlich wieder auf der Nähmaschine fertiggestellt.


Der Beutel war da sehr viel einfacher auf der Nähmaschine zu nähen: lauter gerade Nähte, der Reiz kommt durch die Farben und den Stoff: den Außenbeutel habe ich aus altem Leinen gefertigt. Ich habe noch so viele Laken von meiner Großmutter, meiner Mutter und einer Tante, dass ich damit sehr großzügig sein kann.


Auf diesem Foto kann man ganz klar sehen: Herz und Beutel gehören zusammen und werden deshalb auch zusammen verschenkt. Am Donnerstag.
liebe Grüße von
Friederike


Sonntag, 17. Februar 2008

Die Entdeckung der Farben

Jetzt also endlich!!!
Ich habe den richtigen Schaltknopf gefunden, mit dem man den Hintergrund- und die Schriftfarben verändern kann. Und jetzt bin ich am Ausprobieren. Also – kann sein, dass sich hier in nächster Zeit immer mal wieder das Outfit ändert. Ich werde experimentieren, und wenn es mir gefällt, dann werde ich die Veränderungen auch speichern. Nur Mut!

liebe Grüße von
Friederike

Lesen und Schreiben wie zu Urgroßeltern-Zeiten

Vor vielen, vielen Jahren ... ja, da habe ich mal einen VHS-Kurs „deutsche Schreibschrift“ belegt und lesen und schreiben der deutschen Schrift gelernt. Mittlerweile gibt es verschiedene Schreibprogramme für den PC. Ich habe mir ein solches Programm zugelegt, benutze es aber nur sehr eingeschränkt. Zum einen finde ich, dass eine Handschrift doch sehr viel persönlicher ist und auch gewissen Schwankungen unterliegt, was sich mit einem Computerprogramm nicht bewerkstelligen lässt. Zum anderen stört mich, dass bei meinem Programm die Unterscheidung von „normalem s“ und „Schluss-s“ nicht möglich ist, „s“ ist „s“ auf der Tastatur. Im Internet habe ich nun ein Angebot gefunden, das dieses Problem gelöst hat. Vielleicht werde ich es mir noch kaufen, aber so lange ich gut von Hand schreibe fehlt mir dazu die Motivation. Zwischenzeitlich habe ich auch Kurse für deutsche Schreibschrift angeboten und meiner Tochter die Begeisterung für diese Schrift weitergegeben, sie kann sie perfekt lesen und schreiben.


In meinem Kopf arbeitet momentan der Gedanke, mein Freezerpapier mit den Möglichkeiten einer alten Schrift zu kombinieren z. B. für Rezepte auf Beuteln oder Aufschriften auf genähten Körben. Da muss ich aber noch drüber nachdenken. Der Ablauf könnte so sein: schreiben, fotografieren, drucken, nähen.
Mal schauen ...
Wer sich für die deutsche Schrift interessiert, sie kennenlernen möchte, Hilfe beim Lesen oder Schreiben benötigt, darf sich gerne bei mir melden.

liebe Grüße von
Friederike

Samstag, 16. Februar 2008

Marie Claire idées


Die neue Marie Claire idées ist da. Gestern habe ich sie in der Bahnhofbuchhandlung in Karlsruhe entdeckt. Bei uns auf dem platten Land ist es sehr schwierig an bestimmte Hefte zu kommen, und so nutze ich gerne einen Ausflug nach Karlsruhe oder Strasbourg, um auch mal ausgiebig in Zeitschriften-Kiosks oder Buchhandlungen zu einzutauchen. Meine Tochter studiert zwar in Karlsruhe und kann mir immer mal ein Heft mitbringen, aber ich stöbere auch gerne und manchmal ergibt sich ein Kauf von Patchwork-, Stick-, Näh- oder Dekoheften erst durch das Ansehen und darin blättern. So habe ich also gestern mal wieder zugeschlagen.

liebe Grüße von

Friederike

Dienstag, 12. Februar 2008

Patchworkhühner Hahn und Henne

So nach und nach beginnen bei mir die Vorbereitungen für die Osterzeit. Dazu gehören auch Patchworkhühner. Diese beiden habe ich letztes Jahr genäht, bin aber schon wieder in die Produktion eingestiegen, damit ich an Ostern genügend zu verschenken habe.

Für alle, die auch gerne solche Hühnchen aus ihren Stoffresten nähen wollen, habe ich fotografiert, wie ich sie nähe.

liebe Grüße von

Friederike

Patchworkhühner - Anleitung

Ich habe Andrea versprochen, ihr rechtzeitig vor Ostern eine Anleitung für die Patchworkhühner zu schreiben. Hier kommt sie:


Zwei Stoffstreifen zuschneiden von ca. 60 cm Länge und 3 cm Breite sowie ein kleines Mittelteil von 3 x 3 cm. Das gilt für ein großes Huhn, kleine Hühner näht man mit einer Stoffstreifenbreite von 2,5 cm.

An das mittlere Teil wird nun ein Stück Stoffstreifen angenäht, abgeschnitten, an dieses Rechteck nun vom selben Stoffstreifen das nächste Stück, im Kreis herum nun weiter mit dem zweiten Stoffstreifen (so in etwa habe ich versucht, das zu fotografieren aber für alle Fälle auch noch eine Schemazeichnung dazu gemalt).

Man näht also wie auf der Schemazeichnung aufgemalt mit den beiden Farben immer im Kreis herum, von jeder Farbe dreimal, ich glaube, die Patchworkerinnen nennen das Blockhaus.
Das ganze noch ein zweites mal - Vorder- und Rückseite.


Kurzer Themenwechsel für Schnabel und Hahnenkamm. Der Schnabel wird einfach gefaltet. Ein gelbes Stoffquadrat (etwa 6 x 6 cm) wird zur Hälfte, dann die Ecken zur Mitte (sieht jetzt aus wie ein Dach) falten, schließlich dieses nochmals halbieren - fertig ist der Schnabel. Damit er nicht wieder aufgeht, mit ein paar Heftstichen fixieren.

Der Hahnenkamm wird aus einem Stück Filz ausgeschnitten.



An einer Seite unseres Patchworkteils wird nun der Schnabel angeheftet, die Spitze zeigt zur Stoffmitte. Am oberen Rand den Hahnenkamm ebenfalls anheften (im Bild links).
Bild in der Mitte dient zur Orientierung für oben und unten, wenn jetzt gleich das zweite Patchworkteil rechts auf rechts darauf gelegt und festgesteckt wird (im Bild rechts).
Genäht werden folgende Kanten: Vorne, beim Schnabel, oben beim Hahnenkamm und unten nicht ganz durchgehend, da sollte eine Wendeöffnung bleiben. Die Rückseite bleibt zunächst noch offen.
Sind die Kanten genäht, legt man die vordere Naht (die mit dem Schnabel) auf die untere Naht und näht von der Spitze ca. 3 cm ab (Detailfoto rechts). Dieses Dreieck kann abgeschnitten werden.

Wenn man das Huhn nun auf die rechte Seite wendet, sollte es so aussehen, wie dieses Bild da oberhalb des Textes.



Nun kommt der Schwanz:


Er wird bis auf die letzte Faltung genau so gemacht wie der Schnabel, die Maße des Quadrats sind ca. 12 x 12 cm.



Die letzte Naht auf der Rückseite geht folgendermaßen : Die obere Naht (die mit dem Hahnenkamm) wird punktgenau auf die untere (das ist die mit der Wendeöffnung) gelegt, der Schwanz zwischen die neugewonnene Nahtkante geschoben, bis er bündig im Innern des Körperteils verschwunden ist, die Seite, die später mal die obere, also die Sichtseite, sein soll, zeigt Richtung Hahnenkamm (s. Fotos). Dieses letzte Stück nun auch noch nähen und das Huhn durch die Öffnung in der Bodennaht wenden.

Den Schwanz kann man gegen das Rückenteil nähen, dann das Hühnchen mit Füllwatte soweit füllen, dass es noch platt auf der Unterseite aufsitzt, sich also nicht nach unten auswölbt. Die Wendeöffnung mit ein paar Stichen verschließen.

Das Huhn ist nun fast fertig, es fehlen noch die Augen. Sie werden aufgemalt, mit Knötchenstich aufgestickt (bei meinem Huhn) oder mit kleinen schwarzen Perlen aufgenäht.

Und hier seht ihr mein Huhn von vorne:




von der Seite:



von hinten:

und in Gesellschaft:



Ich wünsche viel Vergnügen beim Verarbeiten bunter Stoffreste zu großen oder kleinen Stoffhühnern.

liebe Grüße von

Friederike

Körnerhühner - Anleitung


Hier kommt jetzt noch die Anleitung von meinen Körnerhühnern. Sie sind wesentlich schneller genäht als die Patchworkhühner, sehen aber trotzdem niedlich aus. (Diese Anleitung habe ich Milena versprochen, die die Hühner gerne in ihrer Klasse im Handarbeitsunterricht nacharbeiten möchte.)



Benötigt werden zwei Stücke Stoff mit den Ca.-Maßen 13 x 10 cm (im Bild links).
Hahnenkamm zuschneiden und Schnabel falten, das Stoffstück für den Schnabel hat die Maße 5 x 5 cm, es wird wie bei den Patchworkhühner gezeigt gefaltet (mittleres Bild).
Schnabel und Hahnenkamm werden an einer Schmalseite und einer Längsseite angeheftet (im Bild rechts).


Der Schwanz bei meinem Körnerhühnern besteht aus zwei Teilen, die leicht versetzt aufeinander gelegt und geheftet werden (Maße 7 x 7 cm), den überstehenden Rand (s. im Bild rechts) bündig zum unteren Schwanzteil abschneiden. Die Schwanzteile werden wie bei den Patchworkhühnern gezeigt gefaltet, dieses mal habe ich die offene Seite nach unten gekehrt.


Wie bei den Patchworkhühnern werden nun die beiden Körperteile zusammengenäht, also oben beim Hahnenkamm, vorne beim Schnabel und unten mit einer Wendeöffnung.
Die obere Naht (Kammnaht) auf die untere (Wendeöffnungsnaht) legen, den Schwanz dazwischen in das Körperteil hineinschieben - die Seite die nach dem Wenden sichtbar sein soll zeigt nach oben Richtung Hahnenkamm (s. Bild links) - dann die Rück- bzw. Schwanzseite abnähen und den Körper durch die Öffnung in der Bodennaht wenden.




Nun wird das Hühnchen gefüllt: mit Weizen - dann gibt's Weizenhühnchen oder mit Reis - dann gibt's Reishühnchen. Zum Schluss die Öffnung mit ein paar Nadelstichen schließen. Augen aufmalen, Perlen aufnähen oder mit Knötchenstich die Augen aufsticken.




Man kann die Füllung auch zur Hälfte durch Lavendel ersetzen, das gibt dann sehr aparte Hühnchen, Lavendeldufthühnchen und -hähnchen.
Viel Vergnügen beim Ausprobieren und liebe Grüße von
Friederike
zu guter Letzt:

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