Samstag, 25. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Bayreuth






Man muss kein Wagner-Fan sein, um dem Charme dieser Stadt zu erliegen.
Das war mein Fazit nach unserem Tagesausflug. Bayreuth geht tatsächlich ganz gut auch ohne Wagner.
Und ich weiß heute schon, dass ich den Schwerpunkt unserer nächsten Frankenreise anders legen werde, mehr Bayreuth, bitte!
In dieser Stadt gibt es so viel zu entdecken, wir bekamen an einem Tag nur einen kleinen Happen davon ab, und der Hunger auf mehr wächst mit dem Betrachten der Bilder.



zum Beispiel das alte Schloss mitten in der Stadt oder die Schlosskirche mit der Gruft von Markgraf Friedrich, seiner Frau Markgräfin Wilhelmine sowie deren Tochter Friederike.


Gegenüber der Schlosskirche das markgräfliche Opernhaus, 2012 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, momentan mitten in der Restaurierung:



Etwas am Rand der Innenstadt das Neue Schloss mit luxuriösem Treppenaufgang und angrenzender Parkanlage (hier trifft man in unmittelbarer Nachbarschaft tatsächlich auf Haus Wahnfried und Wagners Grab. Das Haus zeigte sich aber durch momentane Umbauarbeiten so unfreundlich, dass wir keinerlei Lust verspürten, zu fotografieren.)





In Nachbarschaft zum Schloss die Orangerie, hier von außen:



und mit Skulpturen im Innern:


In der Innenstadt selbst nahe dem alten Schloss eher unspektakuläre Bauwerke, aber faszinierend in ihrer Komposition von jung und alt bzw. altem Gemäuer mit neuzeitlicher Nutzung, wie beispielsweise die "Postbank":


Ein in meinen Augen typisches Stadtbild habe ich in unseren Fotos nicht gefunden. Was mich faszinierte zeigt ganz gut das Bild der Post. Diese Mischung aus alt und neu, aus umgebaut, angebaut, neu gebaut, die Improvisation, die Bereitschaft, Häuser mit ihrer Geschichte in die Gegenwart mitzunehmen, dabei mitunter ihren Altertums-Charme zu brechen.






Ein Hauptanliegen war für uns der Besuch der Klavierbaufirma Steingräber. Die alte Firma findet man mitten in Bayreuth, ein sehr verwunschener Ort, an dem man meint, die Zeit sei stehen geblieben. Im Bild ganz rechts ein Teil des Torbogens mit Figurenaufsatz:





Hier in diesen alten Gemäuern befindet sich heute die Verwaltung, die eigentliche Produktionsstätte ist nur wenige Meter weiter, dort kann man jeden ersten Donnerstag im Monat an einer Führungen teilnehmen. Ein Punkt mehr, wieder nach Bayreuth zurück zu kommen.








Donnerstag, 23. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Bamberg


Bamberg in Wiederholung wird auch mit jedem mal besser! Wenn man sich nach und nach in den verwinkelten Gassen auskennt, nicht nur die ausgetretenen Touristenpfade abläuft sondern sich Zeit nimmt bergauf und bergab Bamberg zu erkunden, dann erschließt sich noch viel mehr, als sowieso schon auf den ersten Blick atemberaubend erscheint.



Natürlich besichtigten wir den Dom. Bei Tag und bei Nacht, innen und außen, fotografierten den Bamberger Reiter und das Kaisergrab, ergaben uns der unglaublichen Stille und Andacht der Nagelkapelle.








Die alte Hofhaltung, die neue Residenz, der Rosengarten, die vielen, vielen umliegenden Kirchen, teilweise mitten im Umbau, in der Restaurierung, sie alle sind lohnenswerte Ausflugsziele. Besonders schade der Fall der St. Michael-Kirche, die wegen herabfallender Steine bis auf weiteres geschlossen bleibt und die mir aber wegen ihrer schönen Heilpflanzen-Deckengemälde ganz besonders am Herzen lag.


 der Eingang zur Alten Hofhaltung

 Detail aus dem Torbogen des Eingangs zur alten Hofhaltung

die Alte Hofhaltung


 die Neue Residenz

Bamberg in vielen Ansichten bei Tag und bei Nacht:









Bevor wir uns von dieser faszinierenden Stadt verabschiedeten, fassten wir dem Apfelweibla noch an die Nasenspitze und streichelten die Bäckchen:



Dienstag, 21. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Schwarzachklamm



Ganz ohne einen Natur-Erholungstag wollten wir unsere Reise nicht planen. Wir fanden die Schwarzachklamm schon auf Grund unserer Internetrecherche so interessant, dass wir beschlossen,  hier eine kleine Auszeit zu nehmen. Dafür bot sich der Sonntag an, denn Städte besuchen wir lieber unter"normalen" Bedingungen, also wochentags mit geöffneten Geschäften und dem normalen Alltagstreiben.


Der Weg durch die Schwarzachklamm führt nahe am Fluss, unter Felsen, über Brücken, Stege und Stufen, vorbei an einem Wasserkraftwerk.


Wir hatten regnerisches Wetter, was für die Fotos nicht von Nachteil war, wohl aber für das Wohlbefinden. Schließlich marschierten wir nicht stramm hindurch sondern wollten das außergewöhnliche Naturerlebnis genießen.



Nicht nur der Weg durch die Klamm war spannend, auch der Rückweg war grandios. Er begann für uns am Schwarzach-Brückenkanal, der einen recht kleinen Kanal, dem wir auf dem Weg zurück ein Stück weit folgen mussten, zwischen zwei Schleusen über die Schwarzach leitet, letztlich also ein Aquädukt.
Das Wetter war mittlerweile so schlecht, dass an Fotos nicht mehr zu denken war.
Unser Weg ging zwischen Fichtenwald und besagtem kleinen Kanal zurück. Eine Wanderkarte hatten wir zwar nicht, wohl aber einen Ausdruck zur groben Orientierung. Das war auch gut so, denn trotz meiner Orientierungsfähigkeit war es besser, sich noch einmal zu vergewissern, wo der Weg lang geht. Den Einheimischen wird er wohl klar sein, uns Fremden erschloss er sich nicht ohne weiteres. Das war hier sehr spannend, sehr schön, abwechslungsreich und ließ uns viel von der schönen Landschaft erahnen. Die Fränkische Schweiz sollte auch einmal erwandert werden.


Sonntag, 19. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Nürnberg

Nürnberg kann ich wieder und wieder und wieder besuchen. Die vielen Kirchen anschauen, den Markt, beim  schönen Brunnen am Ringlein drehen, das Rathaus besichtigen, die Kaiserburg erklimmen, das Dürerhaus besichtigen, das Männlelaufen der Frauenkirche beobachten und je nach Jahreszeit auch Lebkuchen essen. Nürnberg ist eine phantastische, geschichtlich hochinteressante Stadt.

 Lorenzkirche









 Frauenkirche mit Männlelaufen




Schöner Brunnen


 Sebalder Chörlein


 Kaiserburg

Dürerhaus im Hintergrund

Fasziniert bin ich nicht nur städtebaulich, auch Nürnbergs Geschichte mit ihren gotischen Kirchen, dem Dürerhaus, der Kaiserburg ist sehr spannend. Dazu die Auseinandersetzung mit den noch nicht so weit zurückliegenden, nationalsozialistischen Erinnerungen, endend mit den Nürnberger Prozessen. Fasziniert von der unglaublichen Kraftanstrengung des Wiederaufbaus nach den Bombardierungen, vom pulsierenden Leben, von neu und alt nebeneinander - es gibt hier so viel zu entdecken. Dieses mal besichtigten wir ausführlich das Dürerhaus, für eine Führung in der Kaiserburg hat es zeitlich nach den vielen Kirchenbesuchen wieder nicht gelangt und wir wissen auch jetzt schon, dass wir das nächste mal eine Führung in den historischen Felsengängen einplanen sollten.

zu guter Letzt:

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