Donnerstag, 23. Mai 2013

vegetarisch am Donnerstag

zum Beispiel: marinierter Spargel



Spargel: schälen und bissfest kochen.
Vinaigrette: Salz, Pfeffer, Zucker, Senf, weißer Balsamico, Öl, etwas Spargelwasser
außerdem: Lauchzwiebeln oder Schnittlauch in Röllchen, Radieschen feingehackt, wer mag nimmt noch Tomatenstückchen oder ein gehacktes hartgekochtes Ei

Den Spargel noch heiß in der Vinaigrette marinieren, einige Stunden ziehen lassen, wahlweise schon warm essen.

Dazu: Bratkartoffeln und - wem's an Grün nicht reicht -  noch etwas Blattsalat.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Nervtöter-Kleid

Heute ärgert mich mein Lieblingskleid. Ich bin noch voller Vorwurf und Frust im Bauch. Darf so was gepostet werden? Am MeMadeMittwoch? Ein ärgerliches Lieblingsteil, ein Nervtöter-Kleid?




Wie meist am Mittwochmorgen wollte ich auf den Markt. Anschließend noch Bank und Lebensmittel. Alles in einem Aufwasch. So weit so gut.
Frisch war's am Morgen - fast hätt' ich mir die Ohren abgefroren - und deshalb ein Jäckchen übers Kleid gezogen, wegen des überraschenden Wintereinbruchs - Regen und gefühlte 5 Grad. Dann die Handtasche quergehängt, für die Einkäufe den Shopper über die Schulter und bin losmarschiert. Irgendwann machte sich das Kleid selbständig und wanderte - beinaufwärts. Minirockmäßig. Das hat es noch nie gemacht.


 
Ich war die ganze Zeit nur noch am Knuddeln und Zuppeln und Korrigieren und ziehen, zerren, nach unten schieben, mich nerven und rätseln, was dem Kleid wohl heute nicht passt: das Jäckchen, die gefüllte Tasche, die schnelle Gangart - keine Ahnung. Der Saum klebte wie eine Klette am Oberschenkel und wollte nicht an seinen Platz. Selbst auf dem Bild wird ersichtlich, wie sich das Kleid heute dreht und klebt.
Aus Frust gab's noch einen Einkauf für mich: Strumpfhosen - gestreift und reduziert, Danke Winter! Denn wenn schon mini, dann doch bitte mit besonders attraktiven Strümpfen.




Ich hoffe jetzt, dass es sich bald berappelt, das Kleid, und zur Vernunft kommt, sonst wird es für heute in den Schrank zurück gehängt und ich suche mir ein friedlicheres aus. Den Status Lieblingskleid muss es sich jedenfalls neu verdienen.

Den Frühlingsausbruch mit zarten Rosen auf dem Kleid zeigt heute Catherine auf dem MeMadeMittwochBlog. Vielen Dank für die Verlinkungsplattform und die liebevolle Moderation.

Montag, 20. Mai 2013

Dachbodenfund

unsere Aufräumaktion fördert manch Vergessenes zu Tage:

Burda 10/91:


mit z. B. diesen Röcken


verschickt



Burda 2/88:

mit z. B. diesen Kleidern:





verschickt

Burda 10/87:


mit z. B. Kostüm, Rock, Mantel und Kinderschlafanzug:




verschickt

Es liegen auch noch einige Strickhefte hier, die werde ich demnächst fotografieren.

Ich geb' die Hefte alle gerne ab, sie sind noch nicht so richtig alt, aber vielleicht findet eine von euch doch Gefallen daran. Einfach melden per Kommentar oder email. Sie kosten nix, einzig die Portokosten hätte ich gerne erstattet.

Samstag, 18. Mai 2013

Zeit für Margeriten




Als uns kürzlich auf der Autobahn im 120er Bereich - gerade kam die Verkehrsdurchsage mit Staumeldungen im Radio -  mehrere Autos mit reichlich Tempo überholten, war mein Kommentar: Wer schneller fährt, steht früher im STAU. Und ließ meine Blicke in die Weite schweifen.

In der Randbepflanzung entdeckte ich eine kleine Wiese, voll mit Margeriten. So schön. Trotz Autobahn.

Und auf dem Feldberg, sagt die Tochter, blüht der Huflattich. Erste mutige Buchen spitzen langsam sanftes Grün aus den Blattknospen. Schlüsselblumen blühen.
Bei uns die Wiese: erster Mohn und immer wieder Margeriten.




Margeriten sind so freundliche, zauberhafte Frühlingsblumen mit ihrem Weiß und sanften Gelb. Jahrelang hatte ich dieses Margeritenbäumchen auf der Terrasse stehen, ich glaube, ich wünschte mir für diesen Sommer wieder eines.

Hier noch ein besonders malerisches Bild einer Wiesenmargerite von meiner Tochter fotografiert.

Habt ein schönes Pfingstwochenende.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Komm, lieber Mai, versteck' dich nicht

Mai-ig sieht für mich anders aus: vollsonnige Tage würde ich mir wünschen.

Aber nein! Heut mal wieder anders.


Dem Wetter angepasst erscheine auch ich heute mit meinem Fast-Ostern-Kleid etwas gedeckter.
Da es nicht regnet, duftet wenigstens der Flieder ein wenig.
Und bügeln hättte ich vor dem Foto sollen - aber was soll's.



Dieses mal habe ich einen Kragen konstruiert, so wird das Kleid noch kleidsamer.



Das Kleid Simplicity 4758 habe ich schon zweimal genäht, und da es sich um Lieblingskleider und Lieblingsschnitt handelt: schon x-mal gezeigt inclusive Nähabenteuer und Verkleinerungsprozess. Nur der eigentlichen Bestimmung - dem Nachthemd - der hab ich mich bisher erfolgreich verweigert.

Wer zeigt dem Mai die schöne Seite? Mehr oder weniger frühlingshafte Kleidung gibt es heute wieder auf dem MeMadeMittwochblog. Heute moderiert von Wiebke (Kreuzberger Nähte). Herzlichen Dank.



Montag, 13. Mai 2013

traut euch!

"Impressum - Panikmache oder Vorsicht - eine Abwägung

Gibt es tatsächlich eine Impressumspflicht für Blogs?
Mit dieser Frage habe ich mich nun das vergangene Wochenende beschäftigt und muss gestehen, ich weiß es immer noch nicht. Zu unterschiedlich sind die Meinungen, zu verwirrend Gesetzestexte und Auslegungen.
Zunächst habe ich in Smila's World verlinkte Seiten studiert, dann Reaktionen (Kommentare) gelesen, bei Doppelnaht ist der Link mit dem Titel "Allgemeine Hinweise zur Anbieterkennzeichnungspflicht" hinterlegt. Danach fand ich auf die Seite "Die Impressumspflicht nach § 5 TMG / § 55 RStV" über Gabis Blog - alles nur dazu angetan, meine Irritation zu fördern.
Für mich stellt sich die Frage nach der Konsequenz. Abwarten und aussitzen, handeln oder gar den Blog schließen? Abwarten würde bedeuten, eventuell eines Tages abgemahnt zu werden, was mit erheblichen Kosten verbunden sein kann. Das kommt sicher nicht in Frage. Bleiben "Daten veröffentlichen" oder "Blog schließen".
Da wir uns alle mit unseren Blogs keinesfalls im Niemandsland bewegen, sondern jedes Bild, jeder Buchstabe Spuren hinterlässt, die nicht mehr gelöscht werden können, alle Schritte immer nachvollziehbar bleiben, habe ich mir schon vor dem Einrichten meines Blogs Gedanken gemacht, wieviel Öffentlichkeit ich denn möchte. Und wenn ich hier schon nachspürbar öffentlich bin, macht es da noch einen großen Unterschied, wenn ich meine Anschrift preis gebe? Für mich schon. Meine erste spontane Reaktion war deshalb auch: Blog schließen. Mittlerweile habe ich mich mit meiner Familie beraten und bei einigen von euch nachgefragt, wie ihr mit der Impressumspflicht umgehen werdet und welche Erfahrungen ihr gemacht habt, wenn ein Impressum bereits vorhanden ist. Und eure Antworten sagen mir, dass ein Impressum wohl bedenkenswert aber nicht bedenklich zu sein scheint. ..."
Das war mein Beitrag am  20.8.2008 - also im ersten Jahr meines Blogzeitalters - als Diskussionen um Impressumspflicht in mehreren blogs stattfanden. Dem ist eigentlich, außer vielleicht noch einem kleinen Erfahrungsbericht, kaum etwas hinzuzufügen.

Ich habe mich damals für's Weitermachen entschieden und sowohl Name als auch Adresse eingesetzt.
Mittlerweile sind viereinhalb Jahre um und ich kann nichts Negatives vermelden. Es ist einfach nichts passiert. Weder wurde ich mit Werbung zugemüllt noch hatte ich ungebetenen Vertreterbesuch an der Haustüre. Eingebrochen wurde auch nicht (man muss halt das kleine Einmaleins der Einbruchsvorbeugung beherzigen und darf nicht die Vorfreude auf den Urlaub via blog hinausposaunen, vielleicht sogar zum gegenteiligen Mittel greifen und vorposten für die Urlaubstage, die Blogpause aber auf Tage daheim verlegen - nur so als kleiner Tip am Rande).
Und die Befürchtung, dass mich jemand an der Adresse erkennt, extra anreist, gar klingelt um mir seine Meinung zu sagen, halte ich für abwegig. Anonym über Kommentare lässt sich so etwas letztlich viel leichter erledigen - da braucht niemand seine Identität preiszugeben und Gesicht zeigen. 
Ein einziges mal wurde ich angerufen von einer Leserin/Bloggerin, die hier in der Ecke zur Kur war und mich nach Möglichkeiten zum Stoffeinkauf fragte. War das jetzt schlimm? Etwas irritierend vielleicht, eine email hätte mich (natürlich) nicht verwundert, aber weh getan hat es nicht.  
Einige Blogbetreiberinnen haben damals - vor knapp 5 Jahren - mitgezogen, eine schrieb mir, sie werde das Impressum auf jeden Fall veröffentlichen - was ich dann dort zu lesen bekam, war die Distanzierung zu verlinkten Seiten - das ist natürlich nicht gemeint. Es müssen schon Name und Adresse sein.
Michou hat nun dieses Thema letzte Woche wieder aufgegriffen, und ich springe ihr - als eine die "mit" lebt - virtuell gerne zur Seite.  Traut euch! möchte ich euch zurufen, betreibt euren blog in eurem Namen mit eurer Anschrift. Es lebt sich sicherer. Wenn Abmahner auf die Idee kommen, blogs nach Impressum zu durchsuchen, schützt leider auch "Nichtwissen" nicht.
 Ich hätte die Rechtslage zum Impressum auch lieber anders, aber da es momentan so ist wie es ist, habe ich - fürchte ich - keine große Wahl. Darauf hoffen und vertrauen, dass irgendwer irgendwann irgendetwas tut, damit sich die Gesetzeslage ändert, halte ich für gewagt.
 
Urheberrechte gelten übrigens auch für Bilder und Texte, die noch keine 50 Jahre alt sind. Leider kann ich von einem Fall erzählen, wo in einem Forum ein Gedicht veröffentlicht wurde und selbst der Hinweis auf die Dichterin nicht vor Abmahnung schützte, die Schreiberin hatte vergessen ums Recht zur Veröffentlichung nachzufragen. ((Tut mir leid Herr Mey, manch ein Gedicht von Ihnen habe ich jetzt hier lieber einmal still gelegt. Aber wenn ich Zeit habe, frage ich bei Ihnen nach. Ich gehe zwar davon aus, dass Sie auf diese Einnahmequelle nicht angewiesen sind, aber sicher ist sicher und abmahnen dürfen auch andere, nicht unmittelbar "Geschädigte", leider.)

Internet ist keine "Freihandelszone", kein rechtsleerer Raum. Wer Urheberrechte verletzt kann abgemahnt werden. Ich brauche zur Veröffentlichung eines von mir nicht selbstgemachten Bildes oder Fotos die Einwillung des Besitzers/Fotografen. Sonst bin ich abmahnbar. Es ist also ratsam, nur eigenes Gedankengut und eigene Bilder zu veröffentlichen, Bilder anderer einzustellen und die Quelle anzugeben reicht nicht.

Abmahnen bedeutet keinesfalls, dass ich ermahnt werde, es in Zukunft "richtiger" zu machen - was so harmlos klingt, kann teuer werden. Was ist die (Raub)kopie eines Bildes/eines Textes wert? Das festzustellen obliegt dem Abmahner. Viele langen gerne gut zu und es drängt sich der Verdacht nach einem Geschäftsmodell zum Geldverdienen, fast schon eine Art "Gelddruckmaschine", auf. Also seid vorsichtig, baut vor. Ich kann mich da nur wiederholen.
Wer auch immer abgemahnt wird: Eine nachträgliche Entfernung eines veröffentlichten nichteigenen Bildes ändert an der Tatsache des Verstoßes gegen das Urheberrecht nichts. Auch nicht das nachträgliche Hinzufügen der Adresse. In diesem Fall gilt dann wieder einmal: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. 
In diesem Sinne: traut euch!

Sonntag, 12. Mai 2013

Zwei Tage nach der Bücherverbrennung vor 80 Jahren veröffentlichte Oskar Maria Graf seinen Protest "Verbrennt mich!"

Verbrennt mich!
Ein Protest von Oskar Maria Graf.
Wie fast alle links gerichteten, entschieden sozialistischen Geistigen in Deutschland, habe auch ich etliche Segnungen des neuen Regimes zu spüren bekommen: Während meiner zufälligen Abwesenheit aus München erschien die Polizei in meiner dortigen Wohnung, um mich zu verhaften. Sie beschlagnahmte einen großen Teil unwiederbringlicher Manuskripte, mühsam zusammengetragenes Quellenstudienmaterial, meine sämtlichen Geschäftspapiere und einen großen Teil meiner Bücher. Das alles harrt nun der wahrscheinlichen Verbrennung. Ich habe also mein Heim, meine Arbeit und – was vielleicht am schlimmsten ist – die heimatliche Erde verlassen müssen, um dem Konzentrationslager zu entgehen. 
Die schönste Überraschung aber ist mir erst jetzt zuteil geworden: Laut „Berliner Börsenkurier“ stehe ich auf der weißen Autorenliste des neuen Deutschland und alle meine Bücher, mit Ausnahme meines Hauptwerkes „Wir sind Gefangene“, werden empfohlen! Ich bin also dazu berufen, einer der Exponenten des „neuen“ deutschen Geistes zu sein!  
Vergebens frage ich mich, womit ich diese Schmach verdient habe. 
Das dritte Reich hat fast das ganze deutsche Schrifttum von Bedeutung ausgestoßen, hat sich losgesagt von der wirklichen deutschen Dichtung, hat die größte Zahl ihrer wesentlichsten Schriftsteller ins Exil gejagt und das Erscheinen ihrer Werke in Deutschland unmöglich gemacht. Die Ahnungslosigkeit einiger wichtigtuerischer Konjunkturschreiber und der hemmungslose Vandalismus der augenblicklich herrschenden Gewalthaber versuchen all das, was von unserer Dichtung und Kunst Weltgeltung hat, auszurotten, und den Begriff „deutsch“ durch engstirnigsten Nationalismus zu ersetzen. Ein Nationalismus, auf dessen Eingebung selbst die geringste freiheitliche Regung unterdrückt wird, ein Nationalismus, auf dessen Befehl alle meine aufrechten sozialistischen Genossen verfolgt, eingekerkert, gefoltert, ermordet oder aus Verzweiflung in den Freitod getrieben werden!
Und die Vertreter dieses barbarischen Nationalismus, der mit Deutschsein nichts, aber auch schon gar nichts zu tun hat, unterstehen sich, mich als einen ihrer „Geistigen“ zu beanspruchen, mich auf ihre sogenannte weiße Liste zu setzen, die vor dem Weltgewissen nur eine schwarze Liste sein kann!
Diese Unehre habe ich nicht verdient!
Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, daß meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!
Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein, wie eure Schmach!

(Alle anständigen Zeitungen werden um Abdruck dieses Briefes ersucht. Oskar Maria Graf.)

Wien, 12. Mai 1933, Arbeiter-Zeitung, Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs



Wer mehr über Oskar Maria Graf lesen möchte, kann dies auf der Seite der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft
  
Leben,
leben muß man,
meine ich,
leben und sonst nichts.
So einfach klingt das,
und keiner kann's!

Donnerstag, 9. Mai 2013

vegetarisch am Donnerstag

zum Beispiel: Frühlingskräuterquark


Quark, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, frische Kräuter, ein Spritzer Zitrone

Frühlingskräuter: Zitronenmelisse, Sauerampfer, Petersilie, früh im Jahr gerne auch Bärlauch, Schnittlauch, ein-zwei Blättchen Pfefferminze, Estragon. Wildkräuterfreunde nehmen noch einige Blättchen Gunderman, Knoblauchrauke, Brennesselspitze oder Giersch.


dazu: Kartoffeln - Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Backofenkartoffeln, Pommes, Folienkartoffel ... - und Salat

Gelegenheits- und andere Vegetarier treffen sich am Veggieblogtag bei Frau Siebenhundertsachen.

Mittwoch, 8. Mai 2013

"Mairegen macht schön ..."

Für heute war Mairegen angekündigt. Wie gut, dass sich der Wetterbericht manchmal auch irrt. Denn obwohl Mairegen ja angeblich schön machen soll, nehme ich viel lieber den Sonnenschein.
Aber frisch war es heute morgen als ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Deshalb musste das neue schöne dünne flatterhafte "Wellness"-Kleid noch einmal im Schrank verbleiben. Es bekommt aber sicher bald Gelegenheit, ausgeführt zu werden.


Um einen kleinen Akzent in den kühlen Morgen zu setzen, habe ich heute ein Uralt-Jäckchen aus dem Schrank gekramt - eigentlich wollte ich mich immer mal davon trennen, habe es dann aber doch lieber in den hintersten Winkel des Schranks verbannt - zum Glück für heute. Eine gute Mischung von nicht zuviel bunt und doch nicht trist. Dazu etwas fester im Stoff und somit gut geeignet für den frischen Wind auf dem Weg mit dem Rad.
Dazu Rock Römö: ein Schnitt, mit dem ich immer noch fremdle oder - um es freundlicher auszudrücken - an den ich mich vielleicht noch gewöhne. Er wirft - siehe Bild - (natürlich ausgerechnet beim Fotografieren) manchmal merkwürdige Falten, glatt gestrichen sitzt er ansonsten recht gut.



Wie schön die anderen Damen diesem Maitag begegnen, seht ihr auf dem MeMadeMittwochBlog. Grüße und Dank für die Moderation gehen heute an Meike im Schnittquelle Ajaccio-Kleid, dem selben Schnitt wie mein noch aufgespartes "Wellness"-Kleid.


Rock: Römö
Jäckchen: Burda
Shirt: Marke Eigenbau

Montag, 6. Mai 2013

zu drei'n näht man weniger allein



Als am vorletzten Samstag meine Freundinnen zum Samstagnachmittag-Nähkaffeekränzchen kamen, wollte ich ein wenig an meinem "Wellness"-Wochenenden-Kleid weiternähen. Als Aprilkleid sollte es im April doch unbedingt fertig werden!
Erstmal habe ich nach dem Probetragen die Ärmel "richtig" eingenäht - sie waren bisher ja nur geheftet.

Auf die Raffung in der vorderen Mitte mussten noch drei Knöpfe, es sind "Bschisserli", also Knöpfe ohne Knopflöcher. Die auszusuchen aus der großen Kiste mit meinem Knopfvorrat ist immer ein gemischtes Vergnügen und dauert ein Weilchen. Einerseites freue ich mich an den hunderten von Knöpfen, andererseits erschwert gerade die Menge das schnelle Auffinden der passenden Knöpfe. Man kann halt nicht alles haben - Riesenkiste mit Wühlvergnügen schließt eine gewisse Ordnung aus.

Nicht wirklich glücklich war ich nach den letzten Tragefotos mit der Rückansicht - auch wenn ich mich so nur ausnahmsweise im Spiegel oder Foto sehe - unperfekt im Aussehen gibt ein unperfektes Gefühl, allein das Wissen darum reicht mir für ein ungutes Tragegefühl.



Also habe ich mit - nachträglichen!!! - Abnähern experimentiert. Kleid an - Kleid raus - nähen - trennen - bis ich die rückwärten Abnäher an der richtigen Stelle und in der richtigen Länge hatte.



Jetzt passt's weitaus besser, das Kleid wurde dadurch figurbetonter und auch der eigentlich merkwürdige Faltenwurf in der vorderen Mitte hat sich dadurch zwar nicht gerade aufgelöst aber gleichmäßiger verteilt.



Und somit näherte ich mich dem Finish dieses Kleides, die Ärmelbündchen mussten noch gesäumt sowie 8 cm in der Länge abgenommen werden und ich sollte noch die linke Seite schließen. Die war bisher nur geheftet, da ich nicht wusste, ob ich in das KLeid nicht doch noch ein Reißverschluss nähen werde, bei all der figurbetonten Engermacherei und einem Ausgansschnitt für Jersey wäre das nicht verwunderlich gewesen. Alles zusammen vergleichsweise ein Klacks. Wenn das Wetter mitspielt, zeige ich es ("an der Frau") am Mittwoch.
zu guter Letzt:

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