Sonntag, 12. Februar 2012

Winterferien




Eisige Zeiten.
Winterstarre Kälte, Eiszapfen, Schnee, gefrorene Seen, Bäche und Flüsse. Wie herrlich wärmend wirken dagegen eine heiße Tasse Tee mit etwas Gebäck, Gemütlichkeit bei Kerzenschein. Lasst euch nicht unterkriegen. Was ist euer "Rezept" gegen die Kälte?

Mittwoch, 8. Februar 2012

die rustikale Variante

heute nachmittag trage ich meine alltagstaugliche Rustikal-Variante des Weihnachtskleides.



Mit dicken Stiefeln, warmen Woll-Leggins über  Thermoleggins, Shirt und Unterrock, Jäckchen drüber lassen sich auch minus fünfzehn Grad einigermaßen gut überstehen. Und heute war es ja gar nicht mehr so eisigkalt. Nur minus sieben!

Wer ist noch dabei am MeMade-Mittwoch?
Klick zu Cat und Kascha.

Montag, 6. Februar 2012

Frühlingsjäckchen Knit-Along - Strickinspiration



Rechtzeitig vor den ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen lädt Catherine ein zum "Frühlingsjäckchen Knit-Along". Das erste Treffen beschäftigt sich mit dem Thema der Inspiration, von der ich mir nicht sicher bin, ob ich was davon abbekommen habe oder nur gut handwerken kann - ganz in der Tradition meiner Vorfahren, durchweg gute Handwerker in verschiedenen Gewerken, die Frauen in der Regel begnadete Handarbeiterinnen.
Wie liegt also mein Fall?
Ich mag sehr gerne zum einen die Bücher von Kim Hargreaves und liebe die Seite von DROPS. Außerdem liebäugle ich mit den Büchern von  Jane Waller und Susan CrawfordA Stitch in Time 1 und 2 und Vintage Gifts to Knit. Ich lese mich gerne durch blogs, Zeitschriften und Internetseiten - und hin und wieder bleibe ich an einem besonders schönen Teil hängen und beschließe: Irgendwann mache ich das auch! So addieren sich auf meiner Vorhabensliste Teil um Teil. Aus all diesen formt sich - vielleicht - eine Vorstellung.
Mit den Büchern von Kim Hargreaves hat eine neue Sammelwut begonnen. Gestrickt habe ich aber noch nicht danach. Bei Drops werde ich bei jedem Besuch erneut fündig, ich besitze eine ganze Reihe links, die ich noch abstricken möchte, eine neue Leidenschaft: ich bin Linksammlerin.
Drops liegt klar im Vorteil: ein Jäckchen habe ich gerade zu Ende gestrickt, noch nicht die Fäden verwahrt oder gar zusammengenäht. Aber ganz klar in Führung, denn nun kommt schon ein zweites.
In diesem Fall haben sich meine Vorstellungen eines weiteren Frühlingsjäckchens beim Stricken des letzten herauskristallisiert. Ein Jäckchen mit dreiviertel Ärmeln hätte es werden können, doch das Stricken mit zeitlichem Rahmen ließ mich nach einem kürzeren Modell suchen.  Ich möchte auf alle Fälle fertig werden. Deshalb verschiebe ich dieses Projekt und startete die Suche nach einer kurzen Weste. Das Angebot ist groß, die Vielfalt verlockend. Meine Liste wird schon wieder länger: zum Beispiel durch  eine  erste kurze Weste,  eine zweite kurze Weste, eine kurze Weste, die mit 8erNadel  und  eine, die mit 9er-Nadeln  bestimmt schnell gestrickt sind und schließlich noch eine kurze Weste im "Brombeermuster", ich glaube, es ist das Jäckchen auf Catherines Einladungskärtchen.
 
Farblich bin ich auch noch zu haben und lasse gene auf mich zukommen, was für Wolle in welcher Farben ich in der nahen Kreisstadt finde. Mal schauen, ob ich diese Woche noch Zeit dafür finde. Internetshops bleiben für mich nach wie vor die zweite Wahl. Ich schau' nicht nur mit den Augen, ich "schaue auch mit den Händen", muss fühlen und Farben "in echt" ansehen können.
Es bleibt also spannend für mich, die Anleitungen liegen gedruckt vor mir. Ich werde mich entscheiden müssen.

Weitere inspirierte Frühlingsjäckchen-Strickerinnen versammeln sich bei Catherine. Danke.

Samstag, 4. Februar 2012

WARM

Bei diesen eisigen Temperaturen fiel es mir in den letzten Tagen fast ein bisschen schwer, Röcke und Kleider auch außerhalb der Wohnung zu tragen, den Walkrömö mal ausgenommen.
Thermoleggins, Stiefel mit Einlagen, Shirt, Jäckchen drüber, Schal oder Loop um den Hals und Mantel an - so ein Wärmepolster dürfte eigentlich keine Probleme mehr bereiten. Und trotzdem friere ich! Das Röckchen ist die Schwachstelle, da für diese Temperaturen einfach zu dünn. Jede Isolierung ist nur so gut wie ihre schwächste Stelle, sagt mein Bruder der Architekt.


 
Stimmt. Die schwächste Stelle ist der dünne Wollstoff. Problem erkannt - Problem gebannt, das Kleid warm unterfüttert mit einem Unterrock.



Aus Fleece. Nicht gerade ein Figurschmeichler und auch nicht so sehr geeignet für fließende Eindrücke. Aber unbedingt geeignet für Temperaturen ab etwa minus 5 Grad wie zur Zeit.


Natürlich trägt er etwas auf. Ich wirke zwar nicht matronenhaft, auch noch nicht so breit wie lang aber doch gut gepolstert. Proportionierter gibt es erst wieder bei wärmeren Temperaturen.



Das Kleid haftet etwas am Fleece, fällt nicht ganz so elegant wie ohne Unterrock. Doch letztlich ist die Optik gar nicht so übel. Gut gewärmt unten drunter kann ich mein neues Lieblingskleid - mein makelloses neues Lieblingskleid - auch jetzt noch anziehen.
Und wie begegnet ihr den eisigen Temperaturen?

Mittwoch, 1. Februar 2012

Gouvernantenhaft

Eigentlich sollte ich immer die Schnitte, die ich kaufe, auch gleich umsetzen. Lege ich sie erstmal zur Seite, staple ich irgendwann anderes darauf: Hefte, Schnittmuster, Bücher, Flickwäsche. Und schwuppdiwupp ist das Projekt aus den Augen und ein nächstes sowieso schon lange im Sinn!
So auch hier.
Dank Mellenis Post (und andere bei z. B. Cat und Kascha und EbenJulia) fiel mir aber der Schnitt ganz unten wieder ein - aber halt, er war mittlerweile sogar schon in einem Ordner abgeheftet, da musste ich wohl zwischenzeitlich aufgeräumt haben. Also schon fast aufgehoben statt nur aufgeschoben.



Wie beinahe auch beim Stoff, denn der liegt mittlerweile schon ein Weilchen - ein paar Jährchen, aber was macht das schon bei einem wirklich guten Stoff? -  und hat einige Schlaffalten. Ihn hatten meine Tochter und ich einmal vor Jahren in Strasbourg gekauft, und er sollte ursprünglich eine winterwarme Hose werden. Danach lange nichts und jetzt ein Kleid. Ein Reisekleid für Berlin. Warm und bequem für unterwegs im Zug. Gouvernantenhaft empfinde ich den Schnitt, er ist die engere Wahl von Simplicity 7275 , die mit dem rückwärtigen Gehschlitz.

Der Schnitt benimmt sich weitaus unperfekter als der  zuletzt genähte Vogue 8404. Das Kleid wurde zu meiner Reise im Oktober ein erstes mal fertig , ich hatte es sehr sorgfältig genäht und zwischendurch auch immer wieder sowohl das Rockteil als auch das Oberteil anprobiert.  Bei der letzten Anprobe musste ich feststellen, dass der Halsausschnitt zu weit ist: das Kleid fiel mir fast über die Schulter, und hinten stand die Naht ab, was nicht am Reißverschluss lag sondern am Zuviel an Stoff und Weite. Nichts ist gemeiner als fertige Teile wieder auftrennen zu müssen!



So ein schön passgenau zusammengenähtes Kleid, genau auf die Karos geachtet, versäubert mit 4 Fäden Overlock, genäht für gute Haltbarkeit mit engem Stich, ein Stoff, bei dem man leicht die falschen Fäden zieht, das Nähgarn kaum zu erkennen ist - auch nicht mit Lupe.

Vom Stoff, der noch übrig war dachte ich damals schon über eine Hose nach. Zum Glück mag ich keine karierten Hosen nicht. Also schlich sich in den Kopf die Idee mit einem Rock. Karierter Rock. Mit Falten? oder ohne? mit Schlitz? Zum Glück fand ich nicht den mir passend erscheinenden Schnitt, ich brauchte keine Assoziation mehr zum Stoff - ich brauchte Stoff für ein neues Oberteil.



Und da ich schon mal dran war, habe ich den rückwärtigen Reißverschluss in die Seitennaht verlegt, wo ich ihn weitaus bequemer öffnen und schließen kann. Die hintere Rocknaht habe ich passgenau - karogenau - zusammengenäht und auch beim Reißverschluss ist es mir gelungen, zumindest die "Streifenoptik" beizubehalten:



Da ich ja seit dem Weihnachtskleid-Sew-Along meine Liebe zum "Event-Nähen" entdeckt habe, wird aus dem Reisekleid jetzt das Geburtstagskleid und ich nähe mir - natürlich - noch ein Extra-Hauptstadt-Bahnreisekleid.
Zum Trost darf es aber trotzdem seine Reise antreten, unter neuem Namen und mit etwas Verspätung, aber immerhin.

Viele schöne Kleider gibt es wie immer am Mittwoch bei Cat und Kascha.

Samstag, 28. Januar 2012

BlogBauArbeiten






Lange Zeit wollte ich einen reinen "Näh(Café)blog" neben diesem führen - aber als es endlich soweit war, stelle ich nun fest, das Nebeneinander ist auf Dauer zu aufwendig und führte in seiner Konsequenz schließlich zu meiner allgemeinen Blogunlust. Nun schließe ich einen Kompromiss und werde die beiden Blogs einfachheitshalber fusionieren und den Zweitblog still legen.
Zum Preis der Namensänderung hier, da Kompromiss ja "Geben" und "Nehmen" beider Seiten beinhaltet.
Der "Friederike-Blog" wird stark zum Nähblog erweitert und erhält den Namen des Nähcafés, darf seine URL aber behalten, meine bisherigen Leser können mich unter dieser Adresse hier also weiter finden. Den Zweitblog schließe ich und die bereits veröffentlichten Posts importiere ich.


Im Moment bin ich mit blogger über Kreuz. Fast allen importierten Posts wurden falsche Labels zugeordnet, erst habe ich es gar nicht bemerkt, jetzt werde ich nach und nach die einzelnen Beiträge durchgehen und dann freischalten.

Mittwoch, 25. Januar 2012

bereit für die Oper

eine gut und lange im Voraus geplante Reise in die Hauptstadt. Nicht wie die letzten male fast Hals über Kopf. Sondern in aller Ruhe und mit viel Zeit.



Mit dabei dieses mal ein Besuch in der Oper. Und mit dabei auch ein eigens dafür genähtes Kleid. Eigentlich hoffte ich ja zu Jahresende, dabei mein schickes Silvesterkleid ausführen zu können - dieses Drama lege ich aber jetzt nicht noch mal auf ...
Statt Schwarz also Oper in Oliv und Leinen. Der Gürtel ist ein Versuch, genau wie die Überlegung, den Kragen noch mit einem roten Blümchen zu schmücken:


Wenn ich mich so auf den Bildern sehe, muss ich wohl meiner Haus- und Hoffotografin recht geben: ohne ist wahrscheinlich besser:

auf dem Foto ist eine der beiden Gehschlitze hinten zu sehen, die ich besonders apart finde
Der Schnitt ist Vogue 8408, ein Schnitt, der alle Voraussetzungen einer meiner früheren Nähkursleiterinnen erfüllt. Die behauptete nämlich damals vor vielen vielen Jahren, als ich gelegentliche Hilfe in VHS-Kursen suchte, ein Schnitt sei nur dann wirklich gut, wenn sich das Kleidungsstück ohne zu Bügeln passgenau zusammen nähen ließe, bügeln sei immer ein Zeichen von ungenauem Nähen und/oder ungenauem Schnitt. Im Ohr habe ich sogar noch so was wie' Bügeln sei was für Dilettanten'. Ich bin ja kein Profi und darf deshalb getrost bügeln, was kümmert mich also das Geschwätz irgendeiner Nähkurstante von vor vielen Jahren? Der Satz blieb aber im hintersten Nähgedächtnis hängen und immer schon wollte ich ihn endgültig widerlegen oder endlich einem solchen Schnitt begegnen.
Davon abgesehen bemühe ich mich natürlich, immer exakter zuzuschneiden und exaktundpunktgenau zu nähen. Wobei Schnitte wie dieser - Nahtzugabe inbegriffen - den exakten Zuschnitt sehr erleichtern.
Dieser Schnitt unterstützt also voll und ganz die These der damaligen Kursleiterin, wobei eine andere - spätere, in einem anderen Nähkurs -, der ich davon erzählte, versuchte, mir das genaue Gegenteil zu beweisen: denn Bügeln sei unbedingt notwendig!

Wie dem auch sei, hier habe ich das Kleid zugeschnitten, habe es genäht, bin reingeschlüpft, es passt und
ich kann jetzt Oper ...




Vielleicht sollte ich es doch vorher noch bügeln. Es ist zwar Leinenoptik-Edelknitter, sieht aber halt immer etwas zerknautscht aus. Und was auch sein muss ist ein Shirt untendrunter - der Ausschnitt ist so weit, da friert's mich gleich schon beim Hingucken.

Noch viele schöne Kleider gibt es wie immer am MMM bei Catherine. Herzliche Grüße und ein Dankeschön für die Organisation.

Sonntag, 22. Januar 2012

Brotkorb

um meine kleine Reihe "zu Weihnachten verschenkt" abzuschließen, kommen hier noch Bilder eines meiner Brotkörbchen.



Auch hier war mir mit Schnitt und Erklärung meine liebe Nähfreundin Karin behilflich. Bei ihr hatte ich einen solchen Brotkorb gesehen und mich sofort begeistert.


Für meine Freundinnen habe ich sie genäht  - nächste Weihnacht ist dann vielleicht auch meine Familie dran, für den aktuellen Bedarf habe ich nämlich einen Brotkorb beim großen Kaffeeröster gekauft. Eigentlich eine Schande!



Und ganz beinahe hätten wir von einem der großen Urlaubsmärkte im Sommer ein sehr ähnliches Körbchen mitgebracht, südfranzösisch in Farbe und Design - Urlaubsflair auf dem Frühstückstisch. Das mir am besten gefallen hatte, war bis auf die Auslage verkauft und daraufhin wollte ich die anderen dann nicht mehr. "Das mach ich selbst", hatte ich damals beschlossen. Und dafür gibt es hier aber noch die schönsten Stoffreste von meinen Tischdecken.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Hilfe, die Dinos kommen ...


Kennt Ihr Kuli-Mulis?
Ich kannte sie bis kurz vor Weihnachten hauptsächlich dem Namen nach und machte mir nur eine ungefähre Vorstellung von Aussehen und Gestalt. Klar war mir allerdings, dass es sich um kuschelige Tiermotiv-Kissen handelt, die man  - wenn man es versteht - durchaus auch selbst nähen kann. Eine Symbiose von Kuscheltier und Kissen: durch einen Klettverschluss wandeln sich die Kissen zu Spieltieren. So sind sie nicht nur im Kinderzimmer geliebte Begleiter sondern auch auf Reisen in Auto oder Zug.
Und klar war mir auch, dass zwei meiner Geschwisterkinder - die Dinoforscher! -  Dinosaurier-Kuli-Muli-Kuschelkissen als Weihnachtsgeschenk von mir bekommen sollten.




Dafür bin ich in der letzten Adventswoche extra die bereits bekannten 40 Minuten talaufwärts zu Karin gefahren - dieses mal mit dem Zug und einem gewissen zeitlichen Druck durch Abfahrtstermine. Ich wollte diese mir in den Kopf gesetzten Kuli-Muli-Dinos unbedingt nähen. Hatte aber wie gesagt keinerlei Erfahrung und noch nicht einmal eine richtige Vorstellung, wie die Dinger denn aussehen. Nur der Name - Kuli-Muli - spuckte mir verheißungsvoll im Kopf herum.




In einer meiner emails hatte ich tags zuvor Karin kurz wegen meines Vorhabens angeschrieben, fragte, ob sie noch einen Rat für mich habe und bekam als Antwort eine Spontan-Einladung zum Entwerfen und Nähen - es war die Weihnachtswoche, tolles Timing - von daher nochmals tausend Extra-Dank! Karin kennt sich aus mit KuliMulis, hat schon etliche genäht, noch mehr entworfen und gibt auch in Kindernähkursen ihre Erfahrungen damit weiter. Einen Dinosaurierentwurf hatte sie allerdings nicht.



Also packte ich meinen schnell vergrößerten Skizzen-Dinokopf und fuhr mit meinen Stoffen los. In kurzer Zeit haben wir an diesem Nachmittag ein Dinosaurierkissen entworfen (also Karin!), das nach meinen Vorstellungen auf dem Rücken einen Zackenkamm tragen sollte und am unteren Ende einen geschwungen Dinosaurierschwanz mit auslaufenden Zacken.


Zur Unterscheidung für die beiden "Forscher" bekam der eine braune Zacken und eine braune Innenseite und der zweite graue. Ansonsten sind sie fast identisch. Einer ist der korrigierte Entwurf und der andere dann bereits das routiniert genähte Folgemodell. Die Augen sind Stofftieraugen und den Mund habe ich aufgestickt.


Sonntag, 15. Januar 2012

Ich arbeite daran ...

vielen Dank für die Kommentare zu meinem Kuschelschäfchen-Weihnachtsgeschenke-Kissen. Eine Anleitung habe ich nicht, kann in dieser Hinsicht also keine eurer Anfragen zufriedenstellend beantworten. Außer einer unvollkommenen Schnittvorlage gibt es nichts. Die Idee zu diesem Kuschelkissen stammt auch nicht von mir, ich habe vor vielen Jahren einmal ein solches Kissen in den Weiten des www gesehen und daraufhin mir ein eigenes "gebastelt".



Da das Interesse und die Begeisterung aber recht groß sind, wird es wohl das beste sein, ich nähe noch mal eines und fotografiere dabei eine kurze Anleitung. Habt also Geduld - ich mach mich an die Arbeit ...

Mittwoch, 11. Januar 2012

Walkstoff im Römö-Stil

Heute trage ich wie in den letzten Tagen wieder und wieder meinen neuen Warmrock aus Walk.



Einen so richtig warmen Rock wollte ich schon immer mal haben. Meine Versuche mit meinen Unterröcken waren bisher nicht sehr erfolgreich, ist der Stoff zu dick, trägt er auf, ist er zu "warm", klebt er an den Strümpfen/Leggings und wandert die Beine hoch. Auch fällt der eigentliche Rock darauf unvorteilhaft.



Deshalb habe ich beschlossen, die dünneren Röcke erst wieder zu tragen, wenn das Wetter einigermaßen danach ist und mir an einem der letzten nMn (nähfreien Mittwochnachmittage) einen Rock aus Walkstoff genäht. Angelehnt an Schnitt Römö und mit sanft raschelndem Seidentaft gefüttert trage ich ihn zur Zeit fast täglich. Einen Probewaschgang hat das gute Teil auch schon hinter sich - bevor es zugeschnitten wurde, versteht sich. Der Stoff ging dabei ein wenig ein, seither hält er aber seine Figur. (Wollwaschgang, aber Achtung wegen des Walkstoff-Schleudertraumas.) Die anschließende lange Trockenphase ist allerdings ein Problem und deshalb möchte ich noch einmal 60 cm Walk nachkaufen, möglichst in blau, denn ich liebäugele mit einem weiteren Walkrock.



Die drei Bilder sind nur dem Scheine nach gleich - ich bin mir leicht unschlüssig, was am besten passt:

Auf dem oberen trage ich einen Gürtel, das sieht zwar schick aus, leider hat er aber die Angewohnheit immer wieder vom Rockbund abzurutschen.
Beim zweiten Bild habe ich das Shirt mal probeweise über den Rock hängen lassen, es ist dafür eigentlich etwas zu lang, aber um zu demonstrieren, was ich meine, habe ich es für das Foto ein Stück nach innen geschlagen (daher das Gekräuse), ich bräuchte für diese Variante auf jeden Fall ein kürzeres Shirt.
Und dann noch Foto drei: Shirt im Rock. Was meint ihr?

Die Damen und ihr Mittwochs-Outfit treffen sich bei Cat und Kascha.

Samstag, 7. Januar 2012

Kuschelschäfchenkissen



So nach und nach möchte ich meinen Weihnachtsgeschenke-Rückblick beenden - dafür muss ich aber allmählich anfangen, die Bilder einzustellen. Denn außer meinem Weihnachtskleid hatte ich noch  viel anderes auf meinem Nähtisch liegen.  Wie hier zum Beispiel Kuschelschäfchen-Kissen.



Es ist immer wieder ein liebes Geschenk für kleine Kinder.
Und mittlerweile haben fast alle meine Nichten und Neffen ihr eigenes. Meist liegt es in ihrem Bett, vielfach auf dem Kopfkissen. Aber auch unterwegs wie z. B. im Auto lässt sich so ein Schäfchen wunderbar nutzen. Es ist weich und warm und nicht so groß wie ein "normales" Kissen, in jeder Beziehung eben so richtig kuschelig.
Da ich sie mit Füllwatte stopfe, sind sie auch waschbar, ein Muss bei vielfachem Gebrauch.



Augen und Mund sind aufgestickt, was bei diesem kuschelweichen Stoff sehr schwierig war, die Stiche versanken immer wieder im Kuschel.
Zwei Schäfchen brauchte ich als Weihnachtsgeschenk - drei habe ich in meinem Begeisterungsschwung genäht. Das vierte (in den oberen Bildern ganz hinten) ist mein langjähriges "Anschauungsschaf".



Das blaue Schäfchen schläft hier noch. Und wird sicher bei Gelegenheit in diesem Jahr noch verschenkt.




zu guter Letzt:

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