Freitag, 4. September 2015

Piratenshirt


Den schönen Piratenstoff bekam ich geschenkt. Mit List und Tücke konnte ich aus dem "angeknabberten" Reststück doch noch ein Shirt nähen.
Der Ausschnitt ist mit dunkelblauem Bündchen eingefasst, ansonsten habe ich das Shirt aber rundum nur gesäumt - nach meinen Feststellungen fallen so die Shirts leichter über dicke Windelpopos als mit Abschlussbündchen.


Auch habe ich dieses mal den Ausschnitt hoffentlich gleich weit genug ausgeschnitten, dass der Kopf des kleinen Mannes ohne Probleme durchpassen wird, notfalls kann das Shirt einfach aufgeknöpft werden - beim grüngestreiften musste ich den Halsausschnitt schon zweimal erweitern, Pfusch am Bau sozusagen. Die Knöpfe sind also echte Drucker und keine "Bschisserli".


So sehr ich mich auf Ausschnitt und Blende konzentrierte - denn nach meiner Ansicht muss der Ausschnitt unbedingt stimmen, da guckt man immer und immer wieder drauf -  so sehr nähte ich in der Gewissheit, mich auf ausgetretenen Pfaden zu bewegen ... Ums eindeutig zu formulieren: nähen, denken, trennen - in genau dieser Reihenfolge und das gleich drei mal. Und das - ich wage es kaum zu sagen -: bei den läppischen Einnähern in der Seitennaht. Dreimal verkehrt: hinten, vorne, oben, unten ...gibt's noch mehr Varianten für's nächste mal?

Grundschnitt für das Shirt aus Ottobre 3/2014, Spot Fish
Für Einfassungen am Halsbündchen und für schöne Blenden an Pullis und Shirts gibt es zwei wunderbare Anleitungen bei Hamburger Liebe, (Klick hier und Klick hier), kinderleicht nachzuarbeiten und mittlerweile im Hirn für alle künftigen Shirts verankert.
Das Shirt bietet sich an für einen nächsten Besuch bei Made4BOYS - Danke für die Plattform und die Organisation.

Sonntag, 30. August 2015

gestreift, geblümelt und gut abgelagert


Der Stoff dieses Kleides liegt nun schon mehrere Jahre hier auf Halde. Wir hatten ihn zusammen mit dem rot-gestreift-geblümelten gekauft, doch während dieser relativ schnell (so nach ein bis zwei Jahren) vernäht war, harrte dieser auf das richtige Schnittmuster.



Nach dem Probelauf des Maria-Denmark-Mix-Schnittmusters mit Schlauchware und anderen Kompromissen, kann ich in Serie gehen. Die Schnittkombi scheint wie gemacht für die Tochter und es reicht ihr ein Jersey-Coupon vom Stoffmarkt für ein Kleid. Geradezu ideal für den studentischen Geldbeutel.


Durch die rückwärtigen Abnäher sitzt das Kleid perfekt auf Taille und gibt eine sehr schlanke Silhoutte. In der Weite habe ich zugegeben, was der Stoff hergab, so dass das Kleid sommerlich-luftig schwingen kann.


Fazit: Ein Schnitt, zwei Kleider und hohe Zufriedenheit.
Kleid: Audrey von MariaDenmark kombiniert mit KirstenKimonoTee, auch von MariaDenmark

Mittwoch, 26. August 2015

wir sind im Garten ... der ganz geheime Gärtner

  
Seit einigen Wochen schleppe ich nicht mehr alleine die Gießkannen, ich habe Hilfe bekommen von unserem heimlichen Gärtner.


Er liebt Gießkannen - große wie kleine - und Wasser. 

Er ist - passend zu Garten und Gießkannen - natürlich tarnfarben grün gekleidet. 


Nach getaner Arbeit und vielen Pfützen schleicht er sich ins Haus, um Kekse zu stibitzen!



Freitag, 21. August 2015

grün-apartes Sommerkleidchen


Der Schnitt ist schlicht, Abänderungen und Anpassungen keine Erwähnung wert und genäht ist so eine zartgrüne Sommerlaune letztlich auch recht schnell. Herausfordernd war an diesem Kleid der Stoff. Er war geschenkt und auch auch nicht viel mehr wert:
Zum einen handelte es sich hierbei um recht schmale Schlauchware. Erschwerend kam hinzu, dass die Stoffbahn durchs Vorwaschen in Schräglage geriet und sich nur ungern in seine ursprüngliche Form zurück bügeln lassen wollte.
Als wäre das nicht schon genug, ist der Stoff nicht durchgehend gewebt oder bedruckt, nein, auf beiden Seiten stoßen die Blümchen an einen imaginären Rand, die Stoffbahn sieht also aus wie an beiden Längsseiten zusammen genäht. Da die einfache Breite unmöglich für Rücken- oder Vorderteil reichen konnte, musste ich mir etwas einfallen lassen. Im Rückenteil war die Lösung relativ einfach, da konnte ich den "Strich" in der Mitte als rückwärtige mittlere Naht laufen lassen, zusammen mit den beiden Abnähern sieht das sogar gewollt gut aus.


Das Vorderteil gestaltete sich schon schwieriger. Um den Eindruck einer "Naht" in der vorderen Mitte zu vermeiden, musste ich die Anstoßlinien leicht nach außen versetzen. Dabei einen gleichmäßigen Verlauf mit einem ohnehin schon verzogenen Stoff hinzubekommen war einigermaßen fummelig, letztlich ist es mir aber so gut geglückt, dass - gerade auch durch die Bewegung - die Anstoßlinien nur noch wenig auffallen.


Und es sei hier - und nur dieses eine mal - verraten, dass ich mich natürlich verschnitten hatte, dass ich natürlich zunächst ein Vorderteil mit dem Eindruck einer Naht in der vorderen Mitte bekam und dass ich überlegte, das unfertige Kleid zugleich in die Tonne zu donnern oder es ganz eventuell zum Probekleid zu degradieren.


Zum Glück war das geschenkte Stück Stoff aber groß genug, dass ich einen zweiten Vorderteilversuch starten konnte. Also weder Hauskleid noch Teil für die Tonne. Wenigstens ein kleiner Lichtblick.
Gewaschen und recht ungebügelt hat es einen ersten kurzen Einsatz schon hinter sich. Es wandert noch heute in den Koffer und darf in Urlaub fahren.

Kleid: Audrey von MariaDenmark kombiniert mit KirstenKimonoTee, auch von MariaDenmark

Samstag, 15. August 2015

Punkte, Punkte


Schon lange hatte ich das Bedürfnis, mal wieder für mich an die Maschine zu sitzen. Für die Tochter trage ich nach wie vor einen Berg Stoff ab und der kleine Mann wird regelmäßig benäht, da er ja schön regelmäßig seiner Kleidung entwächst.
Jetzt also ich?


Der Punktestoff ist von vor vielen Jahren vom Stoffmarkt und soll eigentlich irgendwann einmal das Oberteil zum dunkelblauen Rock werden, der hier fast fertig seit zwei Jahren vor sich hin lümmelt, lässt sich aber auch gut zu Hosen tragen.
Da ich allzu kurz geratene Shirts nicht schätze, verlängerte ich großzügig den Schnitt um etliche Zentimeter um dann, als es fertig war, feststellen zu müssen: das Teil ist zu lang und geht so mal gar nicht. Nicht an mir jedenfalls.


Wie gut, dass da grad die Tochter zu Besuch war!
Wie gut, dass ich mehr in Spendier- als in Änderungsschneidereilaune war!
Wie gut, dass ihr das Shirt auf Anhieb perfekt passt!
Wie gut, dass es ihr gut gefällt!
Wie gut,  dass es für sie gar nicht kürzer sein dürfte.
Und auch wie gut, dass für noch genügend Stoff für ein kürzeres Shirt für mich da war.




Shirtschnitt: KirstenKimonoTee von MariaDenmark
zu guter Letzt:

Auf die in meinem Blog verlinkten Seiten habe ich keinerlei Einfluss - weder auf deren Gestaltung noch auf die Inhalte. Für den Inhalt der von mir verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Dies ist eine private Website, ich untersage jegliche Weitergabe meiner persönlichen Daten. Von mir eingestellte Bilder dürfen erst nach Rücksprache ausschließlich für private Zwecke verwendet werden.