Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wer knistert hier?


Irgendwann im Leben des heranwachsenden Kleinkindes kommt unweigerlich die Phase, in der es seine Welt mit den Händen erkundet, zwar noch nicht gleich alles erreichbare in den Mund steckt, doch aber eine Freude am Greifen und Betasten entwickelt.



Der kleine Mann ist da keine Ausnahme. Raschelnde, knisternde Geräusche faszinieren ihn. Knitternde Zeitungspapiere ebenso wie ein zerknülltes Papiertaschentuch. Nehmen - halten - fallen lassen. Und natürlich wieder haben wollen. Damit beschäftigen wir uns zur Zeit.



Abwechslung in die verschiedenen Ausgaben der Tageszeitung bringt jetzt ein Knistertuch, das ich ihm genäht habe.


Grün mit Punkten auf der einen Seite,


taupe mit Sternen auf der anderen.


Ausgestattet mit verschieden langen und breiten Bändchen und Jersey-Reststreifen mit Knoten. Darin der knisternde (gelochte) Bratschlauch und ein klein wenig gefüttert mit Vlieseline damit der weiche Jersey seine Form behält.

 
Selbst der Hund ist fasziniert von der Knisterei. Seit ihm vor knapp einem Jahr aus einer Knistertüte ein Dominosteinchen entgegenkullerte, steigt bei ihm Dank Langzeitgedächtnis die Spannung bei solchen Geräuschen: könnt ja vielleicht wieder sowas Leckeres in einer Tüte sein ...

Montag, 27. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Lauf an der Pegnitz


In der Nähe von Lauf an der Pegnitz hatten wir unser Domizil. Fünf Gehminuten zum Bahnhof. Beim ersten Besuch ließen wir das Auto für viele Tage stehen und fuhren ausschließlich mit dem Zug in die Städte Lauf, Nürnberg, Bamberg, Bayreuth.






Lauf ist ein schönes Städtchen mit einer Burg und einem großen Marktplatz. Da es in unmittelbarer Nähe zu unserer Ferienwohnung lag, waren wir hier öfter essen, einkaufen, Kaffee trinken. Sogar einen Stoffladen fanden wir und wie so oft nahmen wir auch dieses mal einen Stoff als Erinnerung an diese Reise mit.

Samstag, 25. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Bayreuth






Man muss kein Wagner-Fan sein, um dem Charme dieser Stadt zu erliegen.
Das war mein Fazit nach unserem Tagesausflug. Bayreuth geht tatsächlich ganz gut auch ohne Wagner.
Und ich weiß heute schon, dass ich den Schwerpunkt unserer nächsten Frankenreise anders legen werde, mehr Bayreuth, bitte!
In dieser Stadt gibt es so viel zu entdecken, wir bekamen an einem Tag nur einen kleinen Happen davon ab, und der Hunger auf mehr wächst mit dem Betrachten der Bilder.



zum Beispiel das alte Schloss mitten in der Stadt oder die Schlosskirche mit der Gruft von Markgraf Friedrich, seiner Frau Markgräfin Wilhelmine sowie deren Tochter Friederike.


Gegenüber der Schlosskirche das markgräfliche Opernhaus, 2012 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, momentan mitten in der Restaurierung:



Etwas am Rand der Innenstadt das Neue Schloss mit luxuriösem Treppenaufgang und angrenzender Parkanlage (hier trifft man in unmittelbarer Nachbarschaft tatsächlich auf Haus Wahnfried und Wagners Grab. Das Haus zeigte sich aber durch momentane Umbauarbeiten so unfreundlich, dass wir keinerlei Lust verspürten, zu fotografieren.)





In Nachbarschaft zum Schloss die Orangerie, hier von außen:



und mit Skulpturen im Innern:


In der Innenstadt selbst nahe dem alten Schloss eher unspektakuläre Bauwerke, aber faszinierend in ihrer Komposition von jung und alt bzw. altem Gemäuer mit neuzeitlicher Nutzung, wie beispielsweise die "Postbank":


Ein in meinen Augen typisches Stadtbild habe ich in unseren Fotos nicht gefunden. Was mich faszinierte zeigt ganz gut das Bild der Post. Diese Mischung aus alt und neu, aus umgebaut, angebaut, neu gebaut, die Improvisation, die Bereitschaft, Häuser mit ihrer Geschichte in die Gegenwart mitzunehmen, dabei mitunter ihren Altertums-Charme zu brechen.






Ein Hauptanliegen war für uns der Besuch der Klavierbaufirma Steingräber. Die alte Firma findet man mitten in Bayreuth, ein sehr verwunschener Ort, an dem man meint, die Zeit sei stehen geblieben. Im Bild ganz rechts ein Teil des Torbogens mit Figurenaufsatz:





Hier in diesen alten Gemäuern befindet sich heute die Verwaltung, die eigentliche Produktionsstätte ist nur wenige Meter weiter, dort kann man jeden ersten Donnerstag im Monat an einer Führungen teilnehmen. Ein Punkt mehr, wieder nach Bayreuth zurück zu kommen.








Donnerstag, 23. Oktober 2014

Fünf-Städte-Reise - Bamberg


Bamberg in Wiederholung wird auch mit jedem mal besser! Wenn man sich nach und nach in den verwinkelten Gassen auskennt, nicht nur die ausgetretenen Touristenpfade abläuft sondern sich Zeit nimmt bergauf und bergab Bamberg zu erkunden, dann erschließt sich noch viel mehr, als sowieso schon auf den ersten Blick atemberaubend erscheint.



Natürlich besichtigten wir den Dom. Bei Tag und bei Nacht, innen und außen, fotografierten den Bamberger Reiter und das Kaisergrab, ergaben uns der unglaublichen Stille und Andacht der Nagelkapelle.








Die alte Hofhaltung, die neue Residenz, der Rosengarten, die vielen, vielen umliegenden Kirchen, teilweise mitten im Umbau, in der Restaurierung, sie alle sind lohnenswerte Ausflugsziele. Besonders schade der Fall der St. Michael-Kirche, die wegen herabfallender Steine bis auf weiteres geschlossen bleibt und die mir aber wegen ihrer schönen Heilpflanzen-Deckengemälde ganz besonders am Herzen lag.


 der Eingang zur Alten Hofhaltung

 Detail aus dem Torbogen des Eingangs zur alten Hofhaltung

die Alte Hofhaltung


 die Neue Residenz

Bamberg in vielen Ansichten bei Tag und bei Nacht:









Bevor wir uns von dieser faszinierenden Stadt verabschiedeten, fassten wir dem Apfelweibla noch an die Nasenspitze und streichelten die Bäckchen:



zu guter Letzt:

Auf die in meinem Blog verlinkten Seiten habe ich keinerlei Einfluss - weder auf deren Gestaltung noch auf die Inhalte. Für den Inhalt der von mir verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Dies ist eine private Website, ich untersage jegliche Weitergabe meiner persönlichen Daten. Von mir eingestellte Bilder dürfen erst nach Rücksprache ausschließlich für private Zwecke verwendet werden.