Donnerstag, 24. April 2014

"kreuzdiquer"


Zauberknoten, keltischer Knoten, gordischer Knoten - es gibt viele Namen für die Verknotungsart meiner kürzlich gestrickten Socken. Das Muster scheint mir einerseits wie gewebt auszusehen, andererseits führt es die Maschen wie zu einem Knoten zusammen,verknotet sie "kreuzdiequer".





So richtig gut lässt sich der Zopfknoten nicht fotografieren. Mit Blitz oder ohne, mit Sonne oder als Schattenbild - schwierig ist es Farbe und Muster richtig zu zeigen.


Das Muster zieht sich an der Außenseite des Fußes entlang bis zur Sockenspitze.
Bei der Ferse habe ich das Bündchenmuster wiederholt, oben seht ihr die Ferse und hier kommt noch ein Bild des Bündchen, das auch annähernd die Farbe trifft. 


Die Socken gehen diese Woche zu RUMS und nächste Woche auf 1.Mai-Tour. Frühlingsgrüne Wandersocken.

Ich werde dieses Muster sicher noch einmal stricken, überlege mir aber schon jetzt, wie ich es noch plastischer ausarbeiten kann. Hat jemand eine Idee?







Dienstag, 22. April 2014

wer mag testen?





Nachdem der Testlauf der Babychucks recht erfolgreich war - vielen Dank an Elke und Nicole, die beiden Teststrickerinnen - und wir das Ergebnis demnächst posten, frage ich hier mal in die Runde: wer mag diese Schühchen Probestricken? Es waren die ersten, die ich gestrickt hatte - anlässlich der Geburt meiner Nichte. Die anfragenden Kommentare dazu gaben mir letztlich den nötigen Schubs, eine Anleitung zu schreiben.

Meistens stricke ich meine Anleitung selbst zwei-, dreimal. Danach lasse ich gerne andere ran: Korrekturlesen bzw. -stricken aus unterschiedlichen Blickwinkeln, mit unterschiedlichem Verständnis, weil unterschiedliche Sichtweisen doch eventuelle Fehlstellen einer Anleitung aufdecken.

Die Babyschuhe sind schnell gestrickt, an zwei Abenden müsste das zu schaffen sein. Plus ein Abend Fäden vernähen  und eventuell ein Blümchen häkeln. Ich dachte an einen Zeitraum von vielleicht zwei Wochen, in denen ihr die Anleitung versucht umzusetzen und die Schühchen strickt. So haben wir genügend Zeit die Anleitung  (per email) zu besprechen. Ihr seht, es ist ausreichend Zeit eingeplant, nur kein Stress. Also: wer hat Lust dazu?
Die Schuhe sind aus 6fädiger Sockenwolle. Es geht aber auch andere Wolle für Nadelstärke 3 bis 3,5. Nadelspiel und Rundstricknadeln wären gut.

Beide Anleitungen wird es übrigens als pdf per email-Anfrage geben. 


Samstag, 19. April 2014

FROHE OSTERN




Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
...
(aus: Johann Wolfgang von Goethe, Faust 1. Teil, Osterspaziergang)
 

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest 
und
einen wunderbaren Start in den beginnenden Frühling.


Dienstag, 15. April 2014

Maschen aufnehmen ganz ohne Löcher

Beim Maschenaufnehmen unterscheiden wir verschiedene Arten - je nachdem sind Löcher erwünscht oder eben nicht.
Eine häufige, mitunter gewollt dekorative Art ist der Umschlag, der in der nächsten Reihe abgestrickt wird. Macht garantierte Löcher, bei einem entsprechenden Muster ist das prima. Wickelt man die Wolle zweimal um die Nadel, strickt dieses beiden Umschläge dann als einen ab, gibts Riesenlöcher. Kann durchaus schön sein.
Gängig ist auch die Praxis, aus dem Faden der Vorreihe eine Masche aufzunehmen. Dies ergibt auch Löcher weil diese Art zu stricken eine Variante vom Umschlag ist.
Dann noch eine rechte und eine linke aus einer Masche herausstricken. Gibt halbe Löcher, also nicht ganz so große.

Bei den Babyschuhen (und vielen anderen Stricksachen) wollte ich keine Löcher. Die Maschenaufnahme betrifft ganz stark die Sohle und die wollte ich geschlossen halten. Babyschuhe ganz ohne Löcher für schön warme Babyfüßchen.


Ich mache es so:



Bei glatt rechten Maschen steche ich hinter der Nadel


in die Masche der Vorreihe


hebe diese an, lege sie auf meine Abstrticknadel


und stricke sie verschränkt rechts ab.


Danach die eigentliche Masche rechts "normal" abstricken


und schon hat man zwei Maschen auf der Nadel ganz ohne Loch.




Ich finde bei linken Masche das Verfahren wesentlich einfacher.


Ich steche mit meiner Nadel in die krause Masche der Vorreihe


hebe sie an,

lege sie auf die Nadel,


stricke sie ab und lasse die aktuelle Masche folgen. 


Auch hier: aus eins mach zwei ganz ohne Loch.

Ich denke mal, das ist nicht die einzige Möglichkeit "lochloser" Zunahmen.
Und ihr? Lebt ihr mit den Löchern oder habt ihr eure eigenen Tricks?

Donnerstag, 10. April 2014

Stoffkörbe



Vor nicht allzulanger Zeit überkam mich die Lust mit besonders schönen Stoffen besonders nützliche Dinge zu nähen. Utensilos. Stoffkörbe.



Zehn solcher Riesen-Utensilos waren es, die ich in unterschiedlichen Stoffen und Zusammenstellungen aber alle in der etwa gleichen Größe genäht habe. Für Socken, Socken, Socken, Hemdchen und Höschen, Taschentücher, Tops und Longshirts ...



Obwohl immer zwei Utensilos aus den selben Farben bestehen, sehen sie doch ganz unterschiedlich aus. Je nach dem ob welchen der Stoffe ich für innen als Futter oder für außen gewählt habe. Dazu natürlich noch die individuelle Beschmückung wie hier die kleine Blume mit passendem Knopf und die Zackenlitze. Das Gegenstück dazu blieb schlicht und gewendet - ein ganz anderer Fall.



Die "Herren"-Variante sieht gar nicht mal so eintönig aus in schwarz/weiß. Auch hier wieder einmal so und einmal so:


zusammen dann so:


Das sind jetzt schon einige, aber noch nicht alle. Es gab sie noch mit Hühnchen



und nochmals mit Kühen - dieses mal mit rotem Innenleben und weißen Punkten:



Das gemischte Doppel sieht so aus:



Donnerstag ist Rums-Tag. Danke für die Organisation.


Sonntag, 6. April 2014

Baby-Chucks



Die versprochene Anleitung meiner Babyschuhe ist fast fertig, die Probestrickerei in vollem Gange und ich bin schon an einem weiteren Paar. Es macht aber auch zu viel Spaß die kleinen Dinger zu stricken. Trotz Ausprobieren und immer mal wieder aufribbeln bin ich doch recht schnell damit fertig geworden. Hier gab es nämlich exaktere Aufzeichnungen (und sogar Fotos!) als bei den anderen Babyschuhen. Und so waren lediglich ein paar "Umstellungen" und Vereinfachungen nötig.

Ich habe diese Schühchen leicht variiert aus den anderen weiterentwickelt. Gestrickt sind sie mit 3er Nadeln und den Resten der Wolle (6fache Sockenwolle und Schachenmayr Baby Wool).




Ich denke, jetzt ist genug! So viele Schuhe kann kein Baby (auf)tragen. Probestricken darf jemand anders übernehmen. Wer hat Lust?


Mittwoch, 2. April 2014

aus der Mitte gefallen ...



Am Sonntag hatte ich etwas Zeit, um einen zweiten frühlingstauglichen Rock zu nähen. Kariert in den Frühling - ich hatte es ja letzte Woche schon verkündet!



Wieder habe ich bei den Seitennähten, der rückwärtigen Naht und dem Reißverschluss sehr sorgfältig gesteckt und genäht um die Querstreifen des Karos richtig zu treffen. Nichts schlimmer als verrutschtes Karo. Ich habe in dieser Hinsicht wenig Toleranz. Andererseits erfreut es mich natürlich jedes mal die gelungenen Nähte zu sehen. (Was auf dem Foto aussieht wie verrutschte hintere Mitte ist eine optische Täuschung bzw. eine fotografische. Der Rock sitzt mittig.)



Das Karo dieses Stoffes zeigt (leider) keinerlei Symmetrie. Deshalb sieht der Rock auf den ersten Blick vielleicht aus, wie aus der Mitte gefallen. Aber ich habe den Schnitt immer wieder anders aufgelegt, experimentiert, herumgeschoben, irgendwann habe ich aufgegeben und zugeschnitten. Der Stoff ist wie er ist und vielleicht fällt es ja nur mir auf, wegen meiner langen Suche nach der richtigen vorderen Mitte.



Viele zauberhafte Frühlingsmode gibt es auf dem MeMadeMittwochblog zu sehen. Heute moderiert von Catherine im frühlingshaften Röschenkleid. Vielen Dank.

zu guter Letzt:

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